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Tomáš Pekhart

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Tomáš Pekhart
Datei:Tomas Pekhart.jpg
Im Trikot von Tottenham Hotspur (2008)
Personalia
Geburtstag 26. Mai 1989
Geburtsort SušiceTschechoslowakei
Größe 194 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
1995–2003 TJ Sušice
2002–2003 → TJ Klatovy (Leihe)
2003–2006 Slavia Prag
2006–2007 Tottenham Hotspur
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2007–2008 Tottenham Hotspur Reserves 12 0(0)
2008–2010 Tottenham Hotspur 0 0(0)
2008 → FC Southampton (Leihe) 9 0(1)
2009 → Slavia Prag (Leihe) 13 0(2)
2010–2011 FK BAUMIT Jablonec 29 (15)
2011 → Sparta Prag (Leihe) 9 0(7)
2011–2014 1. FC Nürnberg 88 (14)
2014–2016 FC Ingolstadt 04 16 0(0)
2016–2017 AEK Athen 40 (12)
2017–2018 Hapoel Be’er Scheva 28 (10)
2018–2020 UD Las Palmas 31 0(6)
2020–2022 Legia Warschau 67 (36)
2022 Gaziantep FK 12 0(1)
2023–2025 Legia Warschau 40 0(9)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2004–2005 Tschechien U16 8 0(2)
2005–2006 Tschechien U17 18 0(7)
2006 Tschechien U18 2 0(0)
2007–2009 Tschechien U20 12 0(2)
2007–2011 Tschechien U21 26 (17)
2010–2022 Tschechien 26 0(2)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 4. November 2025

Tomáš Pekhart (* 26. Mai 1989 in Sušice) ist ein tschechischer Fußballspieler.

Karriere

Vereine

Tomáš Pekhart begann mit dem Fußballspielen im Alter von fünf Jahren bei TJ Sušice. Von Beginn an überragte er seine Mitspieler und spielte häufig eine Altersklasse höher. In der Saison 2002/03 war er an TJ Klatovy verliehen und bester Torschütze seiner Mannschaft, die in der höchsten tschechischen Liga für C-Jugendliche spielte. Außerdem schaffte es der talentierte Stürmer auch in die Auswahl der Region Pilsen. Daraufhin meldeten sowohl Viktoria Pilsen als auch Slavia Prag Interesse an dem Angreifer an, wobei Pekhart letztlich zum Hauptstadtklub wechselte.

Auch bei Slavia war Pekhart häufig bester Torschütze seines Teams. 2005 wurde er in Tschechien in der Kategorie der B-Jugendlichen zum Talent des Jahres gewählt.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.slavia.czSuchý a Pekhart získali prestižní ocenění (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot Meldung auf der offiziellen Website von Slavia Prag vom 7. Januar 2006, zuletzt abgerufen am 11. September 2008 (tschechisch)</ref>

Im Sommer 2006 wechselte Pekhart zu Tottenham Hotspur und unterzeichnete in London einen Dreijahresvertrag.<ref>Spurs to sign teenage Czech star BBC Sport vom 16. März 2006, zuletzt abgerufen am 11. September 2008, englisch</ref> In der Spielzeit 2006/07 schoss Pekhart 19 Tore in 20 Spielen für die Juniorenmannschaft Tottenham Hotspur Academy. Für die Reservemannschaft kam der zu diesem Zeitpunkt 17-Jährige zwölfmal zum Einsatz. Auch in der Spielzeit 2007/08 spielte der Stürmer für die Tottenham Hotspur Reserves. Im Sommer 2008 bereitete sich Pekhart mit der Profimannschaft auf die neue Saison vor. Im Testspiel gegen den spanischen Club Tavernes schoss er am 14. Juli 2008 zwei Tore.<ref>Gr-eight for Gio Meldung auf der offiziellen Website von Tottenham Hotspur vom 14. Juli 2008, zuletzt abgerufen am 11. September 2008, englisch</ref> Dennoch hatte er gegen die starke Konkurrenz einen schweren Stand. Deshalb wechselte er am 26. August auf Leihbasis bis Januar 2009 zum Zweitligisten FC Southampton.<ref>Pekhart to Saints Meldung auf der offiziellen Website von Tottenham Hotspur vom 26. August 2008, zuletzt abgerufen am 11. September 2008, englisch</ref>

Anschließend kehrte der Stürmer nach Tottenham zurück. Im Februar 2009 wurde er an Slavia Prag ausgeliehen.<ref>Slavia loan for Tomas Meldung auf der Website von Tottenham Hotspur vom 2. Februar 2009, zuletzt abgerufen am 2. Februar 2009, englisch</ref> Aufgrund von Verletzungsproblemen bestritt er für Slavia lediglich 13 Spiele, in denen er zwei Mal traf. Im Januar 2010 wurde Pekhart vom FK BAUMIT Jablonec verpflichtet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jablonec získal na přestup útočníka Tomáše Pekharta! (Memento vom 18. Juli 2011 im Internet Archive) fkjablonec.cz vom 12. Januar 2010, zuletzt abgerufen am 22. Januar 2010, tschechisch</ref> Nachdem er in Jablonec konstant gute Leistungen gezeigt hatte, wurde er in der Winterpause 2010/11 vom Rekordmeister Sparta Prag ausgeliehen.

In der Sommerpause 2011 wechselte Pekhart zum 1. FC Nürnberg. Der Stürmer erhielt einen Vierjahresvertrag<ref>1. FC Nürnberg bestätigt Wechsel von Tomáš Pekhart fcn.de, zuletzt abgerufen am 3. Mai 2011.</ref> und erzielte in seiner ersten Bundesligasaison neun Tore. Im August 2014 wechselte der Tscheche zum Ligakonkurrenten FC Ingolstadt 04.<ref>FC Ingolstadt verpflichtet Nürnberg-Stürmer Pekhart, transfermarkt.de, 28. August 2014.</ref>

Nachdem er sich in Ingolstadt nicht als Stammspieler etablieren konnte, wechselte er im Februar 2016 nach Griechenland zum AEK Athen.<ref>Ingolstadts Pekhart nach Griechenland, sport1.de, Februar 2016.</ref> Für die Athener erzielte Pekhart 48 Pflichtspielen 15 Tore und eine Vorlage.

Am 23. Juli 2017 wechselte Pekhart in Israels erste Liga, Ligat ha’Al, zu Hapoel Be’er Scheva. Zur Saison 2018/19 wechselte er zum spanischen Zweitligisten UD Las Palmas, wo er einen Vertrag über zwei Jahre unterzeichnete.<ref>Ex-Nürnberg-Stürmer Pekhart wechselt zu UD Las Palmas. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 16. Oktober 2022.</ref>

Ab dem Winter 2020 spielte Pekhart für Legia Warschau und wurde mit dem Team 2020 und 2021 polnischer Meister. In der Saison 2020/21 wurde er zudem Torschützenkönig der Ekstraklasa. Nach einem halben Jahr in der Türkei bei Gaziantep FK kehrte Pekhart im Januar 2023 zu Legia Warschau zurück.<ref>Tomas Pekhart – Król Strzelców znów na Łazienkowskiej auf der Website von Legia Warschau. 30. Januar 2023, abgerufen am 29. Dezember 2023 (polnisch).</ref> Nach zwei Spielzeiten beendete er sein Engagement dort.

Nationalmannschaft

Im September 2004 wurde Pekhart erstmals in die tschechische U-16-Auswahl berufen und krönte sein Debüt beim 3:1 gegen die Slowakei mit einem Tor. Seitdem wurde der Angreifer regelmäßig in die Juniorenauswahlmannschaften des tschechischen Fußballverbandes berufen und war fester Bestandteil der U-21-Nationalmannschaft seines Landes. 2010 debütierte er auch in der A-Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

Bei der Europameisterschaft 2021 stand er im tschechischen Aufgebot, das im Viertelfinale gegen Dänemark ausschied.

Erfolge

Weblinks

Commons: Tomáš Pekhart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1927: Henryk Reyman | 1928: Ludwik Gintel | 1929: Rochus Nastula | 1930: Karol Kossok | 1931, 1932: Kisieliński | 1933: Artur Woźniak | 1934: Ernst Willimowski | 1935: Michał Matyas | 1936: Teodor Peterek / Ernst Willimowski | 1937: Artur Woźniak | 1938: Teodor Peterek | 1939: Ernst Willimowski | 1948: Józef Kohut | 1949, 1950, 1951: Teodor Anioła | 1952, 1953: Gerard Cieślik | 1954: Henryk Kempny / Ernst Pohl | 1955: Stanisław Hachorek | 1956: Henryk Kempny | 1957: Lucjan Brychczy | 1958: Władysław Soporek | 1959: Jan Liberda / Ernst Pohl | 1960: Marian Norkowski | 1961: Ernst Pohl | 1962: Jan Liberda | 1963: Marian Kielec | 1964: Lucjan Brychczy / Józef Gałeczka / Jerzy Wilim | 1965: Lucjan Brychczy | 1966, 1967, 1968, 1969: Włodzimierz Lubański | 1970, 1971: Andrzej Jarosik | 1972: Ryszard Szymczak | 1973: Grzegorz Lato | 1974: Zdzisław Kapka | 1975: Grzegorz Lato | 1976: Kazimierz Kmiecik | 1977: Włodzimierz Mazur | 1978, 1979, 1980: Kazimierz Kmiecik | 1981: Krzysztof Adamczyk | 1982: Grzegorz Kapica | 1983: Mirosław Okoński / Mirosław Tłokiński | 1984: Włodzimierz Ciołek | 1985: Leszek Iwanicki | 1986: Andrzej Zgutczyński | 1987: Marek Leśniak | 1988: Dariusz Dziekanowski | 1989: Krzysztof Warzycha | 1990: Andrzej Juskowiak | 1991: Tomasz Dziubiński | 1992: Jerzy Podbrożny / Mirosław Waligóra | 1993: Jerzy Podbrożny | 1994: Zenon Burzawa | 1995: Bogusław Cygan | 1996: Marek Koniarek | 1997: Mirosław Trzeciak | 1998: Arkadiusz Bąk / Sylwester Czereszewski / Mariusz Śrutwa | 1999: Tomasz Frankowski | 2000: Adam Kompała | 2001: Tomasz Frankowski | 2002: Maciej Żurawski | 2003: Stanko Svitlica | 2004: Maciej Żurawski | 2005: Tomasz Frankowski | 2006: Grzegorz Piechna | 2007: Piotr Reiss | 2008: Paweł Brożek | 2009: Paweł Brożek / Takesure Chinyama | 2010: Robert Lewandowski | 2011: Tomasz Frankowski | 2012: Artjoms Rudņevs | 2013: Róbert Demjan | 2014: Marcin Robak | 2015: Kamil Wilczek | 2016: Nemanja Nikolics | 2017: Marco Paixão / Marcin Robak | 2018: Carlitos | 2019: Igor Angulo | 2020: Christian Gytkjær | 2021: Tomáš Pekhart | 2022: Ivi | 2023: Marc Gual | 2024: Erik Expósito | 2025: Efthymis Koulouris Vorlage:Klappleiste/Ende

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