Zum Inhalt springen

Volksstaat Reuß

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{#if:Reuß älterer Linie und Reuß jüngerer Linie| | Entstanden aus {{#if:Land Thüringen| | Aufgegangen in {{#if:| | Heute (Teil von): {{#if:| | Staatsoberhaupt {{#if:| | Verfassung {{#if:96,6 % ev.
2,1 % röm.-kath.
1,3 % Sonstige| | Religionen {{#if:| | Hymne {{#if:3 Bezirksverbände| | Verwaltung
Volksstaat Reuß
Wappen Flagge
Lage im Deutschen Reich
{{#if:
Datei:Weimarer Republik 1920.svg}}
Reuß älterer Linie und Reuß jüngerer Linie}}
Land Thüringen}}
{{{Heute}}}}}
Daten aus dem Jahr 1919
Landeshauptstadt Gera
Regierungsform Republik
{{{Staatsoberhaupt}}}}}
{{{Verfassung}}}}}
Bestehen 1919–1920
Fläche 1143 km²
Einwohner 211.324 Einwohner
Bevölkerungsdichte 185 Ew./km²
96,6 % ev.
2,1 % röm.-kath.
1,3 % Sonstige}}
{{{Hymne}}}}}
Reichsrat 1 Stimme
Kfz-Kennzeichen RA/RJ
3 Bezirksverbände}}
Karte

Der von 1919 bis 1920 existierende Volksstaat Reuß war ein Land des Deutschen Reichs im Osten des heutigen Thüringen. Der Volksstaat Reuß hatte eine nicht zusammenhängende Fläche von 1143 Quadratkilometern, 211.324 Einwohner (1919) und war in drei Bezirksverbände gegliedert.

Geschichte

Bereits vor dem Ersten Weltkrieg wurden seit 1908 die beiden Fürstentümer Reuß älterer Linie mit der Hauptstadt Greiz und Reuß jüngerer Linie mit der Hauptstadt Gera von Fürst Heinrich XXVII. aus der jüngeren Linie in Personalunion regiert. Nach dem Sturz der Monarchie und der Ausrufung der Republik in der Novemberrevolution erklärte er am 11. November 1918 seinen Rücktritt. Die beiden reußischen Fürstentümer wurden Freistaaten und bildeten ab dem 21. Dezember 1918 eine Verwaltungsgemeinschaft.

Am 2. Februar 1919 wurden in beiden Freistaaten Landtagswahlen abgehalten, die die USPD für sich entschied. Am 4. April beschloss der vereinigte reußische Landtag das Gesetz über die Vereinigung der beiden reußischen Freistaaten zu einem Volksstaat Reuß, sowie über die vorläufige Verfassung und Verwaltung. Nach der Vereinigung wurde eine Regierung mit den parteilosen Staatsministern Karl von Brandenstein aus Gera und William Oberländer aus Greiz gebildet.

Am 1. Mai 1920 schlossen sich der Volksstaat Reuß und sechs weitere thüringische Kleinstaaten zum Land Thüringen zusammen. Bis März 1923 bestand aber das „Gebiet Reuß“ als Kommunalverband höherer Ordnung mit eigener Gebietsregierung und Gebietsversammlung fort. Dessen Kompetenzen gingen Schritt für Schritt auf das Land über.<ref>Reyk Seela: Die Übergangslandtage und Gebietsvertretung in den reußischen Staaten bzw. dem Volksstaat Reuss 1919–1923. In: Thüringer Landtag, Harald Mittelsdorf (Hrsg.): Die vergessenen Parlamente. Landtage und Gebietsvertretungen in den Thüringer Staaten und Gebieten 1919 bis 1923. Hain, Rudolstadt 2002, S. 233–274.</ref> Zudem musste in den ersten 15 Jahren nach dem Inkrafttreten der Thüringer Landesverfassung von 1921 stets ein Mitglied der Landesregierung aus Reuß kommen.<ref>Bernhard Post, Volker Wahl: Thüringen-Handbuch. Territorium, Verfassung, Parlament, Regierung und Verwaltung in Thüringen 1920 bis 1995. Böhlau, Weimar 1999, S. 326.</ref>

Verwaltungsgliederung

Durch die Bestimmungen des Vereinigungsgesetzes wurden drei Bezirksverbände eingerichtet:<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>

Wahl zum Landtag

Am 2. Februar 1919 wurden in beiden Freistaaten Landtagswahlen abgehalten. Aus ihnen ging jeweils die USPD als Sieger hervor.

{{#invoke:Vorlage:Siehe auch|f}}

Freistaat Reuß älterer Linie

  • Sitze im Landtag: 15
  • Wahlbeteiligung: 74,7 %
Partei Ergebnis Sitze
USPD 44,51 % 7 Sitze
DDP 22,67 % 4 Sitze
DNVP 16,95 % 2 Sitze
SPD 15,97 % 2 Sitze

Freistaat Reuß jüngerer Linie

  • Sitze im Landtag: 21
  • Wahlbeteiligung: 81,9 %
Partei Ergebnis Sitze
USPD, SPD 62,16 % 13 Sitze
DNVP, DVP 21,04 % 05 Sitze
DDP 16,80 % 03 Sitze

Flagge und Wappen

Flagge des Volksstaats wurde Schwarz-Rot-Gold. Das Wappen des Volksstaates Reuß zeigte in Tradition der Heraldik der Vögte von Weida einen goldenen Löwen mit roter Bewehrung und einer roten Krone auf einem schwarzen Schild.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

{{#if:Navigationsleiste Wahlen und Abstimmungen im Land Thüringen |Vorlage:Navigationsleiste Wahlen und Abstimmungen im Land Thüringen}}{{#if:Navigationsleiste Landtage der Weimarer Republik |{{safesubst:#ifeq:0|10| {{#switch: Volksstaat Reuß |Navigationsleiste|NaviBlock|0=|#default= Vorlage:Templatetransclusioncheck Vorlage:Dokumentation/ruler }}}}Vorlage:Klappleiste/Anfang {{#if: Datei:Wappen Deutsches Reich (Weimarer Republik).svg

|
 |

Anhalt | Baden | Bayern | Braunschweig | Bremen | Coburg (bis 1920) | Gotha (bis 1920) | Hamburg | Hessen | Lippe | Lübeck | Mecklenburg-Schwerin | Mecklenburg-Strelitz | Oldenburg | Preußen | Reuß (bis 1920) | Saargebiet (unter Völkerbundsverwaltung 1920-1935) | Sachsen | Sachsen-Altenburg (bis 1920) | Sachsen-Meiningen (bis 1920) | Sachsen-Weimar-Eisenach (bis 1920) | Schaumburg-Lippe | Schwarzburg-Rudolstadt (bis 1920) | Schwarzburg-Sondershausen (bis 1920) | Thüringen (ab 1920) | Waldeck (bis 1929) | Württemberg

Übersicht: Wahlergebnisse }} Vorlage:Klappleiste/Ende}}{{#if:Navigationsleiste Länder der Weimarer Republik|{{safesubst:#ifeq:0|10| {{#switch: Volksstaat Reuß |Navigationsleiste|NaviBlock|0=|#default= Vorlage:Templatetransclusioncheck Vorlage:Dokumentation/ruler }}}}Vorlage:Klappleiste/Anfang {{#if: [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:

|
 |

   Vorlage:Anhalt-1918 | Vorlage:Baden-1919 | Datei:Flag of Bavaria (striped).svg Bayern | Vorlage:Braunschweig-1918 | Datei:Flag of Bremen.svg Bremen | Datei:Flag of Hamburg.svg Hamburg | Vorlage:Hessen-1919 | Vorlage:Lippe-1918 | Datei:Flagge der Hansestadt Lübeck.svg Lübeck | Datei:Flagge Großherzogtümer Mecklenburg.svg Mecklenburg-Schwerin | Datei:Flagge Großherzogtümer Mecklenburg.svg Mecklenburg-Strelitz | Vorlage:Oldenburg-1918 | Vorlage:Preußen-1918 | Datei:State flag of the Saxony (1815-1952).svg Sachsen | Vorlage:Schaumburg-Lippe-1919 | Vorlage:Thüringen-1920 (ab 1920) | Vorlage:Württemberg-1919
Datei:Flag of Saar 1920-1935.svg Saargebiet (unter Völkerbundsverwaltung 1920-1935)
Vorlage:Reuß-1918 (bis 1920) | Vorlage:Sachsen-Altenburg-1918 (bis 1920) | Vorlage:Sachsen-Gotha-1918 (bis 1920)* | Vorlage:Sachsen-Meiningen-1918 (bis 1920) | Vorlage:Sachsen-Weimar-Eisenach-1918 (bis 1920) | Vorlage:Schwarzburg-Rudolstadt-1918 (bis 1920) | Vorlage:Schwarzburg-Sondershausen-1918 (bis 1920)
Vorlage:Waldeck-1918 (bis 1929)
*Der Landesteil Coburg löste sich nach der Abdankung von Herzog Carl Eduard aus der Union mit Gotha, organisierte sich als Freistaat Coburg und schloss sich 1920 Bayern an. Reichsrechtlich wurde die Eigenständigkeit Coburgs allerdings nicht anerkannt und es weiterhin als Landesteil Gothas angesehen.  }}

Vorlage:Klappleiste/Ende}}{{#if:|{{{{{4}}}}}}}{{#if:|{{{{{5}}}}}}}{{#if:|{{{{{6}}}}}}}{{#if:|{{{{{7}}}}}}}{{#if:|{{{{{8}}}}}}}{{#if:|{{{{{9}}}}}}}{{#if:|{{{{{10}}}}}}}{{#if:|{{{{{11}}}}}}}{{#if:|{{{{{12}}}}}}}{{#if:|{{{{{13}}}}}}}{{#if:|{{{{{14}}}}}}}{{#if:|{{{{{15}}}}}}}{{#if:|{{{{{16}}}}}}}{{#if:|{{{{{17}}}}}}}{{#if:|{{{{{18}}}}}}}{{#if:|{{{{{19}}}}}}}{{#if:|{{{{{20}}}}}}}{{#if:|
Zu viele Navigationsleisten (>20)
}}