Zum Inhalt springen

Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier
UNESCO-Welterbe Datei:Welterbe.svg


Datei:Porta Nigra Trier.jpg
Porta Nigra
Vertragsstaat(en): DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Typ: Kultur
Kriterien: (i)(iii)(iv)(vi)

Fläche: 7,3 ha
Referenz-Nr.: 367

UNESCO-Region: Europa und Nordamerika
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 1986  (Sitzung 10)

Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier sind eine Gruppe antiker und mittelalterlicher Kulturdenkmäler in der rheinland-pfälzischen Stadt Trier sowie in der Nachbargemeinde Igel, die 1986 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurden.<ref name="unesco-whc">Roman Monuments, Cathedral of St Peter and Church of Our Lady in Trier. UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 24. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Die Stätte dokumentiert die Entwicklung Triers von der römischen Kolonie und Kaiserresidenz Augusta Treverorum über die spätantike Metropole und frühchristliche Zentrum bis zur mittelalterlichen Bischofsstadt.

Mit der Dichte und Erhaltungsqualität ihrer Monumente gilt sie als herausragendes Zeugnis der römischen Zivilisation und der frühen Christianisierung im nördlichen Europa.

Lage und Umfang

Die Welterbestätte liegt überwiegend im heutigen Stadtgebiet von Trier an der Mosel im Bundesland Rheinland-Pfalz und umfasst mehrere räumlich getrennte Teilbereiche im historischen Stadtkern sowie am Moselufer. Ein weiterer Bestandteil, die Igeler Säule, befindet sich in der Ortslage von Igel rund sieben Kilometer moselaufwärts südwestlich von Trier.

Trier wurde im Jahr 17 v. Chr. als römische Stadt „Augusta Treverorum“ gegründet und beansprucht den Titel als älteste Stadt Deutschlands.<ref name="unesco-duk">Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier. Deutsche UNESCO-Kommission, abgerufen am 24. März 2026.</ref> Die Lage an einer Moselquerung und an wichtigen Fernstraßen machte die Stadt früh zu einem bedeutenden Handels- und Verwaltungszentrum im Nordwesten des Römischen Reiches.

Die UNESCO-Stätte umfasst sieben römische Baudenkmäler (Porta Nigra, Römerbrücke, Amphitheater, Kaiserthermen, Barbarathermen, Konstantinbasilika sowie die Igeler Säule) sowie zwei bedeutende Kirchenbauten (Dom St. Peter und Liebfrauenkirche). Die einzelnen Monumente liegen in einer historisch gewachsenen Stadtlandschaft, in der römische, mittelalterliche und neuzeitliche Bauphasen dicht überlagert sind.

Geschichte

Bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. wurde Trier römische Kolonie und entwickelte sich im 2. Jahrhundert zu einem bedeutenden Handelszentrum mit repräsentativen öffentlichen Bauten wie Brücke, Thermen und Amphitheater. Am Ende des 3. Jahrhunderts wurde die Stadt zu einer der Hauptresidenzen der Tetrarchie erhoben und als „zweites Rom“ bezeichnet, was sich in großmaßstäblichen Kaiserpalästen und Thermenanlagen niederschlug.<ref name="unesco-whc" /><ref name="unesco-duk" />

Mit der Regierungszeit Konstantins des Großen wurde Trier zu einem wichtigen Ort der Christianisierung des Reiches, wovon der frühchristliche Domkomplex und die Aula Palatina als kaiserliche Audienzhalle zeugen. In Spätantike und Frühmittelalter entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden bischöflichen Zentrum, in dem der Dom St. Peter kontinuierlich als Kathedrale genutzt wurde.

Im Hochmittelalter wurden die römischen Monumente vielfach umgenutzt oder überbaut, etwa die Porta Nigra zur Simeonskirche und der Bereich des kaiserlichen Palastes zum Standort des Domes und der Liebfrauenkirche. Seit dem 19. Jahrhundert setzten systematische archäologische Untersuchungen und staatliche Denkmalpflege ein, die auf Freilegung, Konservierung und wissenschaftliche Erforschung der römischen und mittelalterlichen Baureste zielten.<ref name="unesco-duk" />

Welterbestatus

Die UNESCO nahm die „Römischen Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier“ im Jahr 1986 als Kulturerbestätte in die Welterbeliste auf. Als Begründung führte die UNESCO den außergewöhnlichen universellen Wert der Stätte an, die durch die Zahl und Qualität der erhaltenen Monumente ein herausragendes Zeugnis der römischen Zivilisation bietet. Zugleich wird die enge Verbindung von römischen Profanbauten und frühchristlichen bzw. mittelalterlichen Sakralbauten hervorgehoben, die den Übergang von der heidnischen zur christlichen Epoche im Imperium Romanum veranschaulichen.<ref name="unesco-whc" />

Die Welterbestätte erfüllt die Kriterien (i), (iii), (iv) und (vi) der Welterbekonvention. Demnach gilt sie unter anderem als Meisterwerk der menschlichen Schöpfungskraft, als einzigartiges Zeugnis einer Kulturtradition, als herausragendes Beispiel eines architektonischen Ensembles und als mit bedeutenden Ereignissen der Menschheitsgeschichte – insbesondere der Anerkennung des Christentums als Staatsreligion – verbunden.<ref name="unesco-whc" /><ref name="unesco-duk" />

Bestandteile der Welterbestätte

Datei:Augusta Treverorum Stadtplan.png
Karte der römischen Stadt Trier mit Bestandteilen der Welterbestätte:
2: Konstantinbasilika • 3: Dom und Liebfrauenkirche • 4: Porta Nigra • 7: Amphitheater • 11: Barbarathermen • 12: Kaiserthermen • Westlich der Stadt: Römerbrücke über die Mosel

Römische Baudenkmäler

Die Porta Nigra ist das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen und gilt als Wahrzeichen Triers. Sie wurde um 170 n. Chr. aus großen Sandsteinquadern ohne Mörtel errichtet und war Teil einer rund 6,4 Kilometer langen Stadtmauer. Im Mittelalter wurde das Tor zu einer Doppelkirche zu Ehren des heiligen Simeon umgebaut, wodurch es vor dem Abbruch bewahrt blieb.<ref>Porta Nigra. In: Zentrum der Antike Trier. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, abgerufen am 24. März 2026.</ref><ref name="unesco-duk" />

Die Römerbrücke über die Mosel geht in ihrem Kern auf das 2. Jahrhundert n. Chr. zurück und ist eine der ältesten noch genutzten Flussbrücken nördlich der Alpen. Die heute sichtbaren Steinpfeiler stammen überwiegend aus römischer Zeit, während der Fahrbahnaufbau mehrfach erneuert wurde.<ref>Brigitte Bonder: Älteste Brücke Deutschlands: Spannende historische Fakten über die Römerbrücke in Trier. In: Trierischer Volksfreund. 5. August 2024, abgerufen am 2. April 2026.</ref><ref>Ernst Hollstein: Zur Erbauungszeit der Römerbrücke bei Konz. In: Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier. 26. August 2019, S. 48, doi:10.11588/FUABT.1980.0.54439 (uni-heidelberg.de [abgerufen am 24. März 2026]).</ref>

Das römische Amphitheater liegt östlich des Altstadtbereiches unterhalb des Petrisbergs und wurde im 2. Jahrhundert n. Chr. errichtet. Es bot schätzungsweise bis zu 18.000 Zuschauern Platz und diente für Gladiatorenkämpfe, Tierhetzen und andere öffentliche Spektakel. Heute wird die Anlage unter anderem für kulturelle Veranstaltungen und Open-Air-Konzerte genutzt.<ref>Amphitheater. In: Zentrum der Antike Trier. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, abgerufen am 24. März 2026.</ref>

Die Barbarathermen entstanden ebenfalls im 2. Jahrhundert und gehörten zu den größten thermischen Anlagen des Imperium Romanum nördlich der Alpen. Von der ursprünglich monumentalen Badeanlage sind heute umfangreiche Fundamente und Mauerzüge erhalten, die in einem archäologischen Park präsentiert werden.<ref>Barbarathermen. In: Zentrum der Antike Trier. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, abgerufen am 24. März 2026.</ref>

Die Kaiserthermen sind eine spätantike Großtherme, deren Bau im 4. Jahrhundert n. Chr. begonnen, aber nie vollständig fertiggestellt wurde. Die bis zu 19 Meter hohen Mauern und weitläufigen Unterbauten verdeutlichen den Anspruch einer kaiserlichen Repräsentationsanlage innerhalb des Palastviertels. Nach der Antike wurden Teile der Anlage als Reiterkaserne und später als Festungswerk genutzt.<ref>Dr. Michael Dodt: MonArch 2 an den antiken Trierer Welterbestätten. In: openmonarch.org. Oktober 2020, abgerufen am 24. März 2026.</ref><ref>Kaiserthermen. In: Zentrum der Antike Trier. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, abgerufen am 24. März 2026.</ref>

Die Aula Palatina, auch Konstantinbasilika genannt, wurde in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts als Palastaula des Kaisers Konstantin errichtet. Der schlichte, monumentale Ziegelbau mit seiner großen Saalhalle vermittelt eindrucksvoll die imperialen Repräsentationsansprüche der Spätantike. Heute dient die Basilika als evangelische Kirche und ist zugleich ein wichtiger Konzert- und Veranstaltungsort.<ref>Konstantin-Basilika - Kirche zum Erlöser. In: trier.ekir.de. Evangelische Kirchengemeinde Trier, abgerufen am 25. März 2026.</ref>

Die Igeler Säule ist ein reich verzierter Grabpfeiler einer wohlhabenden Tuchhändlerfamilie, der im 3. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde. Mit ihrer Höhe von 23 Metern und ihren Reliefszenen zum Alltagsleben und Selbstverständnis der Stifterfamilie gilt sie als bedeutendes Beispiel römischer Grab- und Reliefkunst.<ref>Igeler Säule. In: Zentrum der Antike Trier. Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, abgerufen am 24. März 2026.</ref><ref>Sogenannte Igeler Säule. In: Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier. 19. März 2023, abgerufen am 25. März 2026.</ref>

Dom St. Peter

Datei:Trier BW 2013-04-14 15-59-54.JPG
Hoher Dom

Der Trierer Dom St. Peter ist die älteste Bischofskirche Deutschlands und die Mutterkirche des Bistums Trier. Er erhebt sich über den Resten eines römischen Wohnpalastes und einer monumentalen frühchristlichen Basilikaanlage aus dem 4. Jahrhundert.<ref name="trierer-dom-kunstgeschichte">Bau- und Kunstgeschichte. In: trierer-dom.de. Bistum Trier, abgerufen am 24. März 2026.</ref><ref>Manfred Schuller: Forschungen zur Baugeschichte des Trierer Domes. In: arc.ed.tum.de. Abgerufen am 3. April 2026.</ref><ref>Dom und Liebfrauen. In: Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier. 2010, abgerufen am 3. April 2026.</ref>

Der Kernbau des heutigen Domes geht auf eine romanische Neubauphase unter Erzbischof Poppo im 11. Jahrhundert zurück, die auf antiken Fundamenten errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte kamen gotische, barocke und neuzeitliche Ergänzungen hinzu, sodass der Dom heute ein vielschichtiges Zeugnis abendländischer Sakralarchitektur darstellt.<ref name="trierer-dom-kunstgeschichte" /><ref>Der mittelalterliche Dom. In: trierer-dom.de. Bistum Trier, abgerufen am 3. April 2026.</ref>

Als herausragende Ausstattungsstücke gelten unter anderem die Domkanzel, der Aufbau im Ostchor mit Pilgertreppen, das barocke Chorgestühl, der Andreas-Tragaltar sowie der Heilige Rock als Reliquie. Der Dom wird bis heute liturgisch genutzt und ist zugleich ein bedeutendes Ziel für Pilger.<ref>Wallfahrtsziel. In: trierer-dom.de. Bistum Trier, abgerufen am 3. April 2026.</ref>

Liebfrauenkirche

Datei:Liebfrauen Trier aussen 1.jpg
Liebfrauenkirche

Die Liebfrauenkirche wurde von etwa 1227 bis 1260 unmittelbar südlich des Domes erbaut und gilt als eine der ältesten rein gotischen Kirchen Deutschlands. Sie steht über Teilen der frühchristlichen Domanlage und bildet mit dem Dom ein enges bauliches und liturgisches Ensemble.<ref name="liebfrauen-trier">Kirche Liebfrauenbasilika. In: liebfrauen-trier.de. Katholische Kirchengemeinde Liebfrauen Trier, abgerufen am 24. März 2026.</ref><ref name="denkmalschutz">Liebfrauenbasilika - Trier. In: denkmalschutz.de. Deutsche Stiftung Denkmalschutz, abgerufen am 24. März 2026.</ref>

Charakteristisch ist der zentrale, kreuzförmige Grundriss, der als stilisierte zwölfblättrige Rosenblüte gedeutet wird und sich in der Gliederung von Chor, Vierung und Querarmen widerspiegelt. Die Lichtführung, die Maßwerkfenster und die filigrane Bauplastik machen die Liebfrauenkirche zu einem Schlüsselwerk der hochgotischen Architektur im deutschsprachigen Raum.<ref name="liebfrauen-trier" /><ref name="denkmalschutz" /><ref>Stefan Bürger: Die Liebfrauenkirche in Trier als ikonischer Bildraum und sinnstiftendes Raumbild. In: Kunstgeschichte. Open Peer Reviewed Journal. 2020, urn:nbn:de:bvb:355-kuge-572-6.</ref>

Forschungsgeschichte

Die römischen und frühchristlichen Denkmäler Triers standen seit dem 19. Jahrhundert im Fokus der provinzialrömischen Archäologie und der Kunstgeschichte. Systematische Grabungen insbesondere an den Thermen, der Porta Nigra, unter Dom und Liebfrauenkirche sowie im Umfeld der Aula Palatina trugen wesentlich zur Rekonstruktion der römischen Stadtgeschichte bei.

Das Rheinische Landesmuseum Trier fungiert als zentrale Forschungs- und Dokumentationseinrichtung und bewahrt zahlreiche Funde aus den Welterbebereichen.<ref>Forschung im Rheinischen Landesmuseum Trier. In: Zentrum der Antike Trier. Abgerufen am 4. April 2026.</ref> Publikationen wie die Reihe „Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier“ machen neue Erkenntnisse zur Bau- und Nutzungsgeschichte der Monumente regelmäßig wissenschaftlich zugänglich.<ref>Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier. In: journals.ub.uni-heidelberg.de. Abgerufen am 4. April 2026.</ref>

Schutz, Management und Pufferzonen

Die in die Welterbeliste eingetragenen Denkmäler unterliegen dem Denkmalschutzrecht des Landes Rheinland-Pfalz und sind darüber hinaus als Kulturgüter nach der Haager Konvention besonders geschützt. Zuständig für Schutz, Pflege und Vermittlung sind vor allem die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, die Stadt Trier sowie kirchliche Träger für die sakralen Bauten.<ref>Landesarchäologie Außenstelle Trier. In: gdke.rlp.de. Abgerufen am 4. April 2026.</ref><ref name="archaeologie-online">Managementplan für die UNESCO-Welterbestätten in Trier. In: Archäologie Online. 22. November 2024, abgerufen am 24. März 2026.</ref>

Bei der Einschreibung 1986 wurden zunächst keine formalen Pufferzonen definiert, da dies nach den damaligen Richtlinien der UNESCO noch nicht zwingend vorgesehen war. Seit 2017 arbeitet die Stadt Trier in Abstimmung mit einem Fachbüro und Landesbehörden an Konzepten zur Festlegung von Pufferzonen für alle Teilbereiche der Welterbestätte.<ref>Erarbeitung eines Konzepts für Pufferzonen, Trier. Michael Kloos Planning and Heritage Consultancy, abgerufen am 4. April 2026.</ref><ref>Erarbeitung eines Konzepts für Pufferzonen, Trier. (PDF; 495 KB) Michael Kloos Planning and Heritage Consultancy, abgerufen am 4. April 2026.</ref><ref>Björn Gutheil: Schutzzonen für Porta und Co. In: Rathaus-Zeitung. Band 28, Nr. 40, 3. Oktober 2023, S. 1 (trier.de [PDF; 3,7 MB; abgerufen am 4. April 2026]).</ref>

Parallel dazu wurde 2024 der Prozess zur Erarbeitung eines umfassenden Managementplans für die Welterbestätte offiziell gestartet. Der Managementplan soll als strategisches Instrument dienen, um den außergewöhnlichen universellen Wert langfristig zu sichern und mit den Erfordernissen der Stadtentwicklung, insbesondere der Innenverdichtung und des Wohnungsbaus, in Einklang zu bringen.<ref name="archaeologie-online" />

Bedeutung für Tourismus und Stadtbild

Die römischen Baudenkmäler und die großen Kirchen prägen das Erscheinungsbild Triers in besonderem Maße und sind zentrale Identifikationspunkte der Stadt. Mit dem Markenkonzept „Zentrum der Antike“ vermarktet Trier seine Welterbestätten als zusammenhängendes historisches Erlebnisensemble.<ref>Monumente. In: Zentrum der Antike Trier. Abgerufen am 4. April 2026.</ref>

Die UNESCO-Denkmäler zählen zu den wichtigsten touristischen Attraktionen der Region und werden jährlich von Millionen Besuchern aus dem In- und Ausland besichtigt.<ref>Christiane Heinen: Tourismus ist ein Plus für Trier. In: Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz. 23. Juni 2025, abgerufen am 4. April 2026.</ref> Kulturelle Veranstaltungen, szenische Führungen und multimediale Inszenierungen – etwa Lichtinstallationen in der Konstantinbasilika oder Open-Air-Konzerte im Amphitheater – tragen zur Vermittlung der antiken und mittelalterlichen Geschichte bei.<ref>LUMEN CANTUS: Welterbe-Jubiläum mit fulminanter Lasershow in Trier eröffnet! In: kulturerleben.rlp.de. 3. Februar 2026, abgerufen am 4. April 2026.</ref><ref>Nach drei Jahren Pause: Open Air im Amphitheater 2026. Stadt Trier, 25. Juli 2025, abgerufen am 4. April 2026.</ref>

Im Jahr 2026 begehen Stadt und Land das 40-jährige Jubiläum des Welterbetitels mit einem umfangreichen Festprogramm, das Ausstellungen, Konzerte, pädagogische Angebote und Sonderführungen an den einzelnen Denkmälern umfasst.<ref>Stadt und Land feiern 40 Jahre Welterbe in Trier. Stadt Trier, 16. Januar 2026, abgerufen am 4. April 2026.</ref>

Literatur

  • Walter Baumeister, Jens Baumeister: UNESCO Welterbestätte Trier: Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantin-Basilika, Porta Nigra, Römerbrücke, Dom St. Petrus, Liebfrauenkirche, Igeler Säule. 1. Auflage. Trier 2024, ISBN 978-3-9821780-8-0 (Bildband).
  • Klaus-Peter Goethert: Römerbauten in Trier: Porta Nigra, Amphitheater, Barbarathermen, Thermen am Viehmarkt, Kaiserthermen (= Edition Burgen, Schlösser und Altertümer Rheinland Pfalz: Führungshefte. Nr. 20). 1. Auflage. Schnell & Steiner, Regensburg 2003, ISBN 978-3-7954-1445-0.
  • Heinz Heinen: Trier und das Trevererland in römischer Zeit (= 2000 Jahre Trier. Band 1). 2. leicht überarb. Auflage. Spee, Trier 1993, ISBN 978-3-87760-065-8.
  • Frank Unruh: Trier – Welterbe in der ältesten Stadt Deutschlands. Hrsg.: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (= GDKE Bildhefte). 1. Auflage. Schnell & Steiner, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7954-2921-8.
  • Frank Unruh: Trier: Biographie einer römischen Stadt – von Augusta Treverorum zu Treveris. Philipp von Zabern, Darmstadt 2017, ISBN 978-3-8053-5011-2.

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive/>

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Kulturerbe:
Aachener Dom (1978) | Speyerer Dom (1981) | Würzburger Residenz mit Hofgarten und Residenzplatz (1981) | Wallfahrtskirche auf der Wies (1983) | Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl (1984) | Dom und Michaeliskirche in Hildesheim (1985) | Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier (1986) | Hansestadt Lübeck (1987) | Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin (1990) | Kloster Lorsch (1991) | Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft (1992) | Klosteranlage Maulbronn (1993) | Altstadt von Bamberg (1993) | Stiftskirche, Schloss und Altstadt von Quedlinburg (1994) | Völklinger Hütte (1994) | Kölner Dom (1996) | Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau (1996, 2017) | Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg (1996) | Klassisches Weimar (1998) | Museumsinsel Berlin (1999) | Wartburg (1999) | Dessau-Wörlitzer Gartenreich (2000) | Klosterinsel Reichenau (2000) | Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein (2001) | Oberes Mittelrheintal (2002) | Altstädte von Stralsund und Wismar (2002) | Bremer Rathaus und Bremer Roland (2004) | Fürst-Pückler-Park Bad Muskau (2004) | Grenzen des Römischen Reiches: Obergermanisch-Raetischer Limes (2005) | Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof (2006) | Siedlungen der Berliner Moderne (2008) | Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen (2011) | Fagus-Werk in Alfeld (2011) | Markgräfliches Opernhaus Bayreuth (2012) | Bergpark Wilhelmshöhe (2013) | Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey (2014) | Hamburger Speicherstadt und Kontorhausviertel mit Chilehaus (2015) | Das architektonische Werk von Le Corbusier: zwei Häuser der Weißenhofsiedlung (2016) | Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb (2017) | Archäologischer Grenzkomplex Haithabu und Danewerk (2018) | Naumburger Dom (2018) | Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří (2019) | Augsburger Wassermanagement-System (2019) | Donaulimes (2021) | Bedeutende Kurstädte Europas: Baden-Baden, Bad Ems, Bad Kissingen (2021) | Mathildenhöhe Darmstadt (2021) | Niedergermanischer Limes (2021) | SchUM-Stätten von Speyer, Worms und Mainz (2021) | Jüdisch-Mittelalterliches Erbe in Erfurt (2023) | Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine: Herrnhut (2024) | Residenzensemble Schwerin (2024) | Die Schlösser König Ludwigs II. von Bayern: Neuschwanstein, Linderhof, Schachen und Herrenchiemsee (2025)

Naturerbe:
Grube Messel (1995) | Wattenmeer der Nordsee (2009) | Alte Buchenwälder (2011)

Ehemaliges Welterbe:
Kulturlandschaft Dresdner Elbtal (2004–2009)

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

UNESCO-Welterbe: Amphitheater | Barbarathermen | Igeler Säule | Kaiserthermen | Konstantinbasilika | Porta Nigra | Römerbrücke | Trierer Dom 

Tempel: Asclepius-Tempel Trier | Römischer Tempelbezirk Tawern | Tempel am Herrenbrünnchen | Tempelbezirk im Altbachtal | Tempelbezirk Irminenwingert 

Grabanlagen: Franzensknüppchen | Gräberfeld St. Maximin | Grabkammer am Reichertsberg | Grutenhäuschen

Villen- und Palastanlagen: Kaiservilla von Konz | Palatiolum | Römische Villen, Leiwen | Villa Otrang | Villa rustica (Bollendorf) | Villa Rustica (Mehring) | Villa rustica (Wasserliesch) | Villa Urbana (Longuich) | Villa rustica (Newel) | Villa von Welschbillig 

Sonstiges: Civitas Treverorum | Langmauer | Münzschatz von Meckel | Neumagener Steindenkmäler | Neumagener Weinschiff | Porta Alba | Porta Inclyta | Porta Media | Römersprudel | Römische Ruwerwasserleitung | Römischer Qanat (Mehring) | Römischer Qanat (Pölich) | Thermen am Viehmarkt | Treverer | Trierer Goldmünzenschatz | Trierer Spruchbecher Vorlage:Klappleiste/Ende

Koordinaten: 49° 45′ 21,7″ N, 6° 38′ 35,6″ O

 {{#coordinates:49,756013888889|6,6432222222222|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-RP
   |type=landmark
  }}