Sportler des Jahres (Schweiz)
Die Sportler des Jahres der Schweiz werden seit 1950 alljährlich im Rahmen der «Swiss Sports Awards» gewählt. Diese Livesendung wird gegenwärtig jeweils an einem Sonntagabend in der Regel im Dezember oder Januar auf den Fernsehkanälen SRF 1, RTS 2 und RSI LA 2 ausgestrahlt. Moderiert wird sie von Rainer Maria Salzgeber und Fabienne Gyr.
Organisation
Die Wahl der Sportler des Jahres erfolgte ursprünglich durch die Schweizer Sportjournalisten. Seit 2006 erfolgt die Wahl zu je einem Drittel von den Sportjournalisten, den Fernsehzuschauern und den Sportlern.
| colspan="5" style="text-align:center; font-size:larger; background:WhiteSmoke; color:#Vorlage:Standardfarbe;"| Anteil der Sportarten mit den meisten der bisher vergebenen Auszeichnungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Fussball | 36 | |||
| Ski Alpin | 35 | |||
| Leichtathletik | 31 | |||
| Rollstuhlleichtathletik | 26 | |||
| Tennis | 19 | |||
| Radsport | 18 | |||
| Seit 1950 wurden insgesamt 264 Auszeichnungen vergeben (Stand Dezember 2018) | ||||
Für die Wahl des «Trainers des Jahres» werden vom Schweizerischen Diplomtrainer-Verband «swiss coach» Vorschläge erstellt. Die Wahl erfolgt durch die Schweizer Sportmedien, den Verband Schweizer Sportjournalisten (VSSJ), die Sportler sowie durch «swiss coach» und die Leistungssportchefs der Verbände.
Der Wahlausschuss kann auch einen Ehrenpreis an eine Persönlichkeit oder an eine Institution vergeben, die sich um den Schweizer Sport verdient gemacht hat.
Dabei werden die besten Leistungen der männlichen und weiblichen Sportler in folgenden Kategorien ausgezeichnet:
- Sportler des Jahres (seit 1950, seit 1971 in eigener Kategorie)
- Sportlerin des Jahres (seit 1954, seit 1971 in eigener Kategorie)
- Team des Jahres (seit 1952)
- Behindertensportler(in) des Jahres (seit 1990)
- Trainer(in) des Jahres (seit 1990)
- Newcomer des Jahres (seit 2001)
- Most Valuable Player (seit 2019)
Von 1951 bis 2000 wurden zudem noch Preise in den Kategorien Sportförderer resp. Künstler des Jahres vergeben. In den ungeraden Jahren von 2003 bis 2009 wurde ein Ehrenpreis vergeben. Von 1997 bis 2018 war die Grossbank Credit Suisse Titelsponsor der Swiss Sports Awards, welche sie gemeinsam mit der Schweizerischen Radio und Fernsehgesellschaft (SRG) organisierten. Seit 2019 ist die SRG alleinige Veranstalterin. Sie führte neu die Ehrung des besten Spielers in einer Mannschaftssportart ein und benannte die Newcomer-Wertung in «SRF 3 Best Talent Sport» um.
Preisträger
| Inhaltsverzeichnis 2025 • 2024 • 2023 • 2022 • 2021 • 2020 • 2019 • 2018 • 2017 • 2016 • 2015 • 2014 • 2013 • 2012 • 2011 • 2010 • 2009 • 2008 • 2007 • 2006 • 2005 • 2004 • 2003 • 2002 • 2001 • 2000 • 1999 • 1998 • 1997 • 1996 • 1995 • 1994 • 1993 • 1992 • 1991 • 1990 • 1989 • 1988 • 1987 • 1986 • 1985 • 1984 • 1983 • 1982 • 1981 • 1980 • 1979 • 1978 • 1977 • 1976 • 1975 • 1974 • 1973 • 1972 • 1971 • 1970 • 1969 • 1968 • 1967 • 1966 • 1965 • 1964 • 1963 • 1962 • 1961 • 1960 • 1959 • 1958 • 1957 • 1956 • 1955 • 1954 • 1953 • 1952 • 1951 • 1950 |
Zu diskutieren gab die Wahl des Sportlers des Jahres 2005: Der Tennisspieler Roger Federer wurde von den Sportjournalisten an erste Stelle gewählt, der Entscheid wurde aber durch die Fernsehabstimmung zugunsten des Motorradfahrers Thomas Lüthi umgekippt. Federer wurde später zum Weltsportler des Jahres gewählt. Viele Stimmen kritisierten die öffentliche Wahl, da Sympathien den Ausschlag vor der sportlichen Leistung gegeben hätten.<ref>Sportler des Jahres: Tom bremst Roger aus. In: InsideSports. 19. Dezember 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. November 2007; abgerufen am 25. Januar 2007.</ref><ref>Federer: Der Beste und doch nicht der Beste? In: 20 minuten. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. August 2007; abgerufen am 25. Januar 2007.</ref>
Roger Federer holte sich 2017 zum bereits siebten Mal den Titel des «Sportler des Jahres» – zudem war er 2008 mit Stan Wawrinka auch «Team des Jahres».<ref>Nächster Titel für Federer – seine Kinder reagieren verblüfft. In: tennisnet.com. 11. Dezember 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Dezember 2017; abgerufen am 12. Dezember 2017.</ref>
Aufgrund der COVID-19-Pandemie in der Schweiz fanden 2020 nur wenige Wettbewerbe statt. Deshalb wurden in diesem Jahr die besten Sportler der letzten 70 Jahre ausgezeichnet.<ref>«Sports Awards»: nominierte Sportlerinnen und Sportler. Schweizer Radio und Fernsehen, abgerufen am 13. Dezember 2020.</ref>
Infolge der Brandkatastrophe von Crans-Montana vom 1. Januar 2026 hat die SRG die für den 4. Januar 2026 geplante Gala zur Verleihung der Sports Awards 2025 aus Respekt gegenüber den Opfern verschoben<ref>Nach Brandkatastrophe - SRG verschiebt Sports-Awards-Gala. In: srf.ch. 2. Januar 2026, abgerufen am 2. Januar 2026.</ref> und am 29. März 2026 durchgeführt.<ref>Am 29. März 2026 - Neues Datum der «Sports Awards» 2025 bekannt. Schweizer Radio und Fernsehen, 16. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026.</ref><ref>Sports Awards in Zürich – Die Spannung steigt: Wer wird Sportlerin und Sportler des Jahres? Schweizer Radio und Fernsehen, 29. März 2026, abgerufen am 29. März 2026.</ref>
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang
Aktuell:
Algerien •
Argentinien •
Australien •
Belgien •
Bosnien und Herzegowina •
Brasilien •
Bulgarien •
Dänemark •
Deutschland •
Estland •
Finnland •
Frankreich •
Indien •
Iran •
Irland •
Island •
Italien •
Jamaika •
Japan •
Kanada •
Kenia •
Kolumbien •
Kroatien •
Lettland •
Liechtenstein •
Litauen •
Luxemburg •
Malaysia •
Moldau •
Neuseeland •
Niederlande •
Norwegen •
Österreich •
Philippinen •
Polen •
Portugal •
Schweden •
Schweiz •
Serbien •
Slowakei •
Slowenien •
Spanien •
Südafrika •
Tschechien •
Ukraine •
Ungarn •
Vereinigte Staaten •
Vereinigtes Königreich
Ehemalig:
DDR
Vorlage:Klappleiste/Ende