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Stollhofen (Gemeinde Traismauer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Stollhofen (Stadtteil)
Ortschaft
Katastralgemeinde Stollhofen
Stollhofen (Gemeinde Traismauer) (Österreich)
Stollhofen (Gemeinde Traismauer) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland St. Pölten (PL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk St. Pölten
Pol. Gemeinde Traismauer
Koordinaten 48° 21′ 6″ N, 15° 45′ 33″ OKoordinaten: 48° 21′ 6″ N, 15° 45′ 33″ O
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Höhe 191 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05878
Katastralgemeindenummer 19164
Bild
Ehemalige Volksschule, heute Sonderschule
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Stollhofen ist ein Stadtteil und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Traismauer im Bezirk St. Pölten in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.<ref name="fusion" />

Geografie

Stollhofen liegt, direkt angebaut, östlich von Traismauer. Zum Stadtteil zählen auch die Lagen Gasthaus an der Donau und die Rotte Nasenberg. Am Vorlage:HWD umfasste der Stadtteil Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Im Süden des Ortes wurde ein römisches Gräberfeld ergraben, das mit zahlreichen Gräbern aus der Spätantike, darunter Urnen-, Steinkisten-, Steinplatten- und Ziegelplattengräbern versehen ist, aber auch einfache Erdbestattungen wurden festgestellt.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 55 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Traismauer besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Stollhofen ein Altmetallhändler, eine Baumschule, ein Binder, ein Fischer, ein Fleischer, ein Gärtner, drei Gastwirte, drei Gemischtwarenhändler, eine Milchgenossenschaft, ein Schmied, ein Schneider und zwei Schneiderinnen, zwei Schuster und mehrere Landwirte ansässig. Weiters gab es beim Ort ein Elektrizitätswerk.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, S. 465</ref> Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1971 die damaligen Ortsgemeinden Frauendorf, Gemeinlebarn und Stollhofen mit Traismauer.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Kath. Pfarrkirche hl. Martin, 1519 von den Türken zerstört und danach im gotischen Stil neu errichtet

Literatur

Weblinks

Commons: Stollhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Traismauer Vorlage:Hinweisbaustein