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Tivoli (Latium)

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Tivoli
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Tivoli (Italien)
Tivoli (Italien)
Staat Italien
Region Latium
Metropolitanstadt Rom (RM)
Koordinaten 41° 58′ N, 12° 48′ OKoordinaten: 41° 57′ 36″ N, 12° 48′ 0″ O
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Höhe Vorlage:Höhe/Fmt m s.l.m.
Fläche 68 km²
Einwohner 55.107 (31. Dez. 2024)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ISTATSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024).</ref>
Fraktionen Tivoli Terme, Villa Adriana, Campolimpido, Favale
Postleitzahl 00019
Vorwahl 0774
ISTAT-Nummer 058104
Bezeichnung der Bewohner Tiburtini
Schutzpatron San Lorenzo
Website Tivoli

Tivoli (antiker Name: Tibur) ist eine Stadt in der Metropolitanstadt Rom in der italienischen Region Latium mit 55.107 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024). Sie liegt 32 km östlich von Rom. Tivoli ist Sitz des römisch-katholischen Bistums Tivoli.

Datei:Tivoli1.jpg
Tivoli von der Villa Adriana aus

Geographie

Datei:Achenbach Wasserfälle bei Tivoli@Weimar Schlossmuseum.JPG
Wasserfälle bei Tivoli, Oswald Achenbach, 19. Jahrhundert. Öl auf Leinwand, Weimarer Stadtschloss

Die Stadt liegt am Fluss Aniene an den westlichen Abhängen der Monti Tiburtini.

Geschichte

Tibur war eine Stadt der Latiner, die mit dem gesamten Latium im 4. Jahrhundert v. Chr. unter römische Kontrolle kam (Municipium 90 v. Chr.). Vor der Stadt errichtete Kaiser Hadrian eine ausgedehnte Villenanlage, die Villa Adriana, als Sommerresidenz. Die prachtvolle Palast- und Gartenanlage u. a. mit künstlichen Seen, Wasserspielen und Theatern haben Tivoli zum Synonym für Vergnügungsparks werden lassen.

Auch im Mittelalter war Tivoli einer der wichtigsten Orte in der Umgebung von Rom. Mitte des 16. Jahrhunderts erbaute Pirro Ligorio für Kardinal Ippolito d’Este die wegen der Wasserspiele in ihrem Renaissance-Garten berühmte Villa d’Este.

Die romantische Lage der Stadt mit den Wasserfällen des Aniene und den antiken Ruinen hat immer wieder Künstler angezogen.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Einwohner 9.610 12.230 15.212 19.820 24.932 41.740 52.372 49.342 49.768 50.854 51.309 51.847 52.853 55.629 56.275 56.531 52.922 52.983 56.461 56.759 56.533 56.603 56.542 56.472 54.326 54.366 55.150 55.176 55.020

Quelle: ISTAT

Politik

Bürgermeister und Gemeinderat

Sandro Gallotti (PdL) wurde im April 2010 zum Bürgermeister gewählt. Sein Mitte-Rechts-Bündnis stellte mit 18 von 30 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer am April 2010; abgerufen am 6. März 2018.</ref> Sein Vorgänger Giuseppe Baisi (PD) wurde im April 2008 gewählt, trat jedoch am 20. Januar 2010 zurück, da seine Mitte-Links-Koalition auseinanderbrach.<ref>Presseerklärung der Gemeinde am 21. Januar 2010</ref> Von Juni 2014 bis 2024 amtierte Giuseppe Proietti als Bürgermeister. 2024 gewann der Mitte-Rechts-Kandidat Marco Innocenzi, der nach dem Ende der zweiten Amtszeit von Giuseppe Proietti gegen vier weitere Kandidaten für die Stadtregierung kandidierte.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 30. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wappen

Datei:Blason it ville Tivoli.svg

Blasonierung: „Geteilt von Rot und Blau, oben ein Adler in natürlichen Farben mit einer goldenen Krone über dem Haupte schwebend, beseitet von zwei fünffach gezinnten silbernen Rundtürme auf der Teilungslinie, der rechte in schwarzen römischen Majuskeln das Wort LIBERTAS (FREIHEIT), der linke das Wort NOBILITAS (ADEL, BERÜHMTHEIT) unter dem Zinnenkranz tragend, unten aus einem Wellenschildfuß in natürlichen Gewässerfarben wachsend eine fünfzinnige, dreibogige Brücke aus silbernen, schwarzgefugten Quadern mit erhöhtem Mittelbogen, darüber der Schriftzug TIBVR SVPERBVM (STOLZES TIBUR) in schwarzen römischen Majuskeln.“ Über dem Wappen eine goldene, mit roten und grünen Steinen sowie silbernen Perlen besetzte fünfblättrige Krone (Herzogenkrone).

Eine Variation des Wappens zeigt oben einen schwarzen Adler ohne Krone, unten einen blauen Wellenschildfuß mit drei schwarzen Wellenfäden für den Fluss anstelle des in natürlichen Farben; der Schriftzug TIBUR SUPERBUM in schwarzen Majuskeln.

Sehenswürdigkeiten

Töchter und Söhne der Stadt

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Commons: Tivoli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Wikivoyage: Tivoli – Reiseführer

Einzelnachweise

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