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Steinmandl (Allgäuer Alpen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Steinmandl
Steinmandl aus Westen
Steinmandl aus Westen
Höhe 1982 m ü. A.
Lage Vorarlberg, Österreich
Gebirge Nordwestliche Walsertaler Berge, Allgäuer Alpen
Dominanz 0,8 km → Grünhorn
Schartenhöhe 58 m ↓ Einschartung zum Grünhorn
Koordinaten 47° 19′ 56″ N, 10° 4′ 12″ OKoordinaten: 47° 19′ 56″ N, 10° 4′ 12″ O
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Gestein Flysch der Üntschendecke<ref> Ernst Zettler, Heinz Groth: Alpenvereinsführer – Allgäuer Alpen. 12., völlig neu bearbeitete Auflage. Bergverlag Rudolf Rother, München 1985, ISBN 3-7633-1111-4 (S. 512). </ref>

Das Steinmandl ist ein 1982 m ü. A. hoher Nebengipfel des Grünhorns in den Allgäuer Alpen im österreichischen Bundesland Vorarlberg.

Lage und Umgebung

Der in der Untergruppe Nordwestliche Walsertaler Berge gelegene Gipfel erhebt sich aus dem Bergkamm, der vom Diedamskopf (2090 m) nach Südosten zum Grünhorn (2039 m) zieht. Der direkt benachbarte Gipfel im Westen ist das Kreuzmandl (1982 m). Nach Südosten verläuft der Grat über eine Einschartung zum Grünhorn. Im Norden trennt der Gerachsattel (1752 m) das Steinmandl vom Hählekopf (2058 m). Im Nordwesten befindet sich eine kleine Hochebene, in der sich die Quellbäche der Subersach vereinigen. Nach Süden fallen die Flanken als große Mulde ins Tal des Schrecksbachs ab, darüber erhebt sich die Üntschenspitze (2135 m). Nach Osten hin bildet das Steinmandl mit dem Hählekopf den westlichen Abschluss des Schwarzwassertals.

Die Gemarkung, auf der sich das Steinmandl befindet, ist Mittelberg. Über den Berg verläuft auch die Grenze zum nördlich gelegenen Gemeindegebiet von Bezau und dem südlichen Schoppernauer Gebiet.<ref> Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000). Abgerufen am 24. Januar 2012. </ref>

Besteigung

Stützpunkt für eine Besteigung des Kreuzmandls ist die Schwarzwasserhütte (1620 m) am Fuß des Ostrückens.

Sommer

Der Normalweg auf das Steinmandl verläuft von der Schwarzwasserhütte über den Ostrücken zum Gipfel. Auch eine Besteigung über die felsigen Grate vom Grünhorn und Kreuzmandl her ist möglich. Voraussetzung dafür sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Kletterfertigkeit im I. Grad.<ref> Dieter Seibert: Alpenvereinsführer alpin – Allgäuer Alpen und Ammergauer Alpen. 17. Auflage. Bergverlag Rother, München 2008, ISBN 978-3-7633-1126-2 (S. 170 f). </ref>

Winter

Auch im Winter kann das Steinmandl im Rahmen einer Skitour bestiegen werden. Der Aufstieg von der Schwarzwasserhütte erfolgt wie der Sommerweg, abgefahren wird üblicherweise über die Ostflanke.<ref> Kristian Rath: Skitourenführer Allgäu mit Kleinwalsertal und Tannheimer Tal. 6. Auflage. Panico Alpinverlag, Köngen 2009, ISBN 978-3-936740-10-3 (S. 33). </ref> Außerdem kann der Gipfel über die Südmulde vom Neuhornbachhaus (1650 m) erreicht werden.<ref> Anton Kempf, Rainer Kempf: Skitourenführer Bregenzerwald inkl. Großes Walsertal und Lechquellengebirge. 2. Auflage. Panico Alpinverlag, Köngen 2006, ISBN 978-3-936740-12-7 (S. 96). </ref>

Gipfelkreuz

Das alte Gipfelkreuz auf dem Steinmandl war 2010 durch einen Blitzeinschlag zerstört worden. Daraufhin entschied sich die Gewerbliche Schule für Holztechnik in Stuttgart ein neues Kreuz zu errichten. Nach einer Probemontage im Juni 2011 fand im September 2011 die endgültige Errichtung des neuen Holzkreuzes statt. Begleitet wurde das Projekt von einem Filmteam des SWR Fernsehens.<ref> SWR Fernsehen: Superstars im Handwerk - Die Stuttgarter Gipfelstürmer. Abgerufen am 1. Dezember 2013. </ref>

Galerie

Weblinks

Commons: Steinmandl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />