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Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
Staatliche Ebene Baden-Württemberg
Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts und zugleich staatliche Einrichtung
Aufsichtsbehörde Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Gründung 1. Januar 2006
Hauptsitz Karlsruhe
Behördenleitung Ulrich Maurer (Präsident)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ulrich Maurer wird Präsident der LUBW (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. August 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/um.baden-wuerttemberg.de, abgerufen am 27. Juli 2022</ref>
Netzauftritt lubw.baden-wuerttemberg.de

Die LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (seit 1. Dezember 2017, zuvor: Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW)) ist eine zentrale Institution des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg, welche gesetzliche Aufgaben im Bereich des Umwelt-, Arbeits- und Verbraucherschutzes erfüllt und dabei die Landesverwaltung auch beim Natur- und Strahlenschutz auf technischer Ebene unterstützt.<ref name="BZ-Infobox 25-3-015">Badische-zeitung.de, Infobox, 25. März 2015: DIE LUBW</ref>

Sie ist eine staatliche „Anstalt des öffentlichen Rechts“. Dabei untersteht sie der Rechtsaufsicht des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Die Fachaufsicht übt ebenfalls das baden-württembergische Umweltministerium aus, in Angelegenheiten des gebiets- und verkehrsbezogenen Immissionsschutzes (einschließlich des Lärmschutzes) sowie des Flächenmanagements das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, in Angelegenheiten des technischen Arbeitsschutzes das Sozialministerium, in Angelegenheiten des Naturschutzes das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Der Sitz der LUBW ist Karlsruhe; 2015 hat sie 550 Beschäftigte und ein Jahresbudget von 65 Mio. Euro.<ref name="BZ-Infobox 25-3-015"/>

Geschichte

Die LUBW entstand zum 1. Januar 2006 aus der Zusammenlegung der Landesanstalt für Umweltschutz (LfU) mit dem Zentrum für Umweltmessungen, Umwelterhebungen und Gerätesicherheit (UMEG).<ref>Gesetz zur Schaffung der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg vom 11. Oktober 2005 (GBl. S. 670).</ref> Zum 1. Dezember 2017 wurde die seitdem geltende Langbezeichnung Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg auf Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg geändert, unter Beibehaltung des bisherigen Kürzels.<ref>Neuer Name für die LUBW, Pressemeldung vom 1. Dezember 2017</ref>

Aufgaben

Die LUBW dient der Beratung und fachlichen Unterstützung der Landesregierung von Baden-Württemberg und anderer Landesbehörden. Inhaltlich werden Themenstellungen aus dem Natur-, Umwelt- und Strahlenschutz ebenso abgedeckt wie der technische Arbeitsschutz sowie die Anlagen- und Produktsicherheit. Dazu erfasst die LUBW landesweit Daten zur Umwelt und analysiert Luft-, Wasser- und Bodenproben. Diese werden der Öffentlichkeit in aufbereiteter Form zugänglich gemacht. Die meisten dieser Daten werden seit 2014 den Bürgern über die "Meine Umwelt" App zugänglich gemacht.<ref>„Meine Umwelt“- App mit Informationen zu Umweltzonen - Pressemitteilungen. Abgerufen am 6. April 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Webbrowser kann das Portal "Umwelt-Daten und -Karten Online" (UDO) genutzt werden.<ref>Daten- und Kartendienst der LUBW</ref>

Zu Beginn der Tätigkeit der LUBW bzw. LfU stand vor allem die Luftreinhaltung, (zum Beispiel mögliche Maßnahmen und Strategien gegen Wintersmog wie die Entschwefelung und Entstickung von Kohlekraftwerken) sowie die Abgasreinigung von Kraftfahrzeugen im Fokus, später ging es zum Beispiel um die Bekämpfung von bodennahem Ozon („Sommersmog“). Ab 1990 kam auch Feinstaub als Krankheiten-verursachende Umweltbelastung mit der Messung der Luftverschmutzung ins Beobachtungs- und Tätigkeitsspektrum;<ref>Badische-zeitung.de, 25. März 2015, Stefan Hupka: Die Spinne im Luftmessnetz</ref><ref>Badische-zeitung.de, 11. Dezember 2014, Bärbel Nückles: Nun messen Baden und Elsass die gleichen Werte</ref> mit Stand 2015 muss zum Beispiel der Anteil von Mikroplastik und Plastikresten auch in den Süßwasser-Vorkommen Baden-Württembergs untersucht werden.<ref>Badische-zeitung.de, 24. März 2015: @1@2Vorlage:Toter Link/www.badische-zeitung.dePlastikreste in baden-württembergischen Gewässern werden untersucht (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg | Bayerisches Landesamt für Umwelt | Brandenburg: Landesamt für Umwelt | Hessen: HLNUG | Mecklenburg-Vorpommern: Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie | Niedersachsen: NLWKN | Nordrhein-Westfalen: LANUK | Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz | Saarland: Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz | Sachsen: Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie | Sachsen-Anhalt: Landesamt für Umweltschutz | Schleswig-Holstein: Landesamt für Umwelt / Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume | Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz Vorlage:Klappleiste/Ende Koordinaten: 49° 0′ 2,3″ N, 8° 22′ 3,2″ O

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