Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin
| Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin | |
|---|---|
| UNESCO-Welterbe Datei:Welterbe.svg
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| Luftbild Park Sanssouci, Neuer Garten, Park Klein-Glienicke | |
| Vertragsstaat(en): | Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Typ: | Kultur |
| Kriterien: | (i)(ii)(iv)
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| Fläche: | 2.064 ha |
| Referenz-Nr.: | 532
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| UNESCO-Region: | Europa und Nordamerika |
| Geschichte der Einschreibung | |
| Einschreibung: | 1990 (Sitzung 14)
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| Erweiterung: | 1992 und 1999 |
Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin<ref>Offizielle Bezeichnung {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist eine deutsche Übersetzung entsprechend Palaces and Parks of Potsdam and Berlin. In: whc.unesco.org. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 6. März 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ist eine von der UNESCO gelistete Stätte des Weltkulturerbes in Deutschland.<ref>Welterbeliste. In: Unesco.de. Abgerufen am 6. März 2018.</ref>
Umfang der Welterbestätte
Die Eintragung der Potsdamer Schlösser und Parks in die UNESCO-Welterbeliste hatte die Deutsche Demokratische Republik am 29. Oktober 1989 beantragt. Nicht erfasst waren Flächen und Bauten, die durch die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland genutzt wurden oder zum Bereich der Berliner Mauer gehörten. Die Bundesrepublik Deutschland ihrerseits schlug am 14. Juni 1990 den Teil der Havellandschaft mit den Schloss- und Gartenanlagen in Glienicke sowie die Pfaueninsel zur Eintragung vor. Grundlage für die Aufnahme waren die Antragsunterlagen und die dazu abgegebenen Stellungnahmen von ICOMOS (International Council on Monuments and Sites) vom April 1990 für Potsdam und vom Oktober 1990 für Berlin.
Die Welterbestätte wurde zweimal erweitert. 1992 kamen das Schloss und der Park Sacrow mit der Heilandskirche hinzu. 1999 wurden als weitere Areale integriert: die Lindenallee westlich des Neuen Palais, die ehemalige Gärtnerlehranstalt sowie der ehemalige Kaiserbahnhof und dessen Umgebung, Schloss und Garten Lindstedt mit umgebender Niederung, die Dorflage Bornstedt mit Kirche und Friedhof, der Voltaireweg als Verbindungsweg zwischen Park Sanssouci und Neuem Garten, die Allee nach Sanssouci als Eingangsbereich des Parks Sanssouci, die Kolonie Alexandrowka mit ihrem Kapellenberg, das Belvedere auf dem Pfingstberg mit Pomonatempel, die Villa Henckel mit Garten, das Mirbachwäldchen als Verbindung zwischen Pfingstberg und Neuem Garten, der Garten der Villa Alexander sowie das Gelände an der Sternwarte in Babelsberg. Insgesamt umfasst die UNESCO-Welterbestätte 2064 Hektar.<ref>UNESCO-Welterbe, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg</ref>
Geschichte
Das heutige Welterbe lag ab 1945 teils in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ), später im Bezirk Potsdam der DDR, und teils in West-Berlin. Mit der Errichtung der Berliner Mauer verwandelte die DDR 1961 die 30 ha der historischen Uferanlagen von Sacrow, Park Babelsberg und des Neuen Gartens in Sperrzonen mit 3,6 Meter hohen Mauern und vorgelagerten Stacheldrahtzäunen, ergänzt durch Hundelaufanlagen, asphaltierte Kolonnenwege und Grenztürme, innerhalb derer Parkbauten beseitigt wurden und die größeren Gebäude verfielen. Nach der deutschen Wiedervereinigung konnten diese Schäden behoben werden.<ref>Gärtner führen keine Kriege. Ars Sacrow e. V., Ausstellung von Juli bis September 2017 im Schloss Sacrow, dazu: gleichnamige Dokumentation von Jens Arndt, D 2016, 45 Min.</ref><ref>Jens Arndt: Gärtner führen keine Kriege. Preußens Arkadien und die deutsche Teilung. Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung, ISBN 978-3-939629-47-4.</ref>
Siehe auch
- Liste der Schlösser in Potsdam
- Schlösser und Gärten in Potsdam
- Liste von Burgen, Schlössern und Herrenhäusern in Berlin und Brandenburg
- Kultur Berlins
Weblinks
- Palaces and Parks of Potsdam and Berlin auf der Website der UNESCO (englisch)
- Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin auf der Website des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland e. V.
- Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin auf der Website der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
- 25 Jahre UNESCO-Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, 30. Juni 2016 (PDF; 21,3 MB).
- Das UNESCO-Welterbe in Potsdam auf der Website der Stadt Potsdam
Einzelnachweise
<references />
Kulturerbe:
Aachener Dom (1978) |
Speyerer Dom (1981) |
Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz (1981) |
Wallfahrtskirche auf der Wies (1983) |
Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl (1984) |
Dom und Michaeliskirche in Hildesheim (1985) |
Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier (1986) |
Hansestadt Lübeck (1987) |
Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (1990) |
Kloster Lorsch (1991) |
Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft (1992) |
Klosteranlage Maulbronn (1993) |
Altstadt von Bamberg (1993) |
Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg (1994) |
Völklinger Hütte (1994) |
Kölner Dom (1996) |
Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau (1996, 2017) |
Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg (1996) |
Klassisches Weimar (1998) |
Museumsinsel Berlin (1999) |
Wartburg (1999) |
Dessau-Wörlitzer Gartenreich (2000) |
Klosterinsel Reichenau (2000) |
Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein (2001) |
Oberes Mittelrheintal (2002) |
Altstädte von Stralsund und Wismar (2002) |
Bremer Rathaus und Bremer Roland (2004) |
Fürst-Pückler-Park Bad Muskau (2004) |
Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-Raetischer Limes (2005) |
Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof (2006) |
Siedlungen der Berliner Moderne (2008) |
Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen (2011) |
Fagus-Werk in Alfeld (2011) |
Markgräfliches Opernhaus Bayreuth (2012) |
Bergpark Wilhelmshöhe (2013) |
Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey (2014) |
Hamburger Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus (2015) |
Das architektonische Werk von Le Corbusier: zwei Häuser der Weißenhofsiedlung (2016) |
Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb (2017) |
Archäologischer Grenzkomplex Haithabu und Danewerk (2018) |
Naumburger Dom (2018) |
Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří (2019) |
Augsburger Wassermanagement-System (2019) |
Donaulimes (2021) |
Bedeutende Kurstädte Europas: Baden-Baden, Bad Ems, Bad Kissingen (2021) |
Mathildenhöhe Darmstadt (2021) |
Niedergermanischer Limes (2021) |
SchUM-Stätten von Speyer, Worms und Mainz (2021) |
Jüdisch-Mittelalterliches Erbe in Erfurt (2023) |
Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine: Herrnhut (2024) |
Residenzensemble Schwerin (2024) |
Die Schlösser König Ludwigs II. von Bayern: Neuschwanstein, Linderhof, Schachen und Herrenchiemsee (2025)
Naturerbe:
Grube Messel (1995) |
Wattenmeer der Nordsee (2009) |
Alte Buchenwälder (2011)
Ehemaliges Welterbe:
Kulturlandschaft Dresdner Elbtal (2004–2009)