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Steinegg (Gemeinde Altenburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Steinegg (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Steinegg
Steinegg (Gemeinde Altenburg) (Österreich)
Steinegg (Gemeinde Altenburg) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Horn (HO), Niederösterreich
Pol. Gemeinde Altenburg
Koordinaten 48° 37′ 37″ N, 15° 33′ 37″ OKoordinaten: 48° 37′ 37″ N, 15° 33′ 37″ O
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Höhe 302 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 48 (2001)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 3591f1
Vorwahl +43/02987f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03901
Katastralgemeindenummer 10059
Zählsprengel/ -bezirk Steinegg (31101 002)
Bild
Ortskapelle von Steinegg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Steinegg ist ein Ort und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Altenburg im Bezirk Horn in Niederösterreich.

Geografie

Der Ort liegt im Kamptal zwischen Rosenburg und Wegscheid. Die Seehöhe in der Ortsmitte beträgt 302 Meter. Die Fläche der Katastralgemeinde umfasst 2,95 km². Die Einwohnerzahl beläuft sich auf Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand: <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 03901">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).

Bevölkerungsentwicklung

Anzahl Einwohner
(Quelle: Historisches Ortslexikon Niederösterreich<ref>Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Niederösterreich Teil 2, Steinegg, S. 35 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF – o.D. [aktual.]).</ref>)
Jahr 17941830186919511961197119912001
Einwohner 10695905650514648

Geschichte

Datei:Steinegg Gde.Altenburg Niederösterreich.jpg
Blick auf Steinegg, Ansichtskarte um 1900.

Der Ort wurde 1210 erstmals urkundlich erwähnt, als ein Kolo von Steinekke die Burg besaß. Im 14. Jahrhundert war sie im Besitz der Herren von Maissau und kam 1428 an Herzog Albrecht V. von Österreich. Wohl noch im gleichen Jahrhundert verfiel sie zur Ruine.<ref>Franz Eppel: Das Waldviertel. Seine Kunstwerke, historischen Lebens- und Siedlungsformen. 8. Aufl., Salzburg 1984, ISBN 3-900173-01-X, S. 214.</ref>
Im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickelte sich Steinegg zu einer kleinen Sommerfrische. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 Steinegg zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler und eine Mühle ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938, S. 461 (findbuch.at [PDF]).</ref> Nach 1945 konnte der Ort nicht mehr an die Zeit der Sommerfrische anschließen. Veränderte Reisegewohnheiten, aber auch der Bau der Kamptal-Stauseen, der zu einem starken Temperaturrückgang des von zahlreichen Badeanstalten gesäumten Kamps führte, entzogen dem Tourismus im Kamptal seine wichtigsten Grundlagen.<ref>Susanne Hawlik: Sommerfrische im Kamptal. Der Zauber einer Flusslandschaft. Wien/Köln/Weimar 1995, ISBN 978-3-205-98315-6.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Ruine Steinegg

Die Ruine ist ausgehend vom ehemaligen Gasthaus zur neuen Welt (Dunkler) über die Landesstraße Richtung St. Leonhard erreichbar. Beim Haus Nr. 13 (ehem. Ruinenwirt) gelangt man rechts über einen Holzsteg und einen kurzen steilen Steig zur Ruine. Erhalten haben sich Reste des Bergfrieds sowie der Hauptburg mit Rundbogenfenstern.<ref>Ruine Steinegg auf altemauern.info</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Der Ort liegt an der Landesstraße 8044 von Fuglau nach St. Leonhard am Hornerwald. Der Ort ist nicht an den ÖPNV angeschlossen. Der nächstgelegene Bahnhof der ÖBB ist Rosenburg an der Kamptalbahn.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
  • Josef Krelowetz: Steinegg. In: Das Waldviertel. 24. Jg., H. 1–3 (1975), S. 20–22.
  • Franz Rauscher: Die Reithmühle bei Steinegg am Kamp. In: Das Waldviertel. 1. Jg., H. 10 (1952), S. 10–14.
  • Renate Seebauer: Historische Reise durch sieben Jahrhunderte. Altenburg – Burgerwiesen – Fuglau – Mahrersdorf – Steinegg. LIT, Wien 2016, ISBN 978-3-643-50722-8.

Weblinks

Commons: Steinegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Altenburg

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