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Schiltern (Gemeinde Langenlois)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Schiltern (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Schiltern
Schiltern (Gemeinde Langenlois) (Österreich)
Schiltern (Gemeinde Langenlois) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Krems (KR), Niederösterreich
Pol. Gemeinde Langenlois
Koordinaten 48° 30′ 59″ N, 15° 37′ 33″ OKoordinaten: 48° 30′ 59″ N, 15° 37′ 33″ O
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Höhe 380 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 642 (2020)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 3553f1
Vorwahl +43/02734f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04343
Katastralgemeindenummer 12226
Zählsprengel/ -bezirk Schiltern (31322 007)
Bild
Häuserzeile im Ortszentrum von Schiltern
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Schiltern ist ein Ort und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Langenlois im Bezirk Krems in Niederösterreich.

Zum Markt Schiltern als Zentralort gehören die Rotten Kronsegg und Neumühle, sowie die Streusiedlungen Krückl, Reisert und Neuwald.<ref>Schiltern-Kronsegg auf langenlois.at</ref>

Geografie

Der Ort gehört zur Kleinregion Kamptal Süd und liegt zwischen Langenlois und Gföhl. Die Seehöhe in der Ortsmitte beträgt 380 Meter. Die Fläche der Katastralgemeinde umfasst 14,67 km². Die Einwohnerzahl beläuft sich auf Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand: <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft 04343">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).

Geschichte

Eine 2016 in Schiltern prospektierte Kreisgrabenanlage belegt eine dauerhafte Besiedlung in der Jungsteinzeit, zahlreiche ältere Funde weisen auf Lagerplätze in der Altsteinzeit hin. Bereits um 1920 wurde vom Prähistoriker Anton Hrodegh eine bronzezeitliche Siedlung am Burgstall nahe Kronsegg nachgewiesen. Im Mittelalter wurde der Ort erstmals 1034 erwähnt. Bis in das 19. Jahrhundert erfolgten zahlreiche Wechsel der Grundherren der zwischenzeitlich brandenburgischen Lehensherrschaften Kronsegg und Schiltern.

Mit der Inbetriebnahme der Kamptalbahn entwickelte sich Schiltern vorübergehend zu einer kleinen Sommerfrische.

Die bis dahin selbstständige Marktgemeinde mit den Ortsteilen Schiltern und Kronsegg wurde zum 1. Jänner 1972 in die Stadtgemeinde Langenlois eingemeindet.<ref>Herman Rafetseder: Gebiets- und Namensänderungen der Stadtgemeinden Österreichs seit der Mitte des 19. Jahrhunderts (= Forschungen zur Geschichte der Städte und Märkte Österreichs 2). Linz 1989, S. 179. ISBN 3-900387-22-2.</ref>

Postleitzahl

In der Stadtgemeinde Langenlois finden mehrere Postleitzahlen Verwendung. Schiltern hat die Postleitzahl 3553.

Bevölkerungsentwicklung

Anzahl Einwohner
(Quelle: Historisches Ortslexikon Niederösterreich<ref>Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Niederösterreich Teil 2, Schiltern, S. 97 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF – o.D. [aktual.]).</ref>)
Jahr 1794183018691910195119611981199120012011
Einwohner 7429601.031968755681654608641696

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Kirche Schiltern 1082.JPG
Pfarrkirche Schiltern

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Langenlois, Abschnitt Katastralgemeinde Schiltern.

  • Hausberg Zorimauer: Fluchtburg mit Wallgraben aus dem 13. Jahrhundert, neben der Pfarrkirche gelegen.
  • Burgruine Kronsegg: Festung im Ortsteil Kronsegg aus dem 13. Jahrhundert, wehrhaft bis ins 18. Jahrhundert.
  • Schloss Schiltern: Der Gutshof wurde ab dem Ende des 16. Jahrhunderts zu einem herrschaftlichen Schloss ausgebaut. Nach mehreren freiherrlichen und gräflichen Besitzern erwarb 1928 die Gemeinde Langenlois das Schloss, gab es aber bereits 1930 an das Institut der Englischen Fräulein weiter. Seit 1987 ist es der Sitz der PSZ Schiltern GmbH.
  • Katholische Pfarrkirche Schiltern Hl. Pankratius

Wirtschaft

Datei:Schiltern Angerblick.jpg
Blick von Osten auf Schiltern bei Langenlois
  • Weinbau zählt wie in der gesamten Gemeinde zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen, es gibt drei Heurige
  • Gartenbau mit zwei überregionalen Leitbetrieben Arche Noah (Verein) und Erlebnisgärten Kittenberger
  • Freiwillige Feuerwehr Schiltern
  • Brauerei Schneider

Öffentliche Einrichtungen

In Schiltern befindet sich ein Kindergarten<ref>Kindergärten in NÖ. NÖ Landesregierung, abgerufen am 23. Oktober 2020.</ref> und eine Volksschule.<ref>Schulensuche. In: Schulen online. Abgerufen am 30. September 2020.</ref>

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter:

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Langenlois