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Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen 2002

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Datei:Italy women's national volleyball team 2002.jpg
Die italienischen Weltmeisterinnen bei einem Empfang am Monumento a Vittorio Emanuele II

Die Volleyball-Weltmeisterschaft der Frauen 2002 fand vom 30. August bis 15. September in Deutschland statt. Zum ersten Mal war der DVV damit Gastgeber des globalen Turniers, das in acht Städten ausgetragen wurde. Die italienische Frauen, die als Vize-Europameister mit Ambitionen angetreten waren, besiegten im Endspiel über fünf Sätze die Vereinigten Staaten und gewannen zum ersten Mal den Titel. Die Amerikanerinnen hatten zuvor im Viertelfinale den Titelverteidiger Kuba entthront. Für die deutsche Auswahl war das Turnier nach der zweiten Runde, in der sie sieglos blieb, beendet.

Modus

Die 24 Teilnehmer spielten in der ersten Runde in vier Sechsergruppen. Für einen Sieg gab es zwei Punkte und für eine Niederlage einen Punkt. Bei Punktgleichheit entschied das Satzverhältnis über die Rangfolge. Die drei besten Mannschaften jeder Vorrundengruppe kamen in die zweite Runde, die in drei Vierergruppen ausgetragen wurde. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe und die zwei besten Gruppendritten der zweiten Runde erreichten das Viertelfinale. Die Verlierer des Viertelfinales spielten um die Plätze fünf bis acht. Die Sieger des Viertelfinales ermittelten im Halbfinale und Endspiel den neuen Weltmeister. Im finalen Klassement belegte der schlechteste Gruppendritte der zweiten Runde den neunten Rang vor den anderen drei Teams, die in dieser Runde ausschieden und gleichberechtigt Platz zehn belegten. Den dreizehnten Rang teilten sich die Mannschaften, die in der ersten Runde als Gruppenvierte aus dem Turnier ausschieden. Die Gruppenfünften und -sechsten der Vorrunde belegten jeweils gemeinsam den siebzehnten und 21. Rang.<ref>Classification of teams. FIVB, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2016; abgerufen am 30. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Teilnehmer

Datei:Ekaterina Gamova 3.jpg
Jekaterina Gamowa, die längste Spielerin des Turniers

Die Kader und weitere Informationen zu allen Mannschaften gibt es auf der Unterseite Teilnehmer.

An der Weltmeisterschaft in Deutschland nahmen 24 Mannschaften aus allen Kontinentalverbänden teil. Dazu gehörten alle bisherigen Weltmeister und einige weitere Medaillengewinner früherer Turniere. Titelverteidiger Kuba und die Mannschaft des Gastgebers, die öffentlich den achten Platz als Ziel ausgab, zählten ebenso zu den Favoriten wie Russland, das sich in der Vorbereitung in herausragender Form präsentierte. Außerdem wurden den traditionell starken Teams aus den USA, Brasilien und China sowie dem Vize-Europameister Italien gute Chancen auf eine vordere Platzierung zugesprochen.<ref>Volleyball: Neue Dimensionen bei Volleyball-WM in Deutschland. volleyballer.de, 27. August 2002, abgerufen am 30. September 2010.</ref>

Auslosung

Die Auslosung fand am 21. September 2001 in Berlin statt.<ref name="WM-Zeitung 1">VONOG des DVV: WM-Zeitung Nr. 1. (PDF; 558 kB) volleyballer.de, Januar 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. März 2013; abgerufen am 30. September 2010.</ref> Der Gastgeber und die elf Teilnehmer, die in der Volleyball-Weltrangliste die besten Platzierungen aufwiesen, waren dabei gesetzt. Deutschland bildete den Kopf der Gruppe A; die drei am besten platzierten Teilnehmer standen an der Spitze der anderen drei Gruppen. Die weiteren gesetzten Mannschaften wurden gleichmäßig auf die vier Gruppen verteilt. Bei der Zulosung der nicht gesetzten Teilnehmer gab es keine Einschränkungen bezüglich der Zugehörigkeit zu Kontinentalverbänden.<ref>Drawing of Lots and distribution of teams. FIVB, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. März 2016; abgerufen am 30. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Spielplan

Erste Runde

Datei:Angelina-Gruen.jpg
Angelina Grün war beste Scorerin der Vorrunde<ref>DVV: Volleyball: Grün beste Punktesammlerin – Bestenlisten nach der Vorrunde! volleyballer.de, 5. September 2002, abgerufen am 30. September 2010.</ref>

Während Italien und Bulgarien mit ungefährdeten Siegen in der Gruppe A starteten, mussten die deutschen Frauen gegen Tschechien zweimal in knappen Sätzen den Ausgleich hinnehmen, ehe sie sich im Tiebreak mit 15:13 durchsetzten. Nach einem weiteren Erfolg gegen Japan mussten sich die Gastgeber am dritten Spieltag trotz einer kämpferischen Leistung den Bulgarinnen geschlagen geben. Die Italienerinnen, die bis zum Ende der ersten Runde ohne Satzverlust blieben, sorgten für die zweite deutsche Niederlage. Da Japan am letzten Spieltag jedoch Tschechien unterlag, erreichte das DVV-Team mit einem abschließenden Sieg gegen Mexiko, das alle Spiele verlor, als Gruppendritter punktgleich mit Bulgarien die zweite Runde.

In Gruppe B gab es einen Fehlstart für den Titelverteidiger aus Kuba, der zum Auftakt in fünf Sätzen gegen Südkorea unterlag und anschließend gegen Kanada erst nach zweimaligem Rückstand gewann. Die Asiatinnen blieben anschließend ungeschlagen und der Favorit aus der Karibik sorgte mit einem 3:0 für die erste Niederlage der Niederlande. Mit weiteren Siegen kamen die Kubanerinnen mit ihrer erfolgreichen Angreiferin Yumilka Ruiz noch auf den zweiten Rang vor der niederländischen Auswahl, die sich mit einem glatten Sieg gegen Kanada den dritten Rang sicherte.

Gruppe A in Münster
Platz Team Sätze Punkte BPQ <ref name="BPQ">BPQ = Ballpunktquotient</ref>
1. ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 15:0 10 1,326
2. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 10:6 8 1,086
3. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 9:9 8 1,065
4. JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 8:10 7 1,002
5. TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 8:12 7 0,938
6. MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko 2:15 5 0,708
30. August Italien Japan 3:0
Tschechien Deutschland 2:3
Mexiko Bulgarien 0:3
31. August Japan Deutschland 1:3
Italien Mexiko 3:0
Bulgarien Tschechien 3:0
1. September Mexiko Japan 0:3
Deutschland Bulgarien 0:3
Tschechien Italien 0:3
2. September Japan Bulgarien 3:1
Mexiko Tschechien 2:3
Italien Deutschland 3:0
3. September Tschechien Japan 3:1
Bulgarien Italien 0:3
Deutschland Mexiko 3:0
Gruppe B in Schwerin
Platz Team Sätze Punkte BPQ <ref name="BPQ" />
1. Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 15:3 10 1,272
2. KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 14:5 9 1,225
3. NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 9:7 8 1,110
4. RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 8:9 7 1,019
5. KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 5:12 6 0,899
6. AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten 0:15 5 0,528
30. August Niederlande Rumänien 3:1
Ägypten Kanada 0:3
Kuba Südkorea 2:3
31. August Niederlande Ägypten 3:0
Kanada Kuba 2:3
Rumänien Südkorea 1:3
1. September Kuba Niederlande 3:0
Südkorea Kanada 3:0
Ägypten Rumänien 0:3
2. September Niederlande Südkorea 0:3
Ägypten Kuba 0:3
Rumänien Kanada 3:0
3. September Südkorea Ägypten 3:0
Kuba Rumänien 3:0
Kanada Niederlande 0:3
Datei:Aurea Cruz 1.jpg
Aurea Cruz punktete für Puerto Rico

In der Gruppe C dominierten die USA, die lediglich im Duell der Favoriten gegen Russland zwei Sätze abgaben. Das Team um Jekaterina Gamowa sicherte sich anschließend mit drei souveränen Siegen den zweiten Rang. Die Außenseiter aus Puerto Rico hatten zwar gegen diese beiden Spitzenmannschaften keine Chance, kamen aber dank eines Sieges gegen die höher eingeschätzten Argentinierinnen als Gruppendritter weiter. Dem südamerikanischen Vizemeister reichten die Punkte von Carolina Costagrande nicht und durch ein 3:0 zog auch die Dominikanische Republik in der Tabelle noch vorbei. Die Außenseiter aus Kenia entschieden nur einen Satz für sich.

Die Mannschaft aus Thailand schaffte in Gruppe D den ersten Sieg ihrer WM-Geschichte, doch der größte Erfolg gelang Griechenland, das beim WM-Debüt durch ein 3:0 im letzten Spiel gegen die bereits qualifizierten Chinesinnen punktgleich mit den Asiatinnen und Spitzenreiter Brasilien den dritten Rang belegte. Die Südamerikanerinnen hatten am zweiten Tag gegen China verloren. Für Polen, das nur gegen Thailand und Australien gewinnen konnte und den Griechinnen in einem knappen Spiel im Tiebreak unterlag, endete das Comeback bei der Weltmeisterschaft deshalb bereits nach der Vorrunde.

Gruppe C in Riesa und Dresden
Platz Team Sätze Punkte BPQ <ref name="BPQ" />
1. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 15:2 10 1,222
2. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 14:4 9 1,432
3. Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Puerto Rico 9:9 8 0,901
4. Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Dominikanische Republik 7:9 7 0,949
5. ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 5:12 6 0,899
6. KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia 1:15 5 0,736
30. August Kenia Puerto Rico 1:3
Argentinien USA 0:3
Russland Dominikanische R. 3:1
31. August Kenia Argentinien 0:3
USA Russland 3:2
Puerto Rico Dominikanische R. 3:0
1. September Argentinien Puerto Rico 2:3
Dominikanische R. USA 0:3
Russland Kenia 3:0
2. September Kenia Dominikanische R. 0:3
Argentinien Russland 0:3
Puerto Rico USA 0:3
3. September USA Kenia 3:0
Russland Puerto Rico 3:0
Dominikanische R. Argentinien 3:0
Gruppe D in Leipzig
Platz Team Sätze Punkte BPQ <ref name="BPQ" />
1. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 13:3 9 1,216
2. China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 12:5 9 1,211
3. GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 12:6 9 1,030
4. PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 8:9 7 0,987
5. ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand 4:13 6 0,864
6. AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 2:15 5 0,777
30. August Polen Brasilien 0:3
China Australien 3:0
Thailand Griechenland 0:3
31. August Brasilien China 1:3
Thailand Polen 0:3
Griechenland Australien 3:1
1. September China Thailand 3:1
Australien Brasilien 0:3
Polen Griechenland 2:3
2. September Griechenland Brasilien 0:3
Thailand Australien 3:1
Polen China 0:3
3. September Brasilien Thailand 3:0
China Griechenland 0:3
Australien Polen 0:3

Zweite Runde

Datei:Antonina Zetova 1.jpg
Antonina Setowa brachte Bulgarien in die nächste Runde

Zum Auftakt der zweiten Runde beendete Kuba in Gruppe E den bisher erfolgreichen Auftritt der Neulinge aus Griechenland, die sich danach ebenso Russland und Italien geschlagen geben mussten. Die beiden letztgenannten Mannschaften hatten zuvor im direkten Duell fünf Sätze gespielt, in denen die Italienerinnen zweimal den Ausgleich schafften, bevor die Russinnen mit 15:13 siegten. Das Team von Nikolai Karpol bezwang schließlich noch in einer Neuauflage des olympischen Endspiels den Titelverteidiger und sicherte sich den Gruppensieg.

In Gruppe F ging es knapp zu, obwohl fast alle Spiele in drei Sätzen entschieden wurden. China musste nach zwei 3:0-Siegen den Südkoreanerinnen den ersten Platz überlassen, weil diese das direkte Duell gewannen. Bulgarien zog mit einem Erfolg gegen Puerto Rico nach Punkten gleich und erreichte als bester Gruppendritter das Viertelfinale.

Die deutsche Mannschaft gewann in ihrem Auftaktspiel der Gruppe G den ersten Satz gegen die Niederlande und verlor das Nachbarschaftsduell trotzdem mit 1:3. Da die DVV-Auswahl in den beiden weiteren Begegnungen gegen Brasilien und die nach wie vor ungeschlagenen US-Amerikanerinnen keinen Satz mehr für sich entscheiden konnte, fand das Viertelfinale ohne die Gastgeber statt. Die Niederländerinnen zwangen die USA zwar in den Tiebreak, verpassten aber ebenfalls den Einzug in die KO-Runde.

Gruppe E in Bremen
Platz Team Sätze Punkte BPQ <ref name="BPQ" />
1. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 9:3 6 1,192
2. KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 7:5 5 0,975
3. ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 6:6 4 1,046
4. GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 1:9 3 0,794
6. September Kuba Griechenland 3:1
Italien Russland 2:3
7. September Griechenland Russland 0:3
Kuba Italien 3:1
8. September Italien Griechenland 3:0
Russland Kuba 3:1
Gruppe F in Stuttgart
Platz Team Sätze Punkte BPQ <ref name="BPQ" />
1. Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 7:3 5 1,121
2. China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 6:3 5 1,256
3. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 6:4 5 1,118
4. Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Puerto Rico 0:9 3 0,587
6. September Bulgarien China 0:3
Südkorea Puerto Rico 3:0
7. September China Puerto Rico 3:0
Bulgarien Südkorea 3:1
8. September Puerto Rico Bulgarien 0:3
Südkorea China 3:0
Gruppe G in Riesa
Platz Team Sätze Punkte BPQ <ref name="BPQ" />
1. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 9:2 6 1,126
2. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 6:4 5 1,054
3. NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 6:7 4 0,941
4. DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 1:9 3 0,904
6. September Brasilien USA 0:3
Deutschland Niederlande 1:3
7. September Brasilien Deutschland 3:0
USA Niederlande 3:2
8. September Niederlande Brasilien 1:3
Deutschland USA 0:3

Platzierungsspiele

Datei:Danielle Scott-Arruda 1.jpg
Danielle Scott führte die USA ins Finale

Im Viertelfinale konnte Titelverteidiger Kuba den Siegeszug der USA nicht beenden und verpasste in drei Sätzen das Halbfinale. Während die Italienerinnen erstmals unter die besten Vier kamen und auch Russland 3:0 gewann, entwickelte sich zwischen China und Brasilien ein umkämpftes Spiel, in dem die Asiatinnen nach einer 1:0-Führung in Rückstand gerieten und erst im Tiebreak triumphierten. Die Südamerikanerinnen unterlagen einen Tag später gegen Südkorea erneut in fünf Sätzen und beendeten das Turnier schließlich auf dem siebten Rang. Der entthronte Weltmeister von 1998 sicherte sich gegen die Koreanerinnen den fünften Platz.

Im ersten Halbfinale trafen die USA und Russland nach ihrem Duell in der Vorrunde erneut aufeinander und wieder waren die Frauen aus den Vereinigten Staaten in einem Spiel über die volle Distanz erfolgreich. Beim zweiten Halbfinale hatte Elisa Togut großen Anteil daran, dass sich Italien gegen die junge chinesische Mannschaft durchsetzen konnte. Somit kann es beim Spiel um Bronze zur gleichen Paarung wie einige Wochen zuvor im Finale des Grand Prix und erneut gewann Russland mit 3:1 gegen China. Das Endspiel der Weltmeisterschaft begann mit einem Rückschlag für Italien, das den Amerikanerinnen den ersten Satz mit 18:25 überlassen musste. Mit 25:18 und 25:16 drehte der Vize-Europameisterschaft das Spiel und obwohl die USA mit 25:22 noch einmal den Ausgleich schafften, verwandelte Togut als beste Scorerin den Matchball zum 15:11, mit dem Italien zum ersten Mal in seiner Geschichte Weltmeister wurde.

<templatestyles src="Turnierplan/styles.css" />

Viertelfinale Halbfinale Finale
11. September
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 3
13. September
BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 0
RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 2
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 3
Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 3
KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 0 15. September
11. September Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 2
11. September ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 3
Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 0
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 3
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 3
Spiel um Platz 3
China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 1
China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 3 RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 3
13. September
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 2 China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 1
11. September 14. September


<templatestyles src="Turnierplan/styles.css" />

Platzierungsspiele 5-8 Spiel um Platz 5
12. September
BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 2 15. September
KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 3 KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba 3
Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 2
Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 3 Spiel um Platz 7
BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 2 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 0
12. September BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 3
14. September

Endstand

Platz Mannschaft
1. ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien
2. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
3. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
4. China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China
5. KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba
6. Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea
7. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien
8. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien
in der zweiten Runde ausgeschieden
9. NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande
10. GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Puerto Rico
in der ersten Runde ausgeschieden
13. JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen
Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Dominikanische Republik
17. TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada
ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand
ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien
21. AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien
MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko
KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia
AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten
Datei:Regla torres.JPG
Die Kubanerinnen um Regla Torres wurden entthront.

Für die Italienerinnen war der erstmalige Gewinn des WM-Titels der größte Erfolg in ihrer Geschichte. Die unterlegenen US-Amerikanerinnen standen zum zweiten Mal nach der Weltmeisterschaft 1967 im Endspiel und Russland erhielt zum dritten Mal in Folge die Bronzemedaille. Die Finalisten des vorherigen Turniers verpassten hingegen die Medaillenränge. Für die in früheren Jahrzehnten erfolgreichen Nationen Japan, Polen und Rumänien bedeutete der 13. Platz das bisher schlechteste Resultat bei einer Weltmeisterschaft, während Griechenland bei seiner Premiere gleich in die Top 10 vorstieß.

Einzelauszeichnungen

Datei:Elisa Togut 1.jpg
Elisa Togut war die wertvollste Spielerin

Der neue Weltmeister Italien stellte die wertvollste Spielerin des Turniers. Elisa Togut überzeugte vor allem in den entscheidenden Spielen der KO-Runde. Dort erzielte die Diagonalangreiferin jeweils die meisten Punkte für ihr Team. Paolo Cardullo war nicht nur das jüngste Mitglied der italienischen Mannschaft, sondern auch die fairste Spielerin der Weltmeisterschaft. Noch jünger war die Kubanerin Nancy Carrillo, die im Alter von 16 Jahren die besten Aufschläge schaffte. Obwohl ihre Mitspielerin Yumilka Ruiz als beste Scorerin die meisten Punkte erzielte, konnte Kuba den Titel nicht verteidigen. Für Jelisaweta Iwanowna Tischtschenko war die Weltmeisterschaft der Höhepunkt des Jahres 2002, in dem sie laut FIVB die beste Angreiferin war. Im Halbfinale unterlag sie dennoch dem Team der USA, in dem die erfahrene Danielle Scott mit ihren Blocks für den Einzug ins Endspiel sorgte. Brasilien und Südkorea schieden bereits im Viertelfinale aus, obwohl sie im Zuspiel bzw. in der Annahme herausragende Spielerinnen hatten.

wertvollste Spielerin (MVP) Elisa Togut ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien
beste Scorerin Yumilka Ruiz KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba
beste Angreiferin Jelisaweta Iwanowna Tischtschenko RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
beste Blockerin Danielle Scott Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
beste Aufschlägerin Nancy Carrillo KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba
beste Zuspielerin Marcelle Rodrigues BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien
beste Annahmespielerin Koo Ki-lan Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea
fairste Spielerin Paola Cardullo ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien

Austragungsorte

Die Spiele wurden in acht deutschen Städten ausgetragen. Alle Städte hatten vor der Weltmeisterschaft bereits als Standorte von Vereinen der Volleyball-Bundesliga oder durch nationale und internationale Wettbewerbe Erfahrungen mit dieser Sportart gesammelt.

Schiedsrichter

Für die Weltmeisterschaft 2002 nominierte die FIVB insgesamt 24 Schiedsrichter. Siebzehn Unparteiische kamen aus Ländern, deren Nationalmannschaften am Turnier beteiligt waren. Von den teilnehmenden Nationen stellten Ägypten, die Dominikanische Republik, Kanada, Kenia, Mexiko, Puerto Rico und Tschechien keine Schiedsrichter. Den vier Vorrunden-Gruppen waren jeweils sechs Spielleiter zugeordnet, die alle Begegnungen in wechselnden Kombinationen als erster oder zweiter Schiedsrichter begleiteten. In der zweiten Runde kamen noch siebzehn Schiedsrichter zum Einsatz. Der thailändische und der französische Schiedsrichter leiteten gemeinsam ein Halbfinale und das Endspiel.

Name Land A B C D E F G VF 5–8 P7 P5 HF P3 Fin
Plamen Antonov BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien E E E
Zorica Bjelic Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg BR Jugoslawien E
Songsak Chareonpong ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand E E E E E
Rolando Cholakian ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien E E
Luciano Gaspari ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien E E E E
Savas Iordanidis GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland E
Joo Dong-Wook Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea E E
Andrzeij Kiszczak PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen E E
Peter Koncnik SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien E E E
Pedro Leon-Garcia KubaDatei:Flag of Cuba.svg Kuba E E E E
Juan Li China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China E
Frans Loderus NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande E E E E
Garcia Marques SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien E E
Dalmir Medeiros BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien E E E E E
Amnon Nesher IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel E
Patrick Rachard FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich E E E E E
Gyula Radi UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn E E E E
Jarmo Salonen FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland E E E E
Patricia Salvatore Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten E
Florin Scortaru RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien E
Andrei Senowitsch RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland E E
Takashi Shimoyama JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan E E
Dravko Stipaničev KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien E E E
Gerd Sycha DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland E E E
A – G = Gruppenspiele; VF = Viertelfinale; 5–8 = Platzierungsspiele; P7, P5, P3 = Spiel um Platz 7, 5, 3; HF = Halbfinale; Fin = Finale
Die Schiedsrichtereinsätze sind in den Spielstatistiken („match statistics“) auf der FIVB-Seite zur WM vermerkt.

Organisation

Veranstalter des Turniers war – wie bei allen Volleyball-Weltmeisterschaften – der Weltverband FIVB, der die Rechte an der Veranstaltung besaß. Der DVV gründete als Gastgeber der Weltmeisterschaft 2002 ein nationales Organisationskomitee (VONOG) mit Sitz in Frankfurt am Main. Der Gesamtetat für das Turnier betrug 5,5 Millionen Euro und wurde zum größten Teil von den Städten finanziert, in denen die Spiele stattfanden. Berlin übernahm als Gastgeber der Finalrunde 1,5 Millionen Euro, die anderen Städte jeweils eine halbe Million.<ref name="populaer">Berlin Online: Volleyball: Die Frauen-WM soll Volleyball populär machen. volleyballer.de, 6. März 2002, abgerufen am 30. September 2010.</ref>

Sponsoren

Die Schweizer Großbank Credit Suisse vereinbarte anlässlich der Weltmeisterschaft mit der FIVB ein umfassendes Engagement bei internationalen Volleyball-Veranstaltungen und finanzierte zu Beginn der Partnerschaft das Turnier in Deutschland.<ref name="WM-Zeitung 6" /> Als weiteren Premiumsponsor konnten die Organisatoren den Sportfachhandel Intersport gewinnen.<ref name="WM-Zeitung 1" /> Die Firma Asics fungierte als offizieller Ausrüster der WM und produzierte unter anderem die Einteiler, mit denen die deutschen Spielerinnen bekleidet waren.<ref name="WM-Zeitung 3" /> Der offizielle Spielball war ein Produkt von Mikasa<ref name="WM-Zeitung 6" /> und die Bodenbeläge produzierte die Firma Mondo.<ref name="partner">Partner. volleyball2002.de, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Oktober 2010; abgerufen am 30. September 2010.</ref> Mercedes-Benz stellte die Autos zur Verfügung<ref name="WM-Zeitung 8" /> und Saeco sorgte für die Verpflegung mit Kaffee.<ref name="WM-Zeitung 4" /> Die Firmen Grevinga und GI&DI veranstalteten das Merchandising zur Weltmeisterschaft,<ref name="WM-Zeitung 1" /> die beim Unternehmen Deutscher Herold versichert war.<ref name="partner" /> Dazu zählte das Maskottchen namens Casper, das in der Puppenmanufaktur von Käthe Kruse produziert wurde.<ref name="WM-Zeitung 2" />

Soziales Engagement

Die erste Weltmeisterschaft in Deutschland, sollte der Sportart mehr öffentliche Aufmerksamkeit bringen. Deshalb gab es unter anderem Kooperationen mit Schulen, um den Nachwuchs zum Volleyball zu bringen.<ref name="populaer" /> Der DVV warb bei der Weltmeisterschaft auch für die Initiative Gesicht Zeigen!, die der deutsche Verband bereits seit August 2000 unterstützte. Die Organisation, die damals ebenso wie das Turnier unter der Schirmherrschaft von Johannes Rau stand, kämpft gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt.<ref name="WM-Zeitung 2" /> Die FIVB und der DVV förderten gemeinsam das Projekt Tobacco free sports, mit dem die Weltgesundheitsorganisation die Popularität des Sports nutzt, um vor den Gefahren des Rauchens zu warnen. Deshalb herrschte beim Turnier ein Rauchverbot.<ref name="WM-Zeitung 7" />

Eintrittskarten

Eintrittskarten für alle Spiele wurden ab dem 5. März 2002 verkauft.<ref name="WM-Zeitung 2" /> Insgesamt kalkulierten die Veranstalter mit 120.000 Tageskarten.<ref name="populaer" /> Die günstigsten Tickets gab es in Münster bereits für 6,50 Euro oder ermäßigt 4,30 Euro. Die Finalrunde in Berlin konnte man als Zuschauer für 15 oder 10 Euro pro Spiel erleben. Außerdem wurden in allen Austragungsorten außer Leipzig Dauerkarten angeboten, mit denen man alle Begegnungen in dieser Stadt besuchen konnte.<ref name="WM-Zeitung 3" />

Medien

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD (mit den Dritten Programmen) und ZDF berichteten insgesamt 56 Stunden lang von der Weltmeisterschaft. Um diese Übertragungen zu ermöglichen, musste sich der DVV mit einem Betrag von 300.000 Euro an den Produktionskosten beteiligen.<ref name="populaer" /> Die deutschen Spiele in der Vorrunde zeigte der WDR, bei dem Susanne Lahme und Danja Müsch als Experten mitwirkten, live oder als Aufzeichnung.<ref name="56h">DVV: Volleyball: 56 Stunden im deutschen Fernsehen! volleyballer.de, 28. August 2002, abgerufen am 30. September 2010.</ref><ref>DVV: Volleyball: Susanne Lahme und Danja Müsch unterstützen den WDR – Lahme Expertin, Müsch Redakteurin! volleyballer.de, 29. August 2002, abgerufen am 30. September 2010.</ref> Der NDR sendete aus Schwerin<ref name="56h" /> und der SWR aus Stuttgart.<ref>SWR: Volleyball: TV-Programm-Hinweis. volleyballer.de, 6. August 2002, abgerufen am 30. September 2010.</ref><ref name="SWR">DVV: Volleyball: SWR bringt Zusammenfassungen der 2. Runde sowie das Top-Spiel aus Stuttgart! volleyballer.de, 5. September 2002, abgerufen am 30. September 2010.</ref> In der zweiten Runde gab es Live-Übertragungen im MDR.<ref name="SWR" /> Nach dem Ausscheiden der deutschen Mannschaft berichteten die einheimischen TV-Anstalten nicht mehr über die WM.<ref name="TV End">DVV: Volleyball: TV: 16 ausländische TV-Anstalten berichten von der WM-Endrunde in Berlin! volleyballer.de, 12. September 2002, abgerufen am 30. September 2010.</ref> International gab es die Fernsehbilder in 45 Ländern zu sehen<ref name="56h" /> und bei der Finalrunde in Berlin waren sechzehn ausländische Sender vertreten.<ref name="TV End" />

Die Zeitschrift TV Movie wurde als Printmedium Partner des Turniers.<ref name="WM-Zeitung 8" /> Für kontroverse Diskussionen sorgte das Magazin Stern, das kurz vor dem WM-Beginn einen Bericht mit Aktfotos der deutschen Nationalspielerinnen veröffentlichte.<ref>Sven Beckedahl: Ärger und Freude über Nacktfotos der deutschen Volleyballerinnen. Berliner Morgenpost, 31. August 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 21. November 2012; abgerufen am 30. September 2010.</ref>

Qualifikation

Deutschland als Gastgeber und Kuba als Titelverteidiger waren für die Endrunde gesetzt. Die weiteren Startplätze wurden in kontinentalen Qualifikationsturnieren vergeben, die zwischen dem 17. Juni und dem 9. September 2001 stattfanden. Neben Deutschland kamen acht Teilnehmer aus Europa. Asien durfte fünf Mannschaften nach Deutschland entsenden. Die NORCECA stellte zusätzlich zu Kuba ebenfalls ein Quintett. Aus Südamerika und Afrika reisten jeweils zwei Vertreter nach Deutschland.

Europa

Die europäische Qualifikation wurde in sechs Vierergruppen ausgetragen, nachdem Aserbaidschan eine Vorausscheidung in Baku gegen Israel gewonnen hatte. Die Gruppensieger und die beiden besten Gruppenzweiten erreichten die WM-Endrunde in Deutschland. Die Niederlande nutzten ihren Heimvorteil in ’s-Hertogenbosch ebenso wie die Polinnen in Opole. Tschechien gelang dank eines knappen Erfolgs über Spanien der Gruppensieg in Lissabon, während Russland als Gastgeber in Nowy Urengoi keinen Satz abgab. In Urbino setzte sich Gastgeber Italien gemeinsam mit Rumänien durch und in Dubrovnik waren Griechenland und Bulgarien erfolgreich.

Gruppe 1
Platz Team Sätze Punkte
1. NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Niederlande 9:4 6
2. AserbaidschanDatei:Flag of Azerbaijan.svg Aserbaidschan 8:4 5
3. TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Türkei 6:8 4
4. FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich 2:9 3
17. Juni Türkei Frankreich 3:2
Niederlande Aserbaidschan 3:2
18. Juni Aserbaidschan Türkei 3:1
Frankreich Niederlande 0:3
19. Juni Aserbaidschan Frankreich 3:0
Niederlande Türkei 3:2
Gruppe 2
Platz Team Sätze Punkte
1. PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen 9:0 6
2. Jugoslawien Bundesrepublik 1992Datei:Flag of Yugoslavia (1992–2003).svg BR Jugoslawien 6:5 5
3. SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien 3:6 4
4. LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland 2:9 3
24. Juni BR Jugoslawien Slowenien 3:0
Polen Lettland 3:0
25. Juni Lettland Slowenien 0:3
Polen BR Jugoslawien 3:0
26. Juni BR Jugoslawien Lettland 3:2
Slowenien Polen 0:3
Gruppe 3
Platz Team Sätze Punkte
1. TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien 9:2 6
2. SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien 8:4 5
3. PortugalDatei:Flag of Portugal.svg Portugal 3:7 4
4. NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 2:9 3
22. Juni Norwegen Spanien 1:3
Portugal Tschechien 0:3
23. Juni Spanien Tschechien 2:3
Norwegen Portugal 1:3
24. Juni Portugal Spanien 0:3
Tschechien Norwegen 3:0
Gruppe 4
Platz Team Sätze Punkte
1. RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland 9:0 6
2. UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Ukraine 6:3 5
3. DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark 3:6 4
4. OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich 0:9 3
22. Juni Ukraine Österreich 3:0
Russland Dänemark 3:0
23. Juni Dänemark Österreich 3:0
Russland Ukraine 3:0
24. Juni Ukraine Dänemark 3:0
Österreich Russland 0:3
Gruppe 5
Platz Team Sätze Punkte
1. ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien 9:1 6
2. RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien 7:3 5
3. UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn 3:6 4
4. SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Schweiz 0:9 3
13. Juli Italien Schweiz 3:0
Ungarn Rumänien 0:3
14. Juli Rumänien Schweiz 3:0
Italien Ungarn 3:0
15. Juli Schweiz Ungarn 0:3
Italien Rumänien 3:1
Gruppe 6
Platz Team Sätze Punkte
1. GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland 9:4 6
2. BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Bulgarien 8:3 5
3. KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Kroatien 4:7 4
4. FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Finnland 2:9 3
27. August Bulgarien Griechenland 2:3
Kroatien Finnland 3:1
28. August Bulgarien Finnland 3:0
Kroatien Griechenland 1:3
29. August Finnland Griechenland 1:3
Kroatien Bulgarien 0:3

Asien

In der asiatischen Qualifikation traten acht Mannschaften in zwei Vierergruppen an, aus denen die beiden Gruppenersten und -zweiten sowie ein Dritter das Turnier in Deutschland bestreiten durften. In Bangkok gelang dies dem Gastgeber Thailand als Zweiter hinter den Japanerinnen, die keinen Satz abgaben. China sicherte sich als Heimmannschaft in Macau den Gruppensieg durch einen abschließenden Sieg gegen Südkorea. Australien kam als Dritter ebenfalls weiter. Die Teams aus Usbekistan und Kasachstan, die in den beiden Gruppen jeweils den letzten Rang belegten, hatten sich in einer Vorrunde in Colombo gegen Sri Lanka durchgesetzt.

Gruppe 1
Platz Team Sätze Punkte
1. JapanDatei:Flag of Japan.svg Japan 9:0 6
2. ThailandDatei:Flag of Thailand.svg Thailand 6:3 5
3. TaiwanDatei:Flag of the Republic of China.svg Taiwan 3:6 4
4. UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Usbekistan 0:9 3
6. Juli Taiwan Japan 0:3
Thailand Usbekistan 3:0
7. Juli Thailand Taiwan 3:0
Usbekistan Japan 0:3
8. Juli Taiwan Usbekistan 3:0
Japan Thailand 3:0
Gruppe 2
Platz Team Sätze Punkte
1. China VolksrepublikDatei:Flag of the People's Republic of China.svg Volksrepublik China 9:1 6
2. Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 7:3 5
3. AustralienDatei:Flag of Australia (converted).svg Australien 3:8 4
4. KasachstanDatei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan 2:9 3
31. August Australien Südkorea 0:3
China Kasachstan 3:0
1. September Südkorea Kasachstan 3:0
China Australien 3:0
2. September Australien Kasachstan 3:2
China Südkorea 3:1

Nord- und Mittelamerika

In der Qualifikation der NORCECA gab es zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften, von denen sich jeweils die beiden besten Teams für die WM-Endrunde qualifizierten. In Santo Domingo gab die Dominikanische Republik erst im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten Kanada einen Satz ab. Barbados schnitt im Quervergleich der Gruppendritten mit Mexiko schlechter ab. Jamaika, das sich in einer Vorrunde in Oranjestad gegen die Niederländischen Antillen und Aruba durchgesetzt hatte, blieb nur der letzte Rang. Die USA dominierten die Spiele der anderen Gruppe, die in San Juan stattfanden, in allen Sätzen deutlich. Die Gastgeber aus Puerto Rico erreichten den zweiten Platz vor Mexiko und Costa Rica. Die Mexikanerinnen mussten anschließend noch ein Play-off-Duell gegen den Dritten aus Südamerika bestreiten, in dem sie sich in Monterrey mit 2:1 Siegen gegen Venezuela durchsetzten.

Gruppe 1
Platz Team Sätze Punkte
1. Dominikanische RepublikDatei:Flag of the Dominican Republic.svg Dominikanische Republik 9:1 6
2. KanadaDatei:Flag of Canada (Pantone).svg Kanada 7:3 5
3. BarbadosDatei:Flag of Barbados.svg Barbados 3:8 4
4. JamaikaDatei:Flag of Jamaica.svg Jamaika 2:9 3
12. Juli Kanada Jamaika 3:0
Dominikanische R. Barbados 3:0
13. Juli Kanada Barbados 3:0
Dominikanische R. Jamaika 3:0
14. Juli Barbados Jamaika 3:2
Dominikanische R. Kanada 3:1
Gruppe 2
Platz Team Sätze Punkte
1. Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten 9:0 6
2. Puerto RicoDatei:Flag of Puerto Rico.svg Puerto Rico 6:4 5
3. MexikoDatei:Flag of Mexico.svg Mexiko 4:6 4
4. Costa RicaDatei:Flag of Costa Rica.svg Costa Rica 0:9 3
13. Juli Mexiko USA 0:3
Puerto Rico Costa Rica 3:0
14. Juli USA Costa Rica 3:0
Mexiko Puerto Rico 1:3
15. Juli Costa Rica Mexiko 0:3
USA Puerto Rico 3:0
Play-off NORCECA – Südamerika
7. September Venezuela Mexiko 3:0
8. September Mexiko Venezuela 3:2
9. September Mexiko Venezuela 3:0

Südamerika

Bei der südamerikanischen Qualifikation spielten lediglich vier Mannschaften um die zwei Startplätze für die Weltmeisterschaft. Beim Turnier in Santa Fe gewann Brasilien alle Begegnungen zu Null und sicherte sich so den Gruppensieg vor dem Gastgeber Argentinien. Venezuela unterlag später im Playoff gegen den NORCECA-Vertreter Mexiko. Das Team aus Peru gewann nur einen Satz.

Gruppe
Platz Team Sätze Punkte
1. BrasilienDatei:Flag of Brazil.svg Brasilien 9:0 6
2. ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Argentinien 6:3 5
3. Venezuela 1954Datei:Flag of Venezuela (1954-2006).svg Venezuela 3:7 4
4. PeruDatei:Flag of Peru.svg Peru 1:9 3
6. Juli Brasilien Peru 3:0
Argentinien Venezuela 3:0
7. Juli Venezuela Peru 3:1
Brasilien Argentinien 3:0
8. Juli Venezuela Brasilien 0:3
Argentinien Peru 3:0

Afrika

Die beiden afrikanischen Teilnehmern wurden in einer Vierer- und einer Dreigruppe ermittelt. Die Gruppensieger erreichten die WM-Endrunde in Deutschland. In der ersten Gruppe setzte sich Kenia mit dem Heimvorteil in Nairobi in drei Spielen ohne Satzverlust gegen Tunesien, Kamerun und Namibia durch. Ägypten war in Kairo ebenfalls Gastgeber und besiegte die Konkurrenten aus Nigeria und Marokko.

Gruppe 1
Platz Team Sätze Punkte
1. KeniaDatei:Flag of Kenya.svg Kenia 9:0 6
2. TunesienDatei:Flag of Tunisia.svg Tunesien 6:3 5
3. KamerunDatei:Flag of Cameroon.svg Kamerun 3:6 4
4. NamibiaDatei:Flag of Namibia.svg Namibia 0:9 3
13. Juli Tunesien Kamerun 3:0
Kenia Namibia 3:0
14. Juli Namibia Tunesien 0:3
Kamerun Kenia 0:3
15. Juli Namibia Kamerun 0:3
Kenia Tunesien 3:0
Gruppe 2
Platz Team Sätze Punkte
1. AgyptenDatei:Flag of Egypt.svg Ägypten 6:2 4
2. NigeriaDatei:Flag of Nigeria.svg Nigeria 4:5 3
3. MarokkoDatei:Flag of Morocco.svg Marokko 3:6 2
3. August Ägypten Marokko 3:1
4. August Marokko Nigeria 2:3
5. August Ägypten Nigeria 3:1

Weblinks

Anmerkungen und Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Männer

Prag 1949 | Moskau 1952 | Paris 1956 | Brasilien 1960 | Sowjetunion 1962 | Tschechoslowakei 1966 | Bulgarien 1970 | Mexiko 1974 | Italien 1978 | Argentinien 1982 | Frankreich 1986 | Brasilien 1990 | Griechenland 1994 | Japan 1998 | Argentinien 2002 | Japan 2006 | Italien 2010 | Polen 2014 | Italien / Bulgarien 2018 | Polen / Slowenien 2022 | Philippinen 2025 | Polen 2027 | Katar 2029

Frauen

Moskau 1952 | Paris 1956 | Brasilien 1960 | Sowjetunion 1962 | Tokio 1967 | Bulgarien 1970 | Mexiko 1974 | Sowjetunion 1978 | Peru 1982 | Tschechoslowakei 1986 | China 1990 | Brasilien 1994 | Japan 1998 | Deutschland 2002 | Japan 2006 | Japan 2010 | Italien 2014 | Japan 2018 | Niederlande / Polen 2022 | Thailand 2025 | USA / Kanada 2027 | Philippinen 2029

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