Der Verlag wurde am 14. März 1947 von Michael Tschesno-Hell und Wilhelm Beier als GmbH in der Sowjetischen Besatzungszone gegründet, um Übersetzungen sowjetischer Literatur und antifaschistische deutsche Literatur zu veröffentlichen. Dafür erhielt er die Lizenz der SMAD. Später wurde der Verlag für internationale Gegenwartsliteratur geöffnet. 1951 wurde der Verlag Rütten & Loening angeschlossen, 1964 jedoch wieder herausgelöst. Stattdessen fusionierte man den Verlag mit Kultur und Fortschritt, einem auf Übersetzungen sowjetischer Bücher spezialisierten Verlag der DSF. Neben den Buchpublikationen von Volk & Welt – rund 100 Titel jährlich – gab es auch die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift der bücherkarren mit Informationen über Neuerscheinungen.
Das Verlagsprogramm unterlag wie – bei allen DDR-Verlagen – der Zensur. Die Popularität des Verlagsprogrammes war nicht nur auf die DDR begrenzt. In einer Selbstwerbung des Verlags hieß es 1970 zu der Buchreihe Spektrum „‚Volk und Welt Spektrum‘ macht mit allen Gattungen der modernen internationalen Literatur vertraut. Die Herausgabe von Kurzromanen, Stücken, Reiseskizzen, Krimis, Werkstattberichten, Gedichten und Essays graniert jene farbige Vielfalt, die der Name ‚Spektrum‘ verheißt.“<ref>In: Michael Bulkakow. Das Leben des Herrn de Moliere. 1970. Nach dem Inhaltsverzeichnis.</ref>
Der Verlag edierte auch Bücher in bibliophiler Aufmachung, z. B. 1969 als deutsche Erstausgabe Scholem AlejchemsDer behexte Schneider mit Reproduktionen von 26 FarblithografienAnatoli A. Kaplans. In der „Weißen Reihe“ publizierte der Verlag internationale Lyrik.
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