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U-Bahnhof Eppendorfer Baum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Eppendorfer Baum
(ehem. Eppendorferbaum)<ref name="Haltestellennamen" />
U-Bahnhof in Hamburg
Eppendorfer Baum
Eingang zur Station
Basisdaten
Stadtteil Harvestehude
Eröffnet 25. Mai 1912<ref name="Haltestellennamen" />
Neugestaltet 1965–1967
2014
Gleise (Bahnsteig) 2
Kürzel EP
Barrierefreier Ausbau ja
Koordinaten 53° 35′ 1″ N, 9° 59′ 6″ OKoordinaten: 53° 35′ 1″ N, 9° 59′ 6″ O
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Nutzung
Strecke(n) Barmbek–Schlump
Schlump–Berliner Tor
Berliner Tor–Barmbek
Barmbek–Wandsbek Gartenstadt
Linie(n) U3Datei:Hamburg U3.svg
Umstiegsmöglichkeiten BusBus 114, 605
Fahrgäste 8819 (mo–fr, 2019)<ref name="Fahrgastzahl" />
Datei:U-Bahnhof Eppendorfer Baum Eingang.jpg
Eingangsbereich vor dem Umbau 2014 mit der „dreieckigen“ Einhausung des Treppenaufgangs
Datei:U-Bahnhof Eppendorfer Baum 1.jpg
Bahnsteig, im Hintergrund das Überwerfungsbauwerk über die U1

Der U-Bahnhof Eppendorfer Baum ist eine Haltestelle der Hamburger U-Bahn-Linie U3 an der gleichnamigen Straße im Stadtteil Harvestehude. Der Bahnhof liegt östlich der Eppendorfer Brücke, die Harvestehude mit den Stadtteilen Eppendorf und Hoheluft-Ost verbindet. Die Station wurde 1912 eröffnet.<ref name="Haltestellennamen">Haltestellennamen - Hamburger Hochbahn, fredriks.de, abgerufen am 1. Juni 2021</ref>

Geschichte

Der U-Bahnhof entstand 1908 bis 1910 und wurde zusammen mit fünf anderen Stationen auf dem dritten Streckenabschnitt (Kellinghusenstraße bis Millerntor, heute St. Pauli) der Ringlinie am 25. Mai 1912 eröffnet.<ref name="Untergrundbahn"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Eppendorfer Baum auf hamburger-untergrundbahn.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Dezember 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hamburger-untergrundbahn.de</ref> Die umgebende Bebauung entstand etwa gleichzeitig. Der Bahnhof ist nach der gleichnamigen Straße benannt, die wiederum an einen früheren Schlagbaum erinnert, der bis weit ins 19. Jahrhundert hinein an der Eppendorfer Landstraße bestand und als Mautstation diente.<ref>Horst Beckershaus: Die Hamburger Straßennamen. Woher sie kommen und was sie bedeuten. Hamburg 2002, S. 96.</ref>

Der Zugangsbereich wurde von 1965 bis 1967 erneuert, eine aufwärtsführende Rolltreppe eingebaut und der Eingang vom alten Standort am Widerlager der Brücke über den Eppendorfer Baum seitlich zur Nordwestseite hin verschwenkt.<ref name="Untergrundbahn" /> Hier wurde auch ein Pavillon für einen Restaurationsbetrieb errichtet.
Zur Erreichung der Behindertenfreundlichkeit wurde der Eingangsbereich mit dem Treppenaufgang 2014 wiederum erneuert. Der modern gestaltete Aufbau aus den 1960er Jahren wurde auf Bahnsteighöhe abgebaut und durch ein schmales gläsernes Geländer ersetzt, um den Zugang zum neu eingesetzten Aufzug am Südwestende des verlängerten Bahnsteigs zu ermöglichen. Bis hierhin wurde auch das Bahnsteigdach verlängert.

Anlage

Der Mittelbahnsteig des Bahnhofs auf der +1-Ebene reicht seit seiner Verlängerung 1926–1929 am Nordende bis über den Isebekkanal.<ref name="Untergrundbahn" /> Die Bahnbrücke ist als Kulturdenkmal in der Denkmalliste der Hamburger Kulturbehörde verzeichnet.<ref name=":0">Liste denkmalgeschützter Objekte in Hamburg. Abgerufen am 22. Oktober 2022.</ref>

Es gibt nur einen Ausgang, der zur südwestlich gelegenen, namensgebenden Straße Eppendorfer Baum führt. Seit April 2014 ist die Anlage barrierefrei zugänglich.

Im überdachten Bereich der Anlage sind auf Straßenebene ein Imbiss und ein Kiosk untergebracht, im Außenbereich außerdem ein Bekleidungsgeschäft, eine Crêperie, ein Restaurant und eine Filiale der Großbäckerei Von Allwörden.

Südlich des Bahnsteigs liegt die Tunnelöffnung der KellJung-Linie (U1) Richtung Jungfernstieg, nordöstlich des Bahnsteigs befindet sich das Überwerfungsbauwerk des Ringbahngleises Richtung Kellinghusenstraße–Barmbek über die Gleise dieser U1-Strecke, damit in der Station Kellinghusenstraße ein bahnsteiggleiches Umsteigen zwischen den Linien U1 und U3 möglich ist. Zur Haltestelle Kellinghusenstraße sind es 620 Meter, zur Haltestelle Hoheluftbrücke 955 Meter.<ref name="Untergrundbahn" />

Anbindung

Der U-Bahnhof Eppendorfer Baum wird tagsüber im 5-Minuten-Takt bedient, in der Schwachverkehrszeit im 10-Minuten-Takt und im durchgehenden Nachtverkehr vor Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen im 20-Minuten-Takt. Es gibt Übergangsmöglichkeiten zur Stadtbuslinie 114 und der Nachtbuslinie 605 Richtung Eppendorf – Groß Borstel bzw. Bf. Dammtor. 2019 hatte der U-Bahnhof täglich (mo–fr) 8819 Ein- und Aussteiger.<ref name="Fahrgastzahl">HVV-Fahrgastzahlen im Transparenzportal Hamburg, veröffentlicht am 15. Oktober 2020, abgerufen am 9. April 2022</ref>

Linie Verlauf

Vorlage:Linienverlauf SPNV Hamburg/U3

Weblinks

Commons: U-Bahnhof Eppendorfer Baum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />