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Sankt Ilgen (Gemeinde Thörl)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Sankt Ilgen (Rotte)
Ortschaft
Historisches Wappen von Sankt Ilgen
Historisches Wappen von Sankt Ilgen
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Katastralgemeinde St. Ilgen
Sankt Ilgen (Gemeinde Thörl) (Österreich)
Sankt Ilgen (Gemeinde Thörl) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bruck-Mürzzuschlag (BM), Steiermark
Gerichtsbezirk Bruck an der Mur
Pol. Gemeinde Thörl
Koordinaten 47° 32′ 45″ N, 15° 9′ 58″ OKoordinaten: 47° 32′ 45″ N, 15° 9′ 58″ O
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Höhe 736 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 275 (1. Jänner 2014)
Gebäudestand 121 (2001f1)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 8621f1
Vorwahl +43/3861f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 14415
Katastralgemeindenummer 60050
Zählsprengel/ -bezirk St. Ilgen (62147 004)
Bild
Ehemalige Gemeinde bis 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

St. Ilgen ist eine Ortschaft bzw. Katastralgemeinde und ehemalige Gemeinde im Gerichtsbezirk Bruck an der Mur, politischer Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark. Bis 31. Dezember 2014 war St. Ilgen eine selbständige Gemeinde mit 275 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2014). Aufgrund der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist St. Ilgen seit 2015 gemeinsam mit der vordem ebenfalls selbständigen Gemeinde Etmißl in die Gemeinde Thörl eingemeindet.<ref>§ 3 Abs. 1 Z 7 des 31. Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014, ZDB-ID 705127-X, S. 2 (ris.bka.gv.at [PDF; 454 kB]).</ref>

Geografie

Datei:Sankt Ilgen im Bezirk BM (2013).png
Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag

St. Ilgen liegt nordwestlich von Kapfenberg und trägt den Namen seines Kirchenpatrons, des heiligen Ägidius. Im ehemaligen Gemeindegebiet befinden sich einige der bekanntesten Erhebungen der Hochschwabgruppe, so etwa deren Hauptgipfel und der markante Festlbeilstein.

Gliederung

St. Ilgen besteht aus der einzigen Katastralgemeinde St. Ilgen und aus der einzigen Ortschaft Sankt Ilgen.

Politik

Bürgermeisterin war bis 31. Dezember 2014 Margit Peßl (SPÖ).

Aufgrund der Gemeinderatswahlen 2010 setzte sich der Gemeinderat bis dahin aus sechs Mandataren der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) und drei Mandataren der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) zusammen.

Wappen

Wappen Sankt Ilgen (Gemeinde Thörl) Steiermark
Wappen Sankt Ilgen (Gemeinde Thörl) Steiermark
Blasonierung: „In blauem Schild ein goldener dreispitziger, mit der mittleren Spitze an den oberen Schildrand stoßender Berg, darin in Rot eine von oben schräglinks von einem Pfeil durchbohrte steigende Hirschkuh.“<ref name="Wappen">Landesgesetzblatt Steiermark Nr. 41/2003. (PDF; 60 kB) In: ris.bka.gv.at, abgerufen am 15. Januar 2026.</ref>
Wappenbegründung: Angenommen der Hausberg Sankt Ilgens der Hochschwab.

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Juli 2003.

Datei:Gemeindeamt St.Ilgen BM.jpg
Ehemaliges Gemeindeamt Sankt Ilgen

Regionalpolitik

St. Ilgen war Mitglied in der 2. Dezember 2009 gegründeten Regionext-Kleinregion Hochschwab Süd,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Konstituierende Sitzung der Kleinregion Hochschwab Süd. (Memento vom 26. Januar 2017 im Internet Archive) In: News. Raumplanung Steiermark.</ref> und in der LEADER-Region Mariazellerland–Mürztal.<ref name="LAG"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />LAG Mariazellerland-Mürztal. (Memento vom 8. Dezember 2014 im Internet Archive) In: netzwerk-land.at.</ref>

Anlässlich der Gemeindestrukturreform der Steiermark war die Gemeinde zur Fusion mit Etmißl und Thörl bereit.<ref name="IlgenReform"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gemeindestrukturreform. (Memento vom 8. März 2016 im Internet Archive) st-ilgen.at, abgerufen am 3. Mai 2013.</ref><ref name="Liste2012"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die neue Gemeindestruktur der Steiermark. (Memento vom 29. Juli 2013 im Internet Archive; PDF; 97 kB). Liste Endversion A01, 2012. In: gemeindestrukturreform.steiermark.at.</ref><ref name="kz01-3">Karte Grafik, Teil 2. Nr. 42. In: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die neue Steiermark. (Memento vom 4. Dezember 2015 im Internet Archive) In: kleinezeitung.at. 21. Jänner 2013. Stand der Karten 22. Jänner 2013.</ref> Thörl stand aber auch in Verhandlungen mit Bruck und Kapfenberg, eine Eingliederung in diese Städte wurde von der St.-Ilgner<ref name="IlgenReform" /> und Etmißler Lokalpolitik aber abgelehnt.<ref name="Etmißl">Aktuelles für Gemeindebürger. In: Manfred's etmissl.at. Mein digitales Tagebuch – Blog von Manfred Peckary – Weblog, abgerufen am 15. Januar 2026.</ref> In Diskussion stand auch eine weitergehende Fusion mit Aflenz Kurort/Aflenz Land und vielleicht Turnau (6er-Lösung).<ref name="Aflenz">@1@2Vorlage:Toter Link/www.oevp-aflenz.atÖVP Aflenz Kurort will 3er oder 6er Lösung. (Seite dauerhaft nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2026. Suche im Internet Archive ) In: oevp-aflenz.at, 14. November 2012 (keine einschl. Mementos).</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Literatur

Weblinks

Commons: Sankt Ilgen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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