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Sofja Kovalevskaja-Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Sofja Kovalevskaja-Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist benannt nach der Mathematikerin Sofja Kovalevskaja (1850–1891) und wurde zwischen 2002 und 2020 von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung verliehen. Neue Preise werden nicht mehr vergeben, die letzten Förderungen laufen 2026 aus.

Der Preis war mit bis zu 1,65 Mio. Euro dotiert (bis 2006 1,2 Millionen Euro) und war damit nach der Alexander-von-Humboldt-Professur und dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der dritthöchst-dotierte deutsche Forschungspreis. Das Preisgeld diente zum Aufbau einer Forschungsgruppe an einem deutschen Forschungsinstitut oder einer Universität und war innerhalb von sechs Jahren projektbezogen zu verwenden.

Der Preis wurde an ausländische Wissenschaftler oder an im Ausland forschende deutsche Wissenschaftler verliehen. Etwa ein Drittel der Preisträger waren Deutsche, die mit dem Preis nach Deutschland zurückgeholt wurden.

Preisträger

Weblinks

Einzelnachweise

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