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U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013
UEFA Under 21 Championship
Anzahl Nationen (von 53 Bewerbern)
Europameister SpanienDatei:Flag of Spain.svg Spanien (4. Titel)
Austragungsort IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel
Eröffnungsspiel 5. Juni 2013
Endspiel 18. Juni 2013
Spiele 15
Tore 45 (⌀: 3 pro Spiel)
Zuschauer 170.432 (⌀: 11.362 pro Spiel)
Torschützenkönig SpanienDatei:Flag of Spain.svg Álvaro Morata (4 Tore)
Bester Spieler SpanienDatei:Flag of Spain.svg Thiago
Datei:Yellow card.svg Gelbe Karten 56 (⌀: 3,73 pro Spiel)
Datei:Red card.svg Rote Karten (⌀: 0,27 pro Spiel)

Die Endrunde der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013 fand vom 5. bis 18. Juni 2013 erstmals in Israel statt, dessen Mannschaft automatisch für die Runde der letzten acht Mannschaften qualifiziert war. Alle anderen 52 Mannschaften mussten sich in der Vorrunde qualifizieren. Es durften Spieler teilnehmen, die am oder nach dem 1. Januar 1990 geboren wurden. Die deutsche Auswahl überstand bei diesem Turnier die Vorrunde nicht.

Qualifikation

Die 52 Mannschaften spielten in zwei Gruppen mit 6 Mannschaften und 8 Gruppen mit 5 Mannschaften in Hin- und Rückspiel. Die 10 Gruppensieger sowie die 4 besten Gruppenzweiten qualifizierten sich für die Entscheidungsspiele. Die 14 qualifizierten Mannschaften spielten in 7 Begegnungen mit Hin- und Rückspiel die Endrundenteilnehmer aus. Hinzu kam Israel, das als Gastgeber keine Qualifikationsspiele bestreiten musste.

Die Gruppenspiele wurden im Zeitraum von 25. März 2011 bis 10. September 2012 ausgetragen, die Entscheidungsspiele fanden am 11./12. Oktober 2012 und am 15./16. Oktober 2012 statt.

Modus

Die Mannschaften wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die Gruppensieger und die Zweitplatzierten erreichen das Halbfinale, die Sieger der Halbfinals das Finale. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich.

Teilnehmer

Für das Turnier hatten sich folgende U-21-Nationalmannschaften qualifiziert:

Für die Mannschaftskader siehe den Unterartikel U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013/Kader

Spielorte

Tel Aviv Netanja
Spielorte
Bloomfield-Stadion Netanja-Stadion
Kapazität: 14.413 Kapazität: 13.610
Datei:Bloomfield stadium.jpg Datei:Netanya-Stadium 02.jpg
Petach Tikwa Jerusalem
HaMoshava-Stadion Teddy-Kollek-Stadion
Kapazität: 11.500 Kapazität: 31.733
Datei:HaMoshava Stadium (4).JPG Datei:Teddy stadium, Jerusalem.JPG

Vorrunde

Gruppe A

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. ItalienItalien Italien  3  2  1  0 006:100  +5 07
 2. NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen  3  1  2  0 006:400  +2 05
 3. IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel  3  1  1  1 003:600  −3 04
 4. EnglandEngland England  3  0  0  3 001:500  −4 00

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Gruppe B

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. SpanienSpanien Spanien  3  3  0  0 005:000  +5 09
 2. NiederlandeNiederlande Niederlande  3  2  0  1 008:600  +2 06
 3. DeutschlandDeutschland Deutschland  3  1  0  2 004:500  −1 03
 4. RusslandRussland Russland  3  0  0  3 002:800  −6 00

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Finalrunde

Halbfinale

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Finale

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Beste Torschützen

Platz Spieler Tore
1 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Álvaro Morata 4
2 SpanienDatei:Flag of Spain.svg Isco 3
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Thiago 3
4 NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Leroy Fer 2
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Manolo Gabbiadini 2
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Sebastian Rudy 2
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Georginio Wijnaldum 2
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Fabio Borini 2

Allstar-Team

Das technische Team der UEFA ernannte nach Abschluss des Turniers folgendes Allstar-Team:<ref>Kevin Ashby: Elf Spanier in der Mannschaft des Turniers. In: uefa.com. UEFA, 21. Juni 2013, abgerufen am 24. Juni 2013.</ref>

Torhüter Abwehr Mittelfeld Stürmer Bester Spieler

ItalienDatei:Flag of Italy.svg Francesco Bardi
SpanienDatei:Flag of Spain.svg David de Gea
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Ørjan Nyland

SpanienDatei:Flag of Spain.svg Marc Bartra
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Luca Caldirola
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Iñigo Martínez
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Bruno Martins Indi
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Martín Montoya
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Alberto Moreno
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Stefan Strandberg

RusslandDatei:Flag of Russia.svg Alan Dsagojew
DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Lewis Holtby
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Asier Illarramendi
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Isco
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Koke
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Adam Maher
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Thiago
ItalienDatei:Flag of Italy.svg Marco Verratti

ItalienDatei:Flag of Italy.svg Fabio Borini
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Luuk de Jong
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Álvaro Morata
SpanienDatei:Flag of Spain.svg Rodrigo
NiederlandeDatei:Flag of the Netherlands.svg Georginio Wijnaldum

SpanienDatei:Flag of Spain.svg Thiago

Schiedsrichter

Die Spiele der Europameisterschaft wurden von sechs Schiedsrichtern geleitet. Diese wurden von acht Linienrichtern, acht Torrichtern sowie zwei Vierten Offiziellen unterstützt. Ältester Unparteiischer war der Pole Paweł Gil mit 37 Jahren; jüngster Spielleiter der Slowene Matej Jug mit 33 Jahren und jüngster Assistent der Belarusse Dzmitry Zhuk mit 26 Jahren. Alle 22 Unparteiischen gehörten verschiedenen Nationen an.

Schiedsrichter Jahrgang Linienrichter Jahrgang Torrichter Jahrgang Vierte Offizielle Jahrgang
KroatienDatei:Flag of Croatia.svg Ivan Bebek 1977 OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Roland Brandner 1978 BelgienDatei:Flag of Belgium (civil).svg Sébastien Delferiere 1981 IsraelDatei:Flag of Israel.svg Danny Krasikow 1973
FrankreichDatei:Flag of France.svg Antony Gautier 1977 BulgarienDatei:Flag of Bulgaria.svg Iwo Kolew 1979 TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Miroslav Zelinka 1980 IsraelDatei:Flag of Israel.svg Nissan Davidy 1972
PolenDatei:Flag of Poland.svg Paweł Gil 1976 BelarusDatei:Flag of Belarus.svg Dzmitry Zhuk 1986 DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Kenn Hansen 1980
RumänienDatei:Flag of Romania.svg Ovidiu Hațegan 1980 UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Vencel Tóth 1978 EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Kristo Tohver 1981
SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Matej Jug 1980 IslandDatei:Flag of Iceland.svg Jóhann Gunnar Guðmundsson 1978 FinnlandDatei:Flag of Finland icon.svg Antti Munukka 1982
UkraineDatei:Flag of Ukraine.svg Serhij Bojko 1977 LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Haralds Gudermanis 1979 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Ilias Spathas 1980
SchottlandDatei:Flag of Scotland.svg Alan Mulvanny 1980 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Ivan Kružliak 1984
SchweizDatei:Flag of Switzerland within 2to3.svg Sandro Pozzi 1980 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Halis Özkahya 1980

Fernsehübertragung

Die Free-TV-Rechte für die U-21-EM hatten sich Kabel Eins und Sat.1 (beide Töchter von ProSiebenSat.1 Media), die u. a. alle deutschen Spiele übertrugen, und Sport1 (Tochter von Sport1 Medien), das alle Spiele ohne deutsche Beteiligung zeigte, gesichert.

Kritik an der Vergabe

Die erstmalige Vergabe nach Israel rief auch Kritik hervor. In einem offenen Brief an die UEFA in der englischen Tageszeitung The Guardian im Mai 2013 wird dem Verband ein „Mangel an Sensibilität“ in Hinsicht auf die „offenkundige und fest verwurzelte Diskriminierungpalästinensischer Sportler durch Israel vorgeworfen. Die Vergabe belohne das „krasse und gesetzwidrige Verhalten“ Israels. Zu den Unterzeichnern des Briefs gehören unter anderem Desmond Tutu, Frédéric Kanouté, Ken Loach, Roger Lloyd-Pack und Alexei Sayle.<ref>David Feeney: Uefa accused of ignoring anti-Palestinian bias. In: guardian.co.uk. The Guardian, 28. Mai 2013, abgerufen am 23. Juli 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weblinks

Commons: U-21-Fußball-Europameisterschaft 2013 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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U-23-/U-21-Fußball-Europameisterschaften
1972 | 1974 | 1976 | 1978 | 1980 | 1982 | 1984 | 1986 | 1988 | 1990 | 1992 | Frankreich 1994 (Qualifikation) | Spanien 1996 (Qualifikation) | Rumänien 1998 (Qualifikation) | Slowakei 2000 (Qualifikation) | Schweiz 2002 (Qualifikation) | Deutschland 2004 (Qualifikation) | Portugal 2006 (Qualifikation) | Niederlande 2007 (Qualifikation) | Schweden 2009 (Qualifikation) | Dänemark 2011 (Qualifikation) | Israel 2013 (Qualifikation) | Tschechien 2015 (Qualifikation) | Polen 2017 (Qualifikation) | Italien/San Marino 2019 (Qualifikation) | Ungarn/Slowenien 2021 (Qualifikation) | Rumänien/Georgien 2023 (Qualifikation) | Slowakei 2025 (Qualifikation) | Albanien/Serbien 2027 (Qualifikation)

U-18-/U-19-Fußball-Europameisterschaften
FIFA-/UEFA-Juniorenturniere 1948–1980 | BR Deutschland 1981 | Finnland 1982 | England 1983 | Sowjetunion 1984 | Jugoslawien 1986 | Tschechoslowakei 1988 | Ungarn 1990 | Deutschland 1992 | England 1993 | Spanien 1994 | Griechenland 1995 | Frankreich und Luxemburg 1996 | Island 1997 | Zypern 1998 | Schweden 1999 | Deutschland 2000 | Finnland 2001 | Norwegen 2002 | Liechtenstein 2003 | Schweiz 2004 | Nordirland 2005 | Polen 2006 | Österreich 2007 | Tschechien 2008 | Ukraine 2009 | Frankreich 2010 | Rumänien 2011 | Estland 2012 | Litauen 2013 | Ungarn 2014 | Griechenland 2015 | Deutschland 2016 | Georgien 2017 | Finnland 2018 (Qualifikation) | Armenien 2019 | Nordirland 2020 | Rumänien 2021 | Slowakei 2022 | Malta 2023 | Nordirland 2024 | Rumänien 2025 | Wales 2026 | Israel 2027

U-16-/U-17-Fußball-Europameisterschaften
Italien 1982 | BR Deutschland 1984 | Ungarn 1985 | Griechenland 1986 | Frankreich 1987 | Spanien 1988 | Dänemark 1989 | DDR 1990 | Schweiz 1991 | Zypern 1992 | Türkei 1993 | Irland 1994 | Belgien 1995 | Österreich 1996 | Deutschland 1997 | Schottland 1998 | Tschechien 1999 | Israel 2000 | England 2001 | Dänemark 2002 | Portugal 2003 | Frankreich 2004 | Italien 2005 | Luxemburg 2006 | Belgien 2007 | Türkei 2008 | Deutschland 2009 | Liechtenstein 2010 | Serbien 2011 | Slowenien 2012 | Slowakei 2013 | Malta 2014 | Bulgarien 2015 | Aserbaidschan 2016 | Kroatien 2017 | England 2018 | Irland 2019 | Estland 2020 | Zypern 2021 | Israel 2022 | Ungarn 2023 | Zypern 2024 | Albanien 2025 | Estland 2026 | Lettland 2027

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