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Streitkräfteamt

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Streitkräfteamt
— SKA —
XX

Wappen des Streitkräfteamtes
Wappen des Streitkräfteamtes

Internes Verbandsabzeichen
Aufstellung 1959
Staat DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Streitkräfte Datei:Bundeswehr Kreuz.svg Bundeswehr
Organisationsbereich Datei:Bundeswehr Kreuz.svg Unterstützungsbereich
Typ Kommandobehörde
Unterstellung Datei:Wappen des Unterstützungskommando der Bundeswehr.png Unterstützungskommando der Bundeswehr
Standort Datei:DEU Bonn COA.svg Bonn
Marsch Defiliermarsch (Carl Faust)<ref>Zentrum Militärmusik der Bundeswehr (Hrsg.): A2-2750/0-0-3 Zuteilung von Truppenmärschen. Version 3.1 Auflage. 13. September 2022 (Anlage 4.1 [PDF; abgerufen am 6. September 2024]).</ref>
Website SKA
Führung
Amtschef Generalmajor Oliver Kohl<ref>Generalmajor Oliver Kohl ist neuer Amtschef des Streitkräfteamtes. Heute übernahm er das Kommando von Generalmajor Franz Weidhüner, der anschließend vom InspSKB mit einer feierlichen Serenade in den Ruhestand verabschiedet wird. Wir wünschen viel Soldatenglück. 28. September 2023, abgerufen am 30. September 2023.</ref>
Stellvertretender Amtschef und Leiter Kommandobereich Brigadegeneral Michael Oberneyer<ref>Personalveränderungen in militärischen und zivilen Spitzenpositionen. In: bundeswehr.de. September 2023, abgerufen am 13. November 2023.</ref>

Das Streitkräfteamt (SKA; bis 31. März 1975 Bundeswehramt (BwA)) ist eine Dienststelle der Bundeswehr mit Sitz in der Bundesstadt Bonn. Es ist eine Kommandobehörde auf Divisionsebene und dem Unterstützungskommando der Bundeswehr unmittelbar nachgeordnet. Es wird vom Amtschef, einem Generalmajor oder Konteradmiral, geführt.

Aufgaben

Es nimmt Fachaufgaben für die gesamte Bundeswehr wahr. Darüber hinaus obliegt ihm die truppendienstliche Führung einer Vielzahl unterschiedlicher Dienststellen aus den zentralen Bereichen Personal, Ausbildung, militärische Vertretungen, Wissenschaft und Forschung. Diese Dienststellen sind im Wesentlichen der Ausbildung und Forschung, der internationalen Kooperation und der nationalen Vertretung zuzuordnen. zu den Fachaufgaben des Streitkräfteamtes gehören:

- die fachliche Verantwortung für die Bibliotheken der Bundeswehr,

- das Sammeln und Bereitstellen von Fachinformationen in und über die Bundeswehr

- die Prozessverantwortung für den Hauptprozess Organisation der Bundeswehr

- personelle Grundsatzforderungen

- Wehrpsychologie

- Geheimschutz<ref name=":0" />.

Organisation

Dem Streitkräfteamt wurden im Rahmen der Umstrukturierung der Bundeswehr folgende Dienststellen unterstellt:<ref name=":0">Website des Streitkräfteamtes: Streitkräfteamt – Über uns. Bundeswehr, abgerufen am 16. Oktober 2019.</ref>

Wappen Dienststelle
Datei:Wappen-zinfoabw.png
Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr, Strausberg
Datei:COA ZVBw.svg
Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr, Geilenkirchen
Datei:ZMilMusBw Wappen.png
Zentrum Militärmusik der Bundeswehr, Bonn
Datei:SDstHunde Bw.svg
Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr, Ulmen
Datei:SportSBw.svg
Sportschule der Bundeswehr, Warendorf
Wappen Dienststelle
Datei:BwKdo US CA.svg
Bundeswehrkommando USA und Kanada, Reston/US
Deutsche Delegation Großbritannien, Harefield
Deutsche Delegation Niederlande, Brunssum
Datei:George C. Marshall Europäisches Zentrum für Sicherheitsstudien.png
Deutscher Anteil George C. Marshall Europäisches Zentrum für Sicherheitsstudien
Deutscher Anteil NATO School, Oberammergau
Datei:Wappen Integriertes Fach- und Ausbilderzentrum SASPF Bw.png
Integriertes Fach- und Ausbilderzentrum SASPF Bundeswehr, Aachen
Militärattachéstäbe (65)
Deutsche militärische Anteile im multinationalen Bereich

Geschichte

Das Streitkräfteamt wurde am 15. Dezember 1959 als Bundeswehramt in Bonn in Dienst gestellt. Es war eine Zentrale Militärische Dienststelle, die dem Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr unterstand und selbst weitere zentrale militärische Dienststellen führte. Zum 1. April 1975 wurde es in Streitkräfteamt umbenannt.<ref>Thorsten Loch: Das Gesicht der Bundeswehr: Kommunikationsstrategien in der Freiwilligenwerbung der Bundeswehr 1956 bis 1989 (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland. Band 8). Oldenbourg Verlag, München 2008, ISBN 978-3-486-58396-0, S. 23 (zugleich Dissertation Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, 2006).</ref><ref>Standortdatenbank der Bundeswehr; Standortbroschüre SKA</ref>

Im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde das Streitkräfteamt im Jahr 2013 dem Kommando Streitkräftebasis in Bonn unterstellt. Im Zuge dieses Unterstellungswechsels wurden einige Dienststellen, die noch dem Streitkräfteamt unterstellt waren, anderen Fähigkeitskommandos der Streitkräftebasis unterstellt. Mit Auflösung der Streitkräftebasis zum 1. April 2025 wechselte das Streitkräfteamt in den Unterstützungsbereich der Bundeswehr und wurde dem Unterstützungskommando der Bundeswehr unmittelbar unterstellt.

Amtschef

Nr. Name Beginn der Berufung Ende der Berufung
18 Vorlage:DatumZelle
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16 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
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13 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
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05 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
04 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
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02 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle
01 Vorlage:DatumZelle Vorlage:DatumZelle

Ehemalig unterstellte Dienststellen

Wappen Dienststelle Bemerkung
Datei:ZTransfBw.svg
Zentrum für Transformation der Bundeswehr, Strausberg Umbenennung in Planungsamt der Bundeswehr 2012
Datei:Wappen Zentrale Militärkraftfahrtstelle (ZMK) der Bundeswehr.jpg
Zentrale Militärkraftfahrtstelle, Mönchengladbach-Rheindahlen Außerdienststellung 2012
Datei:FmABw-1990 AFmISBw-2002.gif
Amt für Fernmelde- und Informationssysteme der Bundeswehr, Rheinbach Außerdienststellung 2002
Datei:SWInstBw.png
Sozialwissenschaftliches Institut der Bundeswehr, Strausberg Außerdienststellung 2012
Datei:COA MilGeschFA Potsdam.svg
Militärgeschichtliches Forschungsamt, Potsdam Außerdienststellung 2012
Wappen Dienststelle
Datei:FüAkBw.svg
Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg
Datei:COA ZMSBw.svg
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam
Datei:LogSBw (V1).png
Logistikschule der Bundeswehr (Hamburg)
Datei:Logo Helmut-Schmidt-Universität Hamburg.svg Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, Hamburg
Datei:Signet unibw.svg Universität der Bundeswehr München, München
Datei:InfrastrStab NORD.svg Datei:InfrastrStab OST.svg Datei:InfrastrStab WEST.svg Infrastrukturstäbe der Bundeswehr

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Koordinaten: 50° 41′ 55,4″ N, 7° 2′ 39,9″ O

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