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Satala (Lydien)

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Satala war eine antike Stadt in der kleinasiatischen Landschaft Lydien im Westen der heutigen Türkei. Sie lag vermutlich an der Stelle des heutigen Adala an der Stelle, wo der Fluss Hermos in die Ebene von Sardes eintritt.<ref>Louis Robert hat diese Lokalisierung in verschiedenen Arbeiten begründet, z. B. in Hellenica 13, 1965, S. 139–144.</ref> Einige griechische Inschriften wurden dort gefunden sowie ein Fragment der lateinischen sacrae litterae, einer an mehreren Orten Kleinasiens gefundenen Inschrift über ein Reskript des Kaisers Septimius Severus zu Beförderungsprivilegien aus dem Jahr 204.<ref>Tituli Asiae Minoris 5, 1, 607. Dazu Thomas Drew-Bear, Werner Eck, Peter Herrmann: Sacrae Litterae. In: Chiron. Band 7, 1977, S. 355–383.</ref> In der hohen Kaiserzeit war Satala wohl keine unabhängige Polis, sondern gehörte zu Saittai.<ref>Frank Kolb: Sitzstufeninschriften aus dem Stadion von Saittai (Lydien). In: Epigraphica Anatolica. Band 15, 1990, S. 107–119. = Supplementum Epigraphicum Graecum 40, 1063, Z. 12–14; die Phyle der Sataler ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) besaß Sitze im Stadion von Saittai.</ref>

Auf ein spätantikes Bistum der Stadt geht das Titularbistum Satala in Lydia der römisch-katholischen Kirche zurück.

Inschriften

Corpus aller bekannten Inschriften:

Spätere Ergänzungen:

Anmerkungen

<references/>

Koordinaten: 38° 35′ N, 28° 16′ O

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