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Schlag (Gemeinde Litschau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schlag (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Schlag
Schlag (Gemeinde Litschau) (Österreich)
Schlag (Gemeinde Litschau) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Gmünd (GD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Gmünd in Niederösterreich
Pol. Gemeinde Litschau
Koordinaten 48° 57′ 13″ N, 15° 0′ 28″ OKoordinaten: 48° 57′ 13″ N, 15° 0′ 28″ O
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Höhe 525 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03706
Katastralgemeindenummer 07132
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Schlag ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Litschau im Bezirk Gmünd in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Die Rotte befindet sich westlich von Litschau in einer Rodungsinsel. Zur Ortschaft zählt auch die kleine Rotte Kashof im Norden. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Schlag erlangte erst im späten 18. Jahrhundert seine Form als Ansiedlung der Herrschaft Litschau.<ref>Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände).</ref> Ein Einwohner waren gut bestiftete Waldbauern, deren Ackerland dennoch nur mittelmäßig war und deren Bearbeitung viel Fleiß und Anstrengung erforderte; den größten Teil ihres Einkommens erzielten sie mit der Erzeugung von Werk- und Bindholz sowie der Herstellung von Wagenschmiere. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Amt mit 27 Häusern genannt, das nach Litschau eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Litschau besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Schlag zwei Gastwirte, ein Gemischtwarenhändler und einige Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938, S. 442 (PDF).</ref>

Siedlungsentwicklung

1590/91 zählte Schlag 14 untertänige Häuser; 1751 gab es 21 untertänige Häuser.<ref>Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts (Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände). S. 22.</ref>

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Schlag insgesamt 60 Bauflächen mit 27.970 m² und 32 Gärten auf 22.948 m², 1989/1990 waren es 61 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 186 angewachsen und 2009/2010 waren es 103 Gebäude auf 180 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online).</ref>

Landwirtschaft

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 220 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 860 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 194 Hektar Landwirtschaft betrieben und 884 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 177 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 886 Hektar betrieben.<ref name="bev"></ref> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Schlag beträgt 15,3 (Stand 2010).

Literatur

  • Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
  • Vorlage:Austria Topographie Administrativkarte Niederösterreich
  • Karl Bertel und Heinrich Rauscher: Zins- und Dienstbuch der Grafschaft Litschau aus dem Jahre 1369. In: Das Waldviertel. Nr. 11, 1938, S. 17–20, 31–35.
  • Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Kuefstein’schen Herrschaft Litschau im Spiegel der Verlassenschaftsabhandlungen der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dissertation an der Universität Wien, 2020, 4 Bände.
  • Stefan René Buzanich: Die Lebenswelt der dörflichen Untertanen der Herrschaft Litschau in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Eine sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Fallstudie auf Basis von Verlassenschaftsabhandlungen. Mit 66 Abbildungen und 3 Grafiken (= Doris Gretzel und Marlene Müllner (Hrsg.): Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes. Band 60). Horn 2020.
  • Walter Pongratz und Paula Tomaschek: Heimatkunde des Bezirkes Gmünd. Begründet von Rupert Hauer. 3. Auflage, Gmünd 1986.
  • Helma Reiß: Die Flurnamen im Gerichtsbezirk Litschau. Maschingeschriebene Dissertation an der Universität Wien, 1959.
  • Sepp Zwölfer: Die Katastralgemeinden der Großgemeinde Litschau. In: Stadtgemeinde Litschau (Hrsg.): 600 Jahre Stadt Litschau 1386–1986. Litschau 1986, S. 79–83.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Litschau

Vorlage:Hinweisbaustein