Stemmermühlen
Stemmermühlen Stemmermöhlen (niederdeutsch) Gemeinde Beverstedt
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(64)&title=Stemmerm%C3%BChlen 53° 25′ N, 8° 52′ O
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| Höhe: | 13 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 64 (1. Dez. 1910)<ref name="Gemeindeverzeichnis" /> | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1929 | |||||
| Eingemeindet nach: | Kirchwistedt | |||||
| Postleitzahl: | 27616 | |||||
| Vorwahl: | 04747 | |||||
Lage von Stemmermühlen in Niedersachsen
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Stemmermühlen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ortsteil der Ortschaft Kirchwistedt in der Einheitsgemeinde Beverstedt im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven. Bis zum Jahr 1935 war es einige Jahrhunderte ein Vollhof bzw. Rittergut.
Geschichte
Gut Stemmermühlen
Stemmermühlen war viele Jahrhunderte lang ein Vollhof<ref name="Hufe" /> und eine von der Lune angetriebene Wassermühle. In einer schwierigen Zeit starb der Gutsbesitzer Gottlieb Rauch am 13. Oktober 1930. Sein Sohn Werner konnte das Gut mit der Wassermühle nicht mehr halten und verkaufte es 1934 an die Hannoversche Siedlungsgesellschaft. Die errechnete, dass auf dem 393 Hektar großen Gut 18 Bauern ihr Auskommen haben könnten, wenn der Waldbestand von 120 ha abgeholzt und in Ackerland umgewandelt war. Das geschah 1935. Eine etwa 16 ha große Hofstelle kostete damals 11.500 Reichsmark. Davon mussten 2.800 Reichsmark als Barzahlung geleistet werden.<ref name="Mindermann1985" />
Eingemeindungen
Am 1. April 1929 wurde Stemmermühlen nach Kirchwistedt eingemeindet.<ref>Amtsblatt der Regierung Stade 1929, S. 39</ref>
Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen wechselte Kirchwistedt am 1. März 1974 von dem Landkreis Bremervörde in die Samtgemeinde Beverstedt (Landkreis Wesermünde).<ref name="Flurnamen" /><ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" />
Seit dem 1. November 2011 ist Kirchwistedt eine Ortschaft in der Einheitsgemeinde Beverstedt im Landkreis Cuxhaven.<ref name="Voris" /><ref name="Neubildung" />
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1824 | 1848 | 1910 |
|---|---|---|---|
| Einwohner | – ¹ | 66 ² | 64 |
| Quelle | <ref name="Handbuch1824" /> | <ref name="Handbuch1848" /> | <ref name="Gemeindeverzeichnis" /> |
¹ 6 Feuerstellen
² in 6 Wohngebäuden
Politik
Gemeinderat und Bürgermeister
Auf kommunaler Ebene wird der Ortsteil Stemmermühlen vom Beverstedter Gemeinderat vertreten. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Ortsvorsteher
Der Ortsvorsteher von Stemmermühlen/Kirchwistedt ist Wilfried Windhorst (CDU).<ref name="CDU" />
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
- Gutshaus Stemmermühlen 21 von 1902 auf Gut Stemmermühlen;
Literatur
- Hans Mindermann: Die Geschichte der Kirche zu Kirchwistedt. 1984 (o. J., als Manuskript vervielfältigt).
- Hans Mindermann: Stemmermühlen 1935–1985, ein Rittergut im Wandel der Zeit. 1985, S. 1 (o. J., als Manuskript vervielfältigt).
- Samtgemeinde Beverstedt und Männer vom Morgenstern (Hrsg.): Die Samtgemeinde Beverstedt in Gegenwart und Vergangenheit, Verlag Heimatbund der Männer vom Morgenstern, Bremerhaven, 1983, S. 113
Weblinks
- Webpräsenz bei der Gemeinde Beverstedt
Einzelnachweise
<references> <ref name="CDU">
Die Ortsvorsteher der Gemeinde Beverstedt. In: Webseite CDU Gemeinde Beverstedt. Abgerufen am 1. Juni 2019.
</ref> <ref name="Flurnamen">
Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/393177127X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis">
Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Bremervörde. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 5. Januar 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. April 2023; abgerufen am 18. Mai 2020.
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="Handbuch1824">
Friedrich Jansen: Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover (= Statistische Handbücher für das Königreich Hannover). Helwing’sche Hofbuchhandlung, Celle 1824, S. 578 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 28. Juni 2020]).
</ref> <ref name="Handbuch1848">
Friedrich W. Harseim, C. Schlüter: Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover (= Statistische Handbücher für das Königreich Hannover). Schlüter’sche Hofbuchdruckerei, Hannover 1848, S. 149 (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 28. Juni 2020]).
</ref> <ref name="Hufe"> Eine Hufe ist ein altes deutsches Flächenmaß. Die Größe ist unterschiedlich – häufig waren es 16 bis 20 ha. Man ging, je nach Bodengüte davon aus, dass eine Hufe Land eine Bauersfamilie ernähren konnte, deshalb nannte man den Hof dieser Größe einen Vollhof. Die Hufen waren meist lange Streifen Ackerlandes, die an der Dorfstraße – dort stand auch das Gehöft – begannen und sich dann bei 200 m Breite 500 m lang erstreckten. Durch Erbteilung wurden Vollhöfe geteilt zu Halbhöfen, Viertelsbauern usw. Durch Vererbung oder Verträge konnten Bauern auch mehrere Hufen haben – Zweihüfner, Dreihüfner usw. (vgl. „Hufe“ aus Gen-Wiki) </ref> <ref name="Mindermann1985">
Hans Mindermann: Stemmermühlen 1935–1985, ein Rittergut im Wandel der Zeit. 1985, S. 1 (o. J., als Manuskript vervielfältigt).
</ref> <ref name="Neubildung">
Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Beverstedt, Landkreis Cuxhaven. In: Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 5/2011. Hannover 17. Februar 2011, S. 61, S. 3 (Digitalisat [PDF; 155 kB; abgerufen am 1. Juni 2019]).
</ref> <ref name="Voris">Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Beverstedt, Landkreis Cuxhaven. In: Niedersächsisches Vorschrifteninformationssystem (NI-VORIS). 17. Februar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. September 2018; abgerufen am 1. Juni 2019.</ref> </references>
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