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Vedad Ibišević

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Vedad Ibišević
Datei:Vedad Ibišević, Hertha BSC vs. West Ham United 20190731 (077).jpg
Vedad Ibišević (2019)
Personalia
Geburtstag 6. August 1984
Geburtsort VlasenicaSFR Jugoslawien
Größe 188 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
FK Proleter Slavinovići
Zmaj od Bosne
2000–2001 FC Baden
2001–2003 Saint Louis University
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2003 St. Louis Strikers 22 (18)
2004 Chicago Fire Reserves 3 0(3)
2004–2006 Paris Saint-Germain 4 0(0)
2005–2006 → FCO Dijon (Leihe) 33 (10)
2006–2007 Alemannia Aachen 24 0(6)
2007–2011 TSG 1899 Hoffenheim 123 (48)
2012–2015 VfB Stuttgart 86 (33)
2015–2020 Hertha BSC 138 (45)
2020 FC Schalke 04 4 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2004–2006 Bosnien-Herzegowina U21 6 0(2)
2007–2018 Bosnien-Herzegowina 83 (28)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2021–2023 Hertha BSC (Stürmertrainer)
2023–2024 Hertha BSC (Nachwuchs-Cheftrainer)
2024–2025 New York Red Bulls (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Karriereende

Vedad Ibišević [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈʋɛdad ˈibiːʃɛʋitɕ] (* 6. August 1984 in Vlasenica, SR Bosnien und Herzegowina, SFR Jugoslawien) ist ein ehemaliger bosnisch-US-amerikanischer Fußballspieler und heutiger Trainer. Der Stürmer spielte in der Bundesliga für Alemannia Aachen, die TSG 1899 Hoffenheim, den VfB Stuttgart, Hertha BSC und den FC Schalke 04. Mit 127 Toren in 344 Bundesligaspielen ist er einer der besten ausländischen Torschützen der Bundesliga. Darüber hinaus absolvierte Ibišević von 2007 bis 2018 insgesamt 83 Länderspiele für die bosnisch-herzegowinische A-Nationalmannschaft.

Leben

Jugend in Bosnien-Herzegowina und der Schweiz

Vedad Ibišević wurde im ostbosnischen Vlasenica geboren, wo er auch seine Schulausbildung begann. Mit Beginn des Bosnienkrieges zog die bosniakisch geprägte Familie Ibiševićs nach Tuzla, wo er 1992 im dortigen Vorortclub FK Proleter Slavinovići begann, Fußball zu spielen. Von dort ging er zur Jugendmannschaft des damaligen bosnischen Erstligaklubs Zmaj od Bosne in Tuzla. Während dieser Zeit spielte er auch erstmals für die Junioren-Fußballnationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina. Im Jahre 2000 zog die Familie von Ibišević in die Schweiz. Dort begann er mit dem Training beim FC Baden. Doch bereits nach zehn Monaten zog die Familie weiter zu Verwandten nach St. Louis, Missouri in den Vereinigten Staaten, da sie in der Schweiz keine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis erhalten hatten.<ref>Alexander Kühn: Bundesliga-Star bekam in der Schweiz kein Asyl. In: Basler Zeitung. 28. Oktober 2008.</ref>

Fußballerische Anfänge in den Vereinigten Staaten

In St. Louis, Missouri, wurde Ibišević zu einem der besten Jugendspieler in der Region. 2002 wurde er im Soccer America Magazine als einer der besten Nachwuchsspieler der Vereinigten Staaten ausgezeichnet. Während seiner Schulzeit spielte er für die Roosevelt High School. Anschließend schloss sich Ibišević der Fußballmannschaft der Saint Louis University an, in der er sich erfolgreich als Stürmer positionieren konnte. Neben dem College spielte er noch in der USL Premier Development League für die St. Louis Strikers und für das Nachwuchsteam von Chicago Fire.

Wechsel nach Europa

Bei einem Länderspiel der bosnischen Junioren-Nationalmannschaft gegen Mazedonien wurden mehrere Talentsucher, darunter die französische Fußballlegende Michel Platini, auf Ibišević aufmerksam. So gelangte er 2004 zu Paris Saint-Germain, von wo aus er ein Jahr später an den FCO Dijon verliehen wurde.

Karriere in Deutschland

Alemannia Aachen

Zur Saison 2006/07 schloss sich Ibišević dem damaligen deutschen Erstligaaufsteiger Alemannia Aachen an.<ref>Krontiris zurück am Tivoli. In: kicker online. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.), 31. Mai 2006, abgerufen am 14. November 2015.</ref><ref>Krontiris zurück am Tivoli. In: kicker online. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.), 31. Mai 2006, abgerufen am 14. November 2015.</ref>

TSG 1899 Hoffenheim

Datei:Vedad Ibisevic 19.jpg
Ibišević im Trikot der TSG 1899 Hoffenheim (2008)

Nach dem Abstieg von Alemannia Aachen in die zweite Bundesliga wechselte Ibišević im Juni 2007 zum damaligen Zweitligisten TSG 1899 Hoffenheim. In der Saison 2007/08 konnte er die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und musste häufig den ebenfalls neu in die Mannschaft gekommenen Spielern Chinedu Obasi und Demba Ba den Vortritt lassen. Mit dem Aufstieg der Mannschaft in die Fußball-Bundesliga verbesserten sich zu Beginn der Saison 2008/09 Ibiševićs Leistungen. Am ersten Spieltag der Saison erzielte er beim 3:0-Sieg bei Energie Cottbus in der 18. Minute den ersten Bundesligatreffer der TSG 1899 Hoffenheim. Durch den Einsatz von Chinedu Obasi in der nigerianischen Fußballnationalmannschaft im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 2008 wurde er dabei auch von Anfang an aufgestellt. In der Hinrunde der Bundesliga-Saison 2008/09 erzielte er 18 Tore für den Bundesliganeuling, womit er sich an die Spitze der Bundesliga-Torschützenliste setzte; die TSG 1899 Hoffenheim wurde Herbstmeister.

Im Oktober 2008 wurde Ibišević zum Fußballer des Monats gewählt, nachdem er bereits im August und September 2008 dafür nominiert worden war. Im November 2008 wurde er bei dieser Wahl Zweiter. In der Kicker-Rangliste der besten Fußballer wurde Ibišević nach der Hinrunde 2008/09 in die Kategorie „Weltklasse“ eingeordnet;<ref>Das Torfestival und Vedad Ibisevic. In: Kicker-Sportmagazin. 9. Januar 2009.</ref> eine Auszeichnung, die nur selten vergeben wird. Bei einer Internetumfrage des Portals sport.ba wurde er mit 69 Prozent der Stimmen zum Besten Fußballer Bosnien-Herzegowinas 2008 gewählt.<ref>I. Babić: Ibišević vodeći sa 69 % glasova. In: SportSport.ba. 20. Dezember 2008.</ref>

Im Freundschaftsspiel gegen den Hamburger SV am 14. Januar 2009 riss sich Ibišević das vordere Kreuzband im rechten Knie<ref name="welt-3030118">S. Flohr, M. Linnenbrügger: Herbstmeister Hoffenheim sucht Ibisevic-Ersatz. In: welt.de. 15. Januar 2009, abgerufen am 16. Mai 2014.</ref><ref>Schock! Kreuzbandriss bei Ibisevic. In: Kicker-Sportmagazin, 16. Januar 2009.</ref> und fiel nach einer Operation in der Heidelberger Klinik Sankt Elisabeth für die Rückrunde der Saison 2008/09 aus.<ref>Kreuzbandriss! Ibisevic fällt Monate aus. In: Bild Online. 16. Januar 2009.</ref> Erst Ende Mai 2009 begann er wieder mit dem Training. Zur gleichen Zeit verlängerte er seinen Vertrag bei der TSG 1899 Hoffenheim bis zum 30. Juni 2013.<ref name="SPON-626787">Kurzpässe: Strachan geht, Burnley kommt, Ibisevic bleibt. In: Spiegel Online. 25. Mai 2009, abgerufen am 16. Dezember 2014.</ref> Das erste Pflichtspiel nach seiner Verletzung absolvierte er in der ersten Runde des DFB-Pokal 2009/10 gegen den FC Oberneuland am 2. August 2009.

In der Saison 2009/10 erzielte er am 27. September 2009 (7. Spieltag) beim 5:1-Sieg im Heimspiel gegen Hertha BSC innerhalb von 20 Minuten seinen ersten Bundesliga-Hattrick und damit die ersten Ligatreffer nach seiner Verletzung. Am Ende der Spielzeit war er mit zwölf Saisontreffern erneut bester Torschütze seines Teams.

VfB Stuttgart

In der Winterpause 2012 wurde Ibišević vom VfB Stuttgart verpflichtet.<ref>Der VfB verpflichtet Vedad Ibisevic. In: VfB.de. 25. Januar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. März 2014; abgerufen am 16. August 2019.</ref> Am 29. Januar 2012 debütierte er im Heimspiel des VfB gegen Borussia Mönchengladbach. Am 11. Februar 2012 leitete Ibišević mit seinem ersten Pflichtspieltor für die Schwaben den 5:0-Heimsieg des VfB Stuttgart gegen Hertha BSC ein und bereitete ein weiteres für seinen Mitspieler Martin Harnik vor. Am 16. März 2012 gelang ihm beim Stuttgarter 2:1-Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim sein erster Doppelpack für den VfB. Beim 2:0 gegen FK Dynamo Moskau in der Europa-League-Qualifikation am 22. August 2012 erzielte er beide Tore. Mit seinem zwischenzeitlichen Führungstreffer beim 1:1-Unentschieden im Rückspiel am 28. August 2012 sorgte er für den Einzug des VfB in die Gruppenphase der Europa League.<ref>Ibisevic beseitigt letzte Zweifel. In: kicker.de. 28. August 2012.</ref> Beim 3:1-Heimsieg gegen den FC Schalke 04 am 8. Dezember 2012 (16. Spieltag) erzielte Ibišević zum ersten Mal in seiner Stuttgarter Zeit drei Treffer in einem Spiel. Dies gelang ihm auch am 1. September 2013 (4. Spieltag) beim 6:2-Sieg im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Am 6. August 2014 verlängerte Ibišević seinen Vertrag mit dem VfB bis zum 30. Juni 2017.<ref>Vedad Ibisevic verlängert bis 2017. In: VfB.de. 6. August 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. August 2014; abgerufen am 16. August 2019.</ref>

Hertha BSC

Am 30. August 2015 wechselte Ibišević zu Hertha BSC.<ref>Vedad Ibišević wechselt zu Hertha BSC. In: VfB.de. VfB Stuttgart, 30. August 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. September 2015; abgerufen am 12. September 2015.</ref><ref>Hertha hat Ibisevic vorerst nur ausgeliehen. In: t-online.de. 16. September 2015, abgerufen am 27. September 2015.</ref> Sein Debüt gab er am 12. September 2015 beim 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart, als er in der 45. Spielminute für Roy Beerens eingewechselt wurde.<ref>Heimsieg! In: herthabsc.de. Hertha BSC, 12. September 2015, abgerufen am 12. September 2015.</ref> Später wurde eine Option im Vertrag gezogen, der zunächst eine Mischform aus Leihe und Kauf gewesen war und Ibišević nun bis zum 30. Juni 2017 an die Hertha band.<ref>Ibisevic: „Mein Abgang beim VfB hat mich motiviert“. In: kicker.de. 12. Februar 2016, abgerufen am 12. Februar 2016.</ref> Am 17. August 2016 wurde er als Nachfolger von Fabian Lustenberger zum Mannschaftskapitän ernannt. Am 27. November 2016 beim 2:1-Sieg von Hertha BSC gegen Mainz 05 erzielte er beide Tore seiner Mannschaft; dies waren seine Bundesligatreffer Nummer 99 und 100. Er wurde in der 74. Minute mit gelb-rot vom Platz gestellt.<ref>Jubilar Ibisevic dreht den Spieß um und fliegt. In: kicker.de. 27. November 2016, abgerufen am 27. November 2016.</ref>

Kurz vor der Winterpause der Saison 2016/17 verlängerte Ibišević seinen Vertrag bei der Hertha vorzeitig bis 2019.<ref>Hertha BSC verlängert mit Ibisevic: „Wollen uns oben einnisten“. In: transfermarkt.de. 28. November 2016, abgerufen am 20. April 2017.</ref> Am 12. Mai 2018 bestritt er sein 100. Pflichtspiel für Hertha BSC, bei der 2:6-Niederlage gegen RB Leipzig am 34. Spieltag traf er zum 1:1 und kam auf 6 Saisontore.<ref>Jörn Lange: Vedad Ibisevic – „Wir hätten mehr erreichen können“. In: morgenpost.de. 11. Mai 2018, abgerufen am 11. Februar 2024.</ref> Am 1. Dezember 2018 machte er beim 2:0-Auswärtssieg in Hannover sein 300. Bundesligaspiel und erzielte dabei seinen 116. Treffer in der Bundesliga.<ref>https://fussball.news/artikel/ibisevic-300-bundesliga-spiele-und-immer-noch-brandgefaehrlich/</ref>

Nach der Saison 2018/19 verlängerte Ibišević seinen auslaufenden Vertrag in Berlin um ein Jahr.<ref>Fünf Bekenntnisse zu Blau-Weiss! Hertha BSC, 19. Mai 2019, abgerufen am 19. Mai 2019.</ref> Nach der Spielzeit 2019/20 verließ er den Verein.

FC Schalke 04

Zur Saison 2020/21 schloss sich der Stürmer ablösefrei dem FC Schalke 04 an und unterschrieb dort einen Einjahresvertrag.<ref>Vedad Ibisevic stürmt ab sofort für Schalke 04, schalke04.de vom 3. September 2020, abgerufen am 3. September 2020.</ref> Der Spieler gab an, sein Grundgehalt spenden und nur für die Leistungsprämien spielen zu wollen.<ref>Ibisevic spendet sein Grundgehalt, kicker.de, abgerufen am 8. September 2020</ref> An den ersten acht Spieltagen, an denen kein Spiel gewonnen werden konnte, setzten sowohl Cheftrainer David Wagner wie auch dessen Nachfolger Manuel Baum überwiegend auf Gonçalo Paciência und Mark Uth im Angriff. Beim Spielersatztraining nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg am 8. Spieltag, nach dem die Mannschaft mit 3 Punkten auf dem letzten Platz stand, geriet der Stürmer mit dem Co-Trainer Naldo aneinander, woraufhin Baum die Einheit abbrach.<ref>Trainingsabbruch nach Zoff! Auf Schalke liegen die Nerven blank, sport.sky.de, 23. November 2020, abgerufen am 24. November 2020.</ref><ref>Schalke-Zoff! Training muss abgebrochen werden, sportbild.bild.de, 23. November 2020, abgerufen am 24. November 2020.</ref> Drei Tage später gab der Verein bekannt, den Vertrag des 36-Jährigen zum 31. Dezember 2020 aufzulösen. Der Sportvorstand Jochen Schneider erklärte sich mit den Worten: „Leider hat es hier auf Schalke nicht so gepasst, wie wir uns das gemeinsam versprochen haben“. Der „emotionale Ausbruch im Training“ habe mit der Entscheidung jedoch nichts zu tun.<ref>Bentaleb und Harit trainieren bis auf Weiteres individuell – Vertrag mit Ibisevic wird aufgelöst, schalke04.de, abgerufen am 24. November 2020</ref> Laut der WAZ sei Ibiševićs Verhalten jedoch als „unverzeihliche Respektlosigkeit“ gewertet worden.<ref>Duo suspendiert, Vertrag mit Ibisevic aufgelöst: Hintergründe des Schalke-Bebens, waz.de, 24. November 2020, abgerufen am 25. November 2020.</ref><ref>Bezugnehmend auf den WAZ-Artikel: Personalbeben bei S04: Quertreiber Bentaleb, fluchender Harit, respektloser Ibisevic, transfermarkt.de, 25. November 2020, abgerufen am 25. November 2020.</ref> Ibišević wurde bis zum Auflösungstermin freigestellt<ref>Schneider stellt sich: "Es ist okay, dass wir auf die Fresse kriegen", kicker.de, 25. November 2020, abgerufen am 25. November 2020.</ref> und kam für den FC Schalke 04 auf 4 Bundesligaeinsätze (einmal von Beginn) sowie auf einen Einsatz im DFB-Pokal, in dem ihm ein Tor gelang.

2021 gab Ibisevic bekannt, dass er seine Spielerkarriere nicht fortsetzen, sondern als Teil des Trainerstabes zu Hertha BSC zurückkehren werde.<ref>„Dankbarer“ Ibisevic beendet Spielerkarriere und wird Offensivtrainer bei Hertha BSC. Abgerufen am 4. August 2021.</ref> In 344 Bundesligapartien waren ihm 127 Treffer gelungen.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vedad Ibišević - Matches and Goals in Bundesliga.] RSSSF.org, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Nationalmannschaft

Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft Bosnien-Herzegowinas gab Ibišević am 24. März 2007 beim 2:1-Sieg gegen Norwegen. In den Qualifikationen zur WM 2010 und EM 2012 scheiterte er mit der Nationalmannschaft jeweils in der letzten Play-off-Runde an Portugal. In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 erzielte Ibišević am 15. Oktober 2013 im abschließenden Spiel der Gruppe G den Treffer zum 1:0-Auswärtssieg in Litauen; damit qualifizierte sich die bosnische Auswahl erstmals für eine Fußball-Weltmeisterschaft. Mit acht Treffern war er einer der erfolgreichsten Torschützen der WM-Qualifikation. Am 7. Mai 2014 wurde er von Trainer Safet Sušić in den Kader für die Weltmeisterschaft 2014 berufen.<ref>Susic vertraut auf sieben „Deutsche“. In: kicker.de. 5. Mai 2014.</ref> Im ersten Gruppenspiel sorgte er bei der 1:2-Niederlage gegen die Auswahl Argentiniens mit seinem Anschlusstreffer in der 84. Minute für das erste Länderspieltor der A-Nationalmannschaft bei ihrer Premieren-Weltmeisterschaft. Am 4. September 2014 erzielte er beim 3:0 gegen Liechtenstein bereits nach 48 Sekunden das 1:0 und damit das schnellste Tor in der Geschichte seiner Nationalmannschaft.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Conte mit Einstand nach Maß, „Ibra“ schreibt Geschichte. (Memento vom 10. Februar 2015 im Internet Archive) In: fifa.com.</ref>

Am 11. November 2017 verkündete Ibišević seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Seinen Abschied auf dem Feld gab er am 28. Mai 2018. Das torlose Remis gegen Montenegro in Zenica war sein 83. A-Länderspiel.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Vedad Ibisevic - Goals in International Matches.] RSSSF.org, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Februar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Er ist nach Edin Džeko zweitbester Torschütze der Auswahl.

Karriere als Trainer

Ibišević war von August 2021 bis Juni 2023 Co-Trainer der ersten Mannschaft von Hertha BSC. Anschließend war laut Medienberichten vorgesehen, dass er vereinsintern in den Jugendbereich wechseln und dort als „Toptalente-Trainer“ arbeiten sollte.<ref>Ibisevic-Entscheidung bei Hertha BSC noch in dieser Woche. In: sport.de. 13. September 2023, abgerufen am 14. März 2024.</ref> Im Februar 2024 wurde schließlich bekannt, dass Ibišević Teil des Trainerteams von Sandro Schwarz bei den New York Red Bulls in der Major League Soccer wird.<ref>New York Red Bulls Announce Sandro Schwarz’s Coaching Staff. In: newyorkredbulls.com. 2. Februar 2024, abgerufen am 14. März 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Trivia

Neben der bosnisch-herzegowinischen besitzt Ibišević auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.<ref>Datencenter / Fußball – Vedad Ibišević. In: sport1.de. 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. Februar 2009; abgerufen am 22. Februar 2009.</ref> Er spricht neben der bosnischen Sprache auch Deutsch, Englisch und Französisch fließend. Aufgrund dieser Kenntnisse wurde er in seiner Zeit bei Alemannia Aachen als Dolmetscher für Spieler eingesetzt, die der deutschen Sprache nicht mächtig waren. Sein Cousin Elvir (* 1998) ist ebenfalls Fußballspieler und bosnischer Nationalspieler.<ref>Chemie-Neuzugang Ibisevic: Vedads Schuhe als Anreiz für große Karriere? mdr.de, am 26. September 2019, abgerufen am 16. Januar 2020</ref>

Ibišević traf vier Mal in der ersten Spielminute einer Bundesliga-Partie, damit ist er neben Gerd Müller Rekordhalter in dieser Disziplin.<ref>Rekord-Blitztor von Ibisevic. In: sport1.de. 5. November 2017, abgerufen am 16. August 2019.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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