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Tschebarkul

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Tschebarkul (Vorlage:RuS) ist eine Stadt in der Oblast Tscheljabinsk (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geografie

Die Stadt liegt am Ostrand des südlichen Ural etwa 80 km westlich der Oblasthauptstadt Tscheljabinsk am gleichnamigen See.

Tschebarkul ist der Oblast administrativ direkt unterstellt und zugleich Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons.

Die Stadt liegt am südlichen Zweig der Transsibirischen Eisenbahn MoskauSamara–Tscheljabinsk–Omsk (Streckenkilometer 2024 ab Moskau). Wenige Kilometer südlich der Stadt verläuft die Fernstraße M5 Moskau–Tscheljabinsk.

Geschichte

Tschebarkul entstand 1736 als Festung nahe der Grenze zwischen russischem und baschkirischem Gebiet. Der Name wurde von den baschkirischen (sibar kul) oder tatarischen (tschybar kul) Wörtern für schöner bzw. bunter See abgeleitet. Der Ort war Transitpunkt für Lebensmittellieferungen an die Kosakentruppen im südlichen Uralgebiet und wurde später selbst zu einer Kosakenstaniza. Am 25. Oktober 1951 erhielt Tschebarkul Stadtrecht.

Ein Teil des Meteor von Tscheljabinsk vom 15. Februar 2013 durchschlug in Form eines Meteoriten die Eisdecke des Tschebarkul-Sees und hinterließ darin ein Loch von sechs Metern Durchmesser.<ref>Tagesanzeiger: Vorlage:Internetquelle</ref><ref>20 Minuten Online: Vorlage:Internetquelle</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1939 3.712
1959 30.941
1970 37.479
1979 45.845
1989 50.062
2002 47.144
2010 42.844

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Stadt besitzt ein Heimatmuseum.

Am nahe gelegenen See Tschebarkul gibt es mehrere Erholungs- und Kurorte, wie Kissegatsch (Vorlage:Lang) und Jelowoje (Vorlage:Lang).

Wirtschaft

Die Uralskaja Kusniza AG („Uralschmiede“) produziert in Tschebarkul Guss- und Schmiedeteile sowie Schweißkonstruktionen für den Maschinenbau. Daneben gibt es ein Kran- und ein Heizanlagenwerk, Betriebe der Bau- und Holzwirtschaft sowie der Leicht- und Lebensmittelindustrie.

Wissenswertes

  • In den Jahren 1967–68 spielten in Tschebarkul für den Eishockey-Verein „Swesda“ Waleri Charlamow und Alexander Gussew (beide später berühmte HK-ZSKA-Moskau-Eishockeyspieler).
  • Der „Meteor von Tscheljabinsk“ wurde anfangs vorläufig „Meteor von Tschebarkul“ benannt, die endgültige Namensgebung erfolgte durch die Meteoritical Society.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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