Trebitzmühle
Trebitzmühle Gemeinde Altenkunstadt
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5)&title=Trebitzm%C3%BChle%C2%A0%28+Altenkunstadt%29 50° 9′ N, 11° 13′ O
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| Höhe: | 277 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 5 (31. Dez. 2019)[Ohne Beleg] | |||||
Lage von Trebitzmühle in Bayern
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| Trebitzmühle
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| Lage und Geschichte | ||||||
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| Koordinaten | 50° 8′ 30″ N, 11° 12′ 42″ O
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| Standort | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland | |||||
| Gewässer | Main | |||||
| Erbaut | Vor 1390 | |||||
| Stillgelegt | 20. Jahrhundert | |||||
| Zustand | Mühlengebäude bis auf einsturzgefährdetes Erdgeschoss abgegangen | |||||
| Technik | ||||||
| Nutzung | Getreidemühle
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| Mahlwerk | Ehemals drei Getreidemahlgänge | |||||
| Antrieb | Wassermühle | |||||
| Wasserrad | Ehemals drei Wasserräder | |||||
Trebitzmühle ist eine Einöde mit fünf Einwohnern und ein Gemeindeteil der Gemeinde Altenkunstadt im Landkreis Lichtenfels. Sie besteht aus einer Sägemühle und zwei Wohnhäusern.<ref name="t-h">Kurze Beschreibung von Trebitzmühle, altenkunstadt.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref> Die ursprüngliche, namensgebende Mühle ist seit langem abgegangen. Auf ihrem Untergeschoss, das aus dem 18. Jahrhundert stammt, befindet sich ein aufgegebenes Gebäude.<ref name="t-h" /> Der Name entstammt dem Slawischen und ist zurückzuführen auf das frühe erste Jahrtausend, als die Gegend von den Wenden besiedelt wurde.<ref name="motsch12">Motschmann 2006, S. 12</ref>
Geographische Lage
Trebitzmühle liegt an einer kurzen Mainschleife am östlichen Fuße eines namenlosen, 353,3 m ü. NHN hohen Berges. Aufgrund der geringen Schartenhöhe könnte er auch als Nebengipfel des benachbarten Kreibitzenberges (361,6 m ü. NHN) bezeichnet werden. Das hügelige Umland gehört zu den Ausläufern des Altenkunstadt-Buchauer Albvorlandes im Obermainischen Hügelland. Die Einöde befindet sich auf 275–286 m ü. Normalnull. Die amtliche Höhe wird mit 277 m ü. NN angegeben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Trebitzmühle im Bayernviewer ( des Vorlage:IconExternal vom 10. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., geodaten.bayern.de, abgerufen am 29. Dezember 2011</ref> Der Ortskern von Altenkunstadt befindet sich rund 4 km westlich von Trebitzmühle.
Geschichte
Im ältesten Urbar des Klosters Langheim wurde die Mühle erstmals 1390 als „Trebniczmuel“ genannt.<ref name="Böhm29">Böhm (2002), S. 29</ref> Im Jahr 1801 wurde sie vom Bamberger Mathematikprofessor und Historiker Johann Baptist Roppelt als „Mahlmühle mit 3 Gängen nebst Haus, Stadel und Nebengebäuden[...]“ beschrieben.<ref name="Böhm29" /> Der Zehnt und die Steuer waren damals an das Amt Lichtenfels abzuführen; die Lehens- und Vogteiherrschaft hatte das Kloster Langheim.<ref name="Böhm29" /> Bis zum Jahr 1803 gehörte der Ort zum Hochstift Bamberg.<ref name="motsch185">Motschmann 2006, S. 185</ref> Kirchlich unterstand er der Pfarrei Altenkunstadt.<ref name="motsch185" />
1818 wurde aus Trebitzmühle, Zeublitz und Spiesberg eine Gemeinde gebildet. Entscheidend für den Gemeindesitz war nicht die Anzahl der Einwohner, sondern die der Anwesen. Da Zeublitz mit 14 Anwesen größer war als die übrigen Gemeindeteile Spiesberg (11 Anwesen) und Trebitzmühle (1 Anwesen), wurde Zeublitz Sitz der neugebildeten Gemeinde Zeublitz.<ref name="motsch57">Motschmann 2006, S. 57</ref> Als einziger heutiger Gemeindeteil von Altenkunstadt gehörte die Gemeinde Zeublitz 1818 nicht zum Landgericht und Rentamt Weismain, sondern zum Landgericht und Rentamt Lichtenfels.<ref name="motsch57" />
Am 1. Juli 1972 erfolgte im Zuge der Gemeindegebietsreform die Eingemeindung der Gemeinde Zeublitz nach Altenkunstadt.<ref name="motsch185" />
Einwohnerentwicklung
Die Tabelle gibt die Einwohnerentwicklung von Trebitzmühle wieder.
| Jahr | Einwohner | Anwesen | Quelle: |
|---|---|---|---|
| 1818 | 8 | 1 | <ref name="motsch57" /> |
| 1950 | 24 | <ref name="motsch185" /> | |
| 1977 | 12 | <ref name="motsch185" /> | |
| 1987 | 8 | <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 317 (Digitalisat).</ref> | |
| 2005 | 7 | <ref name="motsch185" /> | |
| 2011 | 5 | <ref name="AmtB-7/11">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2011, S. 4 (PDF; 5,2 MB)</ref> | |
| 2012 | 5 | <ref name="AmtB-7/12">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2012, S. 3 (PDF; 3,6 MB)</ref> | |
| 2013 | 5 | <ref name="AmtB-7/13">Amtsblatt der Gemeinde Altenkunstadt, Nr. 7/2013, S. 3 (PDF; 2,8 MB)</ref> |
Religion
Von den 5 Einwohnern waren im Dezember 2019 1 römisch-katholisch, 2 evangelisch und 2 andersgläubig bzw. konfessionslos.
Literatur
- Jutta Böhm, Joachim Pander: Mühlen-Radwanderung. Main-Rodach. Umweltstation Weismain des Landkreises Lichtenfels, Weismain/Lichtenfels (Landkreis Lichtenfels), 2002.
- Josef Motschmann: Altenkunstadt – Heimat zwischen Kordigast und Main. Gemeinde Altenkunstadt, Altenkunstadt 2006.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Altenkunstadt | Baiersdorf | Burkheim | Kapelle | Kienmühle | Kordigast | Maineck | Pfaffendorf | Prügel | Röhrig | Spiesberg | Strössendorf | Tauschendorf | Trebitzmühle | Woffendorf | Zeublitz
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