St. Wolfgang (Haundorf)
Die St.-Wolfgangs-Kirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche in Haundorf im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Georgentalweg 8. Die Kirchengemeinde Haundorf gehört zur Pfarrei Haundorf-Laubenzedel im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Gunzenhausen<ref>Website des Dekanats</ref>. Die Saalkirche ist unter der Denkmalnummer D-5-77-138-1 als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen.<ref name="bel1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Evang.-Luth. Pfarrkirche St. Wolfgang ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref> Die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Befunde im Bereich der Kirche sind zusätzlich als Bodendenkmal (Nummer:D-5-6830-0170) eingetragen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />über das Bodendenkmal ( vom 20. Dezember 2015 im Internet Archive)</ref>
Geschichte
Die Kirche wurde vermutlich 1449 errichtet.<ref>Georg Dehio: Handbuch der Dt. Kunstdenkmäler, Bayern I: Franken. 2. Aufl. 1999, S. 431</ref> Eine Angabe auf dem Schlussstein des Chorbogens datiert die Kirche auf das Jahr 1458. Wahrscheinlich erfolgte der Bau im Zuge von Wallfahrten nach Haundorf, veranlasst durch den Namenspatron Wolfgang von Regensburg.<ref>Pfarrkirche St. Wolfgang – Wallfahrten nach Haundorf?</ref> Die Kirche diente als Hofkirche des Jagdschlosses Georgenthal.<ref>Kirchengeschichte Haundorf 2014, Evangelisch-Lutherisches Dekanat Gunzenhausen, abgerufen am 27. März 2016</ref>
Beschreibung
Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg wurde 1706 das Kircheninnere durch die Markgrafen von Brandenburg-Ansbach barockisiert, während das Äußere spätgotisch blieb. In dieser Zeit schuf Mathias Auernheimer die Stuckdecke. Altar und Kanzel stammen von Giuseppe Volpini, die Fassung des Altars von Sebastian Ludwig Hopfer.<ref>Evang.-Luth. Kirche St. Wolfgang auf www.pointoo.de</ref> 1713 stiftete Wilhelm Friedrich der Kirche ein Ölgemälde mit Gethsemane-Szene.
Ein Kreuzrippengewölbe bildet den Ostchor. Auf der Chornordwand ist auf 24 Bildern in vier Registern die Wolfgangslegende dargestellt. In den 1940er Jahren wurden Fresken freigelegt. In den Jahren 1994 und 1995 fand eine größere Renovierung statt.<ref>Pfarrkirche St. Wolfgang, www.altmuehlfranken.de, Regionalinitiative des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen; abgerufen am 6. Februar 2013</ref>
Der aus dem 16. Jahrhundert stammende Kirchturm auf der Westseite wird von einem 1791 hinzugefügten Spitzhelm gekrönt.<ref name="bel1" /> Der viergeschossige Turm wurde 1711 oktogonal erweitert. Das Gebäude besteht aus Sandstein.
Friedhof
Auf dem Friedhof ist das Grabdenkmal von Ph. A. Bolz, eine dreiseitige Kalksteinpyramide von 1814, denkmalgeschützt.<ref name="bel1" />
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3422030514 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Gröber Bezirksamt Gunzenhausen
- Gotthard Kießling: Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (= Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege [Hrsg.]: Denkmäler in Bayern. Band V.70/1). Karl M. Lipp Verlag, München 2000, ISBN 3-87490-581-0.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Navigationsleiste Kirchengebäude im Evangelisch-Lutherischen Dekanat Gunzenhausen Koordinaten: 49° 10′ 27″ N, 10° 46′ 19,7″ O
{{#coordinates:49,174162|10,772135|primary
|dim=100
|globe=
|name=
|region=DE-BY
|type=landmark
}}
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Kirchengebäude im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen
- Erbaut im 15. Jahrhundert
- Barockisierte Kirche
- Wolfgangskirche
- Kirchengebäude des Kirchenkreises Ansbach-Würzburg
- Kirchengebäude in Europa
- Bauwerk in Haundorf
- Baudenkmal in Haundorf