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St. Michael (Köln-Zündorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:St. Michael (Köln-Zündorf)2.JPG
St. Michael zu Zündorf
Datei:Zürndorf St Michael Grundriss 1897.jpg
Grundriss 1897

St. Michael ist eine römisch-katholische Kirche in Köln-Zündorf in Nordrhein-Westfalen. Bis zur Weihe der neuen Kirche St. Mariä Geburt 1897 war sie die katholische Pfarrkirche des Ortes.

Geschichte

Ein merowingisches Rankenrelief aus dem 7. Jahrhundert ist neben dem Südportal bis heute erhalten geblieben.<ref>Werner Schäfke: Der Rhein von Mainz bis Köln. Eine Reise durch das Rheintal. In: DuMont-Kunst-Reiseführer. Ausgabe 2. DuMont Buchverlag, Köln 1982, ISBN 978-3-7701-1142-8, S. 420.</ref> Erstmals erwähnt wurde die Pfarrkirche im liber valoris um 1300. Das Patronat besaß das Stift St. Severin in Köln seit dem Jahr 1362.

Das Langhaus wurde im Kern im 11. Jahrhundert errichtet und später ein nördliches Seitenschiff angefügt. 1170 wurden der reich verzierte Westturm mit Rhombenhelm und ein dreiseitig geschlossener Chor angefügt. 1690 und 1722 fanden Wiederherstellungsarbeiten an der Kirche statt, in deren Zug Chor und Sakristei neu errichtet wurden. 1906 wurde das Seitenschiff abgebrochen.

Literatur

  • Manfred Becker-Huberti, Günther A. Menne (Hrsg.): Kölner Kirchen. Die Kirchen der katholischen und evangelischen Gemeinden in Köln. J. P. Bachem Verlag, Köln 2004.
  • Paul Clemen (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz, Band 5, Abt. II: Die Kunstdenkmäler des Kreises Mülheim am Rhein. Schwann, Düsseldorf 1901, S. 228f.
  • Gechter, Marianne/Hochkirchen, Dorothea/Schütte, Sven: St. Michael in Niederzündorf – Schriftquellen und Baugeschichte, in: Colonia Romanica IX, 1994, S. 119–132.
  • Becker, Wilhelm: Die Familie Hermans und ihre Grabplatte in der alten Niederzündorfer Kirche, in: Rechtsrheinisches Köln (Jahrbuch für Geschichte und Landeskunde, Bf. 16), Köln 1990, S. 1–26.
  • Dehio, Georg: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler (Nordrhein-Westfalen I, Rheinland), München/Berlin 2005.

Weblinks

Commons: St. Michael (Köln-Zündorf) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Die zwölf großen
romanischen
Kirchen in Köln

St. Andreas | St. Aposteln | St. Cäcilien | St. Georg | St. Gereon | St. Kunibert | St. Maria im Kapitol | St. Maria in Lyskirchen | Groß St. Martin | St. Pantaleon | St. Severin | St. Ursula 

Die dreizehn kleinen
romanischen Kirchen

Deutz, Alt St. Heribert | Dünnwald, St. Nikolaus | Esch, St. Martinus | Flittard, St. Hubertus | Heumar, Alt St. Cornelius (Alter Turm) | Lindenthal, Krieler Dömchen (Alt St. Stephan) | Lövenich, St. Severin | Merkenich, St. Brictius | Niederzündorf, St. Michael | Niehl, Alt St. Katharina | Oberzündorf, St. Martin | Rheinkassel, St. Amandus | Rodenkirchen, Alt St. Maternus (Kapellchen) | Westhoven, Nikolaus-Kapelle

Die vier ehemaligen
romanischen Pfarrkirchen

St. Johann Baptist | St. Peter (Kirchturm) | Alt St. Alban, integriert in den Gürzenich | St. Kolumba, integriert in das Kolumba-Museum

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Koordinaten: 50° 52′ 6,4″ N, 7° 2′ 32,8″ O

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