Zum Inhalt springen

Kalinów (Strzelce Opolskie)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kalinów
Vorlage:Platzhalterbild
Kalinów (Polen)
Kalinów (Polen)
Basisdaten
Staat: PolenDatei:Flag of Poland.svg Polen

Woiwodschaft: Opole
Powiat: Strzelce Opolskie
Gmina: Strzelce Opolskie
Geographische Lage: 50° 30′ N, 18° 12′ OKoordinaten: 50° 30′ 22″ N, 18° 12′ 17″ O
 {{#coordinates:50,5059754|18,204658|primary
dim=10000 globe= name= region=PL-16 type=city
  }}
Einwohner: 300
Postleitzahl: 47-100
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OST
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice
Datei:Old silesian chapel - Kalinow (2).jpg
Kapelle in Kalinow

Kalinów (deutsch: Kalinow) ist ein Ort in der Stadt- und Landgemeinde Strzelce Opolskie im Powiat Strzelecki der Woiwodschaft Opole in Polen.

Nachbarorte von Kalinów sind im Westen Kalinowice (Kalinowitz), im Osten Rożniątów (Rosniontau) und im Süden Wyssoka (Wysoka).

Geschichte

Der Ort wurde 1393 erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="Gemeinde">Vorstellung der Orte in der Gemeinde Strzelce Opolskie: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />PDF (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>

Das Anwesen mit Schloss Kalinow (ca. 812 ha) gehörte ab 1908 bis 1923 Karl von Brühl-Renard, dem Fideikommissherr von Schloss Groß Strehlitz.

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten 52 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 34 für Polen. Auf Gut Kalinow stimmten 138 für Deutschland und 36 für Polen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921 (Memento vom 21. Januar 2017 im Internet Archive)</ref> Kalinow verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten im Ort 469 Einwohner. Am 3. Juli 1936 wurde Kalinow in Blütenau umbenannt. 1939 hatte der Ort 448 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Groß Strehlitz.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs 1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung und wurde in Kalinów umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde es der Woiwodschaft Opole eingegliedert. Seit 1999 gehört Kalinów zum Powiat Strzelecki.

Persönlichkeiten

  • Max Hirsch (* 1875 in Kalinow; für tot erklärt 1945), Mediziner, Fachredakteur und Herausgeber

Fußnoten

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Błotnica Strzelecka (Blottnitz) | Brzezina (Bresina) | Dziewkowice (Schewkowitz) | Grodzisko (Grodisko) | Jędrynie (Jendrin) | Kadłub (Kadlub) | Kadłubski Piec (Hochofen) | Kalinowice (Kalinowitz) | Kalinów (Kalinow) | Ligota Dolna (Nieder Ellguth) | Ligota Górna (Ober Ellguth) | Niwki (Niewke) | Osiek (Oschiek) | Płużnica Wielka (Groß Pluschnitz) | Rozmierka (Rosmierka) | Rozmierz (Rosmierz) | Rożniątów (Rosniontau) | Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz) | Sucha (Suchau) | Szczepanek (Stephanshain) | Szymiszów (Schimischow) | Warmątowice (Warmuntowitz)

Vorlage:Klappleiste/Ende