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Taubitz (Gemeinde Lichtenau im Waldviertel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Taubitz (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Taubitz
Taubitz (Gemeinde Lichtenau im Waldviertel) (Österreich)
Taubitz (Gemeinde Lichtenau im Waldviertel) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Krems an der Donau
Pol. Gemeinde Lichtenau im Waldviertel
Koordinaten 48° 28′ 43″ N, 15° 24′ 21″ OKoordinaten: 48° 28′ 43″ N, 15° 24′ 21″ O
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Höhe 578 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 3522 Lichtenau im Waldviertel
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04274
Katastralgemeindenummer 12050
Zählsprengel/ -bezirk Taubitz (31324 003)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Taubitz ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Lichtenau im Waldviertel im Bezirk Krems in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1967 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion"/>

Geografie

Das über die Landesstraße L7062 erreichbare Dorf befindet sich links der Krems auf einer Hochfläche und entwässert über einen Zubringer in den Herrngraben, einen linken Zufluss zur Krems. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Eine erste Ansiedlung dürfte in der Zeit zwischen 700 und 800 n. Chr. entstanden sein, als germanische und slawische Stämme begannen, das Land urbar zu machen. Der Name „Taubitz“ geht möglicherweise auf das altslawische Wort für Höhle, Erdhöhle oder Baumhöhle zurück, das heute im Tschechischen doupa oder im Slowenischen dupa heißt. Taubitz ist davon eine mit -ica gebildete Verkleinerungsform, die aus der Grundform dupica nach den Gesetzen der Zweiten Deutschen Lautverschiebung geformt wurde.

Die erste urkundliche Nennung des Ortes erfolgte im Jahr 1232, als Herzog Friedrich II. den Ort an das Kloster Klein-Mariazell schenkte. Die Ausstellung der Urkunde erfolgte in Grottendorf, wo Friedrich zur Jagd weilte, und dokumentiert, wie er seitens der Kirche bedrängt wurde. Das Kloster Klein-Mariazell veräußerte den Ort im Jahr 1283 an das Kloster Heiligenkreuz, um Schulden zu begleichen. Im 14. Jahrhundert scheint Stephan von Maissau als Lehensherr von Taubitz auf und in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gehörte Taubitz zur Herrschaft Dürnstein und kam später an das Stift Göttweig.

Um die Mitte dieses 17. Jahrhunderts war die freiherrliche Familie von Trautmannsdorf, genannt wird 1652 Adam Maximilian von Trautmannstorff, Inhaberin der Herrschaft Brunn, der neben 16 anderen Orten auch das Dorf Taubitz untertänig war, und im Jahre 1812 erwarb Josef Michael von Ehrenfels die Herrschaft Brunn mitsamt den zugehörigen Orten, somit auch Taubitz. Dieser hatte die Ortsobrigkeit bis zum Jahre 1848 inne.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 26 Häusern genannt, das nach Loiwein eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Brunn am Walde besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Gföhl ausgeübt und die Untertanen und Grundholde gehörten den Herrschaften Brunn, Gföhl und Els.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Im Jahr 1850 konstituierte sich der Ort als Gemeinde.

Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1968 die damaligen Ortsgemeinden Allentsgschwendt, Ladings, Lichtenau, Loiwein und Taubitz.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Katastralgemeinden und Ortschaften: Allentsgschwendt | Brunn am Walde | Ebergersch | Engelschalks | Erdweis | Gloden | Großreinprechts | Jeitendorf | Kornberg | Ladings | Lichtenau | Loiwein | Obergrünbach | Pallweis | Scheutz | Taubitz | Wietzen | Wurschenaigen

Marktort: Lichtenau | Dörfer: Allentsgschwendt • Brunn am Wald • Ebergersch • Engelschalks • Erdweis • Gloden • Großreinprechts • Jeitendorf • Kornberg • Ladings • Loiwein • Obergrünbach • Pallweis • Scheutz • Taubitz • Wietzen | Siedlung: Mosersiedlung | Rotten: Wurschenaigen | Zerstreute Häuser: Brauhaus • Steineck | Sonstige Ortslagen: Schloss Brunn am Wald • Schloss Lichtenau

Zählbezirke/-sprengel: Lichtenau | Allentsgschwendt | Ladings | Taubitz | Loiwein | Brunn am Wald | Pallweis | Obergrünbach | Jeitendorf | Großreinprechts | Gloden

Vorlage:Klappleiste/Ende