Stefan Köber
Stefan Köber (* 8. Februar 1984 in Frankfurt (Oder)) ist ein ehemaliger deutscher Boxer. Er ist der Bruder des Boxers Sebastian Köber.
Laufbahn
Stefan Köber gewann die Silbermedaille bei der Kadetten-Europameisterschaft 2000 in Athen<ref>European Cadet Championships 2000</ref>. 2002 wurde er Deutscher Juniorenmeister im Schwergewicht<ref>German Junior National Championships 2002</ref> und gewann in dieser Gewichtsklasse auch eine Bronzemedaille bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2002 in Santiago de Cuba, nachdem er im Halbfinale gegen Yoan Pablo Hernández ausgeschieden war.<ref>World Junior Championships 2002</ref>
2003 wurde er Deutscher Meister im Schwergewicht und bezwang dabei Dieter Roth sowie Alexander Powernow.<ref>German National Championships 2003</ref> 2004 unterlag er im Finale gegen Powernow und wurde Vizemeister<ref>German National Championships 2004</ref>, zudem gewann er nach einer Finalniederlage gegen Odlanier Solís die Silbermedaille beim Chemiepokal in Halle (Saale).<ref>Chemistry Cup 2004</ref>
Anschließend trat er erst 2007 mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Superschwergewicht wieder in Erscheinung, wobei er im Finale Erkan Teper bezwungen hatte.<ref>German National Championships 2007</ref> Beim Chemiepokal gewann er nach einer Halbfinalniederlage gegen Kubrat Pulew Bronze<ref>Chemistry Cup 2007</ref>, hingegen verlor er bei der Weltmeisterschaft in Chicago noch in der Vorrunde gegen Jaroslavas Jakšto.<ref>World Championships 2007</ref>
2008 wurde er Deutscher Vizemeister im Schwergewicht, nachdem er im Finale kampflos durch Walkover gegen Lukas Schulz verlor.<ref>German National Championships 2008</ref> Einen weiteren zweiten Platz erreichte er nach einer Finalniederlage gegen Clemente Russo beim Chemiepokal<ref>Chemistry Cup 2008</ref>, zudem schied er bei der europäischen Olympiaqualifikation in Pescara gegen Kubrat Pulew aus.<ref>European Olympic Qualifications 2008</ref>
2009 wurde er erneut Deutscher Meister im Schwergewicht und siegte dabei im Finale gegen Alexander Powernow<ref>German National Championships 2009</ref>, zudem gewann er mit einem finalen Sieg gegen Vitalijus Subačius auch den Chemiepokal.<ref>Chemistry Cup 2009</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Mailand schied er dann wieder in der Vorrunde gegen den späteren Goldmedaillengewinner Jegor Mechonzew aus.<ref>World Championships 2009</ref>
2010 nahm er an der Europameisterschaft in Moskau teil, wo er erneut gegen Jegor Mechonzew unterlag.<ref>European Championships 2010</ref> 2011 unterlag er im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft im Schwergewicht gegen Stefan Sittner und gewann Bronze<ref>German National Championships 2011</ref>, eine weitere Bronzemedaille gewann er beim Chemiepokal nach einem Halbfinal-Aus gegen Mirsochid Abdullajew.<ref>Chemistry Cup 2011</ref> Einen letzten bedeutenden Erfolg erzielte er mit dem Gewinn der Silbermedaille im Schwergewicht bei den Militärweltspielen 2011 in Rio de Janeiro.<ref>World Military Games 2011</ref>
Neben und nach dem Boxen
2009 begann er an der neu gegründeten Fachhochschule für Sport und Management Potsdam (FHSMP) ein Studium im Studiengang Sportmanagement und war als Dualer Student beim Stadtsportbund Frankfurt (Oder) tätig. Seine Bachelor-Arbeit verfasste er unter dem Thema „Kostencontrolling in non-profit-Organisationen“.<ref>FHSMP Absolvent wird Leiter des Stadtsportbundes Frankfurt-Oder e. V.</ref>
Im Januar 2017 wurde er Geschäftsführer des Stadtsportbundes Frankfurt (Oder)<ref>Stefan Köber verlässt Stadtsportbund Frankfurt (Oder)</ref> und im Januar 2021 DBV-Bundesstützpunktleiter des Sportzentrums Frankfurt (Oder).<ref>Stefan Köber - Boxen - Sportzentrum Frankfurt Oder</ref>
Einzelnachweise
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| NAME | Köber, Stefan
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| ALTERNATIVNAMEN |
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| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Boxer
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| GEBURTSDATUM | 8. Februar 1984
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| GEBURTSORT | Frankfurt (Oder)
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| STERBEDATUM |
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| STERBEORT |
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