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Schlichem

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Vorlage:Infobox Fluss

Datei:Ursprung der Schlichem, Quelle bei Tieringen.jpg
Die Quelle der Schlichem bei Tieringen

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Die Schlichem ist ein 34 km langer Fluss im Zollernalbkreis und dem Landkreis Rottweil in Baden-Württemberg, der nach ungefähr westlichem Lauf bei Epfendorf von rechts in den oberen Neckar mündet.

Name

Im Jahr 1334 wurde das Flüsschen als Schlichinn zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom althochdeutschen Wort slih für „Furche“ ab. Das Benennungsmotiv dürfte sich von der Schlichemklamm herleiten.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Verlauf

Die Quelle der Schlichem liegt 1,5 Kilometer nördlich von Tieringen (Stadtteil von Meßstetten) auf einer Höhe von Vorlage:Höhe. Das Flüsschen nähert sich bald in der Ortsmitte von Tieringen der Europäischen Wasserscheide auf circa 50 Meter. Jenseits von dieser entspringt ebenfalls auf Tieringer Gemarkung die Obere Bära, die zur Donau fließt.

Auf ihrem 34,4 Kilometer langen Weg nach Westen durch die Schwäbische Alb, das Albvorland und die Gäulandschaft beidseits des Neckarlaufs durchquert oder streift die Schlichem folgende Orte und Gemeinden (in Klammern jeweils die ungefähre Flusshöhe im geschlossenen Siedlungsbereich des Ortes):

Bei Schömberg wird die Schlichem durch die Schlichemtalsperre auf Vorlage:Höhe zu einem Stausee aufgestaut, der auch als Badesee ausgebaut ist. Er wird vom Schlichem-Viadukt der Bahnstrecke Balingen–Schömberg (früher Bahnstrecke Balingen-Rottweil) überquert.

Östlich gegenüber von Epfendorf mündet die Schlichem rund zwei Kilometer unterhalb der so genannten Schlichemklamm (lokaler Name Schlichem-Gumpen) im sich bis hinab zu diesem ziehenden Naturschutzgebiet Schlichemtal von rechts in den oberen Neckar.<ref name="NSG-Schlichemtal" />

Einzugsgebiet

Das knapp 109 km² große Einzugsgebiet der Schlichem grenzt im Nordwesten an dasjenige des kleinen abwärtigen Neckar-Zuflusses Schenkenbach. Hinter der anschließenden, sehr langen Wasserscheide im Nordosten konkurriert zunächst die Stunzach, dann länger deren Vorfluter Eyach. Im Südosten läuft die schon erwähnte Obere Bära über die Bära zur Donau, dann an der linken Wasserscheide zunächst im Süden der rechte Bära-Oberlauf Untere Bära. Im Südwesten streben einige jenseitige Bäche wieder von rechts zum Neckar, erwähnenswert darunter sind nacheinander die mittelgroße Starzel und der kleine Weiherbach, die über die Prim zu diesem abfließen, und der direkte Zufluss Wettebach.

Die größten Höhen im Einzugsgebiet erheben sich über die Hochflächen beidseits des Oberlauftals in der Alb, die oft über Vorlage:Höhe liegen. Der höchste Punkt ist der bewaldete Gipfel des Rainen südöstlich von Ratshausen auf Vorlage:Höhe, über den die südliche Wasserscheide zieht. Die ähnlich hohe rechte Wasserscheide am oberen Laufabschnitt mit Vorlage:Höhe auf dem Gipfel Gespaltener Fels der Schafberg-Hochebene reicht knapp über die 1000-Meter-Grenze.

Zuflüsse und Seen

Bei weitem größter Nebenfluss ist der dem Unterlauf von links und aus dem Südosten zulaufende, mitsamt seinem Oberlaufstrang etwa 14 km<ref name="LUBW-GeNe-Länge" /> lange Schwarzenbach, der im Albvorland südlich von Schömberg entsteht und etwa ein Viertel des Gesamteinzugsgebietes beiträgt.

Liste der Zuflüsse und Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Seen von der Quelle zur Mündung. Gewässerlänge<ref name="LUBW-GeNe-Länge" />, Seefläche<ref name="LUBW-SG-Seefläche" /> und Einzugsgebiet<ref name="LUBW-BEZG-EZG" /> und Höhe<ref name="LUBW-TK-HLB-Höhe" /> nach den entsprechenden Layern auf der Onlinekarte der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt. In Klammern stehende Gewässerbezeichnungen sind keine Eigennamen, sondern beschreibend. In der Regel ohne Mühlkanäle.

Die auf Karten als Ursprung der Schlichem ausgewiesene Quelle liegt auf etwa Vorlage:Höhe etwa 1,5 km nördlich der Ortsmitte von Meßstetten-Tieringen. Das Gewässer fließt zunächst südlich.

  • Böllatgraben, von links und Süden auf etwa Vorlage:Höhe etwas westlich von Tieringen, 0,8 km und ca. 0,5 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am Hang nördlich-unterhalb des Meßstettener Heidenhofs. Hier ist die Schlichem nach ihrer Rechtskurve durch Tieringen schon auf Westlauf.
  • Engenbach, von rechts und Norden auf etwa Vorlage:Höhe an zwei letzten Gebäuden Tieringens in Außerdorflage, 0,5 km und ca. 0,4 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf über Vorlage:Höhe neben der Steigenstrecke der L 440 von Tieringen nach Weilstetten.
  • Reutegraben, von links und Süden auf etwa Vorlage:Höhe, 0,9 km und ca. 0,6 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf über Vorlage:Höhe am Waldhang nordöstlich des Stromelsberges und läuft fast ganz im Wald.
  • Rötegrabenbach, von rechts und Nordnordwesten auf etwa Vorlage:Höhe, 2,0 km und ca. 3,0 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe in einer Talbucht zwischen Lochenstein (Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Schwarz-Höhe" />) und Wenzelstein (Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Schwarz-Höhe" />) südwestlich von diesem. Ist bald Gemeindegrenzbach von Meßstetten zu Hausen am Tann.
  • Waldhausbach, von rechts und Nordwesten auf etwa Vorlage:Höhe nach Durchqueren von Hausen am Tann am Ortsrand, 2,9 km und 3,5 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am oberen Osthang der Plettenberg-Hochebene (bis Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Schwarz-Höhe" />).
  • Schlichembach, mit rechtem Oberlauf Kleiner Schlichembach, von links und Südsüdosten auf Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Blau-Höhe" />, 2,3 km und ca. 2,9 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Der Kleine Schlichembach entsteht auf etwa Vorlage:Höhe in einer Schlucht nördlich des Obernheimer Weilers Tanneck. Der Unterlauf ist Grenzbach zwischen Hausen am Tann und Ratshausen.
  • (Waldhangbach), von links und Süden auf etwa Vorlage:Höhe, 1,2 km und ca. 0,8 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht am Nordosthang des Rainen (Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Schwarz-Höhe" />) auf etwa Vorlage:Höhe.
  • Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Passiert auf etwas unter Vorlage:Höhe den Ratshauser See links am Lauf etwa 800 Meter östlich des Ortsrandes von Ratshausen, 1,7 ha.
  • (Waldhangbach), von links und Südwesten auf über Vorlage:Höhe etwa 500 Meter vor dem Ratshausener Ortsrand, 0,8 km und ca. 0,5 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am Nordostabhang des Ortenbergs (Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Schwarz-Höhe" />).
  • Steinlegraben, von rechts und Nordosten auf Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Blau-Höhe" /> am oberen Ortsrand von Ratshausen, 1,2 km und ca. 0,2 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe im Hangwald unterhalb der Ruine von Burg Plettenberg am Südsporn der gleichnamigen Hochfläche.
  • Egertbächle, von links und Süden im östlichen Ratshausen, 1,3 km ca. 0,7 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am Nordhang des Ortenbergs.
  • Wettebach, von links und Süden in Ratshausen, 1,9 km und ca. 0,8 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Die oberste Quelle entspringt auf etwa Vorlage:Höhe an der Grenze der Deilingener Wohnsiedlung auf dem Ortenberg-Westhang zum Hangwald.
  • Talgraben, von rechts und Nordosten auf etwa Vorlage:Höhe in Ratshausen am Beginn eines Gewerbeareals, 0,9 km und ca. 0,6 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe unterm Südwestsporn des Plettenbergs.
  • Mittelbach, von links und Süden auf etwa Vorlage:Höhe über einen Mühlkanalrest am westlichen Ortsende von Ratshausen an der Brücke zur Gewerbezone, 3,1 km und ca. 1,8 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am Nordrand des Hauptteils von Deilingen.
  • Holzingerberggraben, von rechts und Nordosten auf etwa Vorlage:Höhe nahe einem Feldkreuz etwas westlich von Ratshausen, 0,8 km und ca. 0,3 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe im Wald nördlich der Industriezone, unbeständig bei dann bis doppelter Länge auf bis etwa Vorlage:Höhe unweit der Quelle des Talgrabens.
  • Weilenbach, von links und Südwesten auf etwa Vorlage:Höhe an der Oberen Säge von Schömberg, 2,4 km und 2,0 km². Entsteht auf über Vorlage:Höhe am Waldrand im Süden über Weilen in den Rinnen. Mit fast ebenso großem linkem Unterlauf-Zufluss Brandbächle.
    Von hier an fließt die Schlichem in nördliche bis nordwestliche Richtung.
  • Hätzenbolgraben, von rechts und Ostnordosten auf knapp Vorlage:Höhe zwischen Schömberg-Obere Säge und Schömberg-Untere Säge, 1,6 km und 0,7 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe östlich des von ihm durchlaufenen Ulgen. Waldbach.
  • Reisbruckgraben, von links und Südwesten wenige Schritte nach dem vorigen, 0,7 km und ca. 0,5 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht beständig auf etwa Vorlage:Höhe im Nordosten des Waldes Witthau, unbeständig mit dann etwa 0,9 km längerem Lauf am Rand einer zur Halblichtung überwachsenen alten Grube in dessen Südwesten auf fast Vorlage:Höhe.
Datei:2006-12-29Schlichemtalsperre01.jpg
Schlichemtalsperre bei Schömberg
Datei:Schlichemtalsperre 8325-Pano.jpg
Erddamm der Schlichemtalsperre
  • Hölzlegraben, von rechts und Nordosten in den Stausee unterhalb der Unteren Säge, 1,2 km und ca. 0,8 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe im Grahlehen. Größtenteils Waldbach.
  • Scheubühlgraben, von links und Südwesten noch vor dem Schlichem-Viadukt über den See, 0,9 km und ca. 0,4 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe im bewaldeten Teil des Bürgle.
  • Räßentälebach, von links und Südwesten unterhalb des Viadukts in den See, 1,2 km und ca. 0,6 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf unter Vorlage:Höhe bei den Sportplätzen am Südrand von Schömberg.
    Nach dem See geht die Schlichem auf Nordlauf.
  • Galgenbühlgraben, von rechts und Nordosten auf etwa Vorlage:Höhe nach der Schlichembrücke der B 27, 2,1 km und 1,9 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am Ostrand des Waldes um den Palmbühl (Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Schwarz-Höhe" />) zum Esch.
  • Tiefer Sulzgraben, von rechts und Ostnordosten auf über Vorlage:Höhe an der Kläranlage von Dotternhausen, 1,1 km und rund 0,5 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf über Vorlage:Höhe in den alten Abbaugruben westlich des Zementwerks von Dotternhausen.
  • Datei:RiverIcon-SmallLake.svg Beidseits der Mündung des vorigen liegen zwei Weiher von zusammen 1,0 ha rechts der Schlichem.
  • (Klingenwaldbach), von links und Südwesten auf etwa Vorlage:Höhe gegenüber von Dormettingen über der rechten Talhöhe, 1,1 km und ca. 0,9 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entspringt der Fließquelle Schönhagerlochbrunnen auf etwa Vorlage:Höhe im Hungerbühl nahe dem Schömberger Berghof.
    Wenig unterhalb wechselt die Schlichem auf Nordwestlauf.
  • Erlenwiesengraben, von links und Südwesten auf knapp Vorlage:Höhe am Ostrand von Dautmergen, 1,7 km und 2,2 km². Entsteht auf über Vorlage:Höhe im Teufental.
  • Sulzgraben, von links und Westsüdwesten auf rund Vorlage:Höhe in Dautmergen, 1,0 km und ca. 0,5 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf meist unter Vorlage:Höhe südöstlich von Rosenfeld-Täbingen nahe der Römerstraße.
  • Hohler Graben, von rechts und Nordosten auf etwa Vorlage:Höhe im abwärtigen Dautmergen, 1,2 km und ca. 0,9 km².<ref name="LUBW-SG-Seefläche" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe zwischen Hülen und Hohem Rain.
  • Weiherbach, von links und Südwesten in die Schlichem selbst auf Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Blau-Höhe" /> wenig oberhalb der Brücke der K 7170 von Täbingen nach Balingen-Erzingen, 2,3 km und 2,0 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe im Lützelfeld am Nordrand der Gemarkung von Zimmern unter der Burg.
  • Golterngraben, von rechts und Nordosten eben noch vor der Kreisstraßenbrücke in den abgezweigten Mühlgraben zur Fischersmühle bei Täbingen, 2,3 km und ca. 1,5 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entfließt auf etwa Vorlage:Höhe dem unteren von zwei Teichen am Rand des Hart.
  • Erlenbach, von rechts und Ostnordosten auf Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Blau-Höhe" /> zwischen Micheles- und Brestneckermühle von Rosenfeld, 3,5 km und 6,5 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am Seehof von Rosenfeld.
    Hier knickt die Schlichem auf Westlauf.
  • Heimbach, von rechts und Norden auf etwa Vorlage:Höhe etwa einen halben Kilometer östlich von Dietingen-Rotenzimmern, 2,0 km und 1,9 km². Der längere linke Oberlauf entsteht auf etwa Vorlage:Höhe am Nordrand der Rodungsinsel um den Bettenberger Hof von Dietingen.
  • Waldenbach, von links und Südsüdosten auf unter Vorlage:Höhe in Rotenzimmern, 1,9 km und 2,2 km². Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe wenig vor der Südspitze des Klingenwaldes am Rotenzimmerner Königsrain. Landschaftsschutzgebiet Waldenbachtal im Tal.
  • Augraben, von rechts und Norden auf etwa Vorlage:Höhe nahe einem Feldkreuz zwischen Rotenzimmern und Böhringen, 2,5 km und 1,4 km². Entsteht auf wenig über Vorlage:Höhe nördlich des Bettenbergs neben dem Hartweg. Größtenteils Waldklingenbach. Durchfließt den angestauten, 0,6 ha großen Waldsee.
  • Schwarzenbach, von links und Südosten auf Vorlage:Höhe<ref name="LUBW-TK-Blau-Höhe" /> unterhalb von Böhringen gegenüber der Kläranlage von Dietingen, 13,8 km<ref name="LUBW-GeNe-Länge" /> und 26,8 km².<ref name="LUBW-BEZG-Summe-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe etwa einen halben Kilometer nördlich des Ortsrandes von Schömberg-Schörzingen in einer kleinen, lockeren Waldinsel.
  • (Abfluss des Egelsees), von rechts und Norden auf etwa Vorlage:Höhe im Naturschutzgebiet Schlichemtal in den rechten Triebwerkskanal zur Ramsteiner Mühle von Epfendorf, 1,5 km und ca. 1,1 km².<ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG" /> Entsteht auf etwa Vorlage:Höhe etwas westlich des Egelsees, den das Gewässer dann durchläuft.

Mündung der Schlichem von rechts und Osten auf etwa Vorlage:Höhe gegenüber dem südlichen Epfendorf in den oberen Neckar. Der Fluss ist 34,0 km<ref name="LUBW-GeNe-Länge" /> lang und hat ein 108,8 km²<ref name="LUBW-BEZG-Summe-EZG" /> großes Einzugsgebiet.

Schutzgebiete

Zwischen der Bundesautobahn 81 im Osten und ihrer Mündung in den Neckar im Westen erstreckt sich das Europäische Vogelschutzgebiet und Naturschutzgebiet Schlichemtal. Außerdem fließt die Schlichem bis Ratshausen durch das Vogelschutzgebiet Südwestalb und Oberes Donautal.

Zwei FFH-Gebiete haben Anteile am Schlichemtal: Zwischen Tieringen und Hausen am Tann das FFH-Gebiet Östlicher Großer Heuberg und zwischen Dautmergen und der Mündung das FFH-Gebiet Neckartal zwischen Rottweil und Sulz.

Auf ihrem Weg zum Neckar durchfließt die Schlichem außerdem vier Landschaftsschutzgebiete:

Tourismus

Datei:Hausen am Tann und Plettenberg (Zollernalbkreis).jpg
Das Tal der Schlichem bei Hausen am Tann

Nach der Schlichem wurde auch das Naherholungsgebiet Oberes Schlichemtal rund um Schömberg benannt. Der Schlichemwanderweg führt von der Quelle bis zur Mündung und wurde im April 2014 eingeweiht.

Seit 2015<ref name=":2">Vorlage:Internetquelle</ref> verkehrt an Sonn- und Feiertagen zwischen dem 1. Mai und Mitte Oktober (Sommersaison) die Buslinie 337 als Schlichem-WanderBus.<ref name=":3">Vorlage:Internetquelle</ref> Beginnend in Balingen führt die Linie über den Lochenpass nach Tieringen und bedient anschließend sämtliche Orte am Schlichemwanderweg bis Epfendorf. Drei Fahrtenpaare des Schlichem-WanderBus verkehren an diesen Tagen.<ref name=":3" />

Ebenfalls an Sonn- und Feiertagen in der Sommersaison stellt das Rad-Wander-Shuttle auf der Bahnstrecke Balingen–Rottweil mehrere Verbindungen zwischen Balingen und Schömberg her. Seit 2015 ermöglicht ein Frühzug Ganztagesausflüge.<ref name=":2" />

Siehe auch

Einzelnachweise

<references>

   <ref name="LUBW-TK-HLB-Höhe">Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte auf: Vorlage:GeoQuelle.</ref>
   <ref name="LUBW-TK-Blau-Höhe">Höhe nach blauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte auf LUBW.</ref>
   <ref name="LUBW-TK-Schwarz-Höhe">Höhe nach schwarzer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte auf LUBW.</ref>
   <ref name="NSG-Schlichemtal">Vorlage:NaturBW</ref>
   <ref name="LUBW-BEZG-EZG">Einzugsgebiet nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN) auf LUBW.</ref>
   <ref name="LUBW-BEZG-Summe-EZG">Einzugsgebiet aufsummiert aus den Teileinzugsgebieten nach dem Layer Basiseinzugsgebiet (AWGN) auf LUBW.</ref>
   <ref name="LUBW-TK-abgemessen-EZG">Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte auf LUBW.</ref>
   <ref name="LUBW-GeNe-Länge">Länge nach dem Layer Gewässernetz (AWGN) auf LUBW.</ref>
   <ref name="LUBW-SG-Seefläche">Seefläche nach dem Layer Stehende Gewässer auf LUBW.</ref>
   <ref name="BfL-178">Vorlage:GeoQuelle</ref>

</references>

Literatur

  • Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 7717 Oberndorf am Neckar, Nr. 7718 Geislingen, Nr. 7719 Balingen, Nr. 7818 Wehingen und Nr. 7819 Meßstetten

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Vorlage:Normdaten