Zum Inhalt springen

Balkhausen (Kerpen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Balkhausen
Stadt Kerpen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2554)&title=Balkhausen 50° 51′ N, 6° 46′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2554) 50° 51′ 14″ N, 6° 45′ 47″ O
 {{#coordinates:50,853847222222|6,7631277777778|primary
dim=10000 globe= name=Balkhausen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 96 m ü. NHN
Fläche: 17,5 km² mit Türnich
Einwohner: 2554 (31. Dez. 2021)<ref>Einwohner nach Ortsteil Stadt Kerpen 2021. Kommunale Datenverarbeitungzentrale Rhein-Erft-Rur, 15. Februar 2022, abgerufen am 12. Mai 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner/km²
Postleitzahl: 50169
Vorwahl: 02237
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
Balkhausen (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Balkhausen in Nordrhein-Westfalen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Balkhausen ist ein Ortsteil der Stadt Kerpen im Rhein-Erft-Kreis, Nordrhein-Westfalen.

Lage

Balkhausen liegt in der Zülpicher Börde und im Naturpark Rheinland. Durch den Ort führen die Landesstraße 163, eine ehemalige römische Heerstraße, und die Kreisstraße 50. Westlich des Ortes verläuft die A 61 und östlich die A 1.

Geschichte

Ortsgeschichte

Balkhausen bildete zusammen mit Türnich eine Unterherrschaft im Herzogtum Jülich, die bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestand. Die Grundherrschaft hatte das Stift Essen.<ref>Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789, Band 2, Bonn 1898, S. 289</ref>

Im Ort erinnert ein Gedenkstein an die alte Pfarrkirche St. Rochus, deren Neubau in Türnich am 16. November 1955 von Kardinal Frings konsekriert wurde. Der Ort gehörte bis zur Neugliederung durch das Köln-Gesetz, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, zur Gemeinde Türnich.<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.</ref>

Starfighterunfall 1962

Am 19. Juni 1962 geschah etwa 1 km von Balkhausen entfernt eine der schwersten Katastrophen in der Geschichte der Bundesluftwaffe. Eine vom Fliegerhorst Nörvenich gestartete Kunstflugstaffel verunglückte während eines Übungsflugs. Drei der vier Starfighter bohrten sich praktisch senkrecht in den Boden, der vierte stürzte etwa 300 m entfernt ab. Alle vier Piloten kamen ums Leben.<ref>Starfighter Absturz: Sturzflug in den Tod. Kölner Stadt-Anzeiger, 20. Juni 2012, abgerufen am 12. Juni 2015.</ref>

Verkehr

Die VRS-Buslinien 911, 955 und 977 der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft verbinden den Ort mit Brüggen, Sindorf, Horrem und Erftstadt. Zusätzlich verkehren einzelne Fahrten der auf die Schülerbeförderung ausgerichteten Linien 944 und 974.

Linie Verlauf

Vorlage:Linienverlauf VRS Vorlage:Linienverlauf VRS Vorlage:Linienverlauf VRS Vorlage:Linienverlauf VRS Vorlage:Linienverlauf VRS

Sonstiges

Datei:St-rochus-balkhausen.jpg
Kirche St. Rochus
  • Die katholische Pfarrkirche, die heute in Türnich steht, ist St. Rochus geweiht.
  • Der TV Alpenglühn Balkhausen 1900 e. V. ist der größte Sportverein am Ort.<ref>TV Alpenglühn Balkhausen 1900 e. V.</ref>

Literatur

  • Stadt Kerpen Hrsg.: Die Zisterzienser in Bottenbroich und Blatzheim, Kerpen 1981, S. 71–19

Weblinks

Commons: Balkhausen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Balkhausen/Brüggen/Türnich | Blatzheim mit Bergerhausen, Dorsfeld, Geilrath und Niederbolheim | Buir | Horrem mit Götzenkirchen | Kerpen mit Langenich | Manheim-Alt/Manheim | Mödrath/Kerpen-Nord | Neu-Bottenbroich/Horrem-Nord-Ost | Sindorf

Vorlage:Klappleiste/Ende