Szymiszów
| Szymiszów | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: |
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| Woiwodschaft: | Opole | |||||
| Powiat: | Strzelce Opolskie | |||||
| Gmina: | Strzelce Opolskie | |||||
| Geographische Lage: | 50° 31′ N, 18° 15′ O
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| Einwohner: | 1855 (2021) | |||||
| Postleitzahl: | 47-161 | |||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 77 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | OST | |||||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||||
| Eisenbahn: | Pyskowice–Opole | |||||
Szymiszów (deutsch Schimischow, von 1936 bis 1945 Heuerstein O.S.) ist ein Ort in der Stadt- und Landgemeinde Strzelce Opolskie im Powiat Strzelecki Woiwodschaft Opole in Polen.
Ortsteile sind Szymiszów Wieś (876 Einwohner) und Szymiszów Osiedle (1005 Einwohner).
Geografie
Szymiszów liegt vier Kilometer nordwestlich von Strzelce Opolskie und 28 Kilometer südöstlich von Opole. Unter der Bodenoberfläche wurden Kalksteinvorkommen aus der Trias gefunden, die im 19. Jahrhundert die Grundlage für die Entwicklung der Kalk- und Zementindustrie bildeten. Einer der Kalksteinbrüche aus der Trias ist bis heute erhalten geblieben.<ref> Robert Niedźwiedzki, Joachim Szulc, Marek Zarankiewicz, 2012: Przewodnik geologiczny. Kamienne skarby Ziemi Annogórskiej. Wyd.: Stowarzyszenie Kraina św. Anny, S. 39–40. ISBN 978-83-63036-04-1. (polnisch)</ref>
Nachbarorte von Szymiszów sind im Norden Sucha (Suchau) und im Süden Rożniątów (Rosniontau).
Geschichte
Im Jahr 1910 lebten in Szymischow 1537 Einwohner, davon sprachen 1280 Polnisch, 28 Polnisch und Deutsch und 227 Deutsch.<ref>Encyklopedia powstań śląskich, Opole: Instytut Śląski w Opolu, 1982, S. 547 (polnisch)</ref> Bei den Kommunalwahlen im November 1919 wurde in Szymiszów keine polnische Liste aufgestellt.
Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 171 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 277 für Polen. Auf dem Gut Suchau stimmten 22 Personen für Deutschland und 52 für Polen, im Gutsbezirk Schimischow stimmten 227 für Deutschland und 168 für Polen<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 ( vom 21. Januar 2017 im Internet Archive)</ref>. Schimischow verblieb beim Deutschen Reich.
1933 lebten im Ort 1621 Einwohner. Am 9. September 1936 wurde Schymischow in Heuerstein O.S. umbenannt. 1939 wurden 1589 Einwohner gezählt. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Groß Strehlitz. 1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Szymiszów umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. Von 1945 bis 1954 gehörte zur Gemeinde Szymiszów. 1950 kam der Ort zur Woiwodschaft Opole. Seit 1999 gehört es zum Powiat Strzelecki.
Sehenswürdigkeiten
Unter Denkmalschutz stehen:<ref>Vorlage:Quelle Denkmalliste Polen</ref>
- Römisch-katholische Pfarrkirche mit dem Patrozinium der Apostel Simon und Judas Thaddäus (Kościół par. pw. śś. Szymona i Judy) wurde während der Reformation 1607 als protestantische Kirche im Stil der Spätrenaissance errichtet und 1909–1911 um- und ausgebaut. Das Langhaus mit Stuckdekor und das Rundbogenporten im Westen wurden 1607 errichtet.<ref>Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 911</ref>
- Auf dem Friedhof Grabstelle des oberschlesischen Aufständischen Franciszek Waloszek
- Das Schlossensemble, bestehend aus Schloss – einem Bau der Spätrenaissance aus der Mitte des 17. Jahrhunderts – nach einem Brand 1921 wieder aufgebaut. Nach 1945 wurde das Gebäude renoviert. Im Westflügel gibt es eine sehr große dreifach unterteilte Diele, das angrenzende Treppenhaus führt zum Ballsaal.
- Schlosspark mit einem künstlich angelegten Kanal aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.<ref>Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 911</ref>
- Getreidespeicher
Vereine
- Deutsche Freundschaftskreise in Szymiszów und Szymiszów Osiedle
Einzelnachweise
<references/>
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