Zum Inhalt springen

Spasmodische Dysphonie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{#ifeq:|ja|Klassifikation nach ICD-10-GM|Klassifikation nach ICD-10}}
{{#if: G24.8 | G24.8 | Eintrag fehlt }} {{#if: Sonstige Dystonie
  • Spasmodische Dysphonie | Sonstige Dystonie
  • Spasmodische Dysphonie | Eintrag fehlt }}
R49.0 Dysphonie
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
{{#ifeq:|ja|ICD-10 online (GM-Version 2026)|ICD-10 online (WHO-Version 2019)}}
{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 30}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 29}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 28}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 27}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 26}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 25}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 24}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 23}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 22}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 21}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 20}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 19}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 18}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 17}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 16}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 15}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 14}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 13}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 12}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 11}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 10}}{{#if:|Vorlage:Infobox ICD/Wartung/Para 05}}

Die spasmodische Dysphonie, auch laryngeale Dystonie oder Sprechkrampf genannt, ist eine neurologische Erkrankung aus dem Formenkreis der Dystonien. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Formen: den Adduktortyp (dieser geht mit einer gepressten Stimme und mit Pausen und Abbrüchen in der Stimmbildung einher) sowie den selteneren Abduktortyp (der sich durch Flüstersprache mit einer Tendenz zu versiegendem Sprechen auszeichnet).

Die Ursachen dieser Erkrankung sind nicht bekannt.

Diagnostik

Neben einer Video-Laryngoskopie mit Stroboskopie mit auditiver Stimmbeurteilung ist vor allem ein EMG der Larynxmuskulatur (M.vocalis) für die Diagnose entscheidend.

Therapie

Seit etwa dem Beginn der 1990er-Jahre wird die spasmodische Dysphonie durch Botulinumtoxin-Injektionen behandelt. Die Injektionen müssen in individuellen Abständen wiederholt werden. Bei zusätzlich funktioneller Überlagerung ist eine Stimmtherapie (z. B. bei einem Logopäden) unterstützend.

Literatur

  • P. Zwirner, T. Murry, G. E. Woodson: Perceptual acoustic relationships in spasmodic dysphonia. In: J Voice. 1993 Jun;7(2), S. 165–171.
  • C. Schwemmle, M. Ptok: Die Behandlung laryngealer Bewegungsstörungen mit Botulinumtoxinen. In: HNO. Band 55 Teil 1: (5), S. 399–402 und Teil 2 (6), S. 485–488. doi:10.1007/s00106-007-1553-5
  • N. G. De Biase, G. P. Korn, P. Lorenzon, M. Padovani, M. Moraes, G. Madazio, L. C. Vilanova: Dysphonia Severity Degree and Phonation Onset Latency in Laryngeal Adductor Dystonia. In: J Voice. 2010 Jul;24(4), S. 406–409. doi:10.1016/j.jvoice.2008.10.012.
  • T. Upile, B. Elmiyeh, W. Jerjes, V. Prasad, P. Kafas, J. Abiola, B. Youl, R. Epstein, C. Hopper, H. Sudhoff, J. Rubin: Unilateral versus bilateral thyroarytenoid Botulinum toxin injections in adductor spasmodic dysphonia: a prospective study. In: Head Face Med. 2009 Oct 24;5, S. 20.

Vorlage:Hinweisbaustein