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Ulla Schmidt (Politikerin, 1942)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ulla Schmidt (* 16. Juli 1942 in Kirchhellen-Feldhausen) ist eine deutsche Politikerin (CDU).

Leben

Schmidt wuchs in Feldhausen auf, wo sie die Volksschule besuchte. Später ging sie auf die kaufmännische Berufsschule in Gladbeck und absolvierte eine Lehre zur Kauffrau. Anschließend war sie als Sachbearbeiterin in Handel und Industrie tätig. 1966 ging sie in Elternzeit, bevor sie 1973 als Schulsekretärin, zunächst in Teilzeit, ins Berufsleben zurückkehrte. Von 1981 bis 1996 war sie selbständige Kauffrau.

Neben der Politik hatte sie einige weitere Funktionen inne, unter anderem als Landesbeauftragte des Vereins Frauenselbsthilfe nach Krebs und als Geschäftsführerin des Vereins Social-Sponsoring Westerwald. Daneben initiierte sie das Lokale Bündnis für Familien im Westerwald sowie den Verein "Bürger für den ICE-Bahnhof Montabaur".<ref name=":0" />

Schmidt lebt in Dernbach,<ref name=":0">Rheinland-Pfalz: Kern ehrt Ulla Schmidt und Manfred Wischnewski. 31. Mai 2016, abgerufen am 21. April 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist verheiratet und hat ein Kind.

Politik

1972 trat Schmidt der CDU bei, die sie ab 1974 im Kreistag des Westerwaldkreises vertrat. Von 1984 bis 1999 war sie Kreisvorsitzende der Frauen Union im Westerwaldkreis, seitdem ist sie Ehrenvorsitzende. 1991 wurde sie stellvertretende Landesvosritende der Frauen Union. 1994 wurde sie CDU-Vorsitzende in Wirges. 2009 wurde sie erstmals in den Rat der Verbandsgemeinde Wirges gewählt.<ref name=":0" />

1987 wurde Schmidt erstmals Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags, als Nachrückerin für den zum Staatssekretär ernannten Karl Hoppe. Nach der Wahl 1991 schied sie zunächst aus dem Landtag aus, rückte jedoch am 1. Oktober 1992 erneut für Karl Hoppe in den Landtag nach. Bei den Wahlen 1996, 2001 und 2006 wurde sie im Wahlkreis 6 (Montabaur) direkt in den Landtag gewählt, bei der Wahl 2006 erzielte sie das landesweit höchste Stimmenergebnis für die CDU. In der 14. Wahlperiode war sie Vorsitzende des Ausschusses für Europafragen. Daneben gehörte sie dem Interregionalen Parlamentarier-Rat an. Nach der Wahl 2011 schied Schmidt aus dem Landtag aus.

2004 gehörte Schmidt der 12. Bundesversammlung an.

2019 zog sich Schmidt aus der aktiven Politik zurück.<ref>CDU-Kreistagsfraktion verabschiedete langjährige Kommunalpolitiker. 27. Dezember 2019, abgerufen am 21. April 2026.</ref>

Ehrungen

2009 wurde Schmidt vom Landkreistag für ihre 35-jährige Tätigkeit im Kreistag des Westerwaldkreises geehrt. Daneben ist sie Trägerin der Dr.-Johann-Christian-Eberle-Medaille in Gold, die von der Sparkassen-Finanzgruppe verliehen wird – Schmidt gehörte dem Verwaltungsrat er Sparkasse Westerwald an. 2013 erhielt sie die Freiherr-vom-Stein-Plakette, 2016 das Bundesverdienstkreuz am Bande.<ref name=":0" />

Literatur

  • Die Abgeordneten des Landtags Rheinland-Pfalz: 15. Wahlperiode 2006–2011. 2. aktualisierte Auflage Mainz 2008, S. 85

Weblinks

Einzelnachweise

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