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Steinar Hoen

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Steinar Hoen Vorlage:SportPicto

Datei:2012-06-07 Bislett Games Steinar Hoen01.jpg
Steinar Hoen im Jahr 2012

Voller Name Steinar Breidsvoll Hoen
Nation NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen
Geburtstag 8. Februar 1971 (55 Jahre)
Geburtsort Oslo, Norwegen
Größe 192 cm
Karriere
Disziplin Hochsprung
Bestleistung 2,36 m Datei:Sport records icon NR.svg Freiluft
2,36 m Datei:Sport records icon NR.svg Halle
Status zurückgetreten
Karriereende 2000
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Halleneuropameisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Europameisterschaften
Gold Helsinki 1994 2,35 m
 Halleneuropameisterschaften
Bronze Stockholm 1996 2,31 m

Steinar Breidsvoll Hoen (* 8. Februar 1971 in Oslo) ist ein ehemaliger norwegischer Leichtathlet, der im Hochsprung für den IK Tjalve in Oslo antrat. Bei einer Körpergröße von 1,92 m betrug sein Wettkampfgewicht 80 kg.

Nach Platz zwölf bei den Junioreneuropameisterschaften 1989 und Platz elf bei den Juniorenweltmeisterschaften 1990 wurde Hoen Vierzehnter bei den Weltmeisterschaften 1991 in Tokio. 1992 belegte er mit 2,23 Meter Platz neun bei den Halleneuropameisterschaften. Mit der gleichen Höhe verpasste er bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona den Einzug ins Finale. Es folgten Platz neun mit 2,24 Meter bei den Hallenweltmeisterschaften 1993 in Toronto und 2,20 Meter in der Qualifikation bei den Weltmeisterschaften 1993 in Stuttgart.

1994 belegte er mit 2,31 Meter den vierten Platz bei den Halleneuropameisterschaften in Paris. Bei den Europameisterschaften in Helsinki gewann Hoen mit 2,35 Meter vor dem Polen Artur Partyka und dem Briten Steve Smith. Die 2,35 Meter blieben Europameisterschaftsrekord bis Andrei Silnow 2006 in Göteborg 2,36 Meter überquerte.

Steinar Hoen belegte 1995 den vierten Platz bei den Hallenweltmeisterschaften in Barcelona und bei den Weltmeisterschaften in Göteborg. In Barcelona verpasste er mit 2,32 Meter Bronze bei gleicher Höhe zum drittplatzierten US-Amerikaner Tony Barton. In Göteborg lagen Partyka, Smith und Hoen mit 2,35 Meter gleichauf, Partyka gewann Bronze, Hoen und Smith wurden gemeinsam Vierte. Bei den Halleneuropameisterschaften 1996 in Stockholm überquerte Hoen 2,31 Meter und gewann Bronze. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta wurde Hoen mit 2,32 Meter Fünfter.

1997 wurde Hoen mit 2,25 Meter Achter bei den Hallenweltmeisterschaften in Paris. Bei den Weltmeisterschaften in Athen wurde er mit 2,32 Meter Vierter. Seine letzte internationale Endkampfplatzierung erreichte Hoen bei den Europameisterschaften 1998 in Budapest, wo er mit 2,30 Meter noch einmal Sechster wurde.

Hoen war Norwegischer Meister im Hochsprung 1991 und von 1993 bis 1998. Er stellte insgesamt neun norwegische Rekorde auf. Seine 1997 in Oslo aufgestellte Bestleistung hatte als Landesrekord auch am 26. August 2022 noch Bestand. Bereits 1994 hatte er in Balingen in der Halle 2,36 m überquert.

Literatur

  • Peter Matthews (Ed): Athletics 2000. Surbiton 2000, ISBN 1-899807-07-1
  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896-1996 Track and Field Athletics, Berlin 1999, publiziert über Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation e. V.

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1934: Kalevi Kotkas | 1938: Kurt Lundqvist | 1946: Anton Bolinder | 1950: Alan Paterson | 1954: Bengt Nilsson | 1958: Richard Dahl | 1962: Waleri Brumel | 1966: Jacques Madubost | 1969: Walentin Gawrilow | 1971: Kęstutis Šapka | 1974: Jesper Tørring | 1978: Wladimir Jaschtschenko | 1982: Dietmar Mögenburg | 1986: Igor Paklin | 1990: Dragutin Topić | 1994: Steinar Hoen | 1998: Artur Partyka | 2002: Jaroslaw Rybakow | 2006: Andrei Silnow | 2010: Alexander Schustow | 2012: Robert Grabarz | 2014: Bohdan Bondarenko | 2016: Gianmarco Tamberi | 2018: Mateusz Przybylko | 2022: Gianmarco Tamberi | 2024: Gianmarco Tamberi Vorlage:Klappleiste/Ende