Salicylsäurephenylester
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Strukturformel von Salicylsäurephenylester | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Salicylsäurephenylester | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
| |||||||||||||||||||||
| Summenformel | C13H10O3 | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer Feststoff<ref name="SIGMA"/> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 214,22 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="SIGMA"/> | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
1,25 g·cm−3<ref name="SIGMA"/> | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
41–43 °C<ref name="SIGMA"/> | |||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
172–173 °C (16 hPa)<ref name="SIGMA"/> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
schlecht in Wasser<ref name="Thermofisher">Vorlage:Thermofisher</ref> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Salicylsäurephenylester oder auch Phenylsalicylat ist der Phenylester der Salicylsäure.
Darstellung
Salicylsäurephenylester kann durch Reaktion von Salicylsäurechlorid mit Phenol hergestellt werden.<ref name="Jeromin">Günter Jeromin: Organische Chemie: Ein praxisbezogenes Lehrbuch, Harri Deutsch Verlag, 2006, S. 294, ISBN 978-3-8171-1732-1. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Eigenschaften
Phenylsalicylat ist ein farbloses, kristallines Pulver, das einen schwach aromatischen Geruch besitzt und nur sehr wenig in Wasser, mehr jedoch in Benzol, Chloroform, Ethanol und Ether löslich ist.
Die Bromierung von Phenylsalicylat mit elementarem Brom in Eisessig führt zunächst zum 5-Bromderivat. Beim Einsatz von 2 Mol Brom entsteht das 3,5-Dibromderivat.<ref name="Kauschke">P. Kauschke: Ueber die Einwirkung von Brom auf salicylsaures und benzoesaures Phenyl, benzoesaures o-, m- und p-Kresyl, und benzoesaures Guajakol. In: J. prakt. Chem. 51, 1895, S. 210ff. </ref>
Verwendung
Phenylsalicylat hat eine antiseptische und antirheumatische Wirkung und findet auch als UV-Schutz für die Haut und für Kunststoffe Verwendung.<ref>Eintrag zu Salicylsäureester. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Es wurde 1886 als Salol® in die Therapie eingeführt; Haupteinsatzzweck war die Desinfektion der Harnwege.<ref>Harry Auterhoff, Lehrbuch der pharmazeutischen Chemie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1968.</ref>
Einzelnachweise
<references/>
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank abweichend
- Hautreizender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Phenylester
- Aromastoff (EU)
- Salicylsäureester