Zum Inhalt springen

St. Hubertus (Düsseldorf-Itter)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
St. Hubertus
Bild existiert nicht, nur Dateiname angeben!Vorlage:Infobox Sakralbau/Wartung/bildAnsicht von Osten
Baujahr: um 1100
Stilelemente: romanisch
Lage: 51° 10′ 2,9″ N, 6° 49′ 2″ OKoordinaten: 51° 10′ 2,9″ N, 6° 49′ 2″ O
 {{#coordinates:51,167472222222|6,8172222222222|primary
dim=250 globe= name= region=DE-NW type=building
  }}
Anschrift: Am Broichgraben 64
Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Zweck: römisch-katholische Kirche
Gemeinde: St. Hubertus, Itter
Pfarrei: St. Nikolaus Düsseldorf
Bistum: Köln
Webseite: www.meinegemein.de

Die katholische Kirche St. Hubertus in Itter ist eine dreischiffige romanische Basilika mit einem Glockenturm und gehört zu den vier ältesten Kirchen in Düsseldorf.<ref>Hugo Weidenhaupt: Kleine Geschichte der Stadt Düsseldorf. 7. ergänzte Auflage. Triltsch-Verlag, Düsseldorf 1979.</ref> Bis 2025 war sie Pfarrkirche der gleichnamigen Pfarrei. Seit 2026 gehört sie zur Pfarrei St. Nikolaus Düsseldorf.

Geschichte

Um 1100 entstand eine fast quadratische Kleinkirche. Ein halbes Jahrhundert später erfolgte der Anbau des heute noch erhaltenen Turms. Bereits etwa 1170 wurde die Kirche im heute noch bestehenden Baustil umgebaut. Anschließend blieb die Außenarchitektur der im Vergleich zu heute noch wesentlich kleineren Kirche fast sieben Jahrhunderte lang unverändert. Erst 1862, nachdem die Romanik eine Renaissance erfahren hatte, wurde St. Hubertus auf die heutige Größe erweitert, indem die Kirchenschiffe verlängert wurden, der Altarraum vergrößert und eine Sakristei angebaut wurde. Außerdem erhielt das Mittelschiff ein steinernes Gewölbe, so dass zwar der reine romanische Stil erhalten blieb aber der Charakter einer Basilika bis zur Behebung der durch den Zweiten Weltkrieg verursachten Schäden verloren ging. Ab 1956 erhielt das Mittelschiff wieder eine für Basiliken typische Flachdecke, wurde eine Taufkapelle angebaut und eine Orgel-Empore eingebaut. 1970 folgte noch der Neubau einer größeren Sakristei.<ref>Kath. Kirchengemeinde St. Hubertus, Düsseldorf-Itter: St. Hubertus Düsseldorf-Itter, Seite 5-6. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. August 2015; abgerufen am 6. Januar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meinegemein.de</ref>

Die Pfarrei St. Hubertus wurde 1492 erstmals urkundlich erwähnt und umfasste zunächst in etwa die heutigen Düsseldorfer Stadtteile Itter und Holthausen.<ref>In: Band 5; Benrath historisch, Schriftenreihe des Archivs der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath; S. 48.</ref><ref Name="Kirchenführer Itter Seite 3">Kath. Kirchengemeinde St. Hubertus, Düsseldorf-Itter: St. Hubertus Düsseldorf-Itter, Seite 3. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. August 2015; abgerufen am 6. Januar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meinegemein.de</ref> 1623 fand zum ersten Mal die Gottestracht statt.<ref Name="Kirchenführer Itter Seite 3"/> Seit 2013 wird sie gemeinsam mit der Nachbarpfarrei St. Nikolaus in Himmelgeist durchgeführt.<ref>Alte Tradition auf neuen Wegen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Januar 2018; abgerufen am 9. Januar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.katholisches-duesseldorf.de</ref>

Orgel

Die Orgel wurde ab 1997 von dem der Firma Weimbs Orgelbau aus Hellenthal erbaut und ab November 1999 montiert. Sie ist seit Anfang Februar 2000 spielbar und wurde am 9. April 2000 geweiht.<ref Name="Kirchenführer Itter Seite 13">Kath. Kirchengemeinde St. Hubertus, Düsseldorf-Itter: St. Hubertus Düsseldorf-Itter, Seite 13. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. August 2015; abgerufen am 6. Januar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.meinegemein.de</ref> Das Schleifladen-Instrument hat 15 Register auf zwei Manualen und Pedal.

Die Spiel- und Registertrakturen sind – bis auf die des Pedals – mechanisch, die des Pedals elektrisch.<ref>Nähere Informationen zur Orgel</ref>

I Hauptwerk C–g3
1. Principal 8′
2. Flöte 8′
3. Octave 4′
4. Superoctave 2′
5. Mixtur III 113
6. Trompetenregal 8′
II Schwellwerk C–g3
7. Gedeckt 8′
8. Salicional 8′
9. Vox coelestis 8′
10. Traversflöte 4′
11. Nazard 223
12. Flageolett 2′
13. Terz 135
Tremulant
Pedal C–f1
14. Subbass 16′
15. Gedecktbass 8′

Vorausgegangen waren eine 1961 installierte Orgel mit 11 Register von Walker, Ludwigsburg und eine 1914 installierte Orgel von Fabritius aus Kaiserswerth.<ref Name="Kirchenführer Itter Seite 13"/>

Weblinks

Commons: St. Hubertus (Düsseldorf-Itter) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />