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Sławomir Kłosowski

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Datei:Sławomir Kłosowski 2024.jpg
Sławomir Kłosowski (2024)

Sławomir Kłosowski (* 21. Februar 1964 in Wambierzyce) ist ein polnischer Politiker (AWS, PP, PiS) Er war von 2005 bis 2015 Abgeordneter des Sejm in der V., VI., VII. und VIII. Wahlperiode. Von 2015 bis 2019 gehörte er dem Europaparlament an. Er war 2006/07 Staatssekretär im Ministerium für Erziehung in der Regierung Jarosław Kaczyński. Von 2021 bis 2023 war Woiwode der Woiwodschaft Oppeln.

Leben und Beruf

Kłosowski studierte an der Pädagogischen Hochschule Oppeln Geschichte und schloss das Studium 1988 ab. 1992 absolvierte er ein Aufbaustudium zu Fragen der Kommunalverwaltung und -wirtschaft an der Universität Breslau sowie 2000 für Bildungsmanagement an der Wirtschaftsakademie Kattowitz. Er arbeitete als Lehrer für Geschichte und Gesellschaftskunde.

Politik

Kłosowski war Sekretär des Wahlbündnisses Akcja Wyborcza Solidarność (AWS) im Oppelner Schlesien. Während der Regierungszeit von Jerzy Buzek war er Schulamtsleiter in Opole. Nach dem Zerfall der AWS wurde er Mitglied der Przymierze Prawicy, mit der er sich 2002 der Prawo i Sprawiedliwość (PiS) anschloss. Er saß bis 2005 für einige Jahre im Stadtrat von Opole. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 wurde er für das Wahlkomitee des bei dieser Wahl neugewählten Stadtpräsidenten Ryszard Zembaczyński in den Stadtrat gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> Bei den Parlamentswahlen 2005 wurde er für den Wahlkreis Opole über die Liste der PiS mit 17.894 Stimmen in den Sejm gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> Vom 30. Juni 2006 bis zum 15. November 2007 war er Staatssekretär im Ministerium für Erziehung. Bei den Sejmwahlen 2007 wurde er für die PiS mit 13.357 Stimmen als Abgeordneter bestätigt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> Er war stellvertretender Vorsitzender der Sejm-Kommission für Erziehung, Jugend und Wissenschaft. Auch bei den Wahlen 2011<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> und 2015<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> wurde er wiedergewählt.

Bei den Europawahlen 2009<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> und 2014<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> kandidierte er jeweils erfolglos. Nachdem der bisherige Europaabgeordnete Dawid Jackiewicz in das Kabinett von Beata Szydło berufen war, wurde Kłosowski als dessen Nachfolger im November 2015 Mitglied des Europäischen Parlaments<ref>Nachricht in Monitor Polski 2015, S. 1150.</ref> und schied aus dem Sejm aus.<ref>Nachricht in Monitor Polski 2015, S. 1229.</ref> Bei der Europawahl 2019 wurde er nicht wiedergewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> Bei der Parlamentswahl im selben Jahr misslang ihm auch die Rückkehr in den Sejm.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> Im März 2021 ernannte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki zum Woiwoden der Woiwodschaft Oppeln.<ref>„Premier powołał nowego wojewodę opolskiego“ auf www.gov.pl, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref> Bei der Parlamentswahl 2023 kandidierte er erneut erfolglos zum Sejm.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>

Nach dem Regierungswechsel in Polen wurde er im Dezember 2023 als Oppelner Woiwode abberufen. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2024 wurde er für die PiS in den Sejmik der Woiwodschaft Oppeln gewählt.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 21. Dezember 2025.</ref>

Ehrungen

Kłosowski wurde 2023 zum Ehrenbürger der Gmina Korfantów ernannt.

Weblinks

Commons: Sławomir Kłosowski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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