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Vatslav Vorovskiy

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Vatslav Vorovskiy
Datei:Остов судна Вацлав Воровский.jpg
Das Wrack der Vatslav Vorovskiy in der Wiborger Bucht
Das Wrack der Vatslav Vorovskiy in der Wiborger Bucht
Schiffsdaten
Flagge SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion
Schiffstyp Linienschiff, Kreuzfahrtschiff
Klasse Mikhail-Kalinin-Klasse, Projekt 101/Seefa 340<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DDR-Schiffbau - Seefahrgastschiff 340 (Memento vom 15. Juni 2013 im Internet Archive)</ref>
Rufzeichen ULGG<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (russisch)</ref>
Heimathafen 1959–1988: Murmansk
Eigner Murmansker Seereederei (russ. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
JV „Tais-Sport“
Bauwerft VEB Mathias-Thesen-Werft, Wismar
Stapellauf 1959
Übernahme 1959
Indienststellung 22. Dezember 1959
Außerdienststellung 1988
Verbleib Wrack bei Wiborg<ref name="Foto2008"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wrack der Vatslav Vorovskiy, Ende 2008 (Memento vom 23. Oktober 2016 im Internet Archive; Titel und Kommentare russisch)</ref>
Schiffsmaße und Besatzung
Länge 122,15<ref name="djvu">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) - Register Book of Sea-going Ships of the USSR, S. 178, Nr. 641 (russisch; JPG-Bild, 356 kB; Download des gesamten Registers als DjVu-Datei möglich, 60 MB)</ref> m (Lüa)
Breite 16,0<ref name="djvu" /> m
Tiefgang (max.) 5,18<ref name="djvu" /> m
Vermessung 4.871 BRZ<ref name="djvu" />
2.061 NRZ<ref name="djvu" />
 
Besatzung 134<ref name="techdata"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vatslav Vorovskiy Technical Data (Memento vom 31. Oktober 2007 im Internet Archive; englisch)</ref>
Maschinenanlage
Maschine 2 × MAN-DMR-Dieselmotor
Maschinen­leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat 6.192 kW (8.419 PS)
Höchst­geschwindigkeit 17,0 kn (31 km/h)
Transportkapazitäten
Tragfähigkeit 1.372<ref name="djvu" /> tdw
Rauminhalt 1 Laderaum 585<ref name="djvu" /> m³
Zugelassene Passagierzahl 339<ref name="techdata" /> (411 bei der Beförderung von Militärangehörigen im Hohen Norden)<ref name="mvestnik.ru"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Memento vom 20. November 2011 im Internet Archive; russisch, deutsch: „Vatslav Vorovskiy öffnete Arktis für Reisende“)</ref>
Sonstiges
Registrier­nummern IMO: 5429407

Die Vatslav Vorovskiy ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), deutsch transkribiert Wazlaw Worowski) war ein Kreuzfahrtschiff der Joint Venture „Tais-Sport“ und wurde 1959 als Linienschiff auf der Werft im VEB Mathias-Thesen-Werft in Wismar in der DDR für die Murmansker Staatliche Seereederei in Murmansk (Sowjetunion) gebaut. Es gehört zur Mikhail-Kalinin-Klasse, Projekt 101, deutsche Bezeichnung Seefa 340 – Seefahrgastschiff für 340 Passagiere. Das Schiff trägt den Namen des sowjetischen Botschafters Wazlaw Wazlawowitsch Worowski ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).

Beschreibung

Das Schiff wurde 1959 in der DDR für die Sowjetunion gebaut und am 22. Dezember 1959 bei der Seereederei in Murmansk in Dienst gestellt. Es gehört zu einer von 1958 bis 1964 hergestellten Baureihe von 19 Schiffen.

Im Laufe von 30 Jahren war die Vatslav Vorovskiy Flaggschiff der Murmansker Seereederei und öffnete die sowjetische Arktis für Touristen.<ref name="mvestnik.ru" /> Als erstes Schiff in der Welt machte die Vatslav Vorovskiy ab 5. September 1966 transarktische Kreuzfahrten auf der Strecke Murmansk – Hayes-Insel – Dikson – Dudinka – Norilsk – Waigatsch – Solowezki-Inseln – Archangelsk – Murmansk. Mehrmals wurde das Schiff auch auf der Transatlantik-Strecke Murmansk – Kuba eingesetzt.

Von 1984 bis 1988 wurde das Schiff von der MinNefteGazStroi betrieben und nach der Außerdienststellung im Jahre 1988 gab es Pläne, es in ein Hotelschiff zu verwandeln. Nach dem Zerfall der Sowjetunion war das nichtbewachte Schiff leichte Beute für Metalldiebe. Das Schiff wurde in Brand gesteckt und liegt fast völlig gesunken auf den Felsen der Insel Smeiny (Position 60° 39′ 0,1″ N, 28° 37′ 33,5″ OKoordinaten: 60° 39′ 0,1″ N, 28° 37′ 33,5″ O

 {{#coordinates:60,650019444444|28,625961111111|primary
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   |name=Wrack der Vatslav Vorovskiy
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   |type=landmark
  }}) im der Wiborger Bucht ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).<ref name="Foto2008" />

Ausstattung

Alle 1-, 2-, 3-, 4- und 6-Bettenkabinen auf vier Decks wurden im Rahmen der Modernisierung mit Dusche und WC ausgestattet. Darüber hinaus standen Musiksalon und Tanzfläche, Bar, Kiosk, Schwimmbasin, Bibliothek, Lazarett, Dienstleistungsraum und Kabine für Mutter und Kind zur Verfügung.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />