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Tummelbau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Tummel- oder Würfelbau ist ein altes Abbauverfahren, das insbesondere im Stein- und Braunkohlenbergbau angewendet wurde.<ref name="Quelle 1" /> Dieses Abbauverfahren hatte ebenso wie der Kuhlenbau nur lokale Bedeutung.<ref name="Quelle 17" /> Der Name des Verfahrens wird abgeleitet von der unregelmäßigen Arbeitsweise der Kohlengräber, die sich mal hier mal dort „herumtummelten“.<ref name="Quelle 22" /> In Deutschland wurde das Verfahren bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts in einigen Bergrevieren eingesetzt, wenn die Deckgebirgs-Mächtigkeit für eine Gewinnung im Tagebau zu hoch war.<ref name="Quelle 9" /> Der Tummelbau ist ein unregelmäßiger Örterbau.<ref name="Quelle 11" /> Er war betriebswirtschaftlich gesehen ein sehr kostengünstiges<ref group="ANM" name="Anm. Bergwfr." /> Abbauverfahren,<ref name="Quelle 26" /> das jedoch aufgrund seiner hohen Abbauverluste abbautechnisch gesehen sehr unwirtschaftlich war.<ref name="Quelle 20" /> Zudem war der Tummelbau volkswirtschaftlich gesehen das unwirtschaftlichste Abbauverfahren für Braunkohle.<ref name="Quelle 8" />

Grundlagen

Der Abbau der Mineralien ist bei einigen Lagerstätten recht problematisch.<ref name="Quelle 23" /> Dies liegt zum Teil daran, dass diese Lager nicht komplett ausgebildet sind, sondern dass die vorhandenen nutzbaren Rohstoffe wie z. B. Braunkohle mit vielen Unterbrechungen abgelagert sind.<ref name="Quelle 9" /> Kommt dann noch eine Mächtigkeit von mehr als fünf Metern hinzu, lassen sich solche Lagerstätten nicht mehr mit einfachen Tagebauverfahren wie dem Kuhlenbau abbauen. Für solche Lagerstätten eignete sich der Abbau mittels Tummelbau.<ref name="Quelle 8" /> Hierbei folgt man der Lagerstätte ohne vorherige planmäßige Erschließung.<ref name="Quelle 11" />

Das Verfahren

Zum Aufschluss der Lagerstätte wurden zunächst zwei Schächte bis in das Flöz geteuft.<ref name="Quelle 8" /> Die Schächte bezeichneten die Bergleute auch als Pfeifen.<ref name="Quelle 5" /> Die beiden Schächte wurden in einem Abstand von 8,3 bis 10,4 Metern Abstand geteuft.<ref name="Quelle 9" /> Einer der beiden Schächte diente der Förderung, der andere Schacht war für die Bewetterung des Grubengebäudes vorgesehen.<ref name="Quelle 5" /> Damit die Schächte eine genügende Standfestigkeit hatten, wurden sie mit einfachem Schachtausbau aus Holz versehen.<ref name="Quelle 8" /> Die Förderschächte waren für eintrümige, teilweise auch zweitrümige Haspelförderung ausgelegt und hatten eine Teufe zwischen 16 und 60 Metern, die lichte Weite betrug ca. 1,70 m × 0,85 m.<ref name="May" /> Als Fördermaschine wurden kleine Handhaspel eingesetzt.<ref name="Quelle 19" /> Die beiden Schächte wurden mittels einer Strecke, die die Bergleute als Windgang bezeichneten, verbunden.<ref name="Quelle 27" /> Es wurde auch Tummelbau mit nur einem Schacht betrieben.<ref name="Quelle 18" /> Hier war es dann erforderlich, dass zur Bewetterung seitlich ein Stollen in das Flöz aufgefahren wurde.<ref name="Quelle 16" /> Des Weiteren wurde von einem der Schächte ausgehend eine Hauptstrecke aufgefahren.<ref name="Quelle 8" /> Diese Strecke wurde bis an die Feldesgrenzen aufgefahren.<ref name="Quelle 12" /> Sie diente auch zur Bewetterung der Grubenbaue.<ref name="Quelle 8" /> Die Strecken wurden nur dort, wo es erforderlich war, mit Holzausbau versehen.<ref name="Quelle 19" /> Um die Kohle im Tummelbau abzubauen, wurden zunächst von dieser Hauptstrecke ausgehend Querörter, sogenannte Splisse, getrieben.<ref name="Quelle 9" /> Am Ende der Querörter wurde durch kreis- und bogenförmiges Aushauen von Firste und Stößen die Kohle abgebaut.<ref name="Quelle 3" /> Die so entstehenden wabenförmigen Hohlräume sind die Tummel.<ref name="Quelle 4" /> Dabei war man bestrebt, den Abbau so zu gestalten, dass das Hangende nicht einbrach.<ref name="Quelle 8" /> Hierfür ließ man zwischen zwei Tummeln jeweils einen Kohlebein<ref name="Quelle 4" /> genannten Sicherheitspfeiler von 0,6 bis 2 Meter Stärke stehen.<ref name="Quelle 21" /> Auch wurde bei gebrächem Deckgebirge in der Firste die sogenannte Anbaukohle stehengelassen.<ref name="Quelle 3" /> Des Weiteren ließ man auch einen Teil der hereingebrochenen Kohle, insbesondere die kleineren Kohlenstücke, im Tummel liegen.<ref name="Quelle 29" /> Durch all diese Maßnahmen entstand ein Abbauverlust von 44 bis 64 Prozent.<ref name="Quelle 13" /> Aufgrund der hohen Abbauverluste war der Tummelbau sehr unwirtschaftlich.<ref name="Quelle 20" />

Die Ausdehnung der Felder rings um die Schächte betrug höchstens 84 Meter.<ref name="Quelle 16" /> Die aufgefahrenen Strecken wurden sehr klein gehalten und hatten in der Regel nur einen Querschnitt von bis zu vier Quadratmetern.<ref name="Quelle 9" /> Aus Sicherheitsgründen wurde immer erst dann der nächste Tummel in Angriff genommen, wenn der erste ausgekohlt war.<ref name="Quelle 13" /> Der Abbau erfolgte gewöhnlich nur auf einer Sohle, unmittelbar über dem natürlichen Wasserspiegel.<ref name="Quelle 16" /> Flöze mit einer Mächtigkeit zwischen 6,2 und 12,5 Metern wurden in einem Durchgang gewonnen, mächtigere Flöze wurden in zwei Durchgängen abgebaut. Bei diesem Zweischeibenabbau wurde die obere Scheibe vorausgebaut.<ref name="Quelle 5" /> Ein zweimaliger Tummelbau wurde auch dann angewandt, wenn der Wasserstand sehr tief lag.<ref name="Quelle 16" /> May berichtet über die frühen Abbauverfahren auf dem Planitzer Kohlberg, dass das Tiefe Planitzer Flöz, welches in zwei Bänken anstand, ebenfalls in zwei Durchgängen abgebaut wurde. Zunächst wurde die rund 2 Meter mächtige obere Abteilung abgebaut, wobei man eine vier Finger breite Schicht Kohle an der Firste anbaute (= stehenließ), da das Dach blättrig war. Nach dem Abbau der oberen Abteilung wurde der Schacht bis zum Liegenden der unteren Abteilung tiefergeteuft und diese querschlägig<ref group="ANM" name="Anm. Förderv." /> angefahren.<ref name="May" /> Vorteilhaft ist beim Tummelbau der geringe Bedarf an Ausbaumaterial, da die Tummel selbst nicht ausgebaut wurden.<ref name="Quelle 19" />

Der Tummel

Der Tummel hatte eine runde, gewölbeartige Form.<ref name="Quelle 14" /> Sein Aussehen ähnelte einem nach oben gewölbten Bienenkorb, mit einer auf der Streckensohle stehenden Weitung.<ref name="Quelle 5" /> Der durchschnittliche Tummeldurchmesser betrug drei Lachter, die Höhe war meistens etwas größer als der Durchmesser.<ref name="Quelle 10" /> Es gab aber auch Tummel, die einen Durchmesser von 6 ½ Lachtern und eine Höhe von 3 ½ bis 4 ½ Lachtern hatten.<ref name="Quelle 15" /> Der Übergang von der Strecke zum Tummel wird als Tummelthür bezeichnet.<ref name="Quelle 29" /> Dieser Übergangsbereich wurde mit einem Türstock gesichert.<ref name="Quelle 15" /> Die hereingewonnene Kohle blieb als Standfläche für die Hauer zunächst liegen, damit diese an die höheren Punkte des Tummels gelangen konnten.<ref name="Quelle 5" /> Ab einer gewissen Höhe brauchten nur noch die Stöße bearbeitet werden, da die Braunkohle in der Firste aufgrund ihrer geringen Festigkeit von selbst nachbrach.<ref name="Quelle 9" /> Ab diesem Zeitpunkt bestand dann Einsturzgefahr für den Tummel und der Bereich musste aus Sicherheitsgründen verlassen werden.<ref name="Quelle 25" /> Die Tummel stürzten, wenn sie das Deckgebirge der Lagerstätte erreicht hatten, nach einer gewissen Zeit von selbst ein, sie gingen zu Bruch.<ref name="Quelle 9" /> Je lockerer dabei die Firstenkohle war, desto schneller brach die Kohle an der Firste ein.<ref name="Quelle 15" /> Dadurch füllte sich der Hohlraum mit den Bruchmassen,<ref name="Quelle 10" /> häufig entstanden dadurch trichterförmige Einsturzkrater im Deckgebirge.<ref name="Quelle 15" /> Der Tummelbau wurde stets im Rückbau betrieben, also in Richtung Förderschacht abgebaut.<ref name="Quelle 10" /> Wenn alle Tummel abgebaut waren, wurden zum Schluss noch, soweit möglich, die Sicherheitspfeiler um den abzuwerfenden Schacht gewonnen.<ref name="Quelle 5" />

Probleme

Insbesondere im Sommer kam es infolge mangelhafter Bewetterung zu einer Wetterstockung, dadurch wurde die Kohle sehr trocken und zersetzte sich.<ref name="Quelle 16" /> Durch den Zersetzungsvorgang und die dadurch große Wärmeentwicklung kam es öfter zu Gruben- bzw. Flözbränden.<ref name="Quelle 13" /> Bedingt durch die geringe Mächtigkeit und Tragfähigkeit des Deckgebirges kam es im rheinischen Braunkohlenrevier beim Tummelbau zu mehreren tödlichen Unfällen durch Zubruchgehen des Hangenden.<ref name="Quelle 6" /> Hierbei wurden die Verunglückten oftmals von den herabfallenden Massen verschüttet und erstickten, weil sie nicht schnell genug befreit werden konnten.<ref name="Quelle 15" /> Aus diesem Grund wurde vom Oberbergamt zunächst verfügt, dass die untertägigen Eingänge zu den Tummeln, die Tummelthür, mit vier bis fünf dicht nebeneinander stehenden Türstöcken gesichert werden mussten.<ref name="Quelle 6" /> Des Weiteren kam es selbst bei einem zehn Lachter mächtigen Deckgebirge zu tiefen Tagesbrüchen.<ref name="Quelle 10" /> Aus diesem Grund mussten übertägig die Bereiche rings um die Tummel mit einem sogenannten Strohwisch gekennzeichnet und mit einer Barriere umgeben werden. Diese Barrieren mussten bestehen bleiben, bis das Hangende des jeweiligen Tummels zu Bruch gegangen war.<ref name="Quelle 6" />

Bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde vom königlichen Oberbergamt der rheinischen Provinzen ein Dekret erlassen, das den Tummelbau innerhalb einer Frist von drei Jahren verboten werden sollte.<ref name="Quelle 28" /> Trotz der Gefährlichkeit des Tummelbaus wurde er dennoch zunächst nicht gänzlich verboten.<ref name="Quelle 24" /> So durfte auf Rescript des Finanz-Ministeriums vom 5. Februar 1840 zunächst auf den Gruben, die keine neue Vorrichtung hatten, der Tummelbau weiterbetrieben werden. Dieses galt, bis die Gruben neue Vorrichtungsbaue erstellten. Da der Tummelbau das Leben und die Gesundheit der Bergleute gefährdete und außerdem unwirtschaftlich war, wurde er in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts untersagt.<ref name="Quelle 7" /> Dies geschah durch eine Verordnung des königlich preußischen Oberbergamtes zu Bonn vom 9. April 1866, wodurch der Tummelbau mit einer Frist von 3 Jahren untersagt wurde.<ref name="Quelle 13" /> Für die Anwendung neuer Abbaumethoden sollten die Königlichen Revier-Beamten den Gewerken mit Rat zur Seite stehen.<ref name="Quelle 6" /> Die Dreijahresfrist wurde aber durch viele Gruben um mehrere Jahre überzogen, so dass selbst in den 1870er Jahren noch Tummelbau betrieben wurde.<ref name="Quelle 8" /> Dies geschah, obwohl das königliche Oberbergamt für die niederrheinischen Provinzen den Tummelbau bereits Jahre vorher mittlerweile als Raubbau eingestuft hatte.<ref name="Quelle 6" />

Verbreitung

Der Tummelbau wurde hauptsächlich beim Braunkohlenabbau im Rheinischen Braunkohlerevier angewendet, insbesondere auf der rechten Rheinseite am nördlichen Rand des Siebengebirges und im Brühler Revier.<ref name="Quelle 10" /> Hier wurde er etwa um das Jahr 1765 eingeführt.<ref name="Quelle 8" /> Auch in den Mitteldeutschen Braunkohlenrevieren war der Tummelbau verbreitet, wurde aber so frühzeitig durch den Pfeilerbruchbau abgelöst, dass das Verfahren beinahe in Vergessenheit geriet. In der Festschrift zum 75-jährigen Bestehen der Riebeckschen Montanwerke wird erwähnt, dass in den 1920er Jahren in der Grube „Vereinigte Ottilie-Kupferhammer“ in Oberröblingen ein alter Tummelbau angefahren wurde.<ref name="Quelle 2" /> Im Zwickauer Steinkohlenrevier ist der Tummelbau seit 1765 nachweisbar und wurde bis zum Beginn der Industrialisierung angewandt.<ref name="May" />

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="Quelle 1">J. A. Romberg: Die Wissenschaften im neunzehnten Jahrhundert, ihr Standpunkt und die Resultate ihrer Forschungen. Erster Band, Romberg’s Verlag, Leipzig 1856.</ref> <ref name="Quelle 2">P. Franke u. a.: 25 Jahre Carl Adolph Riebeck 50 Jahre A. Riebeck’sche Montanwerke Aktiengesellschaft 1858–1933. München 1933.</ref> <ref name="Quelle 3">Gustav Köhler: Lehrbuch der Bergbaukunde. 6. Auflage. Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1903, S. 332.</ref> <ref name="Quelle 4">Fritz Heise, Fr. Herbst: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit besonderer Berücksichtigung des Steinkohlenbergbaues. 5. Auflage. Band 1, Springer-Verlag, Berlin 1923, S. 339.</ref> <ref name="Quelle 5">Jakob Nöggerath: Compression der Luft. Nachricht von einem merkwürdigen Unglücksfalle, welcher sich beim Bergwesen durch Compression der Luft ereignet hat. In: J. S. C. Schweigger, W. Schweigger-Seidel (Hrsg.): Journal für Chemie und Physik. In Verbindung mit mehreren Gelehrten. 49. Band, mit drei Kupfertafeln, in der Expedition des Vereins zur Verbreitung von Naturkenntniss, Halle 1827, S. 262–265.</ref> <ref name="Quelle 6">Heinrich Achenbach: Die Berg-Polizei-Vorschriften des Rheinischen Haupt-Berg-Districtes. Nebst den Bestimmungen über deren Erlaß und Handhabung, systematisch zusammengestellt und erläutert. Königliche Hof-Buch- und Kunstbuchhandlung F.C. Eisen, Köln 1859, S. 89, 90.</ref> <ref name="Quelle 7">Gustav Köhler: Lehrbuch der Bergbaukunde. 2. Auflage. Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1887, S. 293.</ref> <ref name="May">May, Stutzer, Eckardt; Bezirksgruppe Sachsen der Fachgruppe Steinkohlenbergbau Zwickau (Hrsg.): 75 Jahre Gemeinschaftsarbeit der Sächsischen Steinkohlenbergwerke. Überblick über den geologischen Aufbau des erzgebirgischen Steinkohlenbeckens, Zwickau, Juni 1936, S. 205–206.</ref> <ref name="Quelle 8">Matthias Kaever: Nicht erneuerbare Energieträger zwischen Maas und Rur. 1. Auflage. Gedruckt mit Unterstützung des Landschaftsverbands Rheinland, Geographie Forschung und Wissenschaft, LIT Verlag Münster, Münster 2004, ISBN 3-8258-7424-9, S. 35, 36.</ref> <ref name="Quelle 9">Albert Serlo: Leitfaden der Bergbaukunde. Erster Band, Vierte verbesserte und bis auf die neueste Zeit ergänzte Auflage. Verlag von Julius Springer, Berlin 1884, S. 609, 610.</ref> <ref name="Quelle 10">Carl Hartmann: Repertorium der Bergbau- und Hüttenkunde. Enthaltend eine vollständige Zusammenstellung der neueren Fortschritte dieser Wissenschaften; nach den besten in- und ausländischen Hilfsquellen zusammengestellt. Zweiter Band, nebst 20 lithographirten Plani-Tafeln, Druck Lithographie und Verlag von Bernhard Friedrich Voigt, Weimar 1840, S. 219–228.</ref> <ref name="Quelle 11">Heinrich Beck, Dieter Geuenich, Heiko Steuer (Hrsg.): Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Band 20, 2. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 2002, ISBN 3-11-017164-3.</ref> <ref name="Quelle 12">Erklärendes Wörterbuch der im Bergbau in der Hüttenkunde und in Salinenwerken vorkommenden technischen und in Salinenwerken vorkommenden technischen Kunstausdrücke und Fremdwörter. Verlag der Falkenberg’schen Buchhandlung, Burgsteinfurt 1869.</ref> <ref name="Quelle 13">Heinrich Lottner, Albert Serlo (Hrsg.): Leitfaden zur Bergbaukunde. Erster Band. Mit 174 in den Text gedruckten Holzschnitten und 2 lithographirten Tafeln, Verlag von Julius Springer, Berlin 1869, S. 313–315.</ref> <ref name="Quelle 14">Heinrich Veith: Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen. Verlag von Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1871.</ref> <ref name="Quelle 15"> {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}} </ref> <ref name="Quelle 16">Albert Serlo: Leitfaden der Bergbaukunde. Erster Band. Zweite verbesserte und bis auf die neueste Zeit ergänzte Auflage. Mit 278 in den Text gedruckten Holzschnitten und 8 lithographirten Tafeln, Verlag von Julius Springer, Berlin 1873, S. 420, 421.</ref> <ref name="Quelle 17">Adolf Gurlt: Die Bergbau- und Hüttenkunde. Eine gedrängte Darstellung der geschichtlichen und kunstmäßigen Entwicklung des Bergbaues und Hüttenwesens. Mit 109 in den Text eingedruckten Holzschnitten, Druck und Verlag von G. D. Bädeker, Essen 1877, S. 59.</ref> <ref name="Quelle 18">Friedrich Kick, Wilhelm Gintl (Hrsg.): Karmasch und Heeren’s Technisches Wörterbuch. Dritte Auflage. Ergänzt und bearbeitet am k.k. deutschen polytechnischen Institute in Prag, mit gegen 2000 in den Text gedruckten Abbildungen, I. Band A. – Bremerblau, Verlag der Bohemia Actien Gesellschaft für Papier- und Druck-Industrie, Prag 1876, S. 394.</ref> <ref name="Quelle 19">Paul Maste: Unser Revier vor 50 Jahren. Die Entwicklung der Grube Fortuna. In: Revier und Werk. Vierteljahresschrift der Betriebe des Rheinischen Braunkohlebergbaus. Ausgabe Rheinische Aktiengesellschaft für Braunkohlenbergbau und Brikettfabrikation, Oktober 1950, Abschnitt I.</ref> <ref name="Quelle 20">Heinrich Rosell: Organisation des rheinischen Braunkohlenbergbaus. In: Glückauf, Berg- und Hüttenmännische Zeitschrift. Verein für die bergbaulichen Interessen im Oberbergamtsbezirk Dortmund (Hrsg.), Nr. 42, 62. Jahrgang, 16. Oktober 1926, S. 1388.</ref> <ref name="Quelle 21">Gustav Köhler: Lehrbuch der Bergbaukunde. Mit 823 Holzschnitten und 6 lithographirten Tafeln. Verlag von Wilhelm Engelmann, Leipzig 1884, S. 277.</ref> <ref name="Quelle 22">Otto Hue: Die Bergarbeiter. Historische Darstellung der Bergarbeiter-Verhältnisse von der ältesten bis in die neueste Zeit. Erster Band, Verlag von I. H. W. Dietz Nachf., Stuttgart 1910, S. 368, 369.</ref> <ref name="Quelle 23">Carl Hartmann: Der innern Gebirgswelt Schätze und Werkstätten. Oder gemeinfaßliche Darstellung der Bergbaukunde. Mit vielen Abbildungen auf sechs Tafeln, J. Scheible’s Buchhandlung, Stuttgart 1838, S. 107–109.</ref> <ref name="Quelle 24">Jacob Nöggerath (Hrsg.): Sammlung von Gesetzen und Verordnungen in Berg, Hütten, Hammer, und Steinbruchsangelegenheiten. Welche seit der Wirksamkeit des königl. Preuß. Rheinischen Ober-Berg-Amts erlassen worden sind und in dessen Haupt-Berg-Distrikt Gültigkeit besitzen. 1836–1840, bei Eduard Weber, Bonn 1841, S. 3.</ref> <ref name="Quelle 25">Karl A. Jurasky: Deutschlands Braunkohlen und ihre Entstehung. In: Deutscher Boden: Band II. Mit 1 Titelbild und 67 Textabbildungen, Verlag von Gebrüder Borntraeger, Berlin 1936, S. 121.</ref> <ref name="Quelle 26">Otto Voigt: Kuhlenbau im Brühler Reviere des rheinischen Ober-Berg-Distriktes. In: E.J. Heine (Hrsg.): Der Bergwerksfreund, ein Zeitblatt. Berg- und Hüttenleute, für Gewerken, sowie für alle Freunde und Beförderer des Bergbaues und der demselben verwandten Gewerbe. Dreizehnter Band, mit 8 Tafeln Lithographien und vielen in den Text gedruckten Figuren, Druck und Verlag von Georg Reichardt, Eisleben 1850, S. 737, 738.</ref> <ref name="Quelle 27">Antoine-Marie Héron de Villefosse: Repertorium der Bergbau- und Hüttenkunde. Betrachtungen über die Berg-, Hütten und Salzwerke verschiedener staaten, sowohl hinsichtlich ihrer Produktion und Verwaltung, als auch des jetzigen Zustandes der Bergbau- und Hüttenkunde. Deutsch bearbeitet von Carl Hartmann, fünfter (oder zweiter Supplement-) Band, nebst einem Atlas, Druck Lithographie und Verlag von Bernhard Friedrich Voigt, Weimar 1840, S. 224–228.</ref> <ref name="Quelle 28">Karl Albert von Kamptz (Hrsg.): Annalen der Preußischen innern Staats-Verwaltung. Zwanzigster Band. Jahrgang 1836, Drittes Heft, in der Expedition der Annalen, beim Hofrath Schmidt, im königl. Ministerium des Innern und der Polizei, Berlin 1836, S. 560, 561.</ref> <ref name="Quelle 29">Carl Johann Bernhard Karsten (Hrsg.): Archiv für Mineralogie, Geognosie, Bergbau und Hüttenkunde. Dritter Band. Mit XI. Karten und Kupfertafeln, gedruckt und verlegt bei G. Reimer, Berlin 1831, S. 507–510, 519–523.</ref>

</references>

Anmerkungen

<references group="ANM"> <ref group="ANM" name="Anm. Förderv.">Als querschlägig wird die Richtung bezeichnet, die horizontal quer zur Längsachse der Lagerstätte verläuft. (Quelle: Förderverein Rammelsberger Bergbaumuseum Goslar e.V. (Hrsg.): Erzabbau im Rammelsberg.)</ref> <ref group="ANM" name="Anm. Bergwfr.">Der Tummelbau ist sogar kostengünstiger als der Kuhlenbau. Dies liegt daran, dass man beim Tummelbau nicht das Deckgebirge abräumen muss. Des Weiteren benötigt man, außer für die Schachtzimmerung und ab und an für den Streckenausbau, nur wenig Grubenholz. Man nimmt beim Kuhlenbau auch höhere Abbauverluste in Kauf. (Quelle: Otto Voigt: Kuhlenbau im Brühler Reviere des rheinischen Ober-Berg-Distriktes. In: E.J. Heine (Hrsg.): Der Bergwerksfreund, ein Zeitblatt.), (Quelle: Paul Maste: Unser Revier vor 50 Jahren. Die Entwicklung der Grube Fortuna. In: Revier und Werk.) </ref>

</references>