Zum Inhalt springen

Türnich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Türnich
Stadt Kerpen
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3451)&title=T%C3%BCrnich 50° 52′ N, 6° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(3451) 50° 51′ 54″ N, 6° 44′ 45″ O
 {{#coordinates:50,865|6,7458333333333|primary
dim=10000 globe= name=Türnich region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 88 (86–92) m ü. NHN
Fläche: 17,5 km² (mit den früheren Ortsteilen)
Einwohner: 3451 (31. Dez. 2022)<ref>Einwohner nach Ortsteil Stadt Kerpen 2021. Kommunale Datenverarbeitungzentrale Rhein-Erft-Rur, 15. Februar 2022, abgerufen am 12. Mai 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 197 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 50169
Vorwahl: 02237
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Türnich ist ein Stadtteil der Stadt Kerpen im Rhein-Erft-Kreis in Nordrhein-Westfalen.

Geschichte

Türnich bildete zusammen mit Balkhausen eine Unterherrschaft im Herzogtum Jülich, die bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestand. Die Grundherrschaft hatte das Stift Essen.<ref>Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789, Band 2, Bonn 1898, S. 289</ref>

Von 1798 bis 1814 stand Türnich unter französischer Herrschaft. Während dieser Zeit wurde nach französischem Vorbild die Mairie Türnich eingerichtet, die zum Kanton Kerpen im Arrondissement Köln des Rur-Departements gehörte. Nachdem das Rheinland 1814 an Preußen gefallen war, wurde aus der Mairie die preußische Bürgermeisterei Türnich, die 1816 zum neuen Kreis Bergheim kam und nur aus der Gemeinde Türnich am Westrand der Ville bestand.

Das Köln-Gesetz schlug am 1. Januar 1975 die Gemeinde der heutigen Stadt Kerpen zu. Zur Gemeinde Türnich gehörten bis 1974 die Orte Türnich, Balkhausen, Brüggen, Neu-Bottenbroich, Habbelrath und Grefrath. Habbelrath und Grefrath sind seit dem 1. Januar 1975 Stadtteile von Frechen.<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.</ref> Bis zu dieser Zeit war die Rheinbraun AG größter Arbeitgeber der Gemeinde.

Wirtschaft

Direkt an der Bundesstraße 264 (Düren – Köln) wurde ein 88,56 ha großes Gewerbe- und Industriegebiet durch die Stadt Kerpen und die RWE Power AG errichtet. Es grenzt direkt an zwei bestehende Gebiete mit insgesamt 55,12 ha Fläche.

Kulturdenkmäler

Datei:Kerpen 10-2017 img01 Tuernich.jpg
Schloss Türnich (2017)

Sehenswert ist das in den Jahren 1757 bis 1763 erbaute barocke Schloss Türnich mit seinem Schlosspark. Dort sind zahlreiche Steine des Künstlers Marko Pogačnik aufgestellt. In der Vorburg befindet sich eine frei zugängliche Präsenzbibliothek, deren Bestände bis in das Jahr 1590 zurückreichen.

Das historische Rathaus ist heute ein Wohn- und Geschäftshaus.

Verkehr

Die VRS-Buslinien 911, 955 und 977 der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft verbinden den Ort mit Kerpen, Brüggen, Sindorf, Horrem und Erftstadt. Zusätzlich verkehren einzelne Fahrten der auf die Schülerbeförderung ausgerichteten Linien 944 und 974.

Linie Verlauf

Vorlage:Linienverlauf VRS Vorlage:Linienverlauf VRS Vorlage:Linienverlauf VRS Vorlage:Linienverlauf VRS Vorlage:Linienverlauf VRS

Sonstiges

  • Türnich hat ein großes Freibad mit Sportbecken (50 mal 20 Meter)
  • Es gibt zahlreiche Vereine. Darunter den Turn- und Sportverein TV Alpenglühn Balkhausen 1900 oder den Alumni der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln
  • In der Rosentalstraße befindet sich die örtliche zweizügige Grundschule.

Literatur

  • Gemeinde Türnich: Türnich im Wandel der Zeit, Türnich 1974

Weblinks

Commons: Türnich – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Balkhausen/Brüggen/Türnich | Blatzheim mit Bergerhausen, Dorsfeld, Geilrath und Niederbolheim | Buir | Horrem mit Götzenkirchen | Kerpen mit Langenich | Manheim-Alt/Manheim | Mödrath/Kerpen-Nord | Neu-Bottenbroich/Horrem-Nord-Ost | Sindorf

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein