U-Bahnhof Kellinghusenstraße
| Kellinghusenstraße | ||||||
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| U-Bahnhof in Hamburg | ||||||
| Kellinghusenstraße | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Stadtteil | Eppendorf | |||||
| Eröffnet | 10. Mai 1912<ref name="Haltestellennamen" /> | |||||
| Neugestaltet | 1926, 1964, um 2011 | |||||
| Gleise (Bahnsteig) | 4 Gleise 2 Bahnsteige | |||||
| Kürzel | KE<ref name="Haltestellennamen">Haltestellennamen - Hamburger Hochbahn, fredriks.de, abgerufen am 1. Juni 2021</ref> | |||||
| Koordinaten | 53° 35′ 19″ N, 9° 59′ 28″ O
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dim=500 | globe= | name=Kellinghusenstraße | region=DE-HH | type=railwaystation
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| Nutzung | ||||||
| Linie(n) | Datei:Hamburg U1.svg Datei:Hamburg U3.svg | |||||
| Umstiegsmöglichkeiten | Bus 22, 25, 613<ref>Haltestelle Kellinghusenstraße, hvv.de, abgerufen am 28. Dezember 2025</ref> | |||||
| Fahrgäste | 80.430 (mo–fr, 2019)<ref name="tportal">HVV-Fahrgastzahlen im Transparenzportal Hamburg, veröffentlicht am 15. Oktober 2020, abgerufen am 9. April 2022</ref> | |||||
Der U-Bahnhof Kellinghusenstraße ist ein Knotenpunkt der Hamburger U-Bahn-Linien U1 und U3 sowie Umstiegsmöglichkeit zu den Buslinien 22, 25 und 613.<ref>Haltestellen. Abgerufen am 28. Dezember 2025.</ref>
Lage
Die Haltestelle in Dammlage befindet sich im Stadtteil Eppendorf zwischen der Goernestraße und dem Kellinghusenpark im Norden und der Loogestraße im Süden. Die Trassen überbrücken im Nordosten die namensgebende Kellinghusenstraße.
Die Haltestelle verfügt über zwei Mittelbahnsteige mit insgesamt vier Gleisen, die im Richtungsbetrieb bedient werden. Die inneren Gleise werden von der U1, die äußeren von der U3 genutzt, so dass bei den fahrplanmäßig abgestimmten Fahrplänen zwischen den Zügen direkt umgestiegen werden kann. Südwestlich der Bahnsteige befinden sich zwischen den vier Richtungsgleisen zwei Abstellgleise. Überwerfungsbauwerke auf beiden Seiten führen die beiden Gleise der U3 wieder auf eine gemeinsame Trasse.
Am Nordostende befindet sich das Eingangsgebäude, über das die Gleise führen. Im Eingangsgebäude befinden sich die Treppen zu beiden Bahnsteigen, sowie einer der Fahrstühle, der andere befindet sich im Eingangsbereich Loogestraße. Im Eingangsgebäude befinden sich zwei Fahrkartenautomaten, ein Fotoautomat und ein Kiosk, der auch als Infothek dient.
Am Südwestende der Bahnsteige befindet sich als Fußgängerverbindung eine verglaste Backsteinbrücke, die von Walther Puritz entworfen wurde.
Südöstlich befindet sich neben dem Bussteig ein 2021 errichtetes Fahrradparkhaus, das für 600 Räder über zwei Etagen Platz bietet. 14 Plätze in diesem Gebäude sind für Lastenräder vorgesehen.<ref>Hamburgs erstes Fahrradparkhaus. Abgerufen am 7. Dezember 2025.</ref> Weitere Stellplätze finden sich auf der Nordwestseite des Bahnhofs neben dem Eingang des Parks in einem umzäunten Stellplatz, und für StadtRäder bei der HVV-Switch-Station gegenüber des Holthusenbads.
Nutzungszahlen
Werktags (mo–fr) verzeichnete die Linie U1 im Jahr 2018 durchschnittlich etwa 42.700 ein- oder aussteigende Fahrgäste an der Haltestelle. Die U3 nutzten ungefähr 40.500 ein- oder aussteigende Fahrgäste.<ref>Ein- und Aussteigerzahlen für einen durchschnittlichen Werktag (mo–fr), fragdenstaat.de, 2018, abgerufen am 16. September 2019</ref>
Geschichte
Der Bau der Haltestelle Kellinghusenstraße wurde zwischen 1909 und 1910 von Raabe & Wöhlecke im Stil des Historismus begonnen und mit Steinreliefs von Johann Michael Bossard verziert. Anfang 1912 begann der Zugbetrieb auf der damaligen Ringlinie (heute U3), 1914 wurde zusätzlich der Verkehr auf der Zweigstrecke in Richtung Ohlsdorf (heute U1), aufgenommen. 1931 wurde die sogenannte „Kell-Jung-Strecke“ von Kellinghusenstraße bis zum Jungfernstieg eröffnet. Die aus Richtung Ohlsdorf kommenden Züge fahren seitdem über das damals neu errichtete südliche Überwerfungsbauwerk auf dieser Strecke direkt in die Innenstadt weiter. Um das Umsteigen zwischen beiden Linien zu erleichtern, war bereits 1926 von Walther Puritz eine zusätzliche Brücke errichtet worden.
1964 wurde die Schalterhalle mit der Sperrenanlage im Eingangsgebäude erneuert, mit einem neuen Passimeter, neuer Beleuchtung und mit weißen Wandfliesen versehen.<ref>Fahr mit uns, Kundenmagazin der HHA, Ausgabe 4/1964, S. 2</ref> Die Sperrenanlage wurde in den 1970er Jahren entfernt und der Vorraum danach renoviert. In den Jahren 2009 bis 2010 wurden die Bahnsteigdächer wegen Baufälligkeit abgerissen und, um 25 Meter verlängert, neu errichtet. Die Verbindungsbrücke zwischen den Bahnsteigen wurde 2013/2014 weitgehend neu gebaut und entspricht optisch fast dem Original. Seit Februar 2012 verbinden Aufzüge die Straßenebene mit den Bahnsteigen, die Züge sind damit barrierefrei erreichbar.
Anbindung
Am U-Bahnhof Kellinghusenstraße bestehen Umsteigemöglichkeiten zu den Metrobus-Linien 22 in Richtung Lokstedt–Stellingen–Osdorf–Blankenese und 25 in Richtung UKE–Eimsbüttel–Altona sowie Winterhude–Mundsburg–Borgfelde. Im Nachtverkehr an Wochentagen verkehrt neben der durchgehend betriebenen Linie 25 auch die Nachtbuslinie 613 (U Kellinghusenstraße – Hudtwalckerstraße – Winterhuder Marktplatz – Wiesendamm – U/S Barmbek).
| Linie | Verlauf
Vorlage:Linienverlauf SPNV Hamburg/U1 Vorlage:Linienverlauf SPNV Hamburg/U3 |
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Literatur
- Friedhelm Grundmann: Kellinghusenstraße - Bauen mit Geschichte. In: Stationen Hamburger Architektur. Hamburger Hochbahn AG, Hamburg 2008, ISBN 978-3-9812591-0-0, S. 11–18.
- Sven Bardua: Längeres Leben für ein modernes Kleinod: Die Bahnsteigbrücke Kellinghusenstraße. In: Architektur in Hamburg: Jahrbuch 2014. Hamburg 2014, ISBN 978-3-88506-040-6, S. 86 f.
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kellinghusenstraße auf hamburger-untergrundbahn.de ( vom 9. Juni 2017 im Internet Archive)
Einzelnachweise
<references />