Vețel
| Vețel Witzel Vecel | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Romania.svg Rumänien | |||||
| Historische Region: | Siebenbürgen | |||||
| Kreis: | Hunedoara | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(3104) 45° 54′ N, 22° 48′ O
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| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||||
| Höhe: | 190 m | |||||
| Fläche: | 113,89 km² | |||||
| Einwohner: | 3.104 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 27 Einwohner je km² | |||||
| Postleitzahl: | 337525 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 54 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | HD | |||||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 14. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) | ||||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||||
| Gliederung: | Vețel, Boia Bârzii, Bretelin, Căoi, Herepeia, Leșnic, Mintia, Muncelu Mare, Muncelu Mic, Runcu Mic | |||||
| Bürgermeister : | Gheorghe Capșa (PNL) | |||||
| Postanschrift: | Str. Mihai Eminescu, nr. 256 loc. Vețel, jud. Hunedoara, RO–337525 | |||||
| Website: | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Vețel [<templatestyles src="IPA/styles.css" />] (veraltet Vițel, wörtlich: „Kalb“; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Gemeinde im Kreis Hunedoara in der Region Siebenbürgen in Rumänien.
Geographische Lage
Die Gemeinde Vețel liegt im Südwesten des Siebenbürgischen Beckens, nördlich des Poiana-Ruscă-Gebirges. An der Mündung der Bäche Vețel und Vulcez – linker Zuflüsse des Mureș (Mieresch) –, im Zentrum des Kreises Hunedoara, befindet sich der Ort an der Europastraße 68 und der zweigleisigen Bahnstrecke Arad–Alba Iulia etwa 13 Kilometer westlich von der Kreishauptstadt Deva (Diemrich) entfernt.
Von der Gesamtfläche der Gemeinde werden 35,86 % landwirtschaftlich genutzt, 58,36 % sind bewaldet.
Geschichte
Der Ort Vețel wurde (nach unterschiedlichen Angaben) erstmals 1278<ref name="hsrs">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref> oder 1371<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte, Webdarstellung der Gemeinde, abgerufen am 23. April 2011 ( vom 10. Juni 2012 im Internet Archive).</ref> urkundlich erwähnt. Die Geschichte der Besiedlung in der Region geht jedoch nach Berichten von F. Kenner, I Hampel, A. Koch, G. Téglás, I. Andrieșecu und anderen bis in die Frühbronzezeit zurück. Zahlreiche dieser Funde befinden sich in Museen von Bukarest und Budapest. Des Weiteren wurden auf dem Areal des Ortes zahlreiche Funde aus der Römerzeit gemacht.<ref name="cimec">Repertoriul Arheologic al României – Vețel, abgerufen am 23. April 2011 (rumänisch).</ref> Im Mittelalter war Vețel eine ungarische Siedlung. Im 15. Jahrhundert siedelten sich hier auch Rumänen an und es entstand ein rumänischer Ortsteil. Seit dem 16. Jahrhundert wird der Ort fast ausschließlich von Rumänen bewohnt.<ref name="hsrs" />
Auf dem Areal des eingemeindeten Dorfes Mintia (Bayersdorf) wurde 1960–1970 eines der größten Wärmekraftwerke in Rumänien errichtet (⊙
{{#coordinates:45,91641|22,82156|
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|name=Kraftwerk Mintia
|region=RO-HD
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}}, „S.C. Electrocentrale Deva S.A.“).<ref>Webdarstellung des Wärmekraftwerks von Mintia.</ref> Seit mehreren Jahren sind durch die Betreibung des Kraftwerks negative Einflüsse auf die Umwelt durch Wasserverschmutzung, Bodenschäden und die Zerstörung der Vegetation dokumentiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wirtschaft, Webdarstellung der Gemeinde, abgerufen am 23. April 2011 ( vom 18. Mai 2013 im Internet Archive).</ref>
Nach dem Niedergang des Bergbaus leben die Bewohner heute vorwiegend von der Landwirtschaft.
Bevölkerung
Bei der Volkszählung 1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 2583 Menschen. 2400 davon waren Rumänen, 126 Roma, 43 Ungarn, zehn Deutsche und vier andere. Die höchste Einwohnerzahl (4090) – gleichzeitig die der Rumänen (3818) und die der Ungarn (194) – wurde 1977 erreicht. Die höchste Anzahl der Roma wurde 1850 und die der Deutschen (26) 1900 gezählt. Darüber hinaus bezeichneten sich 1880 24 Einwohner, 1910 und 1992 je drei Einwohner und 2002 ein Einwohner als Slowaken, 2002 zwei Einwohner als Ukrainer. 2002 lebten in der gesamten Gemeinde Vețel 2760 Menschen, davon waren 2527 Rumänen, 129 Ungarn, 98 Roma und drei Deutsche.<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 in Siebenbürgen bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 1 MB; ungarisch).</ref>
Sehenswürdigkeiten
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- Die Holzkirche Cuvioasa Paraschiva, 1790 errichtet,<ref name="rocm"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Angaben zur Kirche auf www.cimec.ro, abgerufen am 8. Januar 2013 ( vom 4. September 2014 im Internet Archive).</ref> steht unter Denkmalschutz.<ref name="kmro">Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 551 kB).</ref>
- Die Ruinen des römischen Kastells Micia – neben der Eisenbahnlinie gelegen – mit seinem Lagerdorf (Vicus), zu dem ein Hafen an der Mieresch, öffentliche Gebäude wie einem Jupiter-Tempel, Thermen sowie ein kleines Amphitheater gehören.<ref name="hsrs" /> Das Areal steht unter Denkmalschutz.<ref name="kmro" />
- Im eingemeindeten Dorf Boia Bârzii (Ochsendorf) die Holzkirche Pogorârea Sf. Duh, im 18. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="kmro" />
- Im eingemeindeten Dorf Herepeia (ungarisch Herepe) die Holzkirche Cuvioasa Paraschiva, im 18. Jahrhundert errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="kmro" />
- Im eingemeindeten Dorf Leșnic (Wachtdorf) die rumänische-orthodoxe Kirche Sf. Nicolae, wurde ca. 1400 von Dobre Românul (einem rumänischen Hörigen) gestiftet, der wegen seiner Tapferkeit vom König Sigismund von Luxemburg geadelt wurde;<ref name="hsrs" /> steht unter Denkmalschutz.<ref name="kmro" />
- Im eingemeindeten Dorf Mintia die ungarische reformierte Saalkirche (im 16. Jahrhundert errichtet) und das Anwesen von Gyulay Ferencz, 1642 errichtet, 1834 umgebaut; stehen unter Denkmalschutz.<ref name="kmro" />
- Im eingemeindeten Dorf Muncelu Mare (Nagymuncsel) die Holzkirche Duminica Tuturor Sfinților, 1762 errichtet, steht unter Denkmalschutz.<ref name="kmro" />
- Die Holzkirchen in Muncelu Mic (Kismuncsel) Cuvioasa Paraschiva 1869 errichtet<ref>Angaben zur Kirche in Muncelu Mic bei biserici.org, abgerufen am 2. November 2023 (rumänisch).</ref> und die in Runcu Mic (Erdőhátrunk) Pogorârea Sfântului Duh etwa um 1720 errichtet,<ref>Angaben zur Kirche in Runcu Mic bei biserici.org, abgerufen am 2. November 2023 (rumänisch).</ref> stehen nicht unter Denkmalschutz.
Söhne und Töchter der Gemeinde
- Francisc Munteanu (1924–1993), rumänischer Schriftsteller, Filmregisseur und Drehbuchautor
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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