Unterwölbling
| Unterwölbling (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Unterwölbling | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Pölten (PL), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | St. Pölten | |||||
| Pol. Gemeinde | Wölbling | |||||
| Koordinaten | 48° 19′ 29″ N, 15° 36′ 20″ O
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| Höhe | 336 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 05927 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 19178 | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Unterwölbling ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Wölbling im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>
Geografie
Das westlich der Landesstraße L100 gelegene Dorf ist von dieser über die L5060 und die L5042 erreichbar und entwässert mit einem Zubringer zur Fladnitz. Zur Ortschaft zählt auch die im Süden befindliche Lage Berghaus am Fuß des Kirchbühels (331 m ü. A.), die damit insgesamt Vorlage:HWZ Adressen umfasst (Stand: Vorlage:HWD).Vorlage:HWR
Geschichte
Jungsteinzeitliche Funde weisen auf eine frühe menschliche Besiedelung hin. Weiters wurde auf einem Ausläufer des Sichelhengstes eine Hügelgräbergruppe lokalisiert, die der Aunjetitzer Kultur zugeordnet werden konnten und die Unterwölblinger Gruppe begründete. Andere Siedlungsspuren führen in die Hallstatt- und Latènezeit.
Gegen Ende der Völkerwanderung drangen Awaren und Slawen hierher vor und ließen sich nieder und später kamen Bajuwaren und Franken dazu. Im Jahr 1074 wird das Gebiet als Welmica erwähnt. Unterwölbling gehörte bis zum Jahre 1664 der Benediktinerinnenabtei Nonnberg in Salzburg. Von 1722 bis 1787 war Unterwölbling Eigentum des Stiftes Sankt Andrä an der Traisen und nach dessen Aufhebung fiel der Ort an das Stift Herzogenburg. Der Ort blieb bis 1848 im Besitz des Stiftes und konstituierte sich 1850 zur eigenständigen Gemeinde.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 65 Häusern genannt, das nach Oberwölbling eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft St. Andrä an der Traisen besaß die Ortsobrigkeit und die Herrschaft Oberwölbling übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften St. Andrä und Schönbühel.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Unterwölbling ein Bäcker, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft, ein Schneider und ein Landwirt mit Direktvertrieb ansässig. Weiters gab es ein eine Sandgrube des Statzendorfer Schotterwerks Johann Zahary & Co.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 485</ref>
Literatur
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
- Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
- Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis
Weblinks
- Unterwölbling in der Datenbank Gedächtnis des Landes zur Geschichte des Landes Niederösterreich (Museum Niederösterreich)
Einzelnachweise
<references />
