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Schweinekopf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

{{#if: befasst sich mit dem Schweinskopf als Lebensmittel. Zum Berg im Schwarzwald siehe Schweinekopf (Berg). Weitere Bedeutungen sind unter Schweinskopf (Begriffsklärung) zu finden.

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Datei:Schwein-Kopf.png
Lage des Schweinekopfs
Datei:Wiki Loves Mett P1020860.JPG
Roher Schweinekopf
Datei:Schweinsköpfe auf dem Viktualienmarkt in München.JPG
Schweineköpfe in der Auslage eines Metzgers auf dem Münchner Viktualienmarkt

Als Schweinekopf (auch Schweinskopf) bezeichnet man den bearbeiteten Kopf des Hausschweins, bei dem Hirn, Augen, Zunge und Schlund entfernt sind. Früher wurde er häufig gebraten als Schaustück bei kalten Buffets verwendet oder gekocht und entbeint mit Meerrettich serviert. Heute ist er in Deutschland im Ganzen bzw. unverarbeitet nur noch selten im Handel erhältlich.

Zur Herstellung von Fleischwaren wird Schweinekopf meist zuerst sanft gekocht, gepökelt und entbeint. Der verbleibende Teil aus Schwarte, Muskelfleisch, Fett und Bindegewebe wird fachsprachlich Maske genannt und vor allem zu Sülze und Wurst verarbeitet. Die Zunge wird getrennt verwertet.

Die Konservierung eines Schweinekopfes ist in der Oeconomischen Encyclopädie von Johann Georg Krünitz aus dem 18. Jahrhundert beschrieben:

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Für das schwierige Tranchieren des Schweinekopfes enthält die Enzyklopädie eine genaue Anleitung:

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Serviert wurden die Fleischstücke dann mit einer Brühe aus Weinessig, Pfeffer, Senf, Wacholderbeeren und Petersilie.

Schnauze, Backen und Ohren werden meist gepökelt oder gegart angeboten, die Ohren auch getrocknet oder roh als Hundefutter.

Teile des Schweinekopfes

Teile des Schweinekopfes werden oft separat verarbeitet

Literatur

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Weblinks

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