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Třemošná

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Třemošná
Wapen von Třemošná
Basisdaten
Staat: TschechienDatei:Flag of the Czech Republic.svg Tschechien
Region: Plzeňský kraj
Bezirk: Plzeň-sever
Fläche: 1810 ha
Geographische Lage: 49° 49′ N, 13° 24′ OKoordinaten: 49° 48′ 58″ N, 13° 23′ 40″ O
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Höhe: 348 m n.m.
Einwohner: 5.020 (1. Jan. 2023)<ref>Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2023 (PDF; 602 kB) </ref>
Postleitzahl: 330 11
Verkehr
Straße: I/27 PlzeňKralovice
Bahnanschluss: 160 Plzeň–Žatec
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 2
Verwaltung
Bürgermeister: Jaromír Zeithaml (Stand: 2007)
Adresse: Sídliště 992
330 11 Třemošná u Plzně
Gemeindenummer: 559521
Website: www.tremosna.cz

Třemošná (deutsch Tschemoschna) ist eine Stadt in der Region Plzeňský kraj (Tschechien). Durch den Ort, neun Kilometer nördlich von Pilsen entfernt, fließt der gleichnamige Bach.

Geschichte

1181 wurde der Ort erstmals als Sremesna erwähnt. Im 12. Jahrhundert gehörten die Ländereien dem Herrscher Radostov z Třemošné. Nach seinem Tod wurden diese an das Kapitel in Melmitz verkauft und 1293 an das Kloster in Plasy. 1300 kaufte sie Melmitz wieder zurück und sie wurden nach 1379 immer wieder an weltliche oder geistliche Herrscher verpachtet. 1436 erwarb Petr z Chrástu den Ort, später Přibík z Klenové.

1509 ging er an die Familie Kolowrat und auf Libstein über, einige Jahrzehnte später an die Waldsteiner, die einen Teil ihres Vermögens der Stadt Pilsen verpfändeten. Es folgten die Grafen von Götzen, 1707 die Grafen von Vrtba, 1830 die Lobkowitzer und danach durch Heirat Graf Schönborn. Von 1895 bis 1948 gehörten Teile des Dorfes Stanislav Wopršálek.

Im 19. Jahrhundert wurde in dem Ort in geringem Umfang Steinkohle abgebaut, die Gruben stellten von 1895 bis 1897 den Abbau ein. 1855 wurde in der Nähe des Orts Kaolin entdeckt, zwanzig Jahre später eröffnete ein belgisches Unternehmen eine Waschanlage und eine Tonwarenfabrik. Im Jahr 1916 wurde es von der Firma Západočeské fábrny kaolinová a chamotová gekauft. Weitere Betriebe waren die Steingutfabrik der Gebrüder Mráčk, eine Maschinenwerkstatt und eine Seifen- und Kerzenfabrik. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Steinkohlebergbaus in geringem Umfang wieder aufgenommen. Zu den kleineren Bergwerken aus dieser Zeit gehören Josefa (1940–1945) oder die restaurierte Marie-Grube (1934–1936).

1972 wurde Třemošná zur Stadt erhoben.

Datei:Třemošná, severní část od západu, 2. 12. 2007.jpg
Třemošná (Dez. 2007)

Verkehr

Durch die Stadt führt die Bahnstrecke Plzeň–Duchcov sowie die Straße I/27 von Železná Ruda über Klatovy und Plzeň in Richtung Žatec, Most, Litvínov und Dubí.

Sehenswürdigkeiten

  • Kapelle
  • Geburtshaus von Václav Brožík (Brožíkova 57)
  • Wohnhaus mit Apotheke (U Lékárny 200)
  • Grenzstein an der Straße nach Pilsen

Ortsteile

  • Záluží
  • Třemošná

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons: Třemošná – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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