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Thomas Müller

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Thomas Müller
Datei:2019147201815 2019-05-27 Fussball 1.FC Kaiserslautern vs FC Bayern München - Sven - 1D X MK II - 2718 - B70I1018 (cropped).jpg
Aufnahme aus dem Jahr 2019
Personalia
Geburtstag 13. September 1989 (36 Jahre)
Geburtsort Weilheim in OberbayernDeutschland
Größe 185 cm
Position Offensives Mittelfeld/Sturm
Junioren
Jahre Station
1993–2000 TSV Pähl
2000–2008 FC Bayern München
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2008–2009 FC Bayern München II 35 0(16)
2008–2025 FC Bayern München 503 (150)
2025– Vancouver Whitecaps 20 0(12)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2004–2005 Deutschland U16 6 00(0)
2007 Deutschland U19 3 00(0)
2008 Deutschland U20 1 00(1)
2009 Deutschland U21 6 00(1)
2010–2024 Deutschland 131 0(45)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 11. April 2026

Thomas Müller (* 13. September 1989 in Weilheim in Oberbayern) ist ein deutscher Fußballspieler. Er spielte von seinem elften Lebensjahr bis 2025 beim FC Bayern München und ist mit 756 Pflichtspieleinsätzen Rekordspieler des Vereins. 2013 gewann er das Triple aus UEFA Champions League, deutscher Fußballmeisterschaft und DFB-Pokal und 2020 das „Sextuple“ aus Meisterschaft, DFB-Pokal, UEFA Champions League, DFL-Supercup, UEFA-Super-Cup und FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Mit insgesamt dreizehn deutschen Meisterschaften ist er (gemeinsam mit Manuel Neuer) der Spieler mit den meisten deutschen Meistertiteln. Mit 35 gewonnenen Titeln ist er der erfolgreichste deutsche Fußballspieler. Müller war von 2010 bis 2024 deutscher Nationalspieler und hat mit 131 gespielten Partien von allen deutschen Nationalspielern die drittmeisten Länderspieleinsätze. 2014 wurde er mit der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien Weltmeister. Seit August 2025 steht der Offensivspieler in der Major League Soccer bei den Vancouver Whitecaps unter Vertrag.

Leben

Müller war in seiner Schulzeit Ministrant in seinem Heimatort Pähl im Pfaffenwinkel.<ref>Viele Promis waren Messdiener, dpa/FAZ, 24. September 2014, abgerufen am 2. Oktober 2014</ref> Er besuchte das Gymnasium Weilheim, das er 2008 mit dem Abitur abschloss. Sein jüngerer Bruder Simon (* 1992) begann wie er seine Fußballlaufbahn beim TSV Pähl und ist bei der SG Wielenbach/Pähl als Mittelfeldspieler in der Kreisliga aktiv.<ref>Vorlage:Metavorlage Fußballdatenbank</ref>

Müller ist seit November 2009 mit der Dressurreiterin Lisa Müller verheiratet und züchtet mit dieser gemeinsam Pferde.<ref>Stefan Galler: Thomas Müllers Ehefrau Lisa: Pferde statt Prada. In: sueddeutsche.de. 22. Juni 2012, abgerufen am 14. März 2017.</ref><ref>P. Strasser: Müller: Eine Beule für Lisa. In: abendzeitung-muenchen.de. 6. August 2013, abgerufen am 14. März 2017.</ref> Das Paar ist kinderlos. Sie besitzen eine Reitanlage in der Gemeinde Otterfing südöstlich von München.<ref>Warum Thomas Müller keine Kinder hat? Plant er überhaupt, Vater zu werden? Erklärt, Tribuna.com, 22. November 2023. Abgerufen am 7. August 2024</ref><ref>FC-Bayern-Urgestein Thomas Müller privat: Frau, Kinder, Karriere – Informationen zum ehemaligen DFB-Star, abendzeitung-muenchen.de, 15. Juli 2024. Abgerufen am 7. August 2024</ref> Müller ist (gemeinsam mit Madeleine Winter-Schulze) Eigentümer des Schimmelwallachs Checker 47, auf dem der Springreiter Christian Kukuk bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris im Einzelwettbewerb die Goldmedaille errang.

Vereinskarriere

Jugendzeit und Anfänge beim FC Bayern München (bis 2009)

Müller, der sowohl als Stürmer als auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt wird, wechselte 2000 vom TSV Pähl, wo er in Saison 1999 120 Tore erzielte,<ref>Stürmer Thomas Müller: Der Witzelmeister. In: taz.de. Juni 2010, abgerufen am 14. Januar 2025.</ref> zu den D-Junioren des FC Bayern München, trainierte aber zunächst weiterhin meist bei seinem Ausbildungsverein.<ref>Markus Völker: Müller: Als Bubi sagte er Bayern ab. In: abendzeitung-muenchen.de. 17. September 2009, abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> Beim FC Bayern durchlief er anschließend alle Jugendmannschaften. Mit den A-Junioren der Bayern wurde er in der Saison 2006/07 Meister der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest und Zweiter in der Endrunde der deutschen A-Junioren-Meisterschaft, wobei er im Halbfinale und im Finale jeweils ein Tor erzielte. In der Saison 2007/08, seiner letzten Spielzeit bei den Junioren, erzielte er in 26 Spielen 18 Tore, womit er gemeinsam mit Julian Schieber (VfB Stuttgart) hinter Rahman Soyudoğru (21 Tore) vom SC Freiburg zweitbester Torschütze der Süd/Südwest-Staffel wurde. Ab dem Frühjahr 2008 wurde er parallel auch in der zweiten Mannschaft in der drittklassigen Regionalliga Süd eingesetzt. Am 7. März 2008 gab er dort sein Debüt und erzielte ein Joker-Tor.

Zu Beginn der Spielzeit 2008/09 in der neu gegründeten bundesweiten 3. Liga wurde Müller in den Kader der zweiten Mannschaft übernommen, absolvierte jedoch gleichzeitig einen Teil der Vorbereitung mit dem Bundesliga-Kader von Trainer Jürgen Klinsmann. Er hatte am 15. August 2008 (1. Spieltag der Bundesligasaison 2008/9) sein Debüt in der Bundesliga: er wurde beim 2:2 im Heimspiel gegen den Hamburger SV in der 80. Minute für Miroslav Klose eingewechselt. Danach spielte er fast ausschließlich in der zweiten Mannschaft und schoss in 32 Spielen 15 Tore. Gegen Ende der Spielzeit kam er zu drei weiteren Einwechslungen im Erstligateam. Zudem gab er am 10. März 2009 sein Debüt in der Champions League, als er beim Achtelfinalrückspiel gegen Sporting Lissabon in der 72. Minute für Bastian Schweinsteiger eingewechselt wurde, zwei Minuten später ein Tor vorbereitete und in der 90. Minute das Tor zum 7:1-Endstand erzielte.

Stammspieler und das „Vize“-Triple (2009–2012)

Zur Saison 2009/10 erhielt Müller, der den deutschen Fußballspieler Gerd Müller zu seinen Vorbildern zählt,<ref>Gartenschläger, Lars: Was Joachim Löw an Nelson Mandela bewundert. In: welt.de, 6. Juni 2012. Abgerufen am 15. Juni 2012.</ref> einen Profivertrag mit Laufzeit bis 2011.<ref>Badstuber und Müller unterschreiben. In: fcbayern.com. 16. Februar 2009, abgerufen am 14. März 2017.</ref> Unter dem neuen Bayern-Trainer Louis van Gaal entwickelte Müller sich in seiner ersten vollständigen Bundesligasaison zum Stammspieler. Am 12. September 2009 erzielte er seine ersten beiden Bundesligatore beim 5:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund und rückte danach in die Startformation auf. Drei Tage später debütierte er in der Startelf des FCB im Champions-League-Auswärtsspiel gegen Maccabi Haifa; dort traf er zweimal. Am 1. Mai 2010 (33. Spieltag) erzielte er alle drei Tore beim 3:1-Sieg über den VfL Bochum und führte damit die Vorentscheidung zur Meisterschaft 2010 herbei. Neben der deutschen Meisterschaft gewann er mit dem FC Bayern München auch den DFB-Pokal und erreichte das Finale der UEFA Champions League, das der FCB aber mit 0:2 gegen Inter Mailand verlor. Müller absolvierte alle 34 Ligaspiele (29-mal von Beginn) und hatte mit seinen 19 Toren in 52 Pflichtspielen Anteil an den Erfolgen seiner Mannschaft.

Trotz einiger Angebote ausländischer Vereine bekundete Müller vor der Saison 2010/11, langfristig beim FC Bayern München bleiben zu wollen.<ref>Zehn Jahre Bayern? «Sofort!» In: news.de. 14. Juli 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2017; abgerufen am 14. März 2017.</ref> Auch in seiner zweiten vollen Bundesligasaison kam Müller in allen 34 Saisonspielen zum Einsatz und erzielte im Saisonverlauf erneut 19 Pflichtspieltreffer. Insgesamt verlief die Saison für den Rekordmeister aber weniger erfolgreich. Die Bundesligasaison beendete man auf dem dritten Platz; auch in DFB-Pokal (Halbfinalaus) und Champions League (Ausscheiden im Achtelfinale) konnte man die guten Vorjahresergebnisse nicht bestätigen.

In der Saison 2011/12 galt er auch unter dem neuen Trainer Jupp Heynckes als einer der zuverlässigsten Spieler im Team. Zwar stand er nicht mehr ganz in vorderster Reihe und kam nur siebenmal (sowie je zweimal in Pokal und Champions League) erfolgreich zum Abschluss, spielte aber weiterhin eine wichtige Rolle im offensiven Mittelfeld. Am 31. März 2012 absolvierte Müller im Spiel gegen den 1. FC Nürnberg seinen 100. Bundesligaeinsatz für Bayern München. Am Ende der Spielzeit hatte er zum dritten Mal in Folge in allen 34 Saisonspielen und damit in 102 Bundesligaspielen in Folge gespielt. Dazu kam er in drei Jahren bis auf eine Gruppenrundenpartie in allen Champions-League- und auch in allen DFB-Pokal-Partien zum Einsatz. Die Saison blieb für den FC Bayern München allerdings titellos, nachdem er in der Bundesliga den zweiten Platz belegte und das Pokalfinale gegen Borussia Dortmund verlor. In der Champions League stand Müller mit dem FC Bayern München in seinem zweiten Finale und erzielte den zwischenzeitlichen Führungstreffer im Spiel gegen den FC Chelsea. Das Finale wurde letztendlich im Elfmeterschießen verloren, so dass der FC Bayern München die Saison mit drei zweiten Plätzen beendete.

Zweifacher Gewinn des Triple und Rekord von elf Meisterschaften in Serie (2012–2023)

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Thomas Müller im Champions-League-Spiel bei ZSKA Moskau am 30. September 2014

Obwohl Müllers ununterbrochene Serie von Ligaeinsätzen früh in der Saison 2012/13 geendet hatte und er in insgesamt sechs Saisonspielen nicht eingesetzt worden war, kam er am Ende der Spielzeit auf 13 Ligatreffer. Am 28. Spieltag sicherte er sich mit dem FC Bayern München so früh wie noch nie die Meisterschaft in der Bundesliga. Am 25. Mai 2013 gewann er mit dem FC Bayern München im Londoner Wembley-Stadion das Finale der UEFA Champions League mit 2:1 gegen Borussia Dortmund. Er war im Wettbewerb mit acht Toren bester Torschütze des FC Bayern und hatte vor allem beim 7:0 (nach Hin- und Rückspiel) im Halbfinale gegen den FC Barcelona mit drei Toren erheblichen Anteil am Finaleinzug seines Vereins. Mit dem Sieg im DFB-Pokal-Finale am 1. Juni 2013 gewann Müller mit dem FC Bayern als erstem deutschen Fußballverein das Triple im Herrenfußball. Insgesamt stellte er mit 23 Pflichtspieltoren eine persönliche Bestmarke auf, obwohl er auf weniger Einsätze gekommen war als in den drei Spielzeiten zuvor.

Unter dem neuen Trainer Pep Guardiola kam Müller in der Saison 2013/14 zwar häufiger als in den Vorjahren nur als Einwechselspieler zum Einsatz, konnte seine Torquote aber weiter steigern. So kam er auf insgesamt 26 Pflichtspieltore und trug dazu bei, den Vorjahresrekord der am frühesten feststehenden Meisterschaft in der Bundesliga noch einmal zu verbessern. Im DFB-Pokal erzielte Müller acht Treffer, darunter das Tor zum 2:0-Endstand in der Verlängerung im Pokalfinale gegen Dortmund. In der Champions League misslang dem FC Bayern München zwar die Titelverteidigung, die Mannschaft gewann aber im Saisonverlauf mit dem UEFA Super Cup gegen den FC Chelsea und der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2013 im Finale gegen Raja Casablanca zwei weitere Titel.

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Thomas Müller während eines Trainings von Bayern München, 2015

In der Saison 2014/15 gewann Müller mit dem FC Bayern München zum dritten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft. Zum vierten Mal erreichte er dabei seine persönliche Bestmarke von 13 Ligatreffern. Weitere acht Tore erzielte er in der Champions League und im DFB-Pokal, scheiterte aber mit seinem Team in beiden Wettbewerben im Halbfinale. Am 6. Spieltag der UEFA-Champions-League-Saison 2014/15 erzielte Müller seinen 24. Treffer in der Champions League und löste damit Mario Gómez (23 Treffer) als erfolgreichsten Torschützen des FC Bayern in diesem Wettbewerb ab.<ref>Müller erfolgreichster CL-Torschütze des FCB. In: fcbayern.com. 10. Dezember 2014, abgerufen am 14. März 2017.</ref> Am 21. April 2015 erzielte er im Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Porto seinen 27. Treffer in der Champions League und wurde damit auch erfolgreichster deutscher Torschütze des Wettbewerbs, einzig Gerd Müller war zunächst mit 34 Treffern im Vorgänger-Wettbewerb Europapokal der Landesmeister noch erfolgreicher.

Zur Saison 2015/16 wurde Müller nach Philipp Lahm und Manuel Neuer zum dritten Kapitän des FC Bayern ernannt. Mit dem 4:0-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart am 7. November 2015 erreichte er seinen 150. Bundesliga-Sieg im 209. Bundesliga-Spiel und ist damit nach Georg Schwarzenbeck der jüngste Spieler, dem 150 Siege in der Bundesliga gelangen. Kein Spieler in der Bundesliga benötigte dafür so wenige Spiele wie er. Mit einem 4:0-Heimsieg gegen Olympiakos Piräus am 24. November 2015 erreichte er als jüngster Spieler seinen 50. Sieg in der UEFA Champions League. Am 16. März 2016 traf Müller im Achtelfinale beim 4:2-Sieg n. V. gegen Juventus Turin in der Nachspielzeit zum 2:2. Dies war sein 35. Treffer in der Champions League, womit er Gerd Müller als erfolgreichsten deutschen Torschützen im höchsten europäischen Vereinswettbewerb ablöste.<ref>Müller erfolgreichster deutscher CL-Schütze. In: transfermarkt.de. 17. März 2016, abgerufen am 14. März 2017.</ref> Am 19. April 2016 trug Müller beim 2:0-Sieg im Pokal-Halbfinale gegen Werder Bremen mit zwei Toren zum Finaleinzug bei und erzielte dabei seinen 150. Pflichtspieltreffer im 347. Pflichtspiel. Am vorletzten Spieltag wurde die vierte deutsche Meisterschaft in Folge perfekt gemacht; mit seinen 20 Saisontoren in der Bundesliga stellte Müller einen neuen persönlichen Rekord auf. Beim Pokalsieg am 21. Mai 2016 gegen Borussia Dortmund nach 4:3 im Elfmeterschießen verwandelte Müller den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 3:2 und gewann zum vierten Mal das Double. 2018 gewann er zum sechsten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft. 2019 und 2020 gewann er mit dem FC Bayern zum siebten und achten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft.<ref>10 Sieger-Fakten zu Bayerns 8. Meisterschaft in Folge. In: FC Bayern München. 17. Juni 2020 (fcbayern.com [abgerufen am 27. November 2020]).</ref>

Datei:2019147184920 2019-05-27 Fussball 1.FC Kaiserslautern vs FC Bayern München - Sven - 1D X MK II - 0612 - B70I8911.jpg
Thomas Müller neben Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (2019)

Beim 1:5 in Frankfurt am 10. Spieltag der Bundesligasaison 2019/20 absolvierte der Offensivspieler sein 500. Pflichtspiel für den Verein und wurde zum insgesamt erst Zehnten, dem dies gelang.<ref>10. Bayern-Profi im 500er-Klub: Müller steigt zu Maier, Lahm und Co. auf, transfermarkt.de, abgerufen am 2. November 2019</ref> Mit dem Gewinn seiner insgesamt neunten deutschen Meisterschaft 2020 stellte er den Rekord von Franck Ribéry für die meisten Titel eines Spielers ein. Mit 21 Torvorlagen überbot er in der Saison 2019/20 den bisherigen Rekord von Kevin De Bruyne mit 20 Vorlagen. Durch den Pokalsieg am 4. Juli 2020 gegen Bayer 04 Leverkusen überholte er Gerd Müller mit nun 48 Siegen im DFB-Pokal und ist damit alleiniger Rekordhalter in diesem Wettbewerb. Am 14. August 2020 bestritt Müller im Viertelfinale gegen den FC Barcelona seinen 113. Einsatz in der Champions League, überholte damit Philipp Lahm und hält nun den deutschen Einsatzrekord. Am 23. August 2020 gewann er zum zweiten Mal die Champions League und damit nach 2013 erneut das Triple. 2020 konnte er zudem mit seiner Mannschaft das Sextuple gewinnen. 2022 holte Müller seine elfte deutsche Meisterschaft und ist damit nun alleiniger Rekordhalter.

Eine weitere Besonderheit gelang Müller am 30. Oktober 2021 im Spiel des FC Bayern bei Union Berlin. Der Offensivspieler traf gegen die Köpenicker und schaffte es mit diesem Tor, gegen alle aktuell in der Bundesliga vertretenen Klubs mindestens einen Treffer zu erzielen.<ref>Müller nach Tor gegen Union gegen jeden BL-Klub erfolgreich. Abgerufen am 30. Oktober 2021.</ref>

Mit dem Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg am 19. November des gleichen Jahres bestritt Müller sein 600. Pflichtspiel für den FC Bayern, was vor ihm lediglich Gerd Müller (605 Spiele), Oliver Kahn (632 Spiele) und Sepp Maier (661 Spiele) gelang.<ref>FC Bayern | Müller knackt in Augsburg Schallmauer. Abgerufen am 19. November 2021.</ref> Einen weiteren Meilenstein feierte der Spieler am 17. Spieltag (17. Dezember 2021) der Saison 2021/22 gegen den VfL Wolfsburg. Müller, der in der Startelf stand, absolvierte sein 400. Spiel in der Bundesliga.<ref>Müller mit Meilenstein: 400. Spiel in der Bundesliga. Abgerufen am 17. Dezember 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ebenfalls gegen die Wölfe wurde Müller am 19. Spieltag 2022/23 zum Bundesliga-Rekordfeldspieler des FC Bayern (gemeinsam mit Gerd Müller), als er beim 4:2-Auswärtserfolg das 427. Spiel in der Liga absolvierte und das 3:0 köpfte.<ref name=":2">Liveticker | VfL Wolfsburg - FC Bayern München | Saison 2022/2023 | Bundesliga. Abgerufen am 5. Februar 2023.</ref> Am Ende der Saison wurde er zum zwölften Mal deutscher Meister.

Rekordspieler des FC Bayern München (2024–2025)

Datei:FC Red Bull Salzburg gegen Bayern München (2025-01-06 Testspiel) 20.jpg
Müller vor einem Testspiel gegen den FC Red Bull Salzburg im Januar 2025

Nach einem 4:3-Heimerfolg am 20. September 2023 gegen Manchester United erreichte er als dritter Spieler nach Cristiano Ronaldo und Iker Casillas 100 Siege in der Champions League (im 143. Spiel), als Einziger errang er diese Marke mit nur einem Verein.<ref>Müllers nächster Meilenstein - 100 Siege in der Königsklasse. Abgerufen am 21. September 2021.</ref> Am 3. Februar 2024 im Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach, seinem 690. Pflichtspiel, feierte Müller seinen 500. Pflichtspielsieg im Trikot des FC Bayern und stellte so einen Vereinsrekord auf. Beim 3:1-Sieg gab er die Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich durch Aleksandar Pavlović.<ref name=":3" /> Beim 2:2 im Hinspiel des Halbfinals gegen Real Madrid am 30. April 2024 bestritt er sein 150. Spiel in der Champions League.<ref>150 Champions League-Spiele! Thomas Müller mit Meilenstein. 30. April 2024, abgerufen am 1. Mai 2024.</ref> Am letzten Spieltag der Saison 2023/24 absolvierte Müller sein 473. Bundesligaspiel. Er zog mit Sepp Maier gleich und ist seitdem Rekordspieler des FC Bayern in der Bundesliga. In dieser Saison blieb Müller zum ersten Mal seit 11 Jahren ohne Titel.

Am 1. September 2024 absolvierte Müller gegen den SC Freiburg sein 710. Pflichtspiel für die Münchener, womit er an Sepp Maier vorbeizog und alleiniger Rekordspieler wurde.<ref>Erster Heimsieg des FC Bayern im Zeichen von Rekordspieler Thomas Müller. In: fcbayern.com. 1. September 2024, abgerufen am 1. September 2024.</ref> Der Treffer zum 2:0-Endstand war sein 150. Bundesligator. Am 18. September 2024 absolvierte er beim 9:2 gegen Dinamo Zagreb sein 152. Spiel in der Champions League, damit hält er den Rekord der meisten Einsätze für einen Verein in diesem Wettbewerb.<ref>Partie der Superlative: Die Zahlen zum Champions League-Torfestival gegen Dinamo Zagreb. In: fcbayern.com. 17. September 2024, abgerufen am 18. September 2024.</ref>

Am 10. Dezember 2024 am 6. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2024/25 traf er in seiner 16. Saison in diesem Wettbewerb. Beim 5:1-Sieg über Schachtar Donezk erzielte er mit seinem 55. Treffer im 156. Spiel das zwischenzeitliche 2:1. Zuvor gelangen Treffer in 16 unterschiedlichen CL-Spielzeiten nur Ryan Giggs und Cristiano Ronaldo. Mehr schafften nur Lionel Messi und Karim Benzema (je 18).<ref>Nach Tor vs. Donetsk: Thomas Müller trifft in 16 Champions League-Saisons. 11. Dezember 2024, abgerufen am 12. Dezember 2024.</ref>

Nach dem 2:2-Unentschieden im Viertelfinalrückspiel bei Inter Mailand am 16. April 2025 schied er mit der Mannschaft aus der Champions League aus. Müller absolvierte damit seinen 163. Einsatz im Wettbewerb, zog so mit Lionel Messi gleich, wobei lediglich Cristiano Ronaldo (183) und Iker Casillas (177) häufiger eingesetzt wurden.<ref name=":9" />

Anfang April 2025 gaben der Verein und Müller bekannt, dass man mit Auslaufen des Vertrags nach der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2025 getrennte Wege gehen werde. Dabei sicherte ihm der FC Bayern ein Abschiedsspiel zu.<ref>Ende einer Ära im Bayern-Trikot - FC Bayern und Thomas Müller beenden gemeinsame Zeit, fcbayern.com, 5. April 2025, abgerufen am 6. April 2025.</ref> Beim 3:0-Sieg gegen den 1. FSV Mainz 05 am 26. April 2025, dem 31. Spieltag, absolvierte Müller sein 500. Bundesligaspiel, als er kurz vor Spielende für Leroy Sané eingewechselt wurde.<ref>Kurzzeitige Überzahl eiskalt ausgenutzt: Bayern siegen souverän gegen Mainz, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 26. April 2025</ref> Beim 2:0-Sieg über Borussia Mönchengladbach am 10. Mai 2025 kam Müller zu seinem 750. Pflichtspiel für den FC Bayern.<ref>Liveticker | FC Bayern München - Borussia Mönchengladbach | Saison 2024/2025 | Bundesliga. Abgerufen am 11. Mai 2025.</ref> Es war sein 355. und letztes Heimspiel in der Allianz Arena.<ref>Der 33. Spieltag in Zahlen. Abgerufen am 11. Mai 2025.</ref> Im ersten Gruppenspiel bei der Klub-WM 2025 gegen den neuseeländischen Verein Auckland City FC gelangen Müller zwei Tore, wobei sein Treffer zum 10:0-Endstand sein 250. Pflichtspieltor für den FC Bayern war.<ref>Spielbericht FC Bayern - Auckland City FC, Klub-WM. 15. Juni 2025, abgerufen am 15. Juni 2025.</ref>

Nach einer Einwechslung bestritt er seinen letzten Pflichtspieleinsatz für den FC Bayern am 5. Juli 2025 bei der 0:2-Niederlage gegen Paris Saint-Germain im Viertelfinale der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft.<ref>Liveticker | Paris St. Germain - Bayern München 2:0 | Viertelfinale | Klub-Weltmeisterschaft 2025. Abgerufen am 5. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wechsel nach Nordamerika

Anfang August 2025 wechselte Müller zum kanadischen MLS-Franchise Vancouver Whitecaps. Sein Vertrag galt zunächst bis zum Ende der Spielzeit 2025.<ref name="vertragvancouver">Vancouver Whitecaps FC sign German Legend Thomas Müller, whitecapsfc.com, abgerufen am 6. August 2025</ref> In seinem zweiten Spiel am 23. August 2025 erzielte er sein erstes Tor für die Vancouver Whitecaps zum 3:2-Sieg über St. Louis City.<ref>Müller trifft bei Startelf-Debüt spät zum Vancouver-Sieg. 24. August 2025, abgerufen am 24. August 2025.</ref> Im Finale um den kanadischen Pokal am 1. Oktober 2025 erzielte er beim 4:2-Sieg über den Stadtrivalen Vancouver FC den 300. Pflichtspieltreffer seiner Karriere für Club und Nationalmannschaft. Er gewann so seinen ersten Titel in Kanada.<ref name=":7" /> In der MLS erreichte er mit Vancouver den zweiten Platz in der Western Conference, wodurch sich der Verein für die Play-Off-Spiele zur Meisterschaft qualifizierte. In diesen zog Müller mit den Whitecaps schließlich nach einem 3:1-Auswärtssieg gegen den San Diego FC in das Finale ein, in dem man Inter Miami um Lionel Messi mit 1:3 unterlag.<ref>Messi sticht Müller aus: Miami gewinnt erstmals die MLS. Abgerufen am 9. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Anschluss an die Spielzeit verlängerten die Kanadier Müllers Vertrag per Option um ein weiteres Jahr bis Ende 2026<ref>Vancouver Whitecaps roster: Thomas Müller contract option exercised, mlssoccer.com, abgerufen am 13. Dezember 2025 (englisch)</ref>, woraufhin er als Designated Player registriert wurde.<ref name="vertragvancouver" />

Nationalmannschaft

Juniorenauswahl

Erstmals für eine deutsche Juniorenauswahl spielte Thomas Müller in der U16; sechsmal kam er dort zum Einsatz.<ref name="dfb-jun" /> Danach wurde er nur noch unregelmäßig berufen, das nächste Mal in die U19, für die er dreimal spielte. Für die U20 spielte er einmal am 3. September 2008 gegen Österreich und erzielte den Treffer zum 4:2-Endstand, sagte dann aber die Teilnahme an der U20-Weltmeisterschaft 2009 in Ägypten selbst ab, um seinen Stammplatz in der Bundesliga nicht zu verlieren. Am 11. August 2009 wurde Müller erstmals in die U21-Nationalmannschaft berufen; das Spiel gegen die Türkei wurde mit 1:3 verloren. Sechsmal spielte er für die älteste Juniorenauswahl.

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Thomas Müller im Trikot der Nationalmannschaft (2011)

A-Nationalmannschaft

Am 6. November 2009 wurde Müller für das Test-Länderspiel gegen die Elfenbeinküste in die A-Nationalmannschaft eingeladen. Seine Aufnahme in den A-Kader wurde jedoch kurz darauf verworfen, da er zunächst noch für die U21 in der Junioren-EM-Qualifikation gegen Nordirland und San Marino eingesetzt werden sollte; darauf hatte sich Bundestrainer Joachim Löw mit U21-Coach Rainer Adrion verständigt.<ref>Nationalmannschaft: Müller-Debüt wird verschoben. In: rp-online.de. 12. November 2009, abgerufen am 14. März 2017.</ref> Am 21. Januar 2010 wurde Müller von Löw eingeladen, an einem Leistungstest der Nationalmannschaft im Hinblick auf die WM 2010 in Südafrika teilzunehmen. Am 3. März 2010 debütierte Müller in der deutschen A-Nationalmannschaft. In der heimischen Allianz Arena stand er von Beginn an gegen Argentinien auf dem Platz; das Spiel endete 0:1. In der 67. Minute wurde er für den zweiten Debütanten des Abends, Toni Kroos, ausgewechselt.

WM 2010

Datei:Lahm Mueller Khedira Tevez 2010.jpg
Thomas Müller (2. von links) neben Philipp Lahm (links), Sami Khedira (2. von rechts) und Carlos Tévez (rechts) im Viertelfinalspiel der WM 2010

Am 6. Mai 2010 wurde er von Bundestrainer Löw in den erweiterten Kader und kurz vor der Abreise nach Südafrika in das endgültige Aufgebot für die WM 2010 berufen. Im ersten Gruppenspiel erzielte er beim 4:0-Sieg gegen Australien seinen ersten Treffer in einem A-Länderspiel und bereitete zudem einen weiteren Treffer vor. Beim 4:1-Sieg gegen England im Achtelfinale schoss Müller zwei Tore (das 3:1 und das 4:1) und legte ein weiteres Tor für Lukas Podolski auf. Im Viertelfinalspiel gegen Argentinien erzielte er mit einem Kopfballtor in der dritten Minute das 1:0. In der 35. Minute erhielt er wegen eines Handspiels seine zweite gelbe Karte der WM und war damit für das Halbfinalspiel am 7. Juli 2010 gegen Spanien, das die deutsche Mannschaft verlor, gesperrt. Beim 3:2-Sieg im Spiel um den dritten Platz gegen Uruguay erzielte Müller das 1:0 und damit sein fünftes Tor im Turnier, womit er vor Miroslav Klose zum erfolgreichsten Torschützen der deutschen Mannschaft beim Turnier in Südafrika avancierte. In den Spielen gegen England und Uruguay wurde er zum Man of the Match gewählt.

Mit fünf Toren und drei Torvorlagen erhielt Müller den Goldenen Schuh als Torschützenkönig der WM 2010. Nach Gerd Müller (1970) und Miroslav Klose (2006) war er der dritte deutsche Spieler, dem dies gelang. Zudem wurde er als bester junger Spieler ausgezeichnet.<ref>Müller: Torschützenkönig und „Bester Junger Spieler“. In: kicker.de. 11. Juli 2010, abgerufen am 14. März 2017.</ref>

EM 2012

Nach seinem Durchbruch nahm er weiterhin die Stammposition als rechter Außenstürmer der Nationalmannschaft ein. Unter anderem spielte er alle zehn Spiele der Qualifikation für die Europameisterschaft 2012, die – erstmals von einem deutschen Nationalteam – alle gewonnen wurden. Dazu steuerte Müller drei Tore und sieben Torvorlagen bei. Im Mai 2012 wurde er in das EM-Aufgebot berufen und stand dort in der ersten Elf, die in der Gruppenphase auflief. Im Viertelfinale stellte Trainer Löw eine komplett neue Sturmformation zusammen; erst beim Stand von 2:1 für Deutschland gegen Griechenland wurde Müller eingewechselt. Im Halbfinale gegen Italien (1:2) kam er in der 71. Minute als letzte Offensivmaßnahme für einen Abwehrspieler noch ins Spiel. In keinem der fünf Turnierspiele erzielte er ein Tor oder gab eine erfolgreiche Vorlage.

WM 2014

Datei:Germany and Argentina face off in the final of the World Cup 2014 -2014-07-13 (41).jpg
Thomas Müller während des WM-Finals 2014 neben Marcos Rojo

Auf dem Weg zu seiner zweiten Weltmeisterschaftsteilnahme lief Müller erneut in allen zehn Qualifikationsspielen für die Nationalmannschaft auf. Zur erfolgreichen Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien steuerte er dabei vier Tore und sechs Torvorlagen bei. Im ersten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft bei der WM-Endrunde am 16. Juni 2014 in Salvador da Bahia erzielte er beim 4:0-Sieg über Portugal drei Tore,<ref>DFB-Elf gewinnt 4:0 gegen Portugal: Müller, Hummels, Müller – und Müller. In: rp-online.de. 16. Juni 2014, abgerufen am 14. März 2017.</ref> beim dritten Gruppenspiel gegen die USA das spielentscheidende Tor zum 1:0. Im Halbfinale gegen Brasilien erzielte er mit dem Treffer zum 1:0 beim 7:1-Sieg das 2000. Tor der deutschen Nationalmannschaft. Damit hatte er bei Weltmeisterschaften zehn Tore in zwölf Spielen erzielt und belegte zusammen mit Helmut Rahn den vierten Platz in der Rangliste der besten Torschützen des DFB bei Weltmeisterschaften. Er ist der erste deutsche Spieler, der drei Tore in einem Spiel gegen eine Mannschaft der Top 10 der FIFA-Weltrangliste erzielte, und der erste WM-Torschützenkönig, der bei der folgenden WM fünf Tore erzielte. Am 13. Juli 2014 gewann er mit der deutschen Mannschaft in Rio de Janeiro nach einem 1:0-Sieg im Finale der WM nach Verlängerung gegen Argentinien den Weltmeistertitel. Müller stand bei allen deutschen Spielen in der Startaufstellung, bestritt bis auf das Spiel gegen Portugal (Auswechslung in der 81. Minute) jedes Spiel über die volle Distanz, hatte mit 84 Kilometern die höchste Gesamtlaufleistung aller Spieler des Turniers und trug mit seinen fünf Toren und fünf Vorlagen maßgeblich zum Gewinn des Weltmeistertitels bei.

EM 2016

Auf dem Weg zur Europameisterschaft 2016 bestritt Müller neun von zehn Qualifikationsspielen. Mit neun Toren und zwei Torvorlagen war er bester Torschütze der Mannschaft, die sich für das Turnier in Frankreich qualifizierte. Am 29. März 2016 führte Müller die DFB-Elf beim Testspiel gegen Italien erstmals als Kapitän auf den Platz.

Er stand im Kader der Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2016<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Kader für die Europameisterschaft in Frankreich 2016 (10. Juni bis 10. Juli) (Memento vom 31. Mai 2016 im Internet Archive). In: dfb.de. Abgerufen am 31. Mai 2016.</ref> und bestritt alle Turnierspiele über die volle Spielzeit. Er blieb jedoch auch bei dieser EM torlos und vergab auch im Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Italien seinen Elfmeter. Dafür war er Vorbereiter des deutschen Tors im letzten Gruppenspiel beim 1:0-Sieg über Nordirland. Die Mannschaft schied im Halbfinale gegen Gastgeber Frankreich aus.

WM 2018 und vorläufiges Karriereende im DFB-Team

Bei der Weltmeisterschaft 2018 spielte Müller bei den beiden ersten Vorrundenspielen gegen Mexiko (0:1) und Schweden (2:1) über die volle Distanz.<ref>Erstes Gegentor bei einem Auftaktmatch unter Löw – Auftakt verpatzt: Lozano bestraft schwache DFB-Elf. kicker.de, 17. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.</ref><ref>Toivonen schockt das DFB-Team – Boateng-Platzverweis – Kroos im letzten Moment! DFB-Team zurück im Rennen. kicker.de, 23. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.</ref> Nach zuvor eher schwachen Leistungen<ref>Marcus Krämer: Schwache Leistung gegen Mexiko – Müller müsste schießen. SpiegelOnline, 18. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.</ref> saß Müller im dritten Vorrundenspiel gegen Südkorea, in dem es um den Einzug ins Achtelfinale ging, auf der Auswechselbank; Leon Goretzka erhielt den Vorzug. In der 63. Minute wurde Müller schließlich beim Stand von 0:0 für Goretzka eingewechselt.<ref>Weltmeister von 2014 fährt nach der Vorrunde nach Hause – 0:2 gegen Südkorea: Deutschland verpasst das Achtelfinale! kicker.de, 27. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.</ref> Doch auch Müller, der nicht mehr an seine Form wie bei der WM 2010 und der WM 2014 anknüpfen konnte, schaffte es nicht, Deutschland den Einzug ins Achtelfinale zu ermöglichen. Stattdessen gelangen Südkorea in der Nachspielzeit noch zwei Treffer, wodurch Deutschland durch die 0:2-Niederlage erstmals in der WM-Geschichte bereits nach der Vorrunde ausschied.<ref>Deutschland scheidet in der Vorrunde der Fußball-WM aus. eurosport.de, 27. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.</ref> Müller war bei dem Turnier – im Gegensatz zu den vorhergehenden Weltmeisterschaften – kein Tor und keine Torvorlage gelungen.

Nach der WM äußerte Müller, dass das frühzeitige Ausscheiden auch eine „Quittung für das Störfeuer von außen“ sei: „Wenn du Weltmeister bist, dann stehst du unter besonderer Beobachtung und musst dich mit vielen Dingen auseinandersetzen, die gar nichts mit Fußball zu tun haben.“<ref name="huffpost">Thomas Müller über das WM-Aus: „Quittung für das Störfeuer von außen“. huffingtonpost.de, 29. Juni 2018, abgerufen am 30. Juni 2018.</ref> Damit spielte Müller auch auf den Eklat um das Treffen Mesut Özils und Ilkay Gündoğans mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan an.<ref name="huffpost" /> Am 19. November 2018 bestritt er in Gelsenkirchen im letzten Gruppenspiel der Nations League beim 2:2-Unentschieden gegen die Nationalmannschaft der Niederlande sein 100. Länderspiel, als er in der 66. Minute für Serge Gnabry eingewechselt wurde.<ref>Letztes Spiel in der Nations League – Live-Ticker: Das gibt es nicht! Niederlande schocken DFB-Team mit Doppelschlag. tz.de, 19. November 2018, abgerufen am 21. November 2018.</ref><ref>Ersatz beim 100. Länderspiel: Die bittere Pille des Thomas Müller. faz.net, 20. November 2018, abgerufen am 21. November 2018.</ref>

Im März 2019 kündigte Löw einen Umbruch in der Nationalmannschaft an und gab bekannt, dass die Bayern-Spieler Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels zukünftig nicht mehr Teil des DFB-Kaders sein werden.<ref>Löw sortiert drei Stars vom FC Bayern endgültig aus. In: Welt Online. 5. März 2019, abgerufen am 5. März 2019.</ref> Müller zeigte sich enttäuscht, „perplex“ sowie „sauer“ über die Art und Weise der Entscheidung. Er kritisierte zudem die „suggerierte Endgültigkeit der Entscheidung“. Außerdem merkte er an: „Wenn – kurz nachdem wir von der Entscheidung des Bundestrainers erfahren haben – vorgefertigte Statements seitens des DFB und des DFB-Präsidenten an die Presse rausgegeben werden, ist das aus meiner Sicht kein guter Stil und hat mit Wertschätzung nichts zu tun.“<ref>Thomas Müller kritisiert Löw: „Einfach sauer“. faz.net, 6. März 2019, abgerufen am 14. März 2019.</ref> Vielfach wurde Löw für den Zeitpunkt, die Endgültigkeit und die Art und Weise der Bekanntgabe der Entscheidung sowie für die Maßnahme selbst kritisiert.<ref>Karl-Heinz Rummenigge, Hasan Salihamidzic: Stellungnahme zur Entscheidung des Bundestrainers, Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng nicht mehr zu berücksichtigen. fcbayern.com, 6. März 2019, abgerufen am 28. April 2019.</ref><ref>Noch mehr Kritik an Jogi Löw: „Das ist fast wie Gefängnis“. gq-magazin.de, 11. März 2019, abgerufen am 28. April 2019.</ref><ref>Nachwehen des Jogi-Bebens – Kovac über mögliche DFB-Rückkehr von Müller und Hummels: „Werden parat stehen, wenn…“ tz.de, 20. April 2019, abgerufen am 28. April 2019.</ref>

Wiederaufnahme in die Nationalmannschaft und EM 2021

Am 19. Mai 2021 revidierte Löw seine Entscheidung und holte Müller und Hummels aufgrund anhaltend guter Leistungen in die deutsche Auswahl für die Europameisterschaft 2021 zurück.<ref>dfb.de: „Joachim Löw: "Wir wollen die Fans wieder hinter uns bringen"“</ref> Am 2. Juni 2021 bestritt Müller im Freundschaftsspiel gegen Dänemark sein erstes Länderspiel nach seiner Rückkehr. Beim 7:1-Sieg gegen Lettland im darauf folgenden Spiel erzielte er ein Tor und bereitete ein weiteres vor.<ref name=":0">Thomas Müller - Nationalmannschaft. Abgerufen am 25. November 2022.</ref>

Bei der EM 2021 wurde Müller in allen vier Spielen der deutschen Nationalmannschaft eingesetzt, in dreien davon über die komplette Spielzeit. Das DFB-Team erreichte das Achtelfinale und schied dort nach einer Niederlage gegen England aus.<ref name=":0" />

WM 2022

Datei:2022 FIFA World Cup Germany 1–2 Japan - Müller and Gonda.jpg
Thomas Müller im WM-Spiel gegen Japan (mit Shūichi Gonda, 2022)

In jedem der verbleibenden vier Qualifikationsspiele zur Weltmeisterschaft 2022 unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick stand Müller auf dem Platz, er erzielte dabei drei Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Damit verhalf er seiner Mannschaft zur direkten Qualifikation zur WM.<ref name=":0" />

Ebenso bestritt Müller die folgenden zwei Freundschaftsspiele und die sechs Nations-League-Spiele der DFB-Elf. In diesen schoss er insgesamt zwei weitere Tore.<ref name=":0" />

Im November 2022 wurde er von Flick in den Deutschland-Kader für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 berufen. Das letzte Testspiel gegen den Oman verpasste Müller aufgrund von Hüftproblemen. Beim ersten WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft am 23. November 2022, stand Müller bei der Niederlage gegen Japan in der Startaufstellung, dies war sein 100. Startelf-Einsatz für die Nationalmannschaft.<ref name=":0" /> Auch beim 1:1-Unentschieden gegen Spanien und beim 4:2-Sieg im dritten Vorrundenspiel gegen Costa Rica stand Müller in der Startelf und schied mit der Nationalmannschaft aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber Spanien, das im Parallelspiel gegen Japan verlor, aus.

EM 2024

Im Mai 2024 wurde Müller von Bundestrainer Julian Nagelsmann in den Kader für die Europameisterschaft im eigenen Land berufen. Er wurde jeweils als Einwechselspieler im Eröffnungsspiel gegen Schottland und im Viertelfinale gegen Spanien eingesetzt.<ref>Thomas Müller, Fußball-EM 2024, dfb.de</ref> Durch sein 131. Länderspiel im Viertelfinale rückte er auf Platz 3 der Nationalspieler mit den meisten Einsätzen vor.<ref>Müller rückt auf Platz drei vor: Die ewige deutsche Länderspielliste. In: kicker.de. msn.com, 5. Juli 2024, abgerufen am 6. Juli 2024.</ref> Nach der EM beendete er seine Karriere in der Nationalmannschaft, für die er 45 Tore erzielte, was zum Zeitpunkt seines Nationalmannschafts-Karriereendes Platz 7 in der Torjägerliste des DFB bedeutet.<ref>Thomas Müller beendet seine Karriere in der Nationalmannschaft. 10. Juli 2024, abgerufen am 10. Juli 2024.</ref>

TV-Experte

Bei der Weltmeisterschaft 2026 wird Müller für Magenta TV als TV-Experte im Einsatz sein.<ref>Transfer-Hammer perfekt: Thomas Müller wechselt bei der WM 2026 die Seiten. 16. Oktober 2025, abgerufen am 14. März 2026.</ref>

Spiel- und Torstatistik

Die Tabelle enthält die Anzahl aller Einsätze – getrennt nach Wettbewerben und Saison für Saison –, die Müller für den FC Bayern München in Pflichtspielen und die Nationalmannschaft bestritten hat, einschließlich der erzielten Tore.

Die beiden Qualifikationsspiele für die Champions League 2011/12 wurden mit berücksichtigt.

Vorlage:Tabellenstile

Stand: 30. Juni 2025 Bundes­liga RLSüd,
3. Liga
Europapokal (CL, EL) DFB-Pokal Sonstige Wettbewerbe<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1 National-
mannschaft
Gesamt
Saison Verein S T S T S T S T S T S T S T
2007/08 FC Bayern München II 3 1 3 1
2008/09 32 15 32 15
2008/09 FC Bayern München 4 0 1 1 5 1
2009/10 34 13 12 2 6 4 8 5 60 24
2010/11 34 12 8 3 5 3 1 1 10 3 58 22
2011/12 34 7 14 2 5 2 16 2 69 13
2012/13 28 13 13 8 5 1 1 1 10 4 57 27
2013/14 31 13 12 5 5 8 3 0 12 8 63 34
2014/15 32 13 10 7 5 1 1 0 7 5 55 26
2015/16 31 20 12 8 5 4 1 0 14 5 63 37
2016/17 29 5 9 3 3 0 1 1 8 5 50 14
2017/18 29 8 10 3 5 4 1 0 9 1 54 16
2018/19 32 6 6 0 6 3 1 0 6 0 51 9
2019/20 33 8 10 4 6 2 1 0 50 14
2020/21 32 11 9 2 2 1 3 1 6 1 52 16
2021/22 32 8 10 4 2 0 1 1 10 5 55 18
2022/23 27 7 8 1 4 0 1 0 5 0 45 8
2023/24 31 5 9 1 1 1 10 1 51 8
2024/25 30 1 12 3 2 2 5 2 49 8
Summe 503 150 35 16 165 57 67 36 21 7 131 45 922 311
Summe
(nur 1. Mannschaft
FC Bayern München)
503 150 165 57 67 36 21 7 756 250

<templatestyles src="FN/styles.css" />

Titel

Datei:Germany players celebrate winning the 2014 FIFA World Cup.jpg
Thomas Müller (rechts unten) bei der Übergabe des WM-Pokals

Müller ist vor Toni Kroos (34 Titel) mit 35 Titeln der erfolgreichste deutsche Fußballspieler aller Zeiten.<ref name=":7">Nummer 35! Thomas Müller stellt deutschen Titelrekord auf. 2. Oktober 2025, abgerufen am 2. Oktober 2025.</ref> Er ist mit 13 Titeln gemeinsam mit Manuel Neuer der deutsche Rekordmeister unter den Spielern.<ref>Noch einmal mit Bayern feiern: Thomas Müller holt die Schale! Abgerufen am 24. Mai 2025.</ref><ref>Manuel Neuer zieht mit Thomas Müller gleich: Das sind die Rekordmeister des FC Bayern. In: Fcbayern.com. 19. April 2026, abgerufen am 20. April 2026 (deutsch).</ref>

Nationalmannschaft

Verein

International

Deutschland

Kanada

Auszeichnungen

Rekorde und Statistiken

Sonstiges

Nach dem Freundschaftsspiel Deutschland-Argentinien am 3. März 2010, Müllers Debüt in der Nationalmannschaft, tauchte er auf dem Pressekonferenz-Podium auf. Der als exzentrisch bekannte argentinische Trainer Diego Maradona war sichtlich aufgebracht, dass der ihm unbekannte Müller es wagte, neben ihm Platz zu nehmen. Maradona hielt das wohl für eine Art „Majestätsbeleidigung“ und stürmte vom Podium. Erst als auch Müller gegangen war, kehrte Maradona zurück. Als Maradona wieder sprach, wurde dies so übersetzt: „Normal ist es üblich, dass hier Trainer sitzen und nicht Spieler. Ich habe ihn nicht gekannt.“<ref>Als Maradona Thomas Müller fortjagte. 30. Juni 2010, abgerufen am 17. Oktober 2023.</ref>

Genau vier Monate später, am 3. Juli 2010 im Viertelfinale der WM 2010 besiegte Deutschland Argentinien mit 4:0, wobei Müller in der 3. Minute das erste Tor schoss. Die argentinische Sportzeitung Olé schrieb daraufhin „Diego, der Junge heißt Müller …“<ref>n-tv Nachrichten: "Diego, der Junge heißt Müller". Abgerufen am 17. Oktober 2023.</ref>

Mit seiner direkten und humorvollen, teilweise etwas frechen Art lässt Müller immer wieder Reporter auflaufen und kontert in Interviews gerne auch „dumme“ Fragen von Journalisten. Auf eine Frage eines ZDF-Journalisten nach der Fußball-WM 2022, ob er Mitspracherecht bei der Trainersuche habe, tätigte er beispielsweise schelmisch die Aussage: „Das ist eine etwas komische Frage gewesen. Hast du Mitspracherecht, wer beim ZDF den Laden führt? Ja? Na, deswegen läuft es, wie es läuft.“<ref>Thomas Müller lässt Reporter auflaufen: „Hast du Mitspracherecht, wer beim ZDF den Laden führt?“ Abgerufen am 18. April 2023.</ref>

2017 spielte Müller gemeinsam mit seiner Frau in einer Folge der Vorabendserie Hubert und Staller (Staffel 6, Folge 14) mit.<ref>Hund „Ronaldo“ findet Leiche: Thomas Müller und Frau Lisa spielen in Krimiserie mit. rp-online.de vom 9. November 2017. Abgerufen am 11. August 2018.</ref>

Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada fungiert Müller als Experte für MagentaTV.<ref>Alexander Krei: MagentaTV verpflichtet Laura Wontorra für die Fußball-WM. In: dwdl.de. Abgerufen am 15. Januar 2026.</ref>

Soziales Engagement

Müller unterstützt seit 2010 das Projekt YoungWings als Botschafter. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die um einen nahen Angehörigen oder Freund trauern.<ref>Unser Botschafter. In: youngwings.de. Abgerufen am 14. März 2017.</ref> Unter anderem versteigert er jährlich vor Weihnachten persönliche Gegenstände auf der Charity-Auktionsplattform United Charity, die Erlöse erhält die Nicolaidis YoungWings Stiftung ohne Abzug.<ref>Startschuss für die YoungWings Charity-Weihnachtsauktion. In: esmuellert.de. Abgerufen am 9. April 2018.</ref>

Seit 2019 ist er Botschafter der Stiftung Lesen.<ref>Prominente Lesebotschafter/-innen. www.stiftunglesen.de, 2022, abgerufen am 6. August 2022.</ref>

Publikationen

  • Mein Weg zum Traumverein. Friedrich Oetinger, Hamburg 2018 (Kinderbuch)
  • mit Julien Wolff und Jan Birck: Mein Weg in die Startelf, Friedrich Oetinger, Hamburg 2019 (Kinderbuch für Leseanfänger)

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="dfb-jun"> Deutscher Fußball-Bund: Ergebnisse der Talentförderung 2010. 2. September 2010, S. 21. Abgerufen am 14. März 2017 (PDF; 7,5 MB). </ref> <ref name=":5"> Rekorde, Jubiläen, Kurioses: Der 22. Spieltag in Zahlen. Abgerufen am 27. Februar 2023. </ref> </references>

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Beste junge Spieler der Fußball-WeltmeisterschaftVorlage:Klappleiste/Anfang 1930Guillermo Stábile | 1934Oldřich Nejedlý | 1938Leônidas | 1950Ademir | 1954Sándor Kocsis | 1958Just Fontaine | 1962Garrincha / Flórián Albert / Walentin Iwanow / Dražan Jerković / Leonel Sánchez / Vavá | 1966Eusébio | 1970Gerd Müller | 1974Grzegorz Lato | 1978Mario Kempes | 1982Paolo Rossi | 1986Gary Lineker | 1990Salvatore Schillaci | 1994Oleg Salenko / Christo Stoitschkow | 1998Davor Šuker | 2002Ronaldo | 2006Miroslav Klose | 2010Thomas Müller | 2014James Rodríguez | 2018Harry Kane | 2022Kylian Mbappé Vorlage:Klappleiste/Ende<templatestyles src="Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css" />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Tschammerpokal

1935: Ernst Kuzorra | 1936: Hermann Budde / Ernst Poertgen | 1937: Kurt Männer | 1938: Helmut Schön | 1939: Edmund Adamkiewicz / Franz Binder | 1940: Fritz Machate | 1941: Edmund Conen | 1942: Ernst Willimowski | 1943: Karl Decker / Rudolf Noack

DFB-Pokal

1953: Franz Islacker | 1954: Georg Stollenwerk / Erwin Waldner | 1955: Helmut Sadlowski / Dieter Seeler / Antoine Kohn / Ernst Kunkel / Kurt Sommerlatt / Oswald Traub | 1956: Uwe Seeler / Heinz Ruppenstein / Bernhard Termath | 1957: Rudolf Jobst | 1958: Rolf Geiger | 1959: Manfred Rummel | 1960: Gustav Witlatschil / Albert Brülls | 1961: Klaus Hänel | 1962: Franz-Josef Wolfframm / Gustav Flachenecker / Kurt Haseneder / Tasso Wild | 1963: Uwe Seeler | 1964: Rudolf Brunnenmeier | 1965: Kurt Haseneder / Tasso Wild / Willi Koslowski / Waldemar Gerhardt / Christian Breuer / Lothar Emmerich | 1966: Peter Osterhoff / Rainer Ohlhauser | 1967: Gerd Müller | 1968: Hannes Löhr | 1969: Gerd Müller | 1970: Hannes Löhr | 1971: Gerd Müller | 1972: Wolfgang Overath / Hannes Löhr / Bernd Rupp / Klaus Fischer | 1973: Hannes Löhr | 1974: Bernd Hölzenbein | 1975: Hermann Lindner | 1976: Klaus Toppmöller | 1977, 1978: Dieter Müller | 1979: Dieter Hoeneß | 1980: Manfred Burgsmüller / Klaus Allofs | 1981: Jimmy Hartwig / Horst Hrubesch / Thomas Remark | 1982: Karl-Heinz Rummenigge | 1983: Stephan Engels | 1984: Ronald Worm / Klaus Fischer | 1985: Manfred Dum | 1986: Karl Allgöwer | 1987: Dirk Kurtenbach | 1988: Stefan Kuntz | 1989: Christian Schreier | 1990: Wynton Rufer / Stefan Kuntz | 1991: Michael Tönnies | 1992: Fritz Walter | 1993: Andreas Thom | 1994: Wynton Rufer | 1995: Heiko Herrlich | 1996: Wladimir Bestschastnych / Thomas Häßler / Pavel Kuka | 1997: Bernhard Winkler | 1998: Carsten Jancker | 1999: Achim Weber | 2000: Adnan Kevrić | 2001: Arie van Lent | 2002: Dimitar Berbatow | 2003: Giovane Élber | 2004: Aílton | 2005: Carsten Jancker / Claudio Pizarro | 2006: Claudio Pizarro | 2007: Cacau | 2008: Mario Gómez | 2009: Edin Džeko / Ivica Olić | 2010: Sahr Senesie / Lucas Barrios / Thomas Müller | 2011: Srđan Lakić | 2012: Robert Lewandowski | 2013: Mario Gómez | 2014: Thomas Müller | 2015: Stefan Kießling / Sven Schipplock | 2016: Henrich Mchitarjan | 2017, 2018, 2019, 2020: Robert Lewandowski | 2021: Jadon Sancho | 2022: Robert Glatzel | 2023: Randal Kolo Muani | 2024: Amine Adli | 2025: Nick Woltemade

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