Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
S-400 Triumf – Wikipedia Zum Inhalt springen

S-400 Triumf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Sa-21)
S-400 Triumf
Datei:ЗРК С-400 Триумф (SA-21) на репетиции 4 мая 2010.jpg
S-400 während einer Übung zur Siegesparade in Moskau, Mai 2010

S-400 während einer Übung zur Siegesparade in Moskau, Mai 2010
Allgemeine Angaben
Typ Flugabwehrrakete
Heimische Bezeichnung S-400 Triumf, С-400 Триумф, 98Sch6
GRAU-Index 40R6
NATO-Bezeichnung SA-21 Growler
Herkunftsland SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion / RusslandDatei:Flag of Russia.svg Russland
Hersteller Almas-Antei
Entwicklung 1991
Indienststellung 2007
Einsatzzeit im Dienst
Technische Daten
Länge 7,57 m<ref name="kamaz">5П85ТM-Informationsbroschüre von KAMAZ und Almas-Antei, 2017</ref><ref name="alert5">40N6 3D image revealed. In: alert5. IHS Alert 5, 24. August 2018, abgerufen am 22. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Gefechtsgewicht 1.895 kg<ref name="kamaz" /><ref name="alert5" />
Antrieb Feststoffraketentriebwerk
Reichweite 380 km<ref name="kamaz" /><ref name="alert5" />
Dienstgipfelhöhe 30.000 m<ref name="kamaz" /><ref name="alert5" />
Ausstattung
Lenkung INS, 2-Weg Datenlink
Zielortung aktive Radarzielsuche
Gefechtskopf 126-kg-Splittersprengkopf<ref name="kamaz" />
Zünder Aufschlag- und Näherungszünder
Waffenplattformen Fahrzeuge/Anhänger
Listen zum Thema

Das S-400 Triumf ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), deutsch: Triumph) ist ein Langstrecken-Boden-Luft-Lenkwaffensystem, das in der Sowjetunion sowie in Russland entwickelt wurde und heute unter anderem von den Streitkräften Russlands verwendet wird. Der NATO-Codename lautet SA-21 Growler und im GRAU-Index trägt es die Bezeichnung 40R6.

Entwicklung

Anfang der 1980er-Jahre wurde in der Sowjetunion unter Leitung von Alexander Lemanski eine Studie zu einem Nachfolgesystem für die im Einsatz stehenden Langstrecken-Boden-Luft-Lenkwaffensysteme S-200 (NATO-Codename SA-5 Gammon) erstellt. Das neue System sollte im Jahr 2003 bei den Sowjetischen Luftverteidigungsstreitkräften (PWO) eingeführt werden. Das erste Projekt mit der Bezeichnung S-400 wurde von der staatlichen Kommission abgelehnt, da es zu teuer war und keine Marschflugkörper und ballistischen Raketen abfangen konnte. In den späten 1980er-Jahren wurde das Projekt unter dem Codenamen Triumf wieder aufgegriffen und weiterentwickelt. Am 22. August 1991 erteilten das Zentralkomitee der KPdSU und der Ministerrat der UdSSR den Auftrag zur Entwicklung des nun als S-400 Triumf bezeichneten Systems. Die Entwicklung wurde Almas zugesprochen und die neuen Lenkflugkörper sollten von MKB Fakel entwickelt werden.<ref name="Zaloga-2023">Steven J. Zaloga: The Russian S-300 and S-400 Missile Systems. 2023, S. 41–49.</ref><ref name="janes-2003">James C. O’Halloran & Christopher F. Foss: Jane’s Land-based Air-Defence, Edition 2002–2003. 2002, S. 172–173.</ref><ref name="blog"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" /> (Memento vom 5. August 2010 im Internet Archive)</ref>

Nach dem Zerfall der Sowjetunion kam das Programm nur schleppend voran und stand aufgrund von Reorganisationen, Streitigkeiten und finanziellen Problemen immer wieder still. Am 7. Juli 1999 wurde das Programm durch einen Regierungserlass offiziell wiederbelebt. Dabei wurde der ursprüngliche Auftrag, die S-200 durch ein neuentwickeltes Langstreckensystem zu ersetzen, grundlegend abgeändert. Anstelle eines kompletten Neuentwurfs griff man jetzt auf das Flugabwehrsystem S-300PM-2 (NATO-Codename SA-20 Gargoyle) zurück, welches man tiefgreifend modernisieren wollte. Daraufhin wurde das Programm zunächst unter der Bezeichnung S-300PM-3 weitergeführt. Obwohl das Programm wenig mit dem ursprünglichen Projekt zu tun hatte, wurde aus Vermarktungsgründen später wieder die ursprüngliche Bezeichnung S-400 Triumf übernommen.<ref name="Zaloga-2023" /><ref name="janes-2003" /><ref name="trtworld">Researchcentre.trtworld.com: Turkey’s Procurement of the S-400 System: An Explainer</ref>

Nach Tests mit den neuen 48N6DM-Lenkflugkörpern zwischen 1999 und 2003 wurden die Abnahmetests der Staatsbehörden 2005 abgeschlossen. Am 6. August 2007 wurde die erste S-400-Batterie mit 48N6DM-Lenkflugkörpern in der Nähe von Elektrostal in Dienst gestellt.<ref name="dtig">Adrian Ochsenbein: Das Boden-Luft Lenkwaffensystem SA-21 GROWLER. In: scribd.com. Defense Threat Informations Group, 1. Juli 2018, abgerufen am 16. August 2018.</ref><ref name="giles">Keir Giles: Russian Ballistic Missile Defense: Rhetoric and Reality. The United States Army War College & Strategic Studies Institute, 2015, ISBN 1-58487-689-1.</ref>

Danach folgten Exporte in verschiedene Staaten, wobei der erste Exportkunde die Volksrepublik China war. Dabei hatte es zu der von russischen Medien „gepriesenen“ S-400 Kommentare aus China gegeben, wonach die S-400 „eine frisch bemalte S-300P“ sei, in dem Sinne, dass sie sich in ihren Fähigkeiten nicht markant unterscheiden würden.<ref>Повар Залужный готовит котлы. Nowaja gaseta. Europa, 11. August 2022.</ref>

Technik

Die S-400 ist die finale Entwicklungsstufe des Flugabwehrsystems S-300P und verwendet 70–80 % der Technologie von diesem.<ref name="giles" /><ref name="csis">Missilethreat.csis.org: S-400 Triumf</ref> Es ist ein allwetterfähiges Flugabwehrraketen-System zur Abwehr von Hubschraubern, Flugzeugen, unbemannten Luftfahrzeugen, Marschflugkörpern, Luft-Boden-Raketen sowie ballistischen Raketen. Weiter kann die S-400 auch gegen stationäre Bodenziele eingesetzt werden. Dabei soll mit der 48N6D-Lenkwaffe eine Schussdistanz von über 200 km erzielt werden.<ref name="mihajlo">Mihajlo S Mihajlović: Rockets and Missiles Over Ukraine: The Changing Face of Battle. 2023, S. 217–221.</ref> Gemäß Hersteller soll ein S-400 in der Lage sein, Flugziele auf eine Distanz von 5 bis 380 km sowie in einem Höhenbereich von 10 bis 30.000 m zu bekämpfen.<ref name="almaz–antey">Almaz–Antey: “S-400 Triumf“ Anti-Misslie SAM System. Offizielle Informationsbroschüre von Almaz–Antey. Almaz–Antey R&P Corp, 125190 Moskau, Russland, 2021.</ref><ref name="foi1">Foi.se: Bursting the Bubble - Russian A2/AD in the Baltic Sea Region: Capabilities, Countermeasures, and Implications</ref><ref name="foi2">Foi.se: Beyond Bursting Bubbles - Understanding the Full Spectrum of the Russian A2/AD Threat and Identifying Strategies for Counteraction</ref> Weiter können ballistische Kurz- und Mittelstreckenraketen mit einer Maximalreichweite von 3500 km abgefangen werden.<ref name="almaz–antey" /> Diese sollen bis zu einer maximalen Fluggeschwindigkeit von 4.800 m/s (17.280 km/h) auf eine Distanz von 60 km bekämpft werden können.<ref name="almaz–antey" /><ref name="foi1" /><ref name="foi2" /> Mit dem System S-400 ist Herstellerangaben zufolge die Bekämpfung folgender Ziele möglich:<ref name="rbase">Missilery.info: Зенитный ракетный комплекс С-400 'Триумф'</ref>

Aufgrund der großen Reichweite sollen gegnerische Luftabwehr-Unterdrückungsflugzeuge neutralisiert werden, bevor diese selbst in Angriffsreichweite kommen. Weiter sollen Frühwarnflugzeuge auf große Distanzen bekämpft werden, so dass sich diese nicht dem eigenen Luftraum nähern können. Dabei kann die Zielerfassung wahlweise mit aktivem oder passivem Radar erfolgen. Weiter soll das S-400-System auch mit Radardaten von dem russischen Frühwarnflugzeug Berijew A-50 versorgt werden können.<ref name="foi1" /><ref name="foi2" /><ref name="rusi1">Rusi.org: A UK Joint Methodology for Assuring Theatre Access</ref>

Das S-400-System besteht im Groben aus den folgenden Komponenten: Einem Feuerleitradar, einem Überwachungsradar, einem Feuerleitstand, den Lenkflugkörperstartern sowie weiteren Komponenten für den autonomen oder verbundenen Einsatz.<ref name="dfnc">Dfnc.ru: The Triumf S-400 AA Missile System</ref>

Radare

92N2 Feuerleitradar

Datei:Oboronexpo2014part2-35 (cropped).jpg
92N2-Feuerleitradar auf Basis eines MZKT-7930-Lkw

Das 92N2-Feuerleitradar ist eine Weiterentwicklung des 36N85-Radars der S-300PM-2 und hat den NATO-Codenamen Gravestone. Es verwendet eine Phased-Array-Antenne mit planaren Arrays mit einer Fläche von etwa 2,75 m² und ist mit rund 10.000 Phasenschiebern bestückt. Die Antenne funktioniert nach dem Prinzip der passiven, frequenzgesteuerten Phased-Array-Antenne (PESA) und arbeitet im I/J-Band mit Zentimeterwellen.<ref name="radar-92n6">Radartutorial.eu: 92N6</ref> Der Radarkomplex besteht aus zwei Kabinen auf einem Trägerfahrzeug – einer Bedienerkabine und einer Antennenkabine mit dem 3D-Puls-Doppler-Radar auf dem Dach. Am Radar ist ein Freund-Feind-Erkennungs-System (IFF) verbaut. In der Bedienerkabine sind für Bediener ein Plotextraktor, ein Radarsichtgerät, ein Statusboard sowie der Feuerleitcomputer und Konsolen verbaut. Der Feuerleitcomputer verwendet Rechner vom Typ Elbrus 90 Micro. Das Radar führt gleichzeitig die Ermittlung der Zieldaten, Zielverfolgung, sowie die Suche nach weiteren Luftzielen durch (Track-while-scan). Es kann zeitgleich 100 Flugziele verfolgen und dabei gleichzeitig bis zu 12 Lenkflugkörper in der finalen Abfangphase mittels dem TVM-Verfahren gegen sechs Ziele steuern. Dabei können die Lenkflugkörper gegen Ziele mit einer Fluggeschwindigkeit von bis zu 4.800 m/s gesteuert werden. Die Installierte Radarreichweite beträgt rund 400 km.<ref name="dtig" /><ref name="almaz–antey" />

Nach Angaben des Herstellers sowie des russischen Militärs soll das Radar mehr als sechs Ziele gleichzeitig bekämpfen können. Denkbar ist eine Bekämpfung von mehr als sechs Zielen gleichzeitig beim Einsatz von Lenkflugkörpern mit aktivem Suchkopf (9M96, 40N6). Allerdings gibt es bisher keine verlässlichen Anzeichen für eine Integration der Flugkörper der 9M96-Serie und keine öffentlichen Erkenntnisse über die tatsächlichen Leistungen des 40N6-Flugkörpers.

Das Radarkomplex ist auf einem MZKT-7930-Lkw untergebracht und kann wie das 96L6 auf die 40W6M- und 40W6MD-Masten aufgebaut werden.

91N6 Überwachungsradar

Das 91N6-Überwachungs- und Zielzuweisungsradar ist eine Weiterentwicklung des 64N6-Radars der S-300PM-2 und hat den NATO-Codenamen Big Bird-E. Das 91N6-Radar verwendet eine doppelseitige Phased-Array-Antenne mit einem Hornstrahler. Die Radarantenne lässt sich im Azimut um 360° drehen. Die Antennenfläche hat rund 2.700 Phasenschieber pro Seite und funktioniert nach dem Prinzip der passiven, frequenzgesteuerten Phased-Array-Antennen (PESA). Das Radar arbeitet im S-Band und die installierte Radarreichweite beträgt 600 km. Die maximale Genauigkeit bei der Azimutauflösung liegt bei 0,5 Grad und der maximale Fehler bei der Distanzmessung beträgt 200 m. Mit dem Radar können Ziele in einem 360°-Rundkreis erfasst und begleitet werden. Das Radar kann gleichzeitig 300 Ziele detektieren und 100 davon begleiten. Das System verfügt über ein eigenes Freund-Feind-Erkennungs-System (IFF) und die ermittelten Zieldaten werden automatisch an den 55K6-Feuerleitstand weitergeleitet.<ref name="almaz–antey" /><ref name="radar-91n6">Radartutorial.eu: 91N6</ref>

Das Radarsystem ist auf einem MZKT-7930-LKW mit Anhänger installiert. Die Bereitschaft kann innerhalb von fünf Minuten hergestellt werden.

96L6 Überwachungsradar

Datei:96L6E at the MAKS-2011 (01).jpg
96L6E-Radar auf der MAKS-2011

Wird eine S-400-Batterie autonom, ohne das 91N6-Überwachungsradar, eingesetzt, wird das 96L6, ein 3D-Überwachungs- und Zielverfolgungsradar, verwendet. Der NATO-Codename für dieses Radar lautet Cheese Board und die Exportbezeichnung ist 96L6E. Es hat eine Erfassungsreichweite von 5 bis 300 km und arbeitet mit Wellenlängen im Zentimeterbereich. Das System besteht aus einer Kabine für die Bediener und einer Phased-Array-Antenne mit einem Öffnungswinkel von −3° bis 60° im Höhenwinkel und 360° im Azimut. Das Antennendiagramm hat im Höhenwinkel eine Halbwertsbreite von 1,5° bis 3° und im Azimut von 2,3°. Eine volle Umdrehung der Sendeantenne dauert zwölf Sekunden. Wie beim 91N6 können während der Ermittlung von Zieldaten weitere Ziele gesucht und erfasst werden (Track-while-scan). Es können bis zu 100 Ziele mit einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 2.800 m/s erfasst werden. Die ermittelten Daten werden direkt an die Feuerleitradare der Batterien gesendet.<ref name="almaz–antey" />

Untergebracht ist die komplette Anlage auf einem MZKT-7930-Lkw, die Einsatzbereitschaft ist innerhalb von fünf Minuten hergestellt. In tief durchschnittenem oder stark bewaldetem Terrain kann die Antenne auf einen 40W6M- oder 40W6MD-Mast gesetzt werden. Das Aufstellen der Masten dauert je nach Mast zwischen 40 und 60 Minuten und erhöht die Zeit zur Einsatzbereitschaft erheblich.

Der Hersteller hat folgende Suchparameter für die Exportversion 96L6E veröffentlicht<ref name="dtig" />:

Suchoption Rundum-Überwachung Sektorenüberwachung Tieffliegererfassung
Suchsektor Azimut 360° 120° 360°
Suchsektor Höhenwinkel −3° bis +20° −3° bis +60° 0 bis 1,5°
Geschwindigkeitsbereich 30 bis 1.200 m/s 50 bis 2.800 m/s 30 bis 1.200 m/s
Updaterate unterer Suchsektor 6 Sekunden 5,5 Sekunden 6 Sekunden
Updaterate oberer Suchsektor 12 Sekunden 13,5 Sekunden 6 Sekunden

Weitere Radare

Auf Stufe Brigade können zur Luftraumüberwachung die Radare 1L119 NEBO-U, 59N6 Protivnik-GE und 67N6 Gamma-D verwendet werden.<ref name="gs">S-400 Triumf / SA-21 Growler. In: globalsecurity.org. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. September 2017; abgerufen am 12. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Weiter können auf dieser Stufe auch die Passiven Radare 85W6 Orion, 85W6-A Wega, 1L222M Awtabaza oder 96L6-WP eingesetzt werden. Optional kann auch ein 76N6-Radar (Tieffliegerradar 5N66 des Systems S-300P, NATO-Codename Clam Shell) an das S-400 angebunden werden.<ref name="raspletin">Raspletin.ru: ЗРС С-400 "Триумф"</ref>

Feuerleitstand

Datei:AirDefenseCombatReadiness2017-08.jpg
Bediener in einem 55K6-Feuerleitstand

Mit dem S-400-System kommt auf Stufe Regiment ein zentraler Feuerleitstand zum Einsatz. Dieser ist auf einem Ural-532301-Lkw untergebracht und trägt die Bezeichnung 55K6.<ref name="apa">Carlo Kopp: Almaz-Antey 40R6 / S-400 Triumf Self Propelled Air Defence System / SA-21. In: ausairpower.net. Air Power Australia, abgerufen am 11. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Feuerleitstand ist direkt an das 91N6-Überwachungs- und Zielzuweisungsradar angebunden. Das Gesamtsystem mit dem 55K6-Feuerleitstand und dem 91N6-Radar wird als 30K6 bezeichnet.<ref name="apa" /> Aus dem Feuerleitstand führen fünf Bediener den Feuerkampf, wobei sie auch Anweisungen von einem übergeordneten Gefechtsstand erhalten können. Der 30K6-Feuerleitstand kann die Feuerkampfführung von sechs S-400-Batterien koordinieren und diesen je sechs Ziele zuweisen.<ref name="aviation" /> So kann ein S-400-Regiment zeitgleich 72 Lenkwaffen gegen 36 Luftziele zum Einsatz bringen.<ref name="almaz–antey" /> Der Feuerleitstand verfügt über Kommunikationseinrichtungen, die es dem Kampfführungspersonal erlauben, mit verschiedenen Aufklärungs- und Führungssystemen zu kommunizieren. Im Feuerleitstand werden folgende Aktionen ausgeführt:<ref name="imint">Sean O’Connor: The S-300P/S-400. I&A Volume 1, Number 3, April 2011.</ref>

  • Kontrolle und Überwachung der Radare der Batterien
  • Akquisition, Identifikation, Verfolgung der Luftziele
  • Freund-Feind-Erkennung (IFF)
  • Prioritätszuweisung der einzelnen Luftziele und die Weitergabe der gefährlichsten an die Feuerleitradare der Batterien (max. sechs Ziele pro Batterie)
  • Kontrolle und Koordination der Elektronischen Gegenmaßnahmen
  • Koordination der Batterien im verbundenen Einsatz
  • Datenaustausch mit benachbarten Einheiten sowie der übergeordneten Stufe

Lenkflugkörperstarter

Datei:BAZ-6909-022 chassis for S-400 system -06.jpg
9P90S-Lenkflugkörperstarter in der Startposition

Die Lenkflugkörper-Starter können sowohl auf einem Anhängersystem installiert oder auf Lastkraftwagen verbaut werden. Beide Ausführungen sind schnell verlegbar und straßenmobil. Der Lenkflugkörper-Starter auf einem Anhänger wird als 5P85T2 bezeichnet und von einem BAZ-64022 (6×6) gezogen. Die selbstfahrenden Starter sind auf einem 8×8-Lkw vom Typ MAZ-7910 oder MAZ-7930 verbaut. Diese werden als 5P85SM2/SE2, 51P6 und 5P90S bezeichnet. Auf jedem Lenkflugkörper-Starter sind vier Transport- und Startbehälter für die Lenkflugkörper untergebracht. Um den Lenkflugkörper-Starter feuerbereit zu machen, wird er zuerst auf Spreizbeine gestellt. Danach werden die Transport- und Startbehälter über das Heck in einem Winkel von 90 ° angestellt. Der Start der Lenkflugkörper erfolgt direkt ab diesen Fahrzeugen.<ref name="dtig" /><ref name="Zaloga-2023" /><ref name="mihajlo" /><ref name="almaz–antey" />

Lenkflugkörper

48N6

Datei:S-400 missile 48N6E3.jpg
Schnittmodell durch die Transportcontainer mit der innenliegenden Lenkwaffe 48N6E3

Die primären Lenkflugkörper der S-400 sind die Typen 48N6D und 48N6DM vom MKB Fakel.<ref name="Zaloga-2023" /> Der Typ 48N6D wurde in den späten 1990er-Jahren für die S-300PM entwickelt. Der Typ 48N6DM ist eine verbesserte Ausführung des 48N6D-Lenkflugkörpers und wurde speziell für die S-400 entwickelt.<ref name="blog" /> Die Exportbezeichnungen dieser beiden Lenkflugkörper lauten 48N6E2 und 48N6E3. Die 48N6D/DM-Lenkflugkörper haben einen typisch zylinderförmigen Rumpf und sind in vier Sektionen aufgeteilt: Hinter der Lenkflugkörperspitze befinden sich der Suchkopf, die Elektronik und der Näherungszünder. Unmittelbar dahinter ist der Splittergefechtskopf untergebracht. Dieser erzeugt bei der Detonation sowohl leichte als auch schwere Fragmente. Anschließend folgt das einstufige Feststoffraketentriebwerk. Im Heck sind die Aktuatoren sowie die Strahlruder für die Schubvektorsteuerung untergebracht. Ebenso befinden sich am Heck vier trapezförmige Steuerflächen.

Die 48N6D-Lenkflugkörper werden in versiegelten, vor Witterungseinflüssen geschützten Transport- und Startbehältern aus dem Herstellungswerk geliefert.<ref name="dtig" /> Die Lenkflugkörper können ohne Kontrolle zehn Jahre in den zylinderförmigen Behältern transportiert und gelagert werden. Zu Kontrollzwecken besitzen die Lenkflugkörper einen eingebauten elektronischen Selbsttest, der durch das Bedienungspersonal an einem Kontrollkasten an den Startbehältern durchgeführt werden kann. Jeweils vier Transport- und Abschussbehälter sind auf einem Werfer installiert. Mittels eines Katapults werden die Lenkflugkörper aus den Transport- und Abschussbehältern auf eine Höhe von 20–30 m geschleudert. Erst dort zündet das Feststoffraketentriebwerk. Die Lenkflugkörper können in einem minimalen Intervall von 3 Sekunden gestartet werden.<ref name="aviation">Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. Aerospace Daly & Defense Report, S. 9–10., Aviation Week, August 2015.</ref><ref name="almaz–antey" />

Nach dem Start beschleunigen die Lenkflugkörper mit einem Lastvielfachen von bis zu 31 g. Das Feststoffraketentriebwerk hat eine Brenndauer von 10 bis 12 Sekunden und beschleunigt die Rakete auf über 2.000 m/s.<ref>S. M. Ganin, A. W. Karpenko: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300. 2001. S. 61–62.</ref> Der weitere Flug erfolgt antriebslos. Der Lenkflugkörper wird auf einer semiballistischen Flugbahn in Richtung eines angenommenen bzw. berechneten Treffpunkts mit dem Ziel abgefeuert. Kursänderungen werden durch das 92N2-Feuerleitradar ermittelt und mit einem Datenlink an den Lenkflugkörper gesendet. Die Steuerung erfolgt in dieser Flugphase hierbei mittels eines Inertialen Navigationssystems. Für den Zielanflug wird der raketeneigene halbaktive Radarsuchkopf sowie das Track-via-Missile-System aktiviert. Der Zielanflug erfolgt nach dem Prinzip der Proportionalnavigation. Kommt das Flugziel in den Ansprechradius des Näherungszünders, wird der Splittergefechtskopf gezündet. Bei einem Direkttreffer wird der Sprengkopf durch den Aufschlagzünder ausgelöst.<ref name="Zaloga-2023" />

40N6

Als Ersatz für die Lenkflugkörper des S-200-Systems wurde ein neuer Lenkflugkörper mit großer Reichweite gefordert. Mit der Entwicklung dieser 40N6-Lenkwaffe wurde 2003 begonnen.<ref name="deagel">40N6. In: deagel.com. Deagel, 27. August 2018, abgerufen am 22. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Offensichtlich gab es bei der Entwicklung Probleme und die Einführung der 40N6-Lenkwaffe verzögerte sich immer wieder.<ref name="giles" /> Die ersten Schießversuche erfolgten erst im Jahr 2014.<ref name="weaponews">«Triomphes» sans produits 40Н6: comment «boiteux» de la défense CONSTITUTIONNELLE de la Russie? In: weaponews.com. WeapoNews, 30. August 2018, abgerufen am 22. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Während der Entwicklung wurde verschiedene Male angekündigt, dass der 40N6-Lenkflugkörpertyp unmittelbar vor der Einführung bei den russischen Streitkräften stehe. Ebenso unterlagen die Informationen zum 40N6-Lenkflugkörper einer ausgeprägten Desinformationskampagne.<ref name="weaponews" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" /> (Memento vom 5. August 2010 im Internet Archive)</ref> So wurde u. a. über eine Reichweite von über 450 km mit einer maximalen Abfanghöhe von 185 km berichtet. Weiter wurde die Einführung des 40N6-Lenkflugkörpers immer wieder angekündigt und es wurden stark abweichende Leistungsparameter veröffentlicht. Schließlich wurden im Sommer 2018 an dem International Miltary-Technical Forum ARMY-2018 die ersten technischen Daten zum 40N6-Lenkflugkörper veröffentlicht.<ref name="kamaz" /><ref name="alert5" /> Weiter wurde im Oktober 2018 vermeldet, dass die ersten 40N6-Lenkflugkörper nach rund 15 Jahren Entwicklungszeit an die Streitkräfte Russlands geliefert wurden.<ref name="ihs5">Oscar Widlund: Long-range missile accepted for service with Russia’s S-400. In: Janes.com. IHS Jane’s 360, 19. Oktober 2018, abgerufen am 22. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bis zum Jahr 2027 wollen die russischen Streitkräfte mehr als 1000 40N6-Lenkflugkörper beschaffen.<ref name="tass">Advanced long-range missile for S-400 system accepted for service in Russia. In: tass.com. ITAR-TASS News Agency, 30. August 2018, abgerufen am 22. Oktober 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Lenkflugkörper 40N6 ähnelt in Größe und Gewicht dem Typ 48N6DM, ist aber für Langstreckeneinsätze gegen Aufklärungs- und Frühwarnflugzeuge optimiert.<ref name="Zaloga-2023" /><ref name="almaz–antey" /> Nach wie vor ist über den 40N6-Lenkflugkörper wenig bekannt und es existieren keine öffentlich zugänglichen Bilder. Vermutlich verwendet er einen Feststoff-Doppelpulsmotor sowie einen lenkwaffeneigenen aktiven Radar-Suchkopf.<ref name="Zaloga-2023" /><ref name="weaponews" /> Die durchschnittliche Fluggeschwindigkeit beträgt 1190 m/s.<ref name="giles" />

48N6D 48N6DM 40N6
Länge 7,50 m 7,57 m
Durchmesser 519 mm unbekannt
Flügelspannweite 1.134 mm unbekannt
Gewicht 1.835 kg 1.888 kg 1.895 kg
Gefechtskopf 143 kg Splittergefechtskopf 180 kg Splittergefechtskopf 126 kg Splittergefechtskopf
Reichweite (Luftziel) 3 bis 200 km 3 bis 250 km<ref name="apa" /> 5 bis 380 km
Reichweite (ballistisches Ziel) 5 bis 40 km 5 bis 60 km 15 km
Höhenbereich 10 bis 27.000 m 10 bis 30.000 m
Zielgeschwindigkeit max. 2.800 m/s max. 4.800 m/s

Weitere Lenkwaffen

Während der Entwicklungsphase wurde immer wieder über die Verwendung weiterer Lenkwaffentypen spekuliert. So nannten einige Quellen den Lenkwaffentyp 9M96, welcher später ebenfalls mit der S-400-Serienversion zum Einsatz kommen sollte. Die Integration der 9M96-Lenkwaffen wurde vom Hersteller verfolgt und es wurde ein Prototyp von einem Startfahrzeug erstellt.<ref>С-300П зенитная ракетная система - S-300P/SA-10 GRUMBLE surface-to-air missile system. In: legion.wplus.net. отечественное оружие и его создатели после WWII, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Juni 2018; abgerufen am 5. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Weiter erfolgten auch Schießversuche mit der 9M96-Lenkwaffe.<ref>S-400 missile test launches 2010. In: dtig.org. youtube.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juni 2018; abgerufen am 6. Juni 2018.</ref> Obwohl die 9M96-Lenkwaffen mehrfach im Zusammenhang mit der S-400 präsentiert wurden, scheint dieser Lenkwaffentyp nicht in die S-400-Systeme der Streitkräfte Russlands integriert worden zu sein. Für Exportkunden der S-400 stehen diese Lenkwaffen als Option zur Verfügung.<ref>Triumph. In: roe.ru. Rosoboronexport, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Juni 2018; abgerufen am 5. Juni 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Gefechtsgliederung

Ein S-400-Regiment besteht aus einem 91N6-Überwachungsradar und einem 55K6-Feuerleitstand, der bis zu sechs 98Sch6-Batterien befehligen kann. Jede Batterie besteht aus einem 92N2-Feuerleitradar und bis zu zwölf Lenkflugkörper-Startfahrzeugen.<ref name="dfnc" /><ref name="almaz–antey" /><ref name="mihajlo" />

Einsatz

Russischer Überfall auf die Ukraine seit 2022

Der erste Kriegseinsatz der S-400 erfolgte beim russischen Überfall auf die Ukraine 2022. In den ersten Kriegstagen soll mit einer S-400 eine ukrainische Suchoi Su-27 aus über 150 km Entfernung über Kiew abgeschossen worden sein.<ref name="ASMZ-4-2022">Thomas Bachmann: Die russische Luftwaffe – ein bisher überschätzter Papiertiger? In: Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift (ASMZ). Ausgabe 04/2022. S. 25–27.</ref>

Am 15. September 2023 sollen ukrainische Streitkräfte nach Angaben der Kyiv Post zunächst mit Drohnen die Radars und Antennen einer russischen S-400-Stellung auf der Krim angegriffen haben. Anschließend seien die S-300/400-Stellungen mit zwei Neptun-Marschflugkörpern bekämpft worden.<ref>Krim: Ukrainekrieg: Kiew schießt wohl russisches Flugabwehrsystem auf der Krim ab. In: faz.net. 15. September 2023, abgerufen am 9. Januar 2024.</ref> Am 25. Oktober 2023 sollen ukrainische Streitkräfte mit ATACMS-Kurzstreckenraketen eine S-400-Stellung in der Nähe von Luhansk beschädigt haben.<ref>David Axe: Nine Days After Wrecking 21 Russian Helicopters, Ukraine’s M39 Missiles Are Dealing The Same Damage To Russian Air-Defenses. Abgerufen am 9. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Lieblingsziel erneut getroffen: ATACMS beschädigen Russlands S-400 in Luhansk. In: Focus online. 27. Oktober 2023, abgerufen am 27. Oktober 2023.</ref>

Mitte April 2024 zerstörte die Ukraine mehrere Lenkwaffenwerfer und die Radars wurden mindestens beschädigt.<ref>https://www.reuters.com/world/europe/four-russian-missile-launchers-critically-damaged-crimea-ukraine-says-2024-04-18/</ref> Am 16. Mai 2024 wurden auf der Krim Geräte zerstört<ref>https://www.forbes.com/sites/davidaxe/2024/05/17/a-storm-of-3000-ukrainian-bomblets-blew-up-four-russian-jets-at-their-base-in-crimea/</ref> oder mindestens beschädigt.<ref>https://www.newsweek.com/crimea-strike-belbek-airfield-sevastopol-s400-mig31-1901349</ref> Am 24. Mai wurden Teile einer Batterie in der Region Donezk zerstört<ref>https://www.twz.com/news-features/prized-russian-long-range-radar-system-attacked-in-eastern-ukraine</ref> und am 3. Juni wurden zwei TELs auf russischem Boden bei Belgorod zerstört.<ref>https://armyrecognition.com/focus-analysis-conflicts/army/conflicts-in-the-world/russia-ukraine-war-2022/ukraine-strikes-for-the-fist-time-s-400-air-defense-system-on-russian-territory-with-us-himars</ref> Am 12. Juni wurde mindestens ein S-400-Radar vermutlich zerstört.<ref>https://www.reuters.com/world/europe/ukraine-says-it-hit-three-russian-air-defence-systems-occupied-crimea-2024-06-12/</ref>

In der Nacht vom 23. auf 24. November 2024 wurde eine S-400-Stellung des 1490. Garde-Flugabwehrraketenregiments der 6. Armee der Russischen Föderation in der Oblast Kursk von ukrainischen Kräften zerstört.<ref>Ukrainska Pravda (Українська правда)vom 24. November 2024</ref>

Kaschmir-Konflikt

Während der „Operation Sindoor“ im Zuge des Kaschmir-Konfliktes im Mai 2025 setzten die Streitkräfte Indiens die S-400 gegen Luftziele der Pakistan Air Force ein.<ref>Ndtv.com: All About The S-400 Defence System Used By India To Neutralise Pak Missiles</ref><ref>Tass.com: Indian premier notes Russian-made S-400 air defense system’s role during escalation</ref><ref>Timesofindia.com: Claims of damaging S-400 & BrahMoS missile base false</ref>

Nutzerstaaten

Datei:2nd Air Defense Division's S-400 SAMs firing at the Ashuluk Training Ground (13-04-2013).webm
Propagandavideo des russischen Verteidigungsministeriums zur S-400-Batterie während eines Übungsschießens im April 2013.
In Ankara hieß es im Jahr 2022, die S-400 sollen unter amerikanischer Anleitung eingelagert werden.<ref>Rainer Hermann (FAZ): Die Türkei besinnt sich auf ihre Verankerung im Westen</ref>

Literatur

  • Adrian Ochsenbein: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem SA-21 GROWLER. DTIG – Defense Threat Informations Group, Januar 2014.
  • Adrian Ochsenbein: Das Boden-Luft-Lenkwaffensystem SA-21 GROWLER. DTIG – Defense Threat Informations Group, Juli 2018.
  • Dan Katz: S-300 Surface-To-Air Missile System. Aerospace Daly & Defense Report, Aviation Week, August 2015.
  • James C. O’Halloran & Christopher F. Foss: Jane’s Land-based Air-Defence, Edition 2002–2003. Jane’s Information Group, Vereinigtes Königreich 2002, ISBN 0-7106-2437-9.
  • Mihajlo S Mihajlović: Rockets and Missiles Over Ukraine: The Changing Face of Battle. Frontline Books, Vereinigtes Königreich, 2023, ISBN 978-1-399-04810-1.
  • Sean O’Connor: The S-300P/S-400. I&A Volume 1, Number 3, April 2011, IMINT & Analysis, bei geimint.blogspot.com
  • Steven J. Zaloga: The Russian S-300 and S-400 Missile Systems. New Vanguard, Vereinigtes Königreich, 2023, ISBN 978-1-4728-5376-9.

Weblinks

Commons: S-400 Triumf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste sowjetische und russische Boden-Luft-Raketen