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Sünje Lewejohann

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Sünje Lewejohann (* 1972 in Flensburg) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben

Lewejohann wuchs in einem Dorf in der Nähe von Flensburg auf<ref name="taz 2005">Anne Kraume: Das Schwappen der Wellen. In: Die Tageszeitung. 16. März 2005, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref> und ging auf das dänische Gymnasium Duborg-Skolen. Nach ihrem Abitur 1992<ref>Duborg-Samfundet 2015. (PDF) Duborg-Skolen, Duborg-Samfundet, S. 29, abgerufen am 18. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> studierte sie Skandinavistik und Germanistik in Kiel und Berlin.<ref name="taz 2005" /> Professionell zu schreiben begann die Flensburger Autorin ab 2000.<ref name="taz 2005" /> Von 2002 bis 2005 war sie Studentin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig<ref name="Hamburger Abendblatt">Steffen Richter: Besser wäre es ja, drinnen zu bleiben. Texte aus dem Leipziger Laboratorium der jungen deutschen Literatur. In: Die Welt. 31. Mai 2003, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref><ref>Harald Loch: Bachmann-Preis: Mehr Frauen in der Jury. Klagenfurt: Übermorgen beginnt das Literaturmarathon mit Iris Radisch. In: Hamburger Abendblatt. 23. Juni 2003, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref> und von 2004 bis 2005 Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift Edit. Außerdem ist sie Mitglied im Autorenforum der goldene fisch.<ref name="Vita"/> 2003 nahm Lewejohann an der Endrunde des Open-Mike-Wettbewerbs der Literaturwerkstatt Berlin und am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt<ref name="Hamburger Abendblatt"/><ref>„Sauberes Handwerk“, Jury-Spaltung und ein erster Favorit. In: derStandard.at. 27. Juni 2003, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref> teil. Dort hatte sie ihre Erzählung Im Farnschatten eingereicht, die sich durch zahlreiche Parataxen auszeichnet.<ref>Harald Klauhs: Bachmann-Wettbewerb: Halbzeit in Klagenfurt. Zwischenbilanz: Ratlosigkeit bei der Jury, in der Literatur trifft Erste auf Dritte Welt. In: DiePresse.com. 28. Juni 2003, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref> 2004 erhielt sie ein Stipendium des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop sowie je ein Stipendium der Arno-Schmidt-Stiftung und des Nordkollegs Rendsburg.<ref name="Vita"/>

Ihr Romandebüt, ein Roman über das fiktive Dorf „Munk“,<ref>Katrin Schuster: Wenn der Käfer im Kopf Krach macht. In: Berliner Zeitung. 28. April 2005, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref> veröffentlichte sie 2005 unter dem Titel Am Sonntag will Gott zu Atem kommen. Im selben Jahr nahm die Schreibschulabgängerin am Literaturfestival Prosanova in Hildesheim teil.<ref>Axel Hammerl: Literarische Newcomer. Das Festival „Prosanova“ für junge deutsche Literatur. Deutschlandfunk, 27. Mai 2005, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref> Fünf Jahre später, im Jahr 2010, erhielt sie beim Lyrikpreis Meran den Alfred-Gruber-Preis für eine Auswahl ihrer Gedichte.<ref name="Vita"/><ref>Anton Thuswaldner: Andre Rudolph als Überraschungssieger: Wettstreit der Lyriker in Meran. In: Neue Zürcher Zeitung. 12. Mai 2010, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref> 2013 folgte ihr erster Gedichtband mit dem Titel In den Hirschen.<ref>Moritz Scheper: Kratziges Dasein. Eine Gedichtsammlung von Sünje Lewejohann. In: Der Tagesspiegel. 2. Februar 2014, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref>

Sünje Lewejohann ist Mutter von zwei Kindern<ref name="Perlentaucher"/> und lebt heute in Berlin.<ref name="Vita">Sünje Lewejohann. In: Literatur-Port. Literarisches Colloquium/Brandenburgischer Literaturverein, abgerufen am 18. Juli 2016.</ref>

Werke

  • Am Sonntag will Gott zu Atem kommen. Roman, DuMont Buchverlag, Köln 2005
  • in den hirschen. Gedichte, Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig 2013
  • die idiotische wucht deiner wimpern. Gedichte, Parasitenpresse, Köln 2020
  • als ich noch ein tier war. Gedichte, Parasitenpresse, Köln 2022
  • wenn jemand fragt, sage ich: alles ist ruhig. Gedichte, Parasitenpresse, Köln 2026

Verstreute Veröffentlichungen (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

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