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Schrammacher

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Vorlage:Infobox Berg

Der Schrammacher ist nach dem Olperer mit Vorlage:Höhe<ref name="amap"> Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Schrammacher auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000).</ref> der zweithöchste Gipfel des Tuxer Kammes innerhalb der Zillertaler Alpen, im österreichischen Bundesland Tirol. Durch seine markante Form einer symmetrischen Pyramide und einer hohen Plattenwand nach Nordwesten dominiert er seine Umgebung.

Erstbesteigung

Die Erstbesteigung des Schrammachers erfolgte am 19. August 1847 durch Peter Karl Thurwieser in Begleitung der einheimischen Bergführer Georg Lechner und Jakob Huber. In einigen Veröffentlichungen wird fälschlicherweise die 27 Jahre später erfolgte Besteigung von Moritz von Déchy (14. Juli 1874) als Erstbesteigung geführt.<ref>Ludwig Graf von Sarnthein: Zur Erstbesteigungsgeschichte der Ostalpen in: Mittheilungen des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins, Bd. 27, Nr. 5 (15. März 1901), S. 59</ref>

Lage und Umgebung

Der Schrammacher liegt knapp vier Kilometer Luftlinie nordnordwestlich des Pfitscher Jochs, das die Staatsgrenze zwischen Italien und Österreich markiert, und ebenfalls vier Kilometer westlich des Schlegeisspeichers. Benachbarte Gipfel sind im Norden, von der Alpeiner Scharte getrennt, Fußstein mit Vorlage:Höhe Höhe, Olperer mit Vorlage:Höhe Höhe und im Westen die Sagwandspitze mit Vorlage:Höhe Höhe. Im Osten fällt er zum Zamser Grund hin ab, im Westen überragt der Schrammacher den Talschluss des Valser Tals mit einer mehrere hundert Meter hohen steilen, plattigen Felswand.

Stützpunkte und Routen

Der Normalweg, auch der Weg der Erstersteiger, führt vom Pfitscher-Joch-Haus auf Vorlage:Höhe Höhe aus über den westlichen Rand des Gletschers Stampflkees nordnordöstlich Richtung Oberschrammacherscharte. Dann über den Südgrat in, laut Literatur, wenig bis mäßig schwieriger Kletterei (UIAA I bis II) zum Gipfel in gut fünf Stunden. Weitere Stützpunkte sind die Olpererhütte (Vorlage:Höhe, westlich oberhalb des Schlegeisspeichers) und die Geraer Hütte (Vorlage:Höhe) am Ende des Valsertals. Die Wege von hier aus sind nicht unter sechs Stunden zu bewältigen, und es besteht eine erhöhte Steinschlaggefahr unterhalb der Schrammacherwände.<ref>Heinrich und Walter Klier: Alpenvereinsführer Zillertaler Alpen, München 1996, S. ff., Rz 1000 ff.</ref>

Literatur und Karte

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />